2203S02
Digi-Camp - Musik im Zeitalter digitaler Dinge - Tagung in Heek


Kategorien

Musik und Medien, Musik in Schule und Musikschule
Zielgruppen

Musikvermittler/innen, Musikpädagog/inn/en, Musiker/innen, Lehrkräfte Musik (auch fachfremde) an Grundschulen, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen, Interessierte
Termin

Dieser Termin wird über mehrere Tage geschult

Tag #1
01.12.2022 - von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Tag #2
02.12.2022 - von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort

Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek-Nienborg
Deutschland
Anmeldeschluss

10.11.2022 18:00 Uhr
Verfügbarkeit

Preis

88,00 Euro - Vollpreis (1. & 2.12.)
Das Teilnahmeentgelt von 88 Euro ist vorab bis zum Anmeldeschluss (03.09.2022) unter Angabe der Kursnummer 2203S02 und des Namens auf folgendes Konto zu überweisen: Landesmusikakademie NRW, IBAN: DE18 4015 4530 0047 0119 45, BIC: WELADE3WXXX
77,00 Euro - erm. Vollpreis (1. & 2.12.)
Das Teilnahmeentgelt von 77,00 Euro ist vorab bis zum Anmeldeschluss unter Angabe der Kursnummer 2203S02 und des Namens auf folgendes Konto zu überweisen: Landesmusikakademie NRW, IBAN: DE18 4015 4530 0047 0119 45 BIC: WELADE3WXXX
45,00 Euro - Vollpreis (nur 2.12.)
Das Teilnahmeentgelt von 45,00 Euro ist vorab bis zum Anmeldeschluss unter Angabe der Kursnummer 2203S02 und des Namens auf folgendes Konto zu überweisen: Landesmusikakademie NRW, IBAN: DE18 4015 4530 0047 0119 45 BIC: WELADE3WXXX
37,00 Euro - erm. Vollpreis (nur 2.12.)
Das Teilnahmeentgelt von 37,00 Euro ist vorab bis zum Anmeldeschluss unter Angabe der Kursnummer 2203S02 und des Namens auf folgendes Konto zu überweisen: Landesmusikakademie NRW, IBAN: DE18 4015 4530 0047 0119 45 BIC: WELADE3WXXX
Dateianlagen

Öffentliche Dateien (1)

Inhalt

Im Zentrum des Camps steht das Kennenlernen und interaktive Ausprobieren neuer Möglichkeiten, wie Musik in vermittlerisch-musikpädagogischen und künstlerischen Handlungsfeldern digital ein- und umgesetzt werden kann. Im Vordergrund des diesjährigen Camps sollen vor allem Best-Practice-Beispiele der digitalen Musikpädagogik und -vermittlung stehen.

Angeboten werden eine Vielzahl bewährter und dennoch innovativer Möglichkeiten, Musik digital zu erstellen und zu erfahren sowie an verschiedene Zielgruppen weiterzugeben. Music-Apps, Mini-Synthesizer und digitale Klanginstallationen kommen dabei ebenso zum Einsatz wie die Präsentation von Beispielen aus dem onlinebasierten Musikunterricht oder der künstlerisch-spielerische Umgang mit Programmiersprache.

Freuen Sie sich auf einen anregenden Tag mit Impulsvortrag, Austausch, praktischem Ausprobieren und konkreter Anwendung!

Am Abend des 1.12. (ab 18 Uhr) besteht überdies die Gelegenheit zu einem lockeren thematischen Einstieg bei Abendbüfett und Fachaustausch mit sämtlichen Dozent*innen.

Ablauf des Fachtags am 2.10.:

9:30 Uhr
Begrüßung und Impulsvortrag
10:30 Uhr
Call-for-Papers-Beiträge
11:30 Uhr
Kaffeepause
11:45 Uhr
Kurzvorstellung der Dozent*innen & Workshops
12:30 Uhr
Mittagsimbiss
13:15 Uhr
Workshops & Gesprächsrunden – Runde I
14:30 Uhr
Workshops & Gesprächsrunden – Runde II
15:45 Uhr
Workshops & Gesprächsrunden – Runde III
17:00 Uhr
Gemeinsame Abschlussrunde & Reflexion
17:30 Uhr
Ende

Der Tagungsflyer mit den ausführlicheren Informationen zu den einzelnen Workshops werden in Kürze einsehbar sein ...

- Änderungen des Programmablaufs vorbehalten -

Call-for-Papers

Interessierte, die sich selbst entweder mit einem praktischen Workshop oder einem Kurzvortrag (15 Min.) zu einem eigenen Projekt am Camp beteiligen wollen, können sich bis zum 1.11.2022 mit ihrem Konzept bewerben. Die Ausgewählten nehmen kostenfrei teil (inkl. Übernachtung/ Verpflegung, Erstattung der Fahrtkosten).

Bitte senden Sie uns ein aussagekräftiges Workshop-Konzept an folgende E-Mail: kai.schabram@lma-nrw.de

Workshops

Jana M. Heinz
Livecoding – der Computer als Musikinstrument
In diesem Workshop nutzen wir den Computer als eigenständiges Musikinstrument und gewinnen einen Einblick, welche Chancen für kreatives Arbeiten sich durch die neue Perspektive ergeben. Beim Livecoding wird der Computer sogar zum Soloinstrument auf der Bühne. Wir verwenden die Software Sonic Pi. Sie ist für Windows-, Mac- und Linux-Betriebssysteme kostenlos unter https://sonic-pi.net verfügbar.

Yasin Yildirim
Koala Sampler & Ableton Live – Musikproduktion mit Mobilgerät und Computer
Mit Koala Sampler ist es so unkompliziert wie nie zuvor, die akustische Umgebung aufzunehmen und in Rhythmen zu verwandeln. Mit unseren Mobilgeräten nehmen wir Umgebungsgeräusche auf, editieren sie, arrangieren sie im Sequenzer und setzen aus den so erstellten Patterns Musikstücke zusammen. Koala Sampler funktioniert sowohl mit iOS- als auch Android, Ableton Live ist sowohl für Windows als auch Mac verfügbar und als Lite-Version beim Kauf von Koala Sampler (ca. 5€) enthalten.

Roland M. Dill
Modularsynthesizer – Elektronische Klänge ohne Screentime
Modulare Synthesizer bieten die Möglichkeit, ganz ohne Screentime elektronische Klänge zu gestalten und komplette Musikstücke zu komponieren. In einer Haltevorrichtung, einem Rack, befinden sich Module, die bestimmte Funktionen zur Klangerzeugung erfüllen. Diese Module verbinden wir mit Kabeln, sodass wir nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Gestaltung unserer Klänge haben. Für die Musikpädagogik bieten Modularsynthesizer eine einzigartige Chance, grundlegende Musiktheorie in anschaulicher Weise zu vermitteln.

Juan D. Garzon
Musikpädagogik & Gamification im digitalen Format
Im Workshop entdecken wir verschiedene Gamification-/Gamedesign-Methoden anhand konkreter Beispiele. Jede*r Teilnehmende wird Zeit erhalten, eine oder mehrere „Lerngames“ in seinem eigenen musikpädagogischen Kontext und für seine Lehrumgebungen zu entwerfen, um die Motivation der Schüler*innen zu stimulieren und den Lehr-/Lernprozess interessant zu gestalten. Die digitalen Plattformen sind kostenlose web- bzw. browserbasierte Umgebungen (manchmal mit Apps), die den Schüler*innen eine einfache Teilnahme ermöglichen.

Markus Brachtendorf
Coole Musikvideos im Handumdrehen mit der iOS-App „Video Star“
Die (iOS) App „Video Star“ ermöglicht es, kultige, kreative oder einfach nur Musikvideos zu produzieren. Das Konzept von „Video Star“ ist so einfach, wie genial: In dem Workshop drehen wir am vorhandenen Song bzw. Audiofile entlang Szene für Szene. Somit ist das Video nach dem Abdrehen der letzten Szene fertig und es entfällt das, woran schon viel zu viele Videoprojekte gescheitert sind: die Nachbearbeitung. In pädagogischen Zusammenhängen (und darüber hinaus) ergeben sich dadurch viele tolle Nutzungsmöglichkeiten.

Anja Fischer
Klang, Geräusch, Ton – Smarttechnologien als kreative Tools in der frühkindlichen Musikpädagogik
Ob Programme zur Stimmverzerrung, Klaviertastaturen, die über MIDI Keyboards angespielt werden können, oder Apps, um effektvolle Visuals zu erzeugen — im Workshop werden spannende Tools mit Blick auf die Zielgruppe der Kleinsten (Kita) vorgestellt und ausprobiert. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit verschiedenen Apps und Gadgets (Playtron, Touchme), um im Hinblick auf eigene pädagogische Vorhaben ihre Rolle in der frühkindlichen kulturellen Bildung zu betrachten und mögliche Ansätze dazu zu entwickeln.

Nayeb Behbahani
„How to pimp your singing lesson!“ – Digitale Ideen für den analogen Gesangsunterricht, auch für Instrumentalpädagog*innen interessant
Mit dem Projekt „Ein Wiki mit digitalen Ressourcen für den analogen Gesangsunterricht“ werden digitale Ideen zu den verschiedenen Lernfeldern des Gesangsunterrichts gesammelt, die im Sinne eines hybriden Unterrichts eingesetzt werden können. Der Workshop bietet die Möglichkeit, verschiedene Apps und Tools aus diesem Wiki auszutesten. Möglichkeiten wie die Gestaltung eines digitalen Hausaufgabenheftes, der harmonischen Begleitung auf dem Smartphone oder des Blattsing-Trainings über eine App werden praktisch erprobt. In einer gemeinsamen Reflexionsrunde diskutieren und bewerten wir mögliche Anwendungsbereiche im Unterricht. Bitte das eigene Smartphone und/oder Tablet mitbringen.

 

Hinweise

Anerkannt nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) in Nordrhein-Westfalen.

Das Digi-Camp wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.