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Dozent:innenliste

Adnan Abdullah
- Kurdische Tanbur / Elektro-Saz / Gesang -
Adnan Abdullah lebt nach der Flucht aus Nordsyrien mit seiner Familie im Jahre 2013 in Hagen. In seiner Heimat hat Adnan hauptsächlich kurdische Musik auf Feiern und für seine Familie und Freunde gespielt, wie es in seiner Heimat traditionell üblich war. Seit dem Adnan in Deutschland lebt, hat er sein musikalisches Repertoire erweitert und bei verschiedenen interkulturellen Projekten mitgewirkt. Seit zwei Jahren tritt er regelmäßig in Hagen und Umgebung als Solist oder mit anderen Musikern aus Syrien auf, die arabisch-kurdische Fusionen zwischen westlicher und östlicher Musik spielen. https://youtu.be/N6J19EFy7qM 

Prof. Dr. phil. Philipp Ahner
- Musikpädagogik -
ist Professor für Musikpädagogik und Musikdidaktik im Kontext digitaler Medien am Landeszentrum der Hochschule für Musik Trossingen. Der promovierte Musikpädagoge und studierte Musik- und Handelslehrer war zuvor Professor für Fachdidaktik an der Hochschule für Musik Detmold, Lehrbeauftragter am Seminar für Lehrerbildung und Didaktik Weingarten, Musiklehrer in der gymnasialen Oberstufe am Beruflichen Schulzentrum Wangen, Leiter der Meersburger Sommerakademie und diverser Lehrgänge an den Musikakademien in Baden-Württemberg sowie Mitarbeiter des Nationaltheaters Mannheim. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in der musikdidaktischen Forschung mit digitalen Medien im Jugendalter und in der Lehrerbildung.

Fethi Ak
- Darbuka -
in Deutschland geboren, begann als Kind auf türkischen Hochzeiten Darbuka zu spielen. Inzwischen gehört er zu den virtuosesten Darbukaspielern in Deutschland und ist ein in der türkischen, kurdischen und Weltmusikszene sehr gefragter Musiker für Studioaufnahmen und Live-Performance.

Maryam Akhondy
- Gesang, interkulturelles Musizieren -
ist Musikerin und Sängerin. Sie leitet zwei Orchester und eine A-capella-Gruppe, gibt seit 20 Jahren Gesangs-Workshops und beteiligt sich regelmäßig mit eigenen Beiträgen an interreligiösen Musikprojekten in Deutschland. Auch mit deutscher Volksmusik hat sich Maryam Akhondy beschäftigt: Für das von der Akademie der Künste der Welt geförderte Projekt „Postcoloniales Stadtrauschen“ im Rahmen der Kölner Musiknacht 2015 hat sie alte rheinische Frauenlieder neu entdeckt und mit 15 Migrantinnen auf die Konzertbühne gebracht. Als gebürtige Iranerin, die fließend Farsi und Deutsch spricht, als Leiterin eines exil-iranischen Frauenchors und Wahlkölnerin mit deutschem und iranischem Pass, die eng mit der regionalen Musik- und Kulturszene vernetzt ist, besitzt Maryam Akhondy ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz.

Basel Al Ali
- Fundraising & Projektorganisation -

geboren in Aleppo (Syrien), kam Ende 2014 nach Deutschland. Von 2016 bis 2017 arbeitete er als Mitveranstalter im Kulturzentrum zakk in Düsseldorf. 2018 gründete er gemeinsam mit Freunden das syrische Kollektiv "Schu Fi Ma Fi", das seitdem eigenständig Projekte und Veranstaltung organisiert.

Mohamad Usaid Al Drobi
- Perkussion -

Mohamad Usaid al Drobi lernte orientalische Perkussion ab 1996 in Musikkonservatorium in Homs/Syrien. Anschließend übte er seinen Beruf als Berufsmusiker aus und nahm an vielen arabischen Konzerten in allen arabischen und ausgewählten europäischen Ländern teil. Er lebt seit 2015 in Deutschland. Zuerst absolvierte er ein neunmonatiges Praktikum als Musiklehrer an der Musikschule Essen absolviert; überdies nahm er an musikpädagogischen Weiterbildungen an der Hochschule Hamburg als Musiklehrer teil. Seit 2017 ist er vielbschäftigter Musiker an diversen musikalischen Projekten in NRW und Berlin. Seit 2018 arbeitet er als Dozent im Übehaus Kray. In Kooperation mit der Folkwang Universität arbeitet er als Trommellehrer an einer Essener Grundschule. Seit 2022 wirkt er als Musikpädagoge an der Musikschule Essen.

Shadi Al Housh
- Perkussion -
Shadi Al Housh spielt seit 23 Jahren diverse arabische Perkussioninstrumente wie die Darabuka, Riq und Duff. In Syrien arbeitete er als Berufsmusiker mit unterschiedlichen Orchestern und tourte durch diverse Ländern der Golfregion und Afrika. Seit 2016 lebt Shadi Al Housh in Deutschland und spielte seitdem als Solist mit Orchestern wie der Philharmonie Heidelberg oder dem Barockwerk Hamburg, mit diversen interkulturellen Musikgruppen sowie dem Heeresmusikkorps Koblenz. Al Housh ist häufiger Dozent in Perkussionsworkshops und arbeitet unter anderem mit der Landesmusikakademie NRW zusammen. Darüber hinaus praktiziert er als Rhythmik-Therapeut im Krankenhaus Lahnhöhe bei Lahnstein.
 
 

Amena Al Mir Ali
- Oud -
Amena Al Mir Ali hat als Musikpädagogin für die Primar-/Sekundarschule in Syrien gearbeitet, bis die Schule wegen dem Krieg schließen musste. 2017 ist sie nach Deutschland geflohen und wirkt seitdem in vielen interkulturellen Projekten und Ensembles mit, u.a. StattChor Duisburg, Allerwelt-Ensemble Duisburg, Emre Yesil ve dostlari und interessiert sich besonders für die interkulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

George Alfazaa
- Oud / Gesang / Darabuka -
Georg Al Fazaa stammt aus Damaskus und trägt den Künstlernamen George Azar. Er studierte im Ornina Institut in Damaskus arabischen Gesang, die Kunst des Oud Spielens hat er nach seinem Gesangsstudium in Damaskus erlernt. Über viele Jahre baute er in Syrien seine Karriere als Sänger und Komponist auf, in der Altstadt von Damaskus hatte er eine langjährige Residenz als Sänger im Sydnaya und gastierte regelmäßig im Libanon, in Nord Afrika und den Golf Staaten. Georg war ein langjähriges Mitglied der Gemeinschaft Syrischer Künstler. Im November 2015 ist er nach Deutschland geflohen und hat seiddem in zahlreichen interkulturellen Musikprojekten mitgespielt. Anfang 2016 erhielt Georg seine Aufenthaltsgenehmigung.

Caroline Ali-Tani
- Diversität in der frühen Kindheit -
Erziehungswissenschaftlerin (MA) mit dem Schwerpunkt Diversität in der frühen Kindheit. Arbeitet als Dozentin, Fortbildnerin, Prozessbegleiterin und Autorin zu den Themen Vielfalt/Inklusion, Partizipation, Kinderrechte und vorurteilsbewusste, diskriminierungskritische Bildung und Erziehung. Seit 2015 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität tätig und erforscht in unterschiedlichen Projekten den Umgang mit Vielfalt in der Kita, bildet Kita-Teams und pädagogische Fachkräfte fort und engagiert sich für eine differenzsensible, antidiskriminierende Haltung und Pädagogik.

Rebal Alkhodari
- Gesang, Komposition -
Rebal Alkhodari ist Sänger, Komponist, Produzent und Oud-Spieler, aufgewachsen zwischen seiner Heimat Syrien, Ägypten und dem Libanon. Seine erstaunliche und markante Stimme (Bariton-Countertenor) mit einem Ambitus von fast vier Oktaven besitzt eine Vielseitigkeit, die es ihm erlaubt, seine Musik innerhalb verschiedenster musikalischer Gesangstile auszudrücken. Neben seiner brillanten Arbeit als Sänger dirigiert er mehrere arabische Chöre, wie den Nationalchor des jordanischen Konservatoriums und den Amman-Chor und komponiert Lieder für Solisten und Chorgesang. 
Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von sechs Jahren, seinen Master machte er 2019 am Berklee College of Music in Valencia/Spanien. Schon in seiner Jugend gewann er Preise bei Wettbewerben in Ägypten und im Libanon als bester arabischer Improvisationssänger. 2011 verließ er Syrien um in Jordanien am Nationalen Musikkonservatorium zu unterrichten. Seit 2016 realisiert er das musikalische Austauschprojekt Al-Qafila. Zu unterschiedlichen Themen proben Musiker*innen aus der ganzen Welt zwei Wochen lang für ein Konzertprogramm, das seinen Höhepunkt in einer gemeinsamen Gastspielreise findet. Viele bekannte Künstler*innen wie Tareq Aljundi, Göksel Baktagir und Vladimir Ivanoff haben sich dem Projekt als Experten oder Botschafter angeschlossen. 
Rebal Alkhodari verfügt über große Bühnen- und Lehrerfahrung. Er hat weltweit über 300 Konzerte in mehr als 44 Ländern gegeben und ist in den großen Opernhäusern in Berlin, Dubai, Paris und Hamburg aufgetreten. Dabei konzertierte er gemeinsam mit herausragenden internationalen Künstlern wie dem katalanischen Grammy-Gewinner Jordi Savall und dem einzigen arabischen Grammy-Gewinner Fathy Salam.

 

Beate Alsdorf
- Blockflöte, Traversflöte -

Die Block- und Traversflötistin Beate Alsdorf arbeitet als Dozentin an der Rheinischen Musikschule Köln und dem Musikzweig des Humboldt-Gymnasiums Köln. Regelmäßig kann man sie bei Konzerten als Solistin, in kammermusikalischen Besetzungen und als Mitglied verschiedener Orchester erleben. Bei ihrer Zusammenarbeit mit dem Mittelalterensemble Ars Choralis Coeln tritt sie als Sopranistin auf und improvisiert auf mittelalterlichen Flöteninstrumenten und der Rahmentrommel.
Im Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit steht das Erlernen einer zeitgemäßen Spieltechnik, die eine Grundlage zur selbstständigen Entwicklung und Umsetzung musikalischer Ideen schafft. In ihrer bisherigen Unterrichtstätigkeit hat sie Schüler*innen auf das Musikstudium, internationale Wettbewerbe und den Wettbewerb „Jugend musiziert“ vorbereitet, an dem sie in Solo- und Ensemblewertungen erfolgreich bis zu ersten Preisen auf Bundesebene teilgenommen haben.
Das von ihr ins Leben gerufene Projekt „Licht für alle Völker“ ist eine interkulturelle Zusammenarbeit von Profimusikern und Laien aus Köln und dem Irak, das vom Erzbistum Köln durch die „Aktion Neue Nachbarn“ unterstützt wird. In Kooperation mit den Kirchengemeinden Groß St. Martin und St. Agnes hat sie beispielsweise Gottesdienste und Benefizkonzerte zur Unterstützung verfolgter Christen aus dem Irak organisiert, bei denen traditionelle Gesänge aus dem Irak und mittelalterliche Musik des Westens zur Aufführung kamen.

Sinem Altan
- Komposition -

geboren 1985 in Ankara, studierte Komposition an der Universität der Künste und Tonsatz an der HfM „Hanns Eisler“. In ihren jungen Jahren gewann sie mehrere Preise in der Türkei und in Deutschland. Zu ihren größeren Werken gehört das Konzert für Baglama und Orchester. Ihr Märchenkonzert „Keloglan und die Räuberbande“ bekam den Junge Ohren Sonderpreis in 2011. Neben ihrer im Juni 2015 erfolgreich uraufgeführten Stadtoper „Die Gute Stadt“ im Theater Freiburg feierte sie im August die Uraufführung ihres von Young Euro Classic in Auftrag gegebenen Orchesterwerks im Konzerthaus Berlin, für den sie mit dem Europäischen Komponistenpreis 2015 ausgezeichnet worden ist. 2016 wurde sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in der Deutschen Botschaftsresidenz Istanbul. Zu ihren aktuellen Auftritten unter anderem mit ihrem Ensemble Olivinn gehören das Konzerthaus Berlin, Cemal Resit Rey Konzertsaal in Istanbul, Piano im Pool Festival Luzern, Theater Hagen mit dem Philharmonischen Orchester sowie Konzertveranstaltungen des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Aktuell arbeitet Sinem Altan als Musikalische und Künstlerische Leiterin im Atze Musiktheater sowie Maxim Gorki Theater Berlin.

 

Pablo Antonio Alvarado Mejia

Marisa Aramayo
- Violine, Viola, Kammermusik -
Aus Tucumán/ Argentinien kam Marisa Aramayo vor 27 Jahren nach Deutschland, um ihre musikalische Ausbildung fortzusetzen. Sie absolvierte Meisterkurse bei Ruben Gonzalez (Chicago), Walter Daga ( Italien) und beim Auryn Quartett und war Mitglied diverser Orchester. Marisa Aramayo hat zahlreiche Konzerttourneen unternommen und mit renommierten Künstlern und Orchestern musiziert. Sie ist Dozentin für Violine, Viola und Kammermusik an der Musikschule des Kölner Domchores und unterrichtet ihre Instrumente bei musikalischen Sommerkurzen im In und Ausland. Darüber hinaus ist sie als studierte Kulturmanagerin für Kollegen und Institutionen tätig.

Prof. Dr. Natalia Ardila-Mantilla
- Musikpädagogik -
ist Professorin für Instrumental- und Vokalpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie studierte Klavier und Instrumentalpädagogik in Bogotá und Wien und arbeitete jahrelang als Klavier- und Improvisationslehrerin in verschiedenen Musikschulen in Kolumbien und Österreich. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen in der Instrumental-/Gesangslehrerbildung, der Musikschulentwicklung, der empirischen musikpädagogischen Forschung mit qualitativen Verfahren und dem informellen Musiklernen. Als Mitglied des JeKits-Kuratoriums und als Professorin für Instrumental- und Vokalpädagogik untersucht sie aus der Praxis heraus neue Wege der Instrumentaldidaktik.

Prof. Heike Arnold-Joppich
- Elementare Musikpädagogik -

ist seit 2006 Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold und leitet hier die Studiengänge Elementare Musikpädagogik (Bachelor) und „Künstlerisches Gestalten im Elementaren Musizieren“ (Master). Darüber hinaus ist sie seit 2018 Dozentin beim interdisziplinären Jahresprojekt des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano. Sie engagiert sich in zahlreichen Gremien, so auch als Vorstandsvorsitzende des Zentrums für lebenslanges Lernen in der Musik (HfM Detmold) und als Kuratorin der Jekits-Stiftung des Landes NRW. Ihre deutschlandweite Vortrags-, Workshop- und Publikationstätigkeit konzentriert sich auf die Bereiche experimentelles Improvisieren und Gestalten sowie Singen und Musizieren mit Kindern.

Volker Arns
- Chorleitung -

ist Chorleiter und Schulmusiker. In der Chorszene hat sich Volker Arns besonders durch die Arbeit mit seinen Laienchören profiliert.  Derzeit werden mehrere Chöre von ihm geleitet, darunter auch die gemischten Stimmen Biggesang, die bei der letzten Staffel der bekannten Fernsehreihe „Der beste Chor im Westen“  den begehrten Titel gewinnen konnten.

Seit 2009 ist er an der Clara-Schumann-Gesamtschule in Kreuztal aktiv. Unter seiner Mithilfe wurde dort das Vokalklassenkonzept maßgeblich konzipiert und optimiert. Dort leitet er unter anderem den Schulchor mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 13 und die Vokalklassen in den Unterstufen. Neben dem Fach Musik unterrichtet er die Fächer Physik und Technik.

Als aktiver Teilnehmer und Chorleiter nahm Volker Arns bereits mit vier verschiedenen Ensembles beim Deutschen Chorwettbewerb teil und erhielt ein Stipendiat des Deutschen Musikrates.

Volker Arns ist stellvertretender Kreischorleiter im Sängerkreis Bigge-Lenne und für Fortbildungsmaßnahmen und Qualifizierungslehrgänge zuständig. Derzeit leitet er gemeinsam mit Helmut Pieper den Qualifizierungslehrgang Popchorleitung des CV NRW. Beim Chorverband ist er derweil seit vielen Jahren in Mitglied im Musikrat.

Zeynep Artun-Kirchner
- Klavier -
kam 1994 nach bereits abgeschlossenem Studium nach Deutschland und setzte ihre Studien bei Prof. F.M. Deichmann an der Folkwang Hochschule in Essen fort. Ihrer Künstlerischen Reifeprüfung folgte eine Tätigkeit als Lehrbeauftragte am selben Institut. Gleichzeitig studierte sie Liedbegleitung bei Prof. J. Glauß an der Musikhochschule Köln. Seit 1994 konzertiert sie mit verschiedenen Solisten und ist offizielle Klavierbegleiterin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Meisterkurse. Zurzeit ist Zeynep Artun-Kircher an der Musikhochschule Köln und der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf als Korrepetitorin tätig. 

Nuray Ates-Ünal
- Interkulturelle Mediation -
M.A. Philosophie / Erziehungswissenschaften. Seit 2009 tätig bei der IFAK e.V., Bochum, Lehrbeauftragte an der EFH Bochum. Interkulturelle Trainerin, angeh. Mediatiorin (Institut für angewandte Psychologie Köln/Aachen), angeh. Supervisorin (Fritz-Pearls-Institut, Hückeswagen).
Schwerpunkte: Interkulturelle Eltern-, Familien- und Bildungsarbeit, Interkulturelle Mediation

Ralf Bachmann
-Schlagzeug -
kam schon als Jugendlicher mit der Blasmusikwelt in Kontakt. Bis 2006 studierte er Schlagzeug an der Musikhochschule Münster und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Orchestererfahrung sammelte er in Münster, Osnabrück, Herford und weiteren Orchestern. Seit einigen Jahren unterrichtet Ralf Bachmann an verschiedenen Musikschulen, spielt in verschiedenen Kammerbesetzungen und leitet das Percussionensemble der Musikschule Havixbeck.

Susanne Bäcker
- Musikpädagogik, MIKA -
Erzieherin; Kita-Leitung; Chorleiterin im ChorVerband NRW; Studium „Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“; Seit 1991 Fachkraft in Tageseinrichtungen für Kinder; Qualitätsmanagement-Beauftragte; Musikalische Projekte: Kinderchor, Kindermusical, vom Lied zur Präsentation.

Simon Bales
- Trompete -

Prof. Dr. Alicia de Bánffy-Hall
- Community Music -

studierte von September 2000 bis Juli 2004 Performing Arts / Community Music am Liverpool Institute for Performing Arts, danach folgte ein Master-Studium im Studiengang Arts and Cultural Management an der Manchester Metropolitan University. Im Folgenden war sie Direktorin der Community Arts Company „Amabadelo“ und leitete zahlreiche Projekte in Kultur- und Bildungseinrichtungen im Bereich Musik, Bewegung und Theater. Dazu war sie als Creative Agent für die Creative Partnerships Merseyside in England tätig. Ab 2013 promovierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie im März 2019 zur Dr. phil. promoviert wurde und für ihre Dissertation den Kulturpreis Bayern erhielt. Ebenfalls hatte sie während dieser Zeit die konzeptionelle Leitung der ersten vier Community Music Projekte bei den Münchner Philharmonikern inne. Bereits zu dieser Zeit sammelte sie umfangreiche Lehrerfahrungen durch Lehraufträge, etwa an der Hochschule für Musik und Theater München, der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, der Universität Hildesheim, der Züricher Hochschule der Künste oder der Manchester Metropolitan University. Ab Dezember 2016 war sie Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, baute dort den ersten Masterstudiengang inklusive Musikpädagogik / Community Music mit auf, und bekleidete ab September 2021 eine Professur an der Hochschule Landshut. Zwischen 2018 und 2021 beriet sie das Konzerthaus Dortmund zur Entwicklung von Community Music in Dortmund, seit Sommersemester 2022 bekleidet sie die Professur für Musik in der sozialen Arbeit / Community Music am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf.Ihr Lehr- und Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Community Music, Community Arts und Musik in der Soziale Arbeit. Sie ist Vorsitzende der Community Music Activity Commission der International Society of Music education, Research Fellow am Laurier Centre for Music in the Community (Kanada), 1. Vorständin vom Community Music Netzwerk und Mitglied des Editorial Boards vom International Journal of Community Music.

Prof. Dr. Dorothee Barth
- Musikpädagogik -

Dorothee Barth ist Professorin für Musikpädagogik/-didaktik an der Universität Osnabrück, vorher war sie viele Jahre als Lehrerin für Musik und Latein an einem multikulturellen Gymnasium in Hamburg-Altona tätig. In Lehre und Forschung beschäftigt sie sich vor allem mit Theorie und Praxis einer Interkulturellen Musikpädagogik, mit Möglichkeiten des Wissenstransfer zwischen Schule, Hochschule und kulturellen Institutionen sowie einer Professionalisierung von Musiklehrkräften.

Lioba Bärthlein
- Klavier -

studierte an der Musikhochschule Köln Hochschulklasse und Instumentalpädogogik Klavier sowie Schulmusik bei Nina Tichman und Klaus Oldemeyer. Sie nahm an Meisterkursen mit Andras Schiff und Malcolm Bilson teil und legte ihre Reifeprüfung mit sehr gutem Erfolg ab.

Nach langjähriger Tätigkeit als freiberufliche Instrumentalpädagogin in Bonn unterrichtet sie seit 2016 Klavier an der Rheinischen Musikschule Köln. Daneben betreut sie edukative Musikprojekte der Kölner Philharmonie und des Gürzenich Orchesters. Lioba Bärthlein spielt regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles und gibt sowohl Konzerte für Kinder als auch für Erwachsene.

André Baumeister
- Leitung von Blasorchestern, Dirigieren -
André Baumeister (MMus, MSc) studierte Sinfonieorchesterdirigat bei Enrico Delamboye und Jan Stulen und Blasorchesterdirigat bei Pierre Kuijpers und Jan Cober. Sein Studium als Master of Music schloss er an der Universität der Künste Fontys und Zuyd (NL) mit Auszeichnung ab.Als Gastdirigent absolvierte er bereits Konzerte mit renommierten professionellen Sinfonie- und Berufsblasorchestern, wie dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie Koblenz und dem Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg. Bei der Entwicklung von Jugend-, Universitäts- und Auswahlorchestern, Chören oder weiteren Ensembles gibt er regelmäßig wichtige musikalische und pädagogische Impulse. André Baumeister setzt seine inspirierende Musikalität in ein exzellentes Dirigat mit höchsten musikpädagogischen Ansprüchen um und motiviert die Orchester damit zu besonderen Leistungen. Als Dirigierdozent möchte er interessierten Musikern den Weg zur Orchesterleitung aufzeigen. Mit dem praktischen Schritt-für-Schritt-Handbuch zum Dirigieren hat er sein erstes Buch zu diesem Thema veröffentlicht und gibt damit seine Erfahrungen und Methoden an angehende Dirigenten weiter (www.dirigierenlernen.de). In den qualifizierenden Lehrgängen der Landesmusikakademie NRW wurde er bereits mehrfach vom Landesmusikrat als Prüfer im Hauptfach Dirigieren benannt.

Angela Bausch
- Zusammenarbeit Schule/ MusikschuleTandemunterricht im Fach Musik -
ist Leiterin der Josef-Grundschule in Dortmund und erfahrene Tandemlehrerin mit Musikfakultas. Sie ist als Dozentin zahlreicher Fortbildungen insbesondere zum Tandem im JeKits-Programm tätig und hat schon häufig für die Landesmusikakademie NRW als Dozentin gewirkt. Angela Bausch ist Mitglied des JeKits-Kuratoriums.

Johannes Beck-Neckermann
- Musikpädagogik, Musiktherapie -
Musik- und Bewegungspädagoge, Musiktherapeut und Autor; studierte „Elementare Musik- und Tanzerziehung“ am Orff-Institut in Salzburg; arbeitete mehrere Jahre als Musiktherapeut an der kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik Würzburg und im Rahmen von Lehraufträgen an der Fachhochschule für Sozialpädagogik und der Hochschule für Musik in Würzburg. Seit 1990 arbeitet er freiberuflich in der Fortbildung von Erzieherinnen und als Begleiter von musikalischen Projekten in Kindertagesstätten; seit 1994 Lehrbeauftragter der Johann-Hinrich-Wichern-Fachakademie für Sozialpädagogik in Schweinfurt. Er ist Mitautor des MIKA-Konzeptes der Bertelsmann Stiftung; thematische Arbeitsschwerpunkte: Bildungsbegleitung in der frühen Kindheit, Kinder begleiten bei schöpferischen Aktivitäten mit Musik-Bewegung-Tanz-Sprache, Kindzentrierung und Partizipation beim musikalischen, tänzerischen, sprachlichen Gestalten mit Kita-Kindern, pädagogische Begleitung von Kita-Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Weitere Informationen: www.beck-neckermann.de,www.klangsamboo.de  

Anke Beckmann

Nayeb Behbahani
- Gesangspädagogik -

schloss 2020 sein Studium der Gesangspädagogik bei Matthias Minnich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab und studiert dort momentan künstlerischen Gesang bei Prof. Raimund Nolte und einen wissenschaftlichen Masterstudiengang im Bereich Musikpädagogik. Seit 2018 ist er als Gesangspädagoge tätig, betreute insbesondere Kirchenchöre stimmbildnerisch und ist derzeit Gesangspädagoge an der Musikschule Burscheid. Im Rahmen seiner musikpädagogischen Ambitionen konnte er beim Landesverband der Musikschulen in NRW im Rahmen des Digital-Talks zum Thema „Gesangspädagogik und digitale Technologien“ referieren. Für seine Abschlussarbeit „Gendersensibilität im Gesangsunterricht“ erhielt er ein Stipendium der Gleichstellungskommission der HfMT Köln und ist für das Studienjahr 2021/22 Stipendiat des Deutschlandstipendiums. Zusammen mit Ulrike Bauer erhielt er in diesem Jahr den zweiten Preis beim Hochschulwettbewerb Musikpädagogik für das Projekt „Ein Wiki mit digitalen Ressourcen für den analogen Gesangsunterricht“.

 

Katja Beisch
- Blockflöte -
Studium Schulmusik an der Musikhochschule Köln, danach künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung und Konzertexamen im Fach Blockflöte bei Prof. Günther Höller, weitere Studien bei Han Tol am Konservatorium in Rotterdam und bei Pedro Memelsdorff in Mailand.
Danach Privatstudium Barockoboe bei Michael Niesemann.
2. Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb 'Moeck U.K.' für Blockflöte solo in London 1999[SEMIKOLON] 1994 Gründung des Barock-Ensembles 'Il Dolcimelo ' mit regelmäßigen Konzerten im In- und Ausland[SEMIKOLON] dem Ensemble wurde 2000 der 1. Preis des internationalen Biagio-Marini-Wettbewerbs in Neuburg a.d. Donau gegeben. Konzerte weltweit[SEMIKOLON] Gast zahlreicher Festivals für Alte Musik[SEMIKOLON] Aufnahmen für HR, SWR, DLF und WDR sowie mehrere CDs.
30-jährige Unterrichtserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Fächern Blockflöte, Klavier, barocke Kammermusik und Consortspiel.

Ömer Bektaş
- Percussion -
1968 in Zonguldak/Türkei geboren, lebt seit 1981 in Essen, er nahm privat Schlagzeug-Unterricht. Seit 1987 spielt er Percussion/Drums. Seine musikalischen Wurzeln liegen in der klassische türkischen Musik. Seit 2006 unterrichtet er als freier Mitarbeiter bei der Folkwang Musikschule Stadt Essen (Schlagzeug/Percussion). Er begleitete diverse türkische Chöre und bekannte türkische Sänger:nnen. Er gab zahlreiche Workshops mit Karibuni, Workshop über die orientalische Rhythmen. Projekt „Children are the Rhythm of the World“ in Essen, Till Eulenspiegel und Nasreddin Hoca Geschichten, Aufführung in der Tonhalle Düsseldorf. Projekt bei Philharmonie Essen „Kusagauma“ mit SchülerIn der Fridenschule Essen. Rahmen der Grünhauptstadt Essen 2017, mit drei Essener Schulen Projekt „Nachricht aus der Tonne“ Aufführung Juli 2017, in der Philharmonie Essen. Seine musikalische Tätigkeit erstreckt sich außerdem auf die Zusammenarbeit mit folgenden Ensembles: - Karibuni ( Orientalisch/ Afrikanische Kinderlieder) - Lamebora (Kinderlieder aus alle Welt) - Araname (Fusion Band) - Transorientorchester - Tarz-i New (Türkische klassische Ensemble) - Sonnenscheyn Quartett (Chansons u. Gypsy Jazz) - Araf Trio (Orient Jazz) -Reorientation (Fusion Band) - Feveran Quartet CD-Veröffentlichung: „ Songs of Coffee all over the World “ mit Lamebora.

Georgy Belyakov
- Flöte -

Georgy Belyakov begann sein Flötenstudium an der Staatlichen Akademie der Kultur und Künste in Sankt Petersburg. Ein Jahr später wurde er an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, aufgenommen und schloss dort als Diplom-Musiker ab. Danach folgte ein pädagogisches Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit dem Abschluss als Diplom– Musikpädagoge. Während des Studiums nahm er an zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Trevor Wye, Peter-Lukas Graf, Philipp Galois, Janos Balint und André Sebald teil. Georgy Belyakov ist an diversen Musikschulen als Querflötenlehrer tätig. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Dirigent des Flötenorchester Stetternich. Seit 2013 ist er bei Flutissimo, Fachgeschäft für Querflöte, tätig. Georgy Belyakov gibt deutschlandweit Kurse und Querflöten-Workshops.

Matthias Bernsmann
- Kontrabass, JeKits -

unterrichtet seit den ersten JeKi-Tagen an der städtischen Musikschule Hamm. Er studierte Lehramt mit Hauptfach Kontrabass an der TU Dortmund, leitete Chöre und spielte in Bands mit. Unter anderem bei den Westfälischen Nachtigallen konnte er Erfahrungen beim Unterrichten von Großgruppen sammeln. Neben Kontrabass- und JeKits 1-Unterricht leitete er teilweise bis zu sechs JeKits-Orchester pro Woche an unterschiedlichen Grundschulen. Seit 2016 koordiniert er das JeKits-Programm für die Musikschule Hamm und ist neben der administrativen Funktion für dessen pädagogische Umsetzung zuständig. Als ehemaliger JeKits-Akademist ist das kollegiale Mentoring ein fester Bestandteil seiner Tätigkeit geworden. Seit einigen Jahren gibt er regelmäßige Impulse in Form von internen Fortbildungen für das Kollegium der Musikschule Hamm.

Heide Bertram
- Gesang, Stimmbildung -
absolvierte ihr Diplom- und Masterstudium im Fach Gesang an der Musikhochschule Münster. Die Spezialisierung im Masterstudium auf „Musik in Gruppen“ führte zu verschiedenen Lehraufträgen, u.a. an der MHS Münster, an der Musikschule Steinfurt und an der Landesmusikakademie NRW. Sie arbeitet als freiberufliche Gesangspädagogin und Stimmbildnerin mit Chören und Gruppen, in der Lehrerfortbildung und als Chorleiterin. Ihre langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen fließen überdies in das Toni-Projekt des Chorverbandes NRW ein, für das sie seit 2016 als Dozentin tätig ist.

Michael Betzner-Brandt
- Chorleitung -
Studium Chordirigieren (UdK Berlin, Prof. Uwe Gronostay), Schulmusik (HfM Detmold) und Philosophie (Uni Bielefeld, TU Berlin). Dozent für Chor- und Ensembleleitung an der Universität der Künste Berlin; dort Leitung des Fabulous Fridays-JazzPopChors der UdK Berlin.
Konzertreisen nach Frankreich, USA und China; Preisträger mit den Fabulous Fridays beim Berliner Chorwettbewerb 2009 und beim Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund. Leitung des klassischen Kammerchors Consortium musicum Berlin, des Jazzchors BerlinVokal und des High Fossility-RockPopChor 60+ an der Musikschule Berlin-Neukölln. 2009 Veröffentlichung von drei Bänden zum Thema Singen ohne Noten; seit einigen Jahren Workshopleitung zum Thema Improvisation und Stimme im In- und Ausland.

Eva Biallas
- Frühkindliche Musikpädagogik -

Dozentin für Musik im Kita-Alltag; langjährige musikalische Leiterin sowie Konzeptentwicklerin des Musikkindergartens Hamburg; Dipl.-Instrumentalpädagogin; Weiterbildung zur Fachkraft für psychopädagogische Kindertherapie; Autorin des Buches „Schatzkiste Musik" (2023, Helbling) und „Von Melodiezauberern und Rhythmustrollen“ (2016, Verlag das Netz); Autorin verschiedener Fachartikel (Schott, Helbling, WAMIKI, Herder); Leitung und Gründung von "Edumusik - Akademie für frühkindliche musikalische Bildung"; Projektmanagerin des Netzwerks Kitamusik NRW.

Laura Isabel Biastoch
- Elementare Musikpädagogik und Gesang -

Sängerin und Musikpädagogin für Elementare Musikpraxis, Rhythmik und kreativen Kindertanz. Bachelor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in: Elementare Musikpädagogik und Gesang (B.A.) sowie Rhythmik (B.A.). Masterstudium an der Hochschule für Musik Freiburg in: Elementare Musikpädagogik Advanced. Ausbildung zur kreativen Kindertanzlehrerin, Musikpädagogin in Musikschulen sowie in musikvermittelnden Projekten, Dozentin für musikpädagogische Fort- und Weiterbildungen in pädagogischen Einrichtungen sowie Musik- und Musikhochschulen, Gründerin von „Laura’s Rhythmik-Koffer“ (musikpädagogisches Online-Angebot); Digital gestütztes Lernen für Kinder von 0 bis 6 Jahren (Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen, Ausgezeichnet mit dem Leopold-Preis)

Barbara Bielefeld-Rikus
- Blockflöte -

Blockflötenstudium an der Musikhochschule Westfalen-Lippe in Dortmund bei Prof. Monika Bovenkerk, künstlerische Reifeprüfung bei Winfried Michel an der Musikakademie Kassel. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. 15 Jahre Blockflötenquartett „Springflut(e)“.Neben Blockflöte studierte sie auch Klavier, Cembalo, Gesang, Germanistik und Musikwissenschaft. Dozentin an der Musikschule Dortmund. Dort auch im Jeki/ts- Projekt mit Instrumentalunterricht, verschiedenen Orchestern und der Organisation betraut. Langjährige Erfahrung im Bereich von Ensembleleitung und der Durchführung von großen moderierten Kinderkonzerten, in denen sie die Orchesterleitung hat. Fortbildungstätigkeit an der Landesmusikakademie NRW mit praxisnahen Ideen und Tipps für eine gelungene Strukturierung der Ensemblestunden. Lehrauftrag an der TU-Dortmund und seit 2016 Gründung und Entwicklung einer Barockakademie an der Musikschule Dortmund, gefördert durch das Land NRW.

Ralf Bienioschek
- Musikpädagogik -
studierte an der Folkwang-Hochschule und schloss sein pädagogisches Studium 1988 mit der Diplomarbeit „Die Blockflöte in der Popmusik“ ab. Seine künstlerische Ausbildung in Italien und an der MHS Trossingen komplettierte er 1994 mit dem Konzertexamen bei Prof. Kees Boeke.Seine motivierende Art zu spielen und zu unterrichten führten ihn bei Konzerten (u.a. mit Musica Antiqua Köln, Anastacia, Robbie Williams, Gil Ofarim), Lehraufträgen und Workshops durch ganz Europa. Seit 1987 ist er Dozent für Blockflöte und Band-Coaching an der städtischen Musikschule Neuss. Seit 2007 ist er Chef der TV-Firma „Rent-a-Blend GbR“. Bei Fernsehproduktionen u.a. für RTL und ZDF (Ultimative Chart-Show, DSDS, Dein Song, Supertalent) ist er als Musical Director vor und hinter der Kamera für die Musiker verantwortlich. Der Multi-Instrumentalist Ralf Bienioschek ist Arrangeur, Bandleader und Band-Coach im kleinen und großen Rahmen. So gibt er sein Know How jungen Bands in Musikschulen genauso gerne weiter wie an die Musiker und Stars bei großen Fernsehsendungen. Ihm ist es wichtig die Musik mit ganz viel Spaß zu zelebrieren und auch jedem Laien etwas Nachhaltiges an die Hand zu geben.

Michael Blume
- Chorleitung -

studierter Schulmusiker, leitet zurzeit vier Chöre, den gemischten Chor Akzente Siegen, den Männerchor Lahnvokal, den Frauenchor Pro Musica Gerlingen und den Ü-60-Chor Siegen. Vor allem mit dem Siegerländer Vocalensemble hat er ab 1990 große Erfolge erreicht, unter anderem den 1. Preis beim 3. Deutschen Chorwettbewerb in Stuttgart, und hat ein Stipendium des Deutschen Musikrates erhalten. Danach hat er viermal den Landeschorwettbewerb mit verschiedenen Chören gewonnen und an den folgenden „Deutschen Chorwettbewerben“ als Preisträger teilgenommen. Mit dem Siegerländer Vocalensemble hat er viele Uraufführungen namhafter Komponisten auf die Bühne gebracht. Ab 2005 war er an der Clara Schumann Gesamtschule Kreuztal Initiator der ersten Vokalklassen an allgemeinbildenden Schulen. Dort hat er auch mit Solmisation (Tonika-Do-Methode) sehr erfolgreich gearbeitet und freut sich, dies an andere Musiker weitergeben zu können. Er ist heute Mitglied des Musikrates im CVNRW.

Birgit Boch
- Streicherpädagogik -
Instrumentalpädagogin, 1991/92 intensive Fortbildung bei Prof. Don Miller, einem der Assistenten von Paul Rolland. Gemeinsam mit Peter Boch seit mehr als 20 Jahren am Gymnasium St. Michael im westfälischen Ahlen mit Streicherklassen (Klasse 5 -7) als Instrumentalpädagogin aktiv. Darauf aufbauend Gründung von Schülerorchestern zur Weiterförderung von Absolventen der Streicherklassen bzw. Gruppenunterricht mit Klein- und Großgruppen, Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Detmold für das Modul 'Streicherklassenunterricht ', umfangreiche Referententätigkeit in der Fortbildung von Streicherpädagog/inn/en und Musiklehrer/innen, Dozenten innerhalb der berufsbegleitenden Fortbildung für das MILU an der Musikhochschule München sowie für die Fortbildung von JeKi-Streicherlehrern in Nordrhein-Westfalen, Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Streicherklassenunterricht, gemeinsam mit Peter Boch Autorin von 'Streicher sind klasse ' (Schott Verlag, überarbeitete Neuauflage 2021), Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Peter Boch
- Streicherpädagogik -
Schulmusiker, 1991/92 intensive Fortbildung bei Prof. Don Miller, einem der Assistenten von Paul Rolland,  im Team mit Birgit Boch seit mehr als 20 Jahren am Gymnasium St. Michael im westfälischen Ahlen mit Streicherklassen (Klasse 5 -7) aktiv, darauf aufbauend Gründung von Schülerorchestern zur Weiterförderung von Absolventen der Streicherklassen bzw. Gruppenunterricht mit Klein- und Großgruppen, Lehrauftrag an der Musikhochschule Detmold für das Modul 'Streicherklassenunterricht ', umfangreiche Referententätigkeit in der Fortbildung von Streicherpädagog/inn/en und Musiklehrer/innen, Dozent innerhalb der berufsbegleitenden Fortbildung für das MILU an der Musikhochschule München sowie für die Fortbildung von JeKi-Streicherlehrern in Nordrhein-Westfalen, Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Streicherklassenunterricht, gemeinsam mit Birgit Boch Autor von 'Streicher sind klasse ' (Schott Verlag, überarbeitete Neuauflage 2021) Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.
 

Beate Böhm
- Rhythmik -

Dozentin an verschiedenen Hochschulen, in Fort- und Weiterbildungen sowie an der Musikschule Neuenkirchen-Vörden. Die Arbeit mit SeniorInnen begann im Studium, führte weiter in die eigene Hochschultätigkeit bis zu Gruppen älterer Menschen an der Musikschule und in Häusern für Senior*innen.

Eva-Luise Bolarinwa
- Klarinette, Musikpädagogik -
Im Jahr 2000 wurde Eva Luise Bolarinwa noch während ihrer Schulzeit als Jungstudentin im Fach Klarinette von Prof. Ralph Manno an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) in Köln aufgenommen, wo sie auch nach ihrem Abitur weiter studierte. 2007 schloss sie den Diplom-Studiengang ‚Künstlerische Ausbildung‘ und anschließend den Diplom-Studiengang ‚Instrumentalpädagogik‘ mit Auszeichnung ab. Nach einem Austausch-Semester bei Prof. Martin Spangenberg an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar setzte Eva Bolarinwa ihr Aufbaustudium in der Solistenklasse der HfMT Köln fort und beendete es 2009 erfolgreich mit dem Konzertexamen. Meisterkuse u.a. bei Sharon Kam, Francois Benda und Johannes Peitz rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab. 
Ihre große Liebe gilt der Kammermusik und insbesondere der Veranstaltung ungewöhnlicher Konzertformate (Haus- und Scheunenkonzerte, Interdisziplinäre Konzerte mit Malerei oder Erzählkunst). Eva Bolarinwa ist Gründungsmitglied des Ensemble Trio Sonartis und veranstaltete 2015 als Festivalleitung erfolgreich das interdisziplinäre Kammermusikfestival KlangKunst Festival ‚im Dialog‘.
2018 war Eva Luise Bolarinwa Stipendiatin des hochdotierten Förderpreises des Frauenkulturbüros NRW. Neben ihren künstlerischen Tätigkeiten widmet sich Eva Bolarinwa seit 2001 mit viel Leidenschaft und Erfolg dem Unterrichten. Zu ihren Schüler*innen zählen viele mehrfache Bundespreisträger*innen des Wettbewerbs Jugend musiziert. Etlichen ihrer Schüler*innen hat sie bereits erfolgreich zum Einstieg in ein Musikstudium verholfen. Ein weiteres Interesse liegt seit einigen Jahren in der musikpädagogischen Forschung und der künstlerischen Forschung. Aus diesem Grund studiert Eva Bolarinwa derzeit promotionsvorbereitend den Masterstudiengang Musikpädagogik an der MfMT Köln.

Virginia Bono
- Chorleitung, Musikpädagogik -

absolvierte ein Studium in den Fächern Chorleitung und Musikpädagogik an der Universidad Nacional del Litoral, Santa Fe/Argentinien. Sie wurde gefördert durch ein DAAD Stipendium und schloss anschließend ein Aufbaustudium im Fach Chorleitung an der Musikhochschule Frankfurt am Main ab.

Sie leitete den Kinder- sowie Mädchenchor am Instituto Coral de Santa Fe. Mit ihrem Chor Estudio Coral Meridies nahm sie erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben und Festivals (u.a. 2017 beim World Symposium als einziger lateinamerikanischer Chor) teil. Aktuell leitet sie weltweit  Chorworkshops und Masterklassen u.a. in Argentinien, Chile, México, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, Portugal, Belgien. Sie wird bis heute gerne als Jurymitglied internationaler Chorwettbewerbe und Chorfestivals eingeladen.

Ihr Forschungs- und Arbeitssschwerpunkt ist die zeitgenössische Chormusik Argentiniens und Lateinamerikas. Hier erhielt sie zahlreiche Kompositionsaufträge, die die weltweit uraufgeführt wurden. Sie ist zudem Herausgeberin von Publikationen zum Chormusikrepertoire Lateinamerikas in Zusammenarbeit mit ausgewählten europäischen Verlagen. Mit der „Fundacion Meridies“ und dem Projekt „Tactus“ leistet sie überregionale Fortbildungstätigkeit für Chorleiter und Chorsänger.

Marina Borchard
- Violine, Musikpädagogik -
studierte Lehramt mit den Fächern Deutsch und Musik an der Folkwang Hochschule Essen und der Universität Duisburg-Essen sowie aufbauend Diplom-Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt allgemeine Musikerziehung (Hauptfach Violine) an der Hochschule für Musik Münster und der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal.
Sie wirkte bei verschiedenen Kooperationsprojekten zwischen Musik- und allgemeinbildenden Schulen mit. Des Weiteren verfügt sie im instrumentalpädagogischen Bereich über langjährige Erfahrung als Violinlehrerin. Anschließend an ihr Referendariat am Studienseminar Dortmund unterrichtete sie zwei Jahre lang an einer Grundschule in Waltrop. Heute ist sie an der Lambertischule in Coesfeld tätig, an der sie berufsbegleitend eine Weiterbildung zur Sonderpädagogin absolviert.

Michael Borner
- Gitarre -
Der klassisch ausgebildete Gitarrist und Komponist Jörn Michael Borner musizierte als Initiator und Mitglied zahreicher Jazz-Formationen mit vielen namhaften Musikern. Die Kompositionen des "Grenzgängers" sind vor allem von einer stilistischen Vielfalt aus Jazz, Klassik und Neuer Musik geprägt. Er ist Musikschulleiter, Gastdozent verschiedener Institutionen, Live- und Studiomusiker, Autor und Musikproduzent.

Anna Borsdorf
- Jazzgesang, Junior Teacher -
Sängerin, Songschreiberin und Gesangspädagogin aus Berlin. Bis 2019 studierte sie an der Hochschule für Musik Detmold die Studiengänge Schulmusik und Elementare Musikpädagogik mit Hauptfach Jazzgesang bei Gabriela Koch.
Während ihres Studiums war sie Bestandteil verschiedener Jazzensembles und genreübergreifender Formationen wie dem Vokalquartett Valerie, dem preisgekrönten Jazzchor Pop-Up, dem Tableau-Quartett und dem Large Ensemble S/M/B, für das sie auch heute noch singt und komponiert. Außerdem wirkte sie in Theaterproduktionen mit, erarbeitete im Jahr 2018 ihr erstes eigenes Bühnenstück „lines per inch“ und leitete zwei Jahre lang den Jugendchor am Theater Bielefeld.
Seit erfolgreichem Abschluss der beiden pädagogischen Studiengänge vertieft sie ihr künstlerisches Profil am Jazzinstitut Berlin, wo sie von Lehrenden wie Prof. Judy Niemack, Prof. Céline Rudolph und Rabih Lahoud begleitet wird. Momentan arbeitet Anna an Eigenkompositionen für ihre erste EP und ist als Live- und Studiomusikerin mit verschiedenen Pop- und Jazzprojekten im Raum NRW und Berlin unterwegs.

Dr. Anja Bossen
- Musikpädagogik -
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik der Universität Potsdam. 2009 promovierte sie mit einer Forschungsarbeit zur rhythmisch-musikalischen Unterstützung des Schriftspracherwerbs in multilingualen Lerngruppen. Von 2010–2013 leitete sie das Modellprojekt „Sprachförderung mit Musik und Bewegung“ im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Sie ist darüber hinaus in der Lehrerbildung tätig und hat zahlreiche Publikationen zum Thema „Sprachförderung und Sprachbildung mit Musik“ veröffentlicht.

 

Alpay Bozkurt
- Baglama -
Geboren 1975 in Konya/Türkei. Nach dem Abitur Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Anadolu-Universität in Eskisehir/Türkei. Musik spielte schon immer eine besondere Rolle in seinem Leben. 1995 bis 2001 spielte er mit verschiedenen Gruppen in Ankara.
1999 bis 2002 war er sowohl als Schulleiter als auch als Baglamalehrer an der Musikschule 'Huner € in Ankara tätig, die vom Erziehungsministerium gefördert wurde. Während dieser Zeit Kontakt zu vielen bekannten Musikern der Szene, wie Erdal Erzincan, Musa Eroglu, Erkan Ogur usw.
Fortsetzung der musikalischen Tätigkeit in Deutschland und Gründung der Orient-Musikschule e.V. 2007 in Bochum. Seit 2010 ist er tätig als JeKi-Baglamalehrer an der Musikschule Herten und Recklinghausen.

Maria Elisabeth Bozzetti
- JeKits-Tandem -
arbeitet seit vielen Jahren als Musikpädagogin an der Schule für Musik im Kreis Warendorf. Sie unterrichtet Eltern-Kind-Kurse, Klangkindergarten und Musikalische Früherziehung. Sie begleitete den Aufbau von JeKits an der Musikschule von Beginn an und ist seit 2015 an mehreren Grundschulen mit verschiedenen Schwerpunkten in JeKits 1 tätig, unter anderem auch an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Drensteinfurt. Im Schwerpunkt Singen unterrichtet Marlies Bozzetti auch in JeKits 2 bis 4. Vor Ihrer Tätigkeit als Musikpädagogin arbeitete sie als Sozialpädagogin im Universitätsklinikum Münster.

Markus Brachtendorf
- Mediengestütztes Musizieren / App Music -

ist Lehrer im Fachbereich Sonderpädagogik an der Musikschule der Stadt Leverkusen, freiberuflicher Musikpädagoge und Neonatalbegleiter. Er konzeptioniert und führt Musik- und Medienprojekte sowie Fortbildungen durch, beispielsweise für die Universität Dortmund (Fachbereich Rehabilitationspädagogik), die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, die Deutsche Phonoakademie („SchoolTour“), das jfc Medienzentrum sowie für das Projekt „Roots & Routes“. Weiter hat er einen Musikverlag, ein eigenes Label und ein Tonstudio eingerichtet. Als Pädagoge und Produzent hat er jahrelange Erfahrung in der musisch-kreativen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit heilpädagogischer Ausrichtung und Zielsetzungen. Weiterführende Informationen unter www.tonstudiobe.de

Michael Bradke
- Mobiles Musik-Museum -

macht seit seiner Kindheit Musik, studierte Musik-Wissenschaft, -Ethnologie und -Pädagogik, Percussion, Kontrabass und Gesang in Köln und Duisburg. Neben vielen Auftritten als Musiker arbeitete er mehrere Jahre im Schnittfeld zwischen musikalischer Kulturpädagogik und Klangkunst in sozialen Brennpunkten, Suchtprophylaxe, Jugendkunstschulen und im Kunstmuseum Düsseldorf. Ein Praktikum im Cleveland Childrens' Museum ermutigte ihn 1987 zum Aufbau seines Mobilen Musik Museums, mit dem er - mit der Mission Mut zum Musikmachen zu vermitteln - seit 1992 weltweit unterwegs ist.
Das MMM sammelt und bewahrt klingende Fundstücke, Körpermusik, musikalische Spielregeln, Geräuschwerkzeuge sowie Musikinstrumente aus der ganzen Welt. Immaterielle Sammlungen wie „Klatschkultur“ und „Mundmusik“ werden mit publikumsaktiven Science Shows vermittelt. Eine Sammlung von über hundert selbst entwickelten großen interaktiven Klangskulpturen verführt in Mitmach-Ausstellungen von bis zu 2000 qm Kinder und Familien zum Spiel mit Klängen und musikalischen Mustern, Entdecken von Klangphysik und Verständnis der Grundlagen des Instrumentenbaus oder zu klingender Kommunikation. Die Sammlungen und Exponate werden bundesweit und international ausgestellt in Kooperation mit Science Centern und Museen, kulturpädagogischen Einrichtungen, Schulen, Kindertheatern und bei Großveranstaltungen an der frischen Luft.
Eine kleine Auswahl von Austellungs- und Auftrittsorten: Garage Center for Contemporary Art, Gorki Park, Moskau; Palais de la Decouverte, Paris; Bloomfield Science Museum, Jerusalem; Kopernikus Science Center, Warschau; Museumsbienale Krasnojarsk; exploratorium, San Francisco; phaeno, Wolfsburg; experimenta, Heilbronn … Eine besondere Ehre war ihm ein Auftritt beim Kinderfest des Bundespräsidenten und der Erhalt des Deutschen Kinderkulturpreises im Jahr 2000.

Elias Brieden
- Trompete, pädagogische Betreuung -

Elias Brieden wurde 2004 in Wuppertal geboren und begann mit sechs Jahren Trompete zu lernen. Über verschiedene Bands, Big Bands und Lehrer an der Bergischen Musikschule Wuppertal wurde er zum Jazz geführt und war 2018 und 2019 Teilnehmer beim Junior Jazz Camp. Darüberhinaus erzielte Elias erste Preise und Förderpreise beim Landeswettbewerb Jugend Jazzt.
Seit dem Herbst 2022 studiert er künstlerisch Jazztrompete an der Folkwang Universität der Künste und spielt im Jugend Jazz Orchester NRW.

Marieke Bröckers
- Elementare Musikpädagogik -

ist musikalisch und pädagogisch vielfältig aufgestellt. Als Elementare Musikpädagogin sowie Absolventin eines Masters of Education an der HfMT Köln ist sie künstlerisch, als Sängerin und Flötistin sowie in verschiedenen musikpädagogischen Projekten unterwegs. Diese beinhalten unter anderem die Konzeption und Durchführung von musikalischen Workshops in Kitas in Köln oder von Kinderkonzerten im ländlichen Raum in Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Ihre Arbeit als Musikvermittlerin führte sie unter anderem zu einer Kooperation mit der Philharmonie Köln und Jugendorchestern im Bonner Umland. In ihrer alltäglichen Arbeit als Elementare Musikpädagogin möchte sie mit Kindern und Erwachsenen Musik auf vielfältige Arten und Weisen entdecken und individuelles sowie gemeinschaftliches Musikerleben anregen.

Volker Buchloh
- Chorleitung -
Volker Buchloh, Jahrgang 1959, ist Leiter des Kulturbüros und der Musikschule der Stadt Oberhausen. Studium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Musik und Geographie, anschließend Studium der Orchesterleitung / Kapellmeister an der Folkwang Musikhochschule in Essen.
Musikalischer Leiter des Sängerbundes GHH und des Essener Madrigalchors, im Sängerbund NRW im Musikausschuss engagiert, Leiter der Silver Singers (Projekt des Chorverbands NRW), Dozent im Bereich Chorleitung.

Ferdinand Büchner
- Gesang, Junior Teacher -

Ferdinand Büchner wurde 1999 bei Görlitz geboren und fand früh seinen Weg zur Musik. Im Alter von zehn Jahren gründete er seine erste eigene Band, mit 15 Jahren trat er als Sideman des Singer- Songwriters Jua auf. In dieser Zeit entwickelte sich auch seine Liebe zur Improvisation und er besuchte vielerlei Jazzworkshops, u.a. bei Esther Kaiser, Céline Rudolph, Marc Secara, Andreas Schmidt und Hubert Nuss. Seit 2018 studiert er Jazzgesang in Dresden, wo er in mehreren Ensembles als Sänger wie als Pianist aktiv ist. Er war Gastsänger bei mehreren Bigbandprojekten (u.a. mit Ed Partyka, Thomas Zoller, Céline Rudolph) und ist seit 2020 Teil des Vokalensembles im Bundesjazzorchester.

Seit drei Jahren kuratiert er die Konzertreihe „Montagsjazz im Café Saite“ in Dresden.

Philippa Bunting
- Violine -
is a widely experienced teacher of the violin and general musicianship. As well as the Royal Academy, she has taught at the Guildhall School of Music and Drama and Trinity Laban in London, as well as for a number of local authorities and in private practice. She has also worked for two awarding bodies, Guildhall Exams and Trinity Guildhall in syllabus development and teacher training, and acted as violin consultant for the Associated Board revision of its violin syllabus from 2011.
Philippa has worked with young string players in a range of environments including whole class instrumental teaching, advanced students within the junior departments of three conservatoires (including leading the String Training Programme at the GSMD and the Junior Strings Project at the Royal Northern College of Music in Manchester), designing and running holiday courses, teaching primary school class music, and coaching large and small ensembles.
Her particular interest is in exploring ways to integrate musicianship into the instrumental lesson, encouraging a holistic approach which includes movement and aural work. Philippa has an MA in Music Education, is a Fellow of the Higher Education Academy, and in 2005 was awarded a Winston Churchill Fellowship to study the relationship between musicianship and string training in Hungary, Finland and Eastern Europe.
As well as her role at the Academy Philippa Bunting also works with future teachers at the RNCM, where she is Senior Lecturer in Music Education. She writes a regular column on teaching issues for the Strad magazine.

Dragan Burmazovic
- Akkordeon -
wurde in Belgrad/Serbien geboren. Er ist Preisträger mehrerer Akkordeon-Wettbewerbe in Serbien. 2013 kam er nach Deutschland, wo er an der Hochschule für Musik Köln/Wuppertal sein Masterstudium erfolgreich absolvierte. Parallel zu seiner klassischen Ausbildung hat er auch Balkanmusik gelernt, und nach seinem Studienabschluss entschied er sich, fast ausschlichlich diese Musik zu spielen. Die Kombination von technischer und musikalischer Virtuosität zeichnet ihn aus. Seine Freude und Emotionen beim Spielen sind nicht zu übersehen - die Balkan-Musik ist seine Muttersprache.

Svenja Burmester
- Posaune, Gesang -

Svenja Burmester ist 1998 in Emden geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie zunächst Musikpädagogik in Osnabrück. Während des Studiums begann sie an der städtischen Musikschule Rheine für Tiefes Blech und Gesang zu arbeiten und gründete dort zwei Chöre (2020 bis heute). 2022 begann sie ein künstlerisches Studium an der Folkwang Universität der Künste im Fach Jazz-Posaune. Freiberuflich arbeitet sie in unterschiedlichsten Formationen in den Bereichen Jazz, Pop und Klassik als Posaunistin und Sängerin. Von 2020 bis 2023 war sie Mitglied des JJO NRWs und tourte mit ihnen durch Deutschland, Österreich, Italien und Norwegen.

Prof. Dr. Barbara Busch
- Musikpädagogik -

lehrt Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Sie verbindet in Forschung und Lehre eigene künstlerische und musikpädagogische Erfahrungen mit wissenschaftlicher Reflexion. Ihr besonderes Interesse für Fragestellungen der Instrumentaldidaktik und Elementaren Musikpädagogik sowie für musik- und bildungshistorische Themen spiegelt sich in zahlreichen Publikationen wider. Regelmäßige Einladungen zu Workshops, Vorträgen und Gutachtertätigkeiten stehen neben der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluierung musikpädagogischer Projekte wie WIM – wir musizieren und Die Carusos. Seit 2018 ist sie Mitherausgeberin der Zeitschrift üben & musizieren.

Rainer Buschmann
- Violine -
hat Violinpädagogik studiert und wurde 1989 Geigenlehrer an der Rendsburger Musikschule, wo er sein erstes Klezmerensemble gründete. Von 1999 bis 2005 war er dort Musikschulleiter, bevor er 2006 an die Musikschule Bochum wechselte. 2008 gründete er gemeinsam mit Tugrul Türken die interkulturelle Gruppe Grenzen.Los. Seit 2011 ist er Abteilungsleiter für Musik mit Menschen mit Behinderung und den Bereich Rock-Pop-Jazz-World. 2006 gründete er die Weltmusikband Salon 4B und 2012 die Band Banda Piccola, mit denen er zahlreiche Auftritte im Ruhrgebiet hatte. Zuletzt initiierte er eine Weltmusikworkshop- und -konzertreihe in Bochum.

Prof. Ryan Carniaux
- Trompete -
geb. in New York City, spielte bereits als Jugendlicher Trompete in verschiedenen Bands, unter anderem im Jazzorchester von John Allmark. Mit einem Stipendium studierte er von 1998 bis 2002 am Berklee College of Music in Boston bei Tiger Okoshi, Greg Hopkins, Phil Wilson, Ken Cervenka. 2003 zog er nach Europa und absolvierte von 2005 bis 2007 ein Masterstudium "Jazz Trompete" am Conservatorium Maastricht, Niederlande.   Neben seiner Hochschultätigkeit arbeitet Carniaux als freiberuflicher Trompeter und ist in verschiedene Projekte und CD-Aufnahmen involviert. Mit seiner eigenen Band brachte er 2011 die CD "Reflections of the Persevering Spirit" heraus. Weitere Touren und Projekte, zum Beispiel das 2014 zusammen mit Mark Egan und Karl Latham produzierte Album "Constellations, the Björk Project", sind auf seiner Website www.ryancarniaux.com
Carniaux hat bereits mit vielen bekannten Jazzgrößen aus Europa und den USA gespielt, darunter Manfred Schoof, Gerd Dudek, Wolfgang Lackerschmid, Alexander von Schlippenbach, Misha Mengelberg, David Liebman, Jerry Bergonzi, Mark Murphy und Douglas Sides. Ryan Carniaux unterrichtet seit vielen Jahren als Gastdozent im In- und Ausland sowie an Musikschulen und als Referent internationaler Workshops.

Cordula Caso
- Blockflöte, Fagott -
leitet seit 2013 den Fachbereich Blockflöte an der Rheinischen Musikschule. Nach ihrem Blockflötenstudium an der Folkwang Hochschule Essen und am Konservatorium in Utrecht folgte ein Studium der historischen Fagotte bei Lorenzo Alpert in Genf. Sie konzertiert als Solistin, Kammermusikerin und im Orchester mit zahlreichen bekannten Formationen der Alten Musik wie Collegium Cartusianum, Concerto Köln, Capella Augustina, Neue Düsseldorfer Hofmusik und Concert Royal.

   

Kristin Susan Catalán Medina
- Elementare Musikpädagogik -
studierte Violine, Elementare Musikpädagogik und Konzertpädagogik an den Musikhochschulen Köln und Detmold. Sie war freie Mitarbeiterin im Bereich Konzertpädagogik bei den Bochumer Symphonikern und der Tonhalle Düsseldorf und leitete Projekte am Theater Mönchengladbach / Krefeld, sowie mit dem Neusser Kammerorchester. Seit 2001 unterrichtete Kristin Catalán an den Musikschulen in Haan und Neuss, sowie der Jugendmusikschule in Heinsberg. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit in den Fächern Violine und Elementare Musikpädagogik war sie Fachbereichsleiterin für den Elementarbereich. 2013 eröffnete sie ihre eigene Klangwerkstatt, in der sie Instrumentalunterricht und Musikkurse für Kindergruppen anbietet. Kristin Catalán kooperiert mit zahlreichen Schulen und Kindergärten und konzipiert musikalische Projekte für und mit allen Altersstufen. Im Zusammenhang mit diesen Kooperationen leitet sie regelmäßig Fortbildungen für ErzieherInnen und LehrerInnen im Bereich der Musik-/ Konzertpädagogik. Sie ist Dozentin der HfMT Köln im Bereich Musikvermittlung.
2004 gründete sie gemeinsam mit Anne Kaack-Heyens das duo.miLyra. Ein besonderer Schwerpunkt des Duos sind moderierte Konzerte für alle Altersstufen, vom Konzert für Kindergartenkinder, bis hin zum lyrischen Erwachsenenkonzert. Wichtige Stationen waren bisher das Festspielhaus Baden-Baden, das Kindermusikfestival Kloster-Kamp, das Internationale Gitarrenfestival Heinsberg, die Konzertreihe „Concertino Piccolino“ und die JeKi-Konzerte der Dr. E.A. Langner-Stiftung in Hamburg, sowie die Tonhalle Düsseldorf. Konzerte und Engagements führten das Duo auch über deutsche Grenzen hinaus.

Julio Cesar Celis

Hayat Chaoui
- Lieder anderer Kulturen -

Tochter marokkanischer Einwanderer, erhielt ihre erste musikalische Bildung in den Chören des Hessischen Rundfunks, wo sie bereits in jungen Jahren Solopartien übernahm. Sie studierte zuerst Französisch und Englisch an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und absolvierte gleichzeitig eine Chorsängerausbildung an gleichnamiger Einrichtung, als sie durch ihre Stimme auf sich aufmerksam machte. Prof. Barbara Schlick lud sie daraufhin ein, an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal Gesang zu studieren. Im Anschluss folgten Diplome in Gesangspädagogik künstlerische Ausbildung und das Konzertexamen.

Die Stipendiatin des Richard Wagner Verbands gewann mit ihren Ensembles ACHTung Vokal und Cantosphäre mehrere erste Preise bei Jugend musiziert und den 2. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2010. Besonders im Oratorienbereich ist Hayat Chaoui rege tätig.

Seit 2008 ist sie ständiger Gast bei der international tätigen interkulturellen Jazz-Formation Ufermann.  Auftritte im europäischen Ausland ergänzen ihre Konzerttätigkeit, während sie mehrere Jahre an der Hochschule für Tanz und Musik Köln unterrichtete. 

Heute arbeitet sie als Fachleiterin Gesang an der Bergischen Musikschule in Wuppertal. Chaoui gründete den interkulturellen Frauenchor „WoW-Women of Wuppertal“, der 2018 für den Integrationspreis der Bundeskanzlerin nominiert wurde. Zusätzlich initiierte sie das Wuppertaler Angebot „KIWI – Kinder- und Wiegenlieder aus aller Welt“, das sich als kostenfreies Angebot an Eltern und Kinder mit internationaler Familiengeschichte in den entsprechenden Stadtteilen richtet. Von 2019-22 war sie als Bildungsreferentin im Chorverband NRW für die Bereiche Singen 60+ und Interkultur tätig. Ehrenamtlich berät sie in interkulturellen Fragen als Beisitzerin den Landesmusikrat NRW. 2018 veröffentlichte sie bei Helbling das „KIWI-Liederbuch“, das mit dem Deutschen Rock- und Pop-Preis ausgezeichnet wurde. Für das Buch „WoW – Women of Our World“, bei Breitkopf & Härtel erschienen und mit Arrangements von Prof. Dr. Jürgen Blume, erhielt Chaoui 2022 vom Deutschen Musikverlegerverband die Auszeichnung „Best Edition“. Die Wuppertaler Hartmut und Lore Schuler-Stiftung verleiht Hayat Chaoui für ihr künstlerisch-soziales Engagement mit dem WoW-Chor den Kulturpreis 2023.

Ilham Chaoui
- Logopädie & Mehrsprachigkeit -

arbeitet als Logopädin in eigener Praxis in Frankfurt-Griesheim. Ihr therapeutischer Schwerpunkt liegt dabei in der Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit Stimmstörungen sowie von Kindern mit verbaler Entwicklungsdyspraxie und selektivem Mutismus.
Als Deutsche mit marokkanischen Wurzeln bewegt sie sich seit ihrer Kindheit in verschiedenen Kulturen. In ihrer Praxisarbeit erlebt sie viele Familien mit Migrationshintergrund, deren Kinder nicht nur mit mehreren Sprachen aufwachsen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Kulturen leben und lernen.

Andrea Charpey
- Musikpädagogik -

Staatlich geprüfte Musikschullehrerin für Klavier und allgemeine Musikerziehung (Musikhochschule Köln). Dozentin für Klavier, Musikalische Früherziehung und Vorchor an der Musikschule des Kölner Domchores. Organisation und Durchführung von Weiterbildungen für Erzieher und Erzieherinnen u.a. für das Projekt „Zukunftsmusiker“; zertifizierte Singleiterin für Gesundheitseinrichtungen und Referentin der Erwachsenenbildung.

Giorgos Chatziantonis
- Klavier -

Giorgos ist in Afandou Rhodos geboren und kam mit acht Jahren als Gastarbeiterkind nach Deutschland, Gummersbach. Er studierte 1979 an der Folkwangschule in Essen "Klavier", und von 1980 bis 1984 Klavier und Komposition an der Rheinischen Musikschule Köln. In dieser Zeit ist er bekannt geworden als Musiklehrer in der griechischen Gemeinde Köln sowie als Pianist in der griechischen Musikszene. Er gründete die Gruppe "Rembetes" in Köln und mit dieser gab er die Schallplatte „Rembetes in der Fremde“ heraus. In den Jahren von 1984 bis 1988 war er in Athen als Musiklehrer und parallel als Pianist tätig; in den Jahren von 1988 bis 2000 arbeitet er als Pianist und Musiklehrer auf Rhodos. Von 2000 bis 2008 war er Musiklehrer am staatlichen Musikgymnasium und in der musikalischen Früherziehung. Seit 2012 hat er die Leitung der Musikgruppe des Vereins Terpsichore e.V. übernommen. Er leitet Seminare in Köln und auf Rhodos zum Thema Musikdialog zwischen Ost und West. Neben seiner Lehrtätigkeit gab er in all den Jahren europaweit Konzerte mit dem Schwerpunkt zur griechischen Musik. Seit ca. 5 Jahren ist er Repräsentant von Afandou für die Städtepartnerschaft Afandou – Gummersbach.

Sascha Cohn
- Jazzgesang, Chorleitung -

geboren in Kansas City, USA. Studierte Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Köln (Diplom), erwarb anschließend den B-Schein für Jazz- und Popchorleitung an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und ist seit 2012 autorisierte CVT-Lehrerin („Complete Vocal Technique“) nach 3-jähriger Ausbildung am Complete Vocal Institute in Kopenhagen, Dänemark. Zahlreiche Fort- und Weiterbildungen in verschiedenen Gesangsstechniken, vokaler Improvisation, Bewegungslehren, Jazz- und Popchorleitung und Vocal-Arranging geben ihrer Arbeit kontinuierlich neue Impulse.

Sascha Cohn ist freischaffende Sängerin (Konzerttätigkeit im Jazz/Pop/Soul Bereich) und arbeitet als Vocal Coach, Dozentin und Chorleiterin. Sie gibt überregional Gesangskurse und Chorworkshops, Einzelcoachings Masterclasses in „Complete Vocal Technique“ (CVT) sowie Coachings für Ensembles und Chöre.

Im Rahmen des Lehrgangs "Jazz- und Popchorleitung Stufe B" ist Sie an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, sowie an anderen Musikakademien überregional als Dozentin tätig. Seit 2015 ist Sie als Vocal Coach bei „The Voice Kids“ tätig.

Von 2009-19 leitete Sie den vielfach ausgezeichneten Bonner Jazzchor (2 CD-Produktionen: „Bottle these moments“ 2013 und „Take me outside“ 2017, 2./3. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 und 2010, 2. Platz beim internationalen Chorwettbewerb beim AAVF in Aarhus, Dänemark 2011, „Meisterchor“-Titelerneuerung beim Sing-und Swingfestival in Werl 2013. Am Institut für Musik in Osnabrück hatte sie von 2010-16 einen Lehrauftrag für Populargesang, Ensemble- und Popchorleitung.


 

Mascha Corman
- Gesang -
Die Stimmkünstlerin studierte Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln sowie Gehörlosenpädagogik an der Universität zu Köln. Im Jahr 2017 erhielt sie das individuelle Auslandstipendium für hochbegabte Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW. Sie residierte bisher in Paris, Oslo und der Schweiz. Im Jahr 2016 war sie im Rahmen privater Studien in New York und erforschte Improvisationskonzepte unter anderem von Theo Bleckmann und Fay Victor. Mascha Corman beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der menschlichen Stimme und der Verbindung von Wort, Ton und Geräusch in Komposition und Improvisation. Sie war Stipendiatin des „EMAS“ (Europäisches Musikautorenstipendium der GEMA) im Bereich der Neuen Musik zum Thema „Komposition mit Stimme und Sprache“. Mascha Corman verbindet Konzepte der musikalischen Improvisation mit pädagogischen Konzepten und kreiert einen neuartigen Zugang im Umgang mit Musik mit und für Kinder. Mehrjährige Erfahrungen in der Musikalischen Früherziehung sowie (interdisziplinäre) Kinderkonzerte führen Mascha Corman als Dozentin an Musikhochschulen und Musikschulen. Sie ist regelmäßig als Dozentin für die Landesmusikakademie NRW tätig.
 

Michaela Corman
- Sozialpädagogik -
studierte Sozialpädagogik (Diplom) mit einem Schwerpunkt in Heil- und Medienpädagogik an der Fachhochschule Düsseldorf. Nach Dozententätigkeiten in Kindergärten, Hort, Grundschule und Gesamtschule sowie einem Lehrauftrag für Heilpädagogik gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Pianisten Georg Corman, im Jahr 2005 die Musikschule drei-klang in Düsseldorf. Michaela Corman spielt seit der Schulzeit Gitarre und ist Sängerin im Bereich Jazz / Rock. Sie besuchte zahlreiche Fort- und Weiterbildungen und erlangte Qualifikationen in Bereichen der Rhythmik (Akademie Remscheid), Theaterpädagogik (off-Theater Neuss) und Musikgeragogik (Münster). Michaela Corman lebt und arbeitet als freischaffende Musikerin, Musikpädagogin und Dozentin im Bereich der Musikalischen Früherziehung in Düsseldorf. Sie hat vier erwachsene Kinder, die in den Bereichen Musik, Musikjournalismus, Sozialarbeit/-management und Fremdsprachenkorrespondenz arbeiten.

Prof. José Joaquin Cortijo
- Percussion -
Josè J. Cortijo, geboren in Barcelona, ist als Musiker und Dozent seit 1983 in Deutschland tätig. Seine stilistische Offenheit zeigt sich bei Auftritten unter anderem mit Al Jarreau, Abdullah Ibrahim, Jon Lord, The Supremes, Conexion Latina und der NDR-Big-Band sowie bei TV-, Rundfunk- und Plattenaufnahmen und der Mitwirkung bei verschiedenen Musicals.
Er leitet die Klasse für Percussion (Jazz) der Hochschule für Musik Mannheim seit zehn Jahren und ist als einziger Professor für dieses Fach in Deutschland ein gefragter Dozent bei zahlreichen Workshops und Seminaren im In- und Ausland. Weiterhin ist er Autor des Buchs Latin-Timbales für Percussionisten und Schlagzeuger und Autor der Video-Musikschule für Congas sowie einer Workshopreihe in der Fachzeitschrift drums & percussion.

Ariadne Daskalakis
- Violine -

ist amerikanische Geigerin griechischer Herkunft, die an der Juilliard School und der Harvard University studierte und dann nach Deutschland übersiedelte, wo sie den Konzertexamen an der Universität der Künste Berlin abschloss. Sie erhielt Preise beim Gyarfas-Wettbewerb Berlin - woraus die 4-jährige Leihgabe einer Stradivari-Violine erfolgte, sowie beim Internationalen Wettbewerb der ARD München und der St. Louis Strings Competition. Sie war Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund und der Harvard Music Association.

Als inzwischen international gefragte Konzertgeigerin und Pädagogin folgt sie einer Leidenschaft für die Aufführungspraxis, die sowohl in ihrer Zusammenarbeit mit Spitzenensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Norwegischen Barockorchester und dem von ihr mitgegründeten Ensemble Vintage Köln zur Geltung kommt, wie auch bei Kollaborationen mit Komponist*Innen, darunter Christoph Coburger, Thierry Tidrow, Augusta Read Thomas und Sebastian Gottschick. Weiter konzertierte sie als Solistin mit Ensembles wie dem Rundfunk Sinfonierorchester des BR München, den Stuttgarter, Dortmunder und Athener Philharmonikern, und war wiederholt zu Gast bei den Stuttgarter, Kölner und Neuen Rheinischen Kammerorchestern - auch als Leiterin.

Zahlreiche Aufnahmen belegen das breite Spektrum ihres Repertoires, wie die Rosenkranz-Sonaten von Biber, sämtliche Violinsonaten von Händel, Fauré und Raff, Violinkonzerte von Tartini, Vivaldi und Kalliwoda, das Gesamtwerk für Violine von Schubert sowie von Lutoslawski und Werke von Kondo, Janacek und Szymanowski. Darüber hinaus arbeitet sie gern multidisziplinär, etwa in choreografierten Konzerten mit Juan Kruz Diaz oder Yves Ytier. Die Vermittlung solcher Arbeit an die nächste Musikergeneration bleibt ihr ein großes Anliegen; zurzeit arbeitet sie an einer neuen Ausgabe der Beethoven-Violinsonaten bei der Wiener Urtext Edition. Ariadne Daskalakis ist seit 2000 Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln; seit 2010 genießt sie eine enge Verbindung zur Europäischen Akademie der Künste Palazzo Ricci, wo sie zahlreiche Projekte geleitet hat.

www.Ariadne-Violin.com

Tom Daun
- Interkulturelles Ensemblespiel -
Seit dem Examen im Fach Schulmusik in Köln und dem musikethnologischen Master-Studium an der „School of Scottish Studies“ arbeitet Tom Daun als Musikjournalist beim WDR und Deutschlandfunk mit dem Schwerpunkt traditionelle Musikkulturen. Parallel dazu tritt er seit den 90er Jahren als Harfensolist auf. Er veröffentlichte zehn Solo-CDs, ist gefragter Dozent auf Harfenfestivals und tritt weltweit auf. Auch musikpädagogisch ist Tom Daun seit langem aktiv. So leitet er das Laienensemble „Saitenholz“ der Musikschule Solingen. 2015 leitete er das interkulturelle Musikprojekt "We Perform!" in Solingen und gründete mit geflüchteten Musikern aus dem Orient das Tarab-Ensemble .

Hindol Deb
- Sitar -

Der Sitarist und Komponist Hindol Deb wurde im Alter von 5 Jahren von seinem Vater Sri Panchanan Sardar, von dem er viele Jahre lang gelernt hat, in die indische klassische Musik eingeführt. Danach lernte er von verschiedenen anderen aufstrebenden Gurus wie Pandit Santosh Bannerji und Pandit Deepak Choudhury, um schließlich seine eigene Individualität sowie seinen eigenen Klang zu finden. Er schloss sein Masterstudium in Jazz-Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln ab.

Im Bewusstsein, dass die indische Klassik das einzige Genre ist, in dem alle Mikrotöne innerhalb einer Oktave genutzt werden, schöpft Hindol diese Möglichkeit voll aus. Er webt ein wunderschönes melodisches Gewebe durch verschiedene Ragas und Rhythmen und schafft so eine meditative und doch ekstatische Atmosphäre. Mit hoher technischer Finesse und Kenntnis der verschiedenen Ragas und ihrer Auswirkungen auf den Geist und die Psyche verbindet er sie in einer Aufführung mit seiner eigenen spirituellen Sichtweise, um den Zuhörern ein einzigartiges Musikerlebnis zu vermitteln.

Als Komponist hat Hindol die unendlichen Kombinationen im Crossover von indischer Musik mit verschiedenen anderen Genres wie zeitgenössische westliche Klassik, Jazz, Flamenco, nordische Volksmusik erforscht und ist auf verschiedenen Festivals und an vielen Orten aufgetreten. Hindol wurde von der Academy of Carnegie Hall zu einem Residency-Programm eingeladen. Er hatte auch die Ehre und das Privileg, vor Papst Franziskus und dem Dalai Lama auftreten zu dürfen, und arbeitete mit vielen Künstler:innen zusammen, darunter Marina Abrahmovic, Markus Stockhausen, Sebastian Gramss, Uma Dogra, Daksha Mashruwala und andere. Gegenwärtig ist Hindol Lehrer an der Popakademie in Mannheim.

Riccardo Del Fra
- Kontrabass -
Riccardo Del Fra wurde in Rom, Italien, geboren und studierte Kontrabass am Konservatorium von Frosinone. Sehr schnell begann er mit Jazzkonzerten und Aufnahmen mit dem RAI-TV Orchestra of Rome. Er trat mit einer großen Anzahl von Jazz-Solisten auf (Art Farmer, Dizzy Gillespie, Art Blakey, Sonny Stitt, James Moody, Lee Konitz, Kenny Wheeler, Paul Motian, Dave Liebman, etc.) und war Bassist für verschiedene Bands (Barney Wilen, Bob Brookmeyer, Johnny Griffin, Toots Thielemans, etc.).
Ende 1979 fand in Rom das entscheidende Treffen mit dem Trompeter Chet Baker statt. Riccardo Del Fra spielte neben Chet etwa acht Jahre lang auf Tourneen, für Radio und Fernsehen; eine Zusammenarbeit, die zur Aufnahme von zwölf Alben, Videos (Live in London an der Ronnie Scott) und dem Film "Chet's Romance" von Bertrand Fèvre führte.
Anfang der 1980er Jahre ließ sich Riccardo Del Fra in Paris nieder. 1989 widmete Riccardo Del Fra Chet Baker sein Album A Sip of your Touch*, eine Serie von Duos mit Art Farmer, Dave Liebman, Enrico Pieranunzi, Rachel Gould und Michel Graillier (Grand prix Fnac 1989). In den 90er Jahren lud ihn der Posaunist und Komponist Bob Brookmeyer ein, seinem Quartett beizutreten (CD Paris Suite - Prix de l'Académie du Jazz 1994).
Riccardo Del Fra erforscht und genießt alles, schreibt Musik für Filme (Lucas Belvaux) oder für ein klassisches zeitgenössisches Ensemble (Ensemble Intercontemporain).
Seit 2004 ist Riccardo Del Fra Leiter der Jazzabteilung des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo er seit 1998 unterrichtet.
2014 nahm Riccardo Del Fra mit seinem Quintett und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg die preisgekrönte CD My Chet My Song auf und veröffentlichte sie im September 2014 sehr erfolgreich bei Cristal Records und 2015 in Italien für das Label Parco della Musica. Das Projekt Hoffnung - Espoir - Nadzieja von Riccardo Del Fra wurde am 3. November 2016 auf Schloss Genshagen (bei Berlin) erstmals vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Genshagen schrieb er die Musik für dieses deutsch-französisch-polnische Projekt. Nach weiteren Konzerten in Paris und Breslau erhielt Riccardo Del Fra eine Einladung zu einem Konzert im italienischen Parlament. Am 19. März 2017 spielte das Quintett im Palazzo Montecitorio im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge, um Europa zu feiern und dem Projekt ein weiteres Land hinzuzufügen: Italien, mit Speranza.
Nach mehreren Tourneen in Europa nahm Riccardo Del Fra seine jüngsten Kompositionen auf dem im Oktober 2018 veröffentlichten Album Moving People auf, auf dem Kurt Rosenwinkel, Special Guest an der Gitarre, Tomasz Dabrowski an der Trompete, Jan Prax und Rémi Fox am Saxophon, Carl-Henri Morisset am Klavier, Jason Brown am Schlagzeug und Riccardo am Kontrabass zu hören waren.
"Hoffnung" war die Geburtsstunde von Moving People, das sich zu einer Band mit Spielern aus vielen Teilen der Welt entwickelt hat, die verschiedene Generationen repräsentieren und eine Musik spielen, die von der Bewegung und den Emotionen inspiriert ist. "Die Bewegung der Menschen, die Menschheit - in ihrer Verletzlichkeit ebenso wie in ihrer phänomenalen Lebenskraft - das "Andere", das uns bewegt. Es geht um Mitgefühl." Das alles ist der Kern des Projekts "Moving People". Das Album Moving People erscheint auf Cristal Records (CR 276) und wird von Edel (Deutschland, Österreich, Schweiz, Benelux) vertrieben. Es wird auch auf Parco della Musica Records (MPR 098) veröffentlicht und von Egea Music in Italien, Großbritannien, Spanien und Japan vertrieben. Die Platte erhielt die Auszeichnung "Choc" vom Jazz Magazine, den Coup de Coeur der Académie Charles Cros und die Partnerschaft von France Musique, Radio France.

Camila Alejandra Delgado

Priv.-Doz. Dr.med. Dirk Deuster
- Phoniatrie, Pädaudiologie -
wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur am musikgymnasialen Zweig des Humboldt-Gymnasiums studierte er in Köln Medizin und begann seine Facharztausbildung in der HNO-Klinik des Klinikums Braunschweig. Im Jahr 2000 wechselte er an die Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster und wurde nach der Anerkennung als Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie 2004 Oberarzt und 2006 Leitender Oberarzt und Vertreter der Klinikdirektorin.
Seine berufsbegleitende Weiterbildung zum ärztlichen Psychotherapeuten schloss er 2012 mit der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ ab. 2017 habilitierte er zu Stimm- und Kehlkopfveränderungen bei Frau-zu-Mann-Transsexualismus.Zu seinen aktuellen klinischen Schwerpunkten gehören die psychosomatischen Aspekte des Fachgebietes, die Leitung der Musikerambulanz sowie der Stimmsprechstunde für transsexuelle Menschen. Er arbeitet im Vorstand der Deutschsprachigen Gesellschaft für Sprach- und Stimmheilkunde (DGSS), ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Gebietsbezogene Psychosomatik“ der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) und Leiter des Speech, Language, Literacy Committee der Union Europäischer Phoniater (UEP). Aktuelle wissenschaftliche Projekte sind Untersuchungen zur Stimmwahrnehmung, Sängermedizin und Ototoxizität. Als engagierter Hochschullehrer ist er an der Ausbildung von ÄrztInnen und LogopädInnen beteiligt und nimmt zusätzlich einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Münster im Studiengang „Applied Music Psychology and Physiology“ wahr.

Noah Diemer
- Jazzklavier, Junior Teacher -

Noah Diemer ist am 15.12.2000 in Mannheim geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er klassischen Klavierunterricht bei Tatjana Goldenberg zu nehmen. Mit fünfzehn fand er dann über mehrere Bigbands und Workshops (u.a. mit Christian Lillinger, Alexandra Lehmler und Volker Engelberth) zum Jazz und nahm zusätzlich zur Klassik noch Jazzklavierunterricht bei Paul Janoschka und Volker Engelberth. Nach seinem Abitur im Jahr 2019 spielte er ein Jahr lang Konzerte und komponierte.

Seit September 2020 studiert er Jazzklavier bei Professor Hubert Nuss an der Musikhochschule in Stuttgart. Er tritt mit seinem eigenen Quintett auf, das Musiker aus Stuttgart, Köln und München vereint, ist aber auch in verschiedenen Formationen anderer Musiker zu hören. Das Noah Diemer Quintett spielt Eigenkompositionen aller Bandmitglieder, die sowohl von klassischer Musik wie auch vom zeitgenössischem Jazz beeinflusst sind.

Zudem unterrichtet Noah Diemer seit 2021 an der HMT Musikschule in Stuttgart Klavier. 

Ilhan Dikmen
- Violine -

ist in Istanbul geboren und hat am Städtischen Konservatorium der Universität Istanbul Musik mit dem Instrument Violine studiert. Zudem hat sie mehrere Jahre an der Städtischen Oper und dem Theater gearbeitet. Seit 1994 lebt sie in Deutschland.

An der Landesmusikakademie NRW hat sie im Jahr 2018 den Zertifikatslehrgang Musikpädagogik für Musiker*innen verschiedener Kulturen und ein Jahr später den EMP-Lehrgang absolviert.

Roland Michael Dill
- Musik und Technologie -

setzt sich als Multiintrumentatist seit Jahren mit unterschiedlichsten Arten der Klangerzeugung auseinander. Im Magisterstudium systematische Musikwissenschaft (Universität zu Köln) arbeitete er sich in mehrere Creative Coding Entwicklungsumgebungen ein und entwickelte ein System, um mit musikalischen Parametern Quadrokopter und andere Aktuatoren steuern zu können. Seit mittlerweile 15 Jahren veröffentlicht Roland eigene Musikproduktionen, kollaborierte mit internationalen Künstlern wie Depeche Mode und war mehrere Jahre für die Red Bull Music Academy tätig. Im Masterstudium Music Production (HfMT Köln) begann er mit der Entwicklung eines Systems zur Sonifikation von Bewegungen, was Grundlage für ein Forschungsprojekt an der London South Bank University ist. Diese Fachkenntnisse bilden die Basis für „Das Klanginstitut“-Projekte wie beipielsweise das „Mozzitron“.

Reentko Dirks
- Gitarre -

Reentko Dirks (geb. 1979 Bad Gandersheim) arbeitete als Gitarrist, Komponist und Produzent mit renommierten Institutionen und Künstlern weltweit, so dem Cirque du Soleil oder der Semperoper Dresden, spielte mit Größen wie YoYo Ma, Peter Bruns, Ben Becker oder der Akkordeonistin Ksenija Sidorova und war eingeladen in legendäre Spielstätten wie die Carnegie Hall, das 92Y in New York, Concertgebouw Amsterdam oder die Tschaikowsky Hall in Moskau. Von 2012-2015 engagierte ihn Giora Feidman als Musiker und schließlich als Komponisten für sein Ensemble.

Zudem schreibt er Filmmusik, zuletzt für den tschechischen Blockbuster “Nationalstraße” (nach dem Besteller von Jaroslav Rudiš, mit dem Pianisten Clemens Christian Pötzsch).

Seit 2012 ist er Teil des European Guitar Quartet und seit 2019 Mitglied des Ensembles Masaa, welches 2021 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wurde. Das 2021 veröffentlichte Album “Istanbul 1900” mit dem türkischen Gitarristen Erkin Cavus erhielt in der Presse überragende Kritiken und platzierte sich in einigen Ländern sogar in den Charts.

Seine unorthodoxe Spieltechnik, inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit Flamenco und außereuropäischer, insbesondere arabischer Musik, verbindet verschiedene Genres und Klangkulturen zu einem unkonventionellen Sound, der vielfach mit Preisen bedacht wurde.

Reentko Dirks studierte in Dresden bei Prof. Thomas Fellow „Acoustic Guitar” und blieb der Musikhochschule als Dozent verbunden. Er initiierte und begleitete zahlreiche, teils preisgekrönte Projekte gemeinsam mit Künstlerkollegen, so das Gitarrenduo „Dirks und Wirtz“ (2006 European Guitar Award) oder “Annamateur und Außensaiter” (2008 Deutscher Kleinkunstpreis). Für das Grimme-Preis nominierte TV- Format “Zärtlichkeiten im Bus” arbeitete er mit namhaften Pop-Acts wie Bosse, Max Mutzke, Samy Deluxe, Yvonne Catterfeld, Enno Bunger oder Andreas Bourani.

Als Dresdner Publikumsmagnet etablierte sich das Event-Format „Betreutes Singen” (mit dem Schlagzeuger und Percussionisten Demian Kappenstein). Seit 2020 wurde es als regelmäßiger Live-Act ins Programm der Filmnächte am Elbufer aufgenommen. Hierbei kommt Reentkos enzyklopädisches Musikwissen zum Tragen, da er die gesamte Rock/Pop-Geschichte auf Zuruf spielen kann.

Reentko ist D ́Addario Artist.

Nure Dlovani
- Violine -
Nure Dlovani ist freischaffende Solo-Geigerin und arbeitet gleichzeitig im musikpädagogischen Bereich als Geigen- und Klavierlehrerin. Seit dem Wintersemester 2015/16 ist sie Dozentin an der Uni Köln für orientalische Musik. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Erivan (Armenien) und an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Ihr Repertoire ist vielseitig, sie spielt Klassik, orientalische Musik, Filmmusik wie auch Crossover mit verschiedenen Orchestern und Bands. Daneben arbeitet sie mit unterschiedlichen renommierten Musikern der Weltmusikszene wie Rony Barrak, Mehmet Akbas oder Nizamettin Ariç zusammen, sowohl bei Studioaufnahmen als auch auf Konzerten und Festivals in ganz Europa. 

Silvia Droste
- Jazzgesang -
Die Vokalistin Silvia Droste ist nach mehr als 35 Jahren aktiven Musizierens nicht nur in der deutschen Szene längst keine Unbekannte mehr.
Ihre Erfahrungen reichen von traditionellen Stilistiken (Dixieland, Swing, Blues, Sologesang in Bigbands und Orchestern) über die Arbeit in Studios sowie mit Chören und Vokalgruppen bis hin zu textlosen Vokalimprovisationen im Bereich des zeitgenössischen und experimentellen Jazz, sei es solo, mit Duo-Partnern oder in größeren Ensembles.
Sie wirkte an über 30 Plattenproduktionen mit (davon sieben Veröffentlichungen unter eigenem Namen) und hatte Lehraufträge für Jazzgesang an der Folkwang-Hochschule in Essen, am Konservatorium Antwerpen/Belgien sowie an der Jazzakademie Dortmund. Seit 2004 unterrichtet sie am ArtEZ-Konservatorium Enschede/NL.

Claudia Duschner
- Gesangspädagogik -

Stimm-Training - Stimmexpertin, Trainerin, Germanistin und Sopranistin - StimmStudio Mülheim an der Ruhr. 

Seit 20 Jahren erteilt sie Trainings in Seminaren als auch Einzelcoachings im Bereich Stimme, Wirkung und Singen. Sie hält Fortbildungen und Vorträge rund um die Themen Stimme und Stimmung in den Bereichen Bildung und Wirtschaft: in Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Verbänden und Firmen. Außerdem coacht und dirigiert sie Chöre und singt selber Liederabende und Konzerte. 

Linda Effertz
- Elementare Musikpädagogik -

Musikpädagogin und Sozialpädagogin; derzeit tätig als Dozentin für Elementare Musikpädagogik und Gitarre an der Hochschule Osnabrück und Lehrkraft an der Musik- und Kunstschule Osnabrück. Sie leitet dort den Fachbereich Inklusion und unterrichtet in diversen Grundschulen, Förderschulen und Kitas. Mit dem neuen Projekt „JellyArt“ engagiert sie sich für eine neue inklusive Ästhetik im Tanz und in der Musik. Sie leitet Fortbildungen und ist als Dozentin bei Kinder-, Jugend- und Familienfreizenten tätig. Neben ihrer pädagogischen Arbeit ist sie auch als Musikerin mit ihrer Geige, Gitarre und Stimme unterwegs. Mit ihrer Folkband „Glin Amar“ hat sie gerade das zweite Album herausgebracht.

Alfred Eickholt
- Gitarre -
Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Wuppertal, dort seit 1981 (seit 2001 als Professor) Leitung einer Gitarrenklasse. Als Solist sowie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und seit 1988 im Duo da camera mit dem Flötisten André Sebald Gestaltung von Konzerten, Rundfunk- und CD-Produktionen. Dozent, Referent und Autor für instrumentalpädagogische Themen; Gastdozent und Seminarleiter verschiedener Akademien und seit Jahren in die Qualifizierenden Lehrgänge für Zupfmusiker an der Landesmusikakademie NRW eingebunden.

Konstanze Eickhorst
- Klavier -
Konstanze Eickhorst wuchs in Bremen auf und erhielt dort im Alter von fünf Jahren den ersten Instrumentalunterricht für Klavier und Blockflöte. Mit elf Jahren nahm Karl-Heinz Kämmerling sie in seine Klavierklasse an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover auf und blieb während der Studienjahre ihr wichtigster Mentor. Weitere entscheidende Impulse erhielt Konstanze Eickhorst von Vlado Perlemuter in Paris. 

 Der Gewinn der ersten Preise bei den internationalen Wettbewerben »Clara Haskil« und »Géza Anda« markiert den Beginn einer erfolgreichen Karriere, die Konstanze Eickhorst zu renommierten Orchestern und Festivals führt. Sie konzertiert unter Leitung von Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Andrew Davis, Peter Schneider, Manfred Honeck und Ingo Metzmacher. Sehr früh entdeckt sie die Leidenschaft zur Kammermusik. Konstanze Eickhorst ist Mitglied des Linos Ensembles, das in wechselnden Formationen zwischen Duo und Nonett gastiert. Es liegen zahlreiche CD-Einspielungen mit Konstanze Eickhorst als Solistin und als Kammermusikerin vor. Sie dokumentieren ein breites Repertoire und zusätzlich die Neugier, kaum gespielte Literatur zu entdecken. 

Als 28-Jährige wurde Konstanze Eickhorst als Professorin an die Hochschule nach Hannover berufen, einige Jahre später setzte sie ihre pädagogische Tätigkeit an der Musikhochschule Lübeck fort. Mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 hat Konstanze Eickhorst eine Gastprofessur an der Musikhochschule Krakau übernommen. Erfahrungen weiterzugeben und zu vermitteln, ist ihr ein Anliegen. Sie leitet Meisterklassen, auch für Kammermusik, und wirkt als Jurorin bei internationalen Wettbewerben. 
www.konstanze-eickhorst.com 

Ansgar Eimann
- Chorleitung, Gesang -
ist Chorleiter, Sänger und Organist. Er studierte an der Kölner Musikhochschule Chorleitung bei Marcus Creed sowie Schulmusik mit Hauptfach Klavier bei Arbo Valdma. Zusätzlich absolvierte er ein privates Gesangsstudium bei Lia Montoya-Palmen und Reinhard Becker. Er war Künstlerischer Leiter des Studentenchores der Friedrich-Schiller-Universität Jena und leitete verschiedene Chöre im Rheinland. Seit 2014 leitet er den Chor des Collegium musicum an der Universität Bonn. 2016 gründete er das Vokalensemble des Collegium musicum Bonn, welches sich anspruchsvollen A-cappella-Werken widmet. Als Bariton singt Ansgar Eimann regelmäßig als Gast im SWR Vokalensemble Stuttgart. Er war Mitglied des Kammerchores Stuttgart, der Gächinger Kantorei Stuttgart, dem ChorWerk Ruhr, der Rheinischen Kantorei, der Nederlandse Bachvereniging und dem Klangforum Heidelberg. Für den Deutschen Musikrat konzipierte und organisierte er das Rahmenprogramm für den Deutschen Chorwettbewerb Dortmund 2010 und den Deutschen Orchesterwettbewerb Hildesheim 2012. 2013/14 war er als Lehrbeauftragter für Satzlehre am Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft der Universität Bonn tätig. Er arbeitet außerdem als Kirchenmusiker in Bonn. 

Marianne Enaux
- Rhythmik -
ist Diplom-Rhythmikerin, Musik- und Bewegungspädagogin, Instrumentalpädagogin Klavier. Langjährige pädagogische Arbeit in Kindergarten, Musikschule, Grundschule und Gymnasium. Leitung „Rhythmik in der Offenen Ganztagsgrundschule“ und „Qualifizierung für fachfremd Musik unterrichtende Grundschullehrer“. Sie arbeitet freiberuflich als Referentin in der Erwachsenenbildung und leitet im Bildungswerk Rhythmik e.V. die Qualifizierungslehrgänge „Rhythmikpädagogik (BWR)“. Seit 2014 ist sie 1. Vorsitzende des BWR. www.bw-rhythmik.de

Kerstin Engel
- Klarinette, Saxofon -
beging ihre ersten musikalischen Schritte im örtlichen Blasmusikverein. Ihre professionelle Laufbahn begann mit dem Studium der Musikpädagogik an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Nach dem Studium folgten zahlreiche Fortbildungen sowohl im musikpädagogischen als auch im künstlerischen Bereich. So absolvierte sie den B-Lehrgang zur Blasorchester-Dirigentin in Trossingen, nahm Atemunterricht bei Ruth Brühne und besuchte verschiedene Meisterkurse u.a. bei der Vienna Clarinet Connection und Giora Feidman. Die vielseitige Klarinettistin ist sowohl in der klasssischen Musik, der symphonischen und böhmischen Blasmusik, als auch in der Klezmermusik zu Hause.
Als Instrumetallehrerin betreut sie zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Musikschule Korbach und umliegender Musikvereine. Darüber hinaus engagiert sie sich in öffentlich geförderten Bläserprojekten an Grund-, Hauptschulen und Gymnasien. Gemeinsam mit ihrem 50-köpfigen Orchester erreichte sie im Jahr 2018 als Dirigentin beim Wertungsspiel des Landesmusikfestes NRW das Prädikat "hervorragend". Mit ihrer Erfahrung im Bereich der sinfonischen Blasmusik ist sie gefragte Fachdozentin in Registerproben und für Orchesterleitung.
Künstlerisch überregional aktiv ist Kerstin Engel mit verschiedenen Kammermusikensembles sowie ihrem Duo Amabile (Harfe, Klarinette) und der Klezmer-Kombo Trio di Mechaje (Violine, Piano, Klarinette). Bei ihren Auftritten ist sie regelmäßig als Interpretin auf dem selten zu hörenden Bassetthorn zu bewundern, das der Klezmermusik mit seinem warmen Klang eine wunderbare Innigkeit gibt.

Prof. Rudi Engel
- Kontrabass -

geb. 1957, studierte klassischen Kontrabass in Würzburg und Frankfurt und erhielt jazzbezogenen Unterricht bei Ron Carter, Ron McClure, Rufus Reid und Barre Phillips. Er war Mitbegründer des Jazztrios " Wütrio ", veröffentlichte 2 LPs  und absolvierte in den 80er Jahren Auftritte in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 1989 arbeitet er mit Bernhard Pichl im Trio "on the Corner" zusammen und begleitete namhafte Jazzsolisten wie Bob Mintzer, Bobby Shew, Ack van Rooyen, Deborah Brown, Benny Bailey und Charlie Mariano.

Im Ernie Watts European Quartet spielt Engel seit dem Jahr 2000. Zahlreiche Auftritte führten ihn u.a. nach London, Moskau, Istanbul, Kiew, Budapest, Paris, Warschau, Riga, Vilnius, Barcelona und in viele Städten Australiens. Seit 2007 existiert eine verstärkte Zusammenarbeit mit Michael Keul und Bernhard Pichl. Außerdem spielte er Tourneen mit Red Holloway, Scott Hamilton und Dusko Goykovich. Ein Höhepunkt war der Auftritt mit Jeremy Monteiro beim Jazzfestival in Singapur im Jahr 2015. Aktuell unterrichtet er an den Jazzabteilungen der Musikhochschulen in Würzburg und Nürnberg.

 

Joan Osca Engelbrecht
- Saxofon, Junior Teacher -
Geboren und aufgewachsen in Granada, Spanien, merkte Joan Osca in seiner frühen Kindheit, dass die Musik eine größere Rolle in seinem Leben spielen wird. Mit sieben Jahren bekam er sein erstes Saxophon und begann sich für Jazz zu begeistern. 

Nach dem Abitur zog er nach Berlin und absolvierte ein Jahr Studienvorbereitung in der Musikschule Steglitz-Zehlendorf. 2019 gewann er mit dem Osca-Gottlob Standards Duo beim Stuvo JazzContest den ersten Preis für Solo, Komposition und Ensemble. Im selben Jahr startete er seinen Bachelor am Jazz Institut Berlin, wo er seitdem Unterricht nimmt u.a bei Prof. Peter Weniger, Prof. Wolfgang Köhler und Prof. Heinrich Köbberling. 


Zurzeit speilt er in unterschiedlichen Bands verschiedener Stilrichtungen wie DaddyLongLegs Big Band, Lars Töpperwien Sextett oder Tremendous Aron Band.  des Weiteren spielte er unter der Leitung von Randy Brecker und Dick Oatts und stand auf diversen Bühnen wie z.B. der Berliner Philharmonie, A-trane Jazz Club und Jazztage Leipzig 2022.

Prof. Gottfried Engels
- Kontrabass -

Kontrabassstudium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Paul Breuer; von 1980 bis 2016  Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker, außerdem Honorarprofessor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Übernahme von solistischen Aufgaben, Kammermusik, Rundfunkaufnahmen und Schallplatteneinspielungen sowie Mitwirkung in verschiedenen Kammerorchestern und Kammermusikensembles; Konzerttätigkeit in vielen Ländern Europas, Nord- und Südamerika sowie Japan. Umfassendes Repertoire mit Werken von Frescobaldi bis Henze und Huber; Interesse auch an der originaler Aufführungspraxis barocker und klassischer Literatur. Neben der Betreuung seiner Hauptfachklasse in Köln leitet er weltweit Meisterkurse für Kontrabass und ist seit einigen Jahren auch als Dirigent tätig.

Annalouise Falk

Viviane de Farias
- Gesang -
Die Vokalistin aus Brasilien ist sowohl in Ipanema als auch Los Angeles aufgewachsen, formte ihre Talente in Rio de Janeiro und Chicago gleichermaßen mit Schauspiel - und Gesangsunterricht. Sie kam nach Deutschland als Stipendiatin des Opernstudios der Musikhochschule und Karlsruhe. Die Wahlkarlsruherin vereint in ihrem Gesang Elemente aus Jazz, Klassik sowie Samba und bleibt auch hier „Wanderer zwischen den Welten“. Sie erarbeitete sich das Chanson-Terrain, unternahm Ausflüge ins Experimentelle  und legte zunächst einen starken Fokus auf die Oper. 
Aufgrund ihrer soliden musikalischen Ausbildung und unbändigen Risikofreude tritt Viviane de Farias im Rahmen verschiedenster interdisziplinärer Kunstprojekte auf. Aufführungen in den Bereichen der Barockmusik über Opern und Jazz zählen zur Viviane de Farias' Bühnenerfahrungen. 
Die Ausnahmekünstlerin hat ihren ganz individuellen Stil entwickelt, in dem brasilianische Rhythmen und Jazzimprovisation, sinnliche Raffinesse und Songwriting ganz selbstverständlich zueinander finden. Eine Mixtur, mit der sie sich nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in etlichen europäischen Ländern unter den Brasil-Begeisterten einen Namen gemacht hat und die mittlerweile auf über vierzig Alben dokumentiert ist. 
Workshops beim Madajazzcar, Bundesjazzorchester, Bayerisches Jazzinstitut, Musikhochschulen in Mannheim, Würzburg und München sowie bei den Jazzworkshops Ettlingen und Erlangen und bei Internationalen Dancecamps zählen zu ihrer langjährigen pädagogischen Erfahrungen. Ein besonderes Interesse hegt Viviane de Farias gegenüber Kreistänzen und fernöstlicher Gesänge.

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