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Dozent:innenliste

Esmaeil Pirhadi
- Setar -

hat iranische Musik studiert und einen Masterabschluss erworben. Er ist bekannt für seinen Stil beim Spielen und Bearbeiten iranischer Musikwerke. 2017 wurde er von der Stanford University zu einem der führenden Kreativen des Nahen Ostens gewählt. 2023 schloss er sein Hameri-Stipendium am Heinrich-Böll-Institut in Deutschland ab und promoviert derzeit an der Universität Hildesheim.

Eleanna Pitsikaki
- Kanun -

ist eine renommierte Qanun-Virtuosin, Komponistin, Pädagogin und Forscherin, die dafür bekannt ist, östliche und westliche Musiktraditionen, insbesondere mit Ethno-Jazz, zu verschmelzen. Im Jahr 2025 wird sie ihr Debütalbum Àroma veröffentlichen. Eleanna ist in renommierten Konzertsälen wie dem Odeon des Herodes Atticus (Athen) und der Elbphilharmonie (Hamburg) aufgetreten und hat mit Künstlern wie Ross Daly, Yasmin Levy und László Fenyő zusammengearbeitet. Sie ist Kernmitglied des „Trickster Orchester“ (seit 2023) und hat für ECM Records aufgenommen.
Als Dozentin unterrichtet Eleanna an der Hochschule für Musik Mainz, dem Freien Musikzentrum München und anderen Institutionen mit den Schwerpunkten interkultureller Musikaustausch und osmanischer Makam. Außerdem ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln für ein Projekt über kulturelle Bildung und soziale Integration. Sie hat einen Master in Jazzimprovisation von der Hochschule für Musik und Tanz (Köln) und einen Bachelor in Weltmusik (Popakademie Mannheim). Eleanna ist außerdem die Gründerin von EPI Music (2017) und dem Balkan Fuego Trio (2022).

Markus Plachta
- Flöte, Spielleuteflöte -
Markus Plachta wurde 1988 in Dormagen geboren. Nach seinen ersten Schritten an der Blockflöte entschied er sich für die Querflöte als sein Instrument und erhielt seinen ersten Unterricht bei Peter Neunheuser an der städtischen Musikschule Dormagen.   Nach ersten Preisen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Solo- und Ensemblewertung und dem bestandenen Abitur, leistete er ab 2008 seinen Wehrdienst im Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr und trat dort 2009 seine Ausbildung zum Musiker im Militärmusikdienst an.   Ab 2011 nahm er sein Bachelorstudium in den Klassen Friederike Wiechert (Flöte) und Udo Mertens (Pikkolo) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf auf, das er 2015 abschloss.   Ab 2013 war er als Flötist und Pikkoloflötist im Heeresmusikkorps Hannover eingesetzt.   Im Jahr 2019 wurde er zum Musikkorps der Bundeswehr nach Siegburg versetzt, wo er seit dem als Flötist und Pikkoloflötist in einem der renommiertesten sinfonischen Blasorchester tätig ist.   Neben dem sinfonischen Blasorchester ist die Kammermusik in verschiedensten Besetzungen eine große Leidenschaft des vielseitigen Musikers.   Daneben ist ihm die Arbeit im Laien- und Amateurbereich ein großes Anliegen. Er ist ein bundesweit gefragter Dozent, Dirigent und Juror für Blasorchester und Flötenorchester.   Seit 2018 leitet er das ProjektOrchester NRW, ein überregionales Flötenorchester besetzt mit ausgewählten Flötistinnen und Flötisten von Pikkolo bis Kontrabassflöte und Schlagwerkern.    

Guido Plüschke
- Percussion -
Guido Plüschke, 1968 in Hamburg geboren, ist ein gefragter Dozent der irischen Rahmentrommel Bodhrán, die er seit 1990 spielt. Er unterrichtet in ganz Deutschland und Europa und vermittelt seit 1996 in unzähligen Workshops sein Können und seine Spielfreude an Interessierte jeden Alters und jeder Spielstufe.
Neben den praktischen Aspekten der irischen Rahmentrommel setzte er sich 2004 im Rahmen seiner Magisterarbeit an der Universität Lüneburg mit der Entwicklungsgeschichte der Bodhrán auseinander.
Er gehört zu den wenigen Spielern, die sich in der Theorie wie auch in der Praxis sicher bewegen.2008 gewann er den 3. Platz bei den World Bodhrán Championships in Milltown/Kerry Irland. Damit ist er der erste Nicht-Ire, der jemals in das Finale gekommen ist und eine Trophäe von der grünen Insel mitbrachte.
Guido ist ebenfalls ein beliebter und geschätzter Studio- und Gastmusiker. Neben seinen eigenen Bands den Celtic Cowboys und den Lighthouse Lads, deren Mitbegründer er ist, wirkte er unter anderem an nationalen und internationalen Produktionen der Künstler Dessie Kelliher, Garifin, Pipeline, An Tor, Falk-Andreas Eckhardt, UKW Band und Lecker Sachen mit. Ferner spielte er bereits mit folgenden Künstlern und Gruppen: Gerry O´Connor (Skylark), Brendan Power (River Dance), Sessions From The Hearth, Maeve Donnelly (Moving Cloud), Harriet Bartlett, Allan McDolnald, Damien Mullane, Dessie Kelliher, Déirín Dé, Pipeline, Ian Smith, Stephan Campbell, Siobhán Kennedy und Jens Kommnick. Er war ebenfalls 17 Jahre Bandmitglied von Garifin.
Auf seinen vielen Irlandreisen und im Zusammenspiel mit seinen irischen Freunden holt er sich immer wieder neue Anregungen, um sein Spiel und seinen Unterricht zu erweitern.Bereits im Jahr 2000 präsentierte Guido in Jürgen von der Lippes beliebter Fernsehshow Geld oder Liebe einem großen Publikum die vielfältigen Möglichkeiten der Bodhrán. Bis heute ist dieser Auftritt vielen Fans in Erinnerung geblieben und war für so einige der ausschlaggebende Grund, mit dem Bodhránspiel anzufangen.


Christian A. Pohl
- Klaviermethodik -
Geboren in Stuttgart, in seiner Jugend von Prof. Markus Stange unterrichtet. Studium an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Felix Gottlieb, einem Schüler von Alexander Goldenweiser und Emil Gilels. Konzerte, Meisterkurse und Seminare gab er in den letzten Jahren u.a. in Tokio, Madrid, Wien, Bern, Saragossa, Bilbao, München, Frankfurt, Hannover, Leipzig, Zwickau und Chemnitz. Er konzertiert sowohl solistisch als auch kammermusikalisch. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten unter anderem Mitglieder der Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle Dresden und der Wiener Philharmoniker. Er hat sich im Bereich Klaviermethodik auf die Entwicklung der „Systematischen Klaviermethodik“ spezialisiert und vermittelt diese in Fortbildungen für KlavierpädagogInnen und PianistInnen an Musikschulen und Musikhochschulen. Er lehrte an den Musikhochschulen in Freiburg und in Stuttgart, bevor er 2009 als Professor für Klavier und Klaviermethodik an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig berufen wurde. Dort leitet er eine internationale Hauptfachklasse und die Klaviermethodikausbildung. 2010 rief er die "Leipziger Klaviermethodikseminare" ins Leben und war zuvor Mitbegründer der Internationalen Klavierakademie Murrhardt und der Internationalen Kammermusikakademie Gengenbach. Seit 2012 ist er Direktor der Internationalen Mendelssohn- Akademie Leipzig. 2014 wurde er für den Sächsischen Lehrpreis nominiert und seit 2015 leitet er als Studiendekan die Fachrichtung Klavier/Dirigieren. Sein Buch "Klaviermethodik" erscheint exklusiv bei der Edition Peters.

Martin Pohl-Hesse
- Theorie und Gehörbildung, Klavier -
studierte Klarinette, Klavier sowie Komposition/künstlerischen Tonsatz an den Musikhochschulen Dortmund und Köln. Seit 1980 ist er Lehrer an der Musikschule Hochsauerlandkreis (Klavier, Klarinette, Saxofon, Theorie, Gehörbildung) und wirkt in verschiedenen Berufsorchestern mit.
In der Aufbauphase der Landesmusikakademie NRW war er 1985 bis 1987 Dozent für Klarinette, 1990 bis 1996 Leiter der Musikschule Wittgenstein Bad Berleburg. Tätigkeit als freier Autor für den Bärenreiter-Verlag; Musiker im Ensemble 90; Lehrauftrag für Theorie (Analyse) an der Universität Dortmund. An der Landesmusikakademie NRW wirkt er als Dozent für Musiktheorie.

Daniel Pottgüter
- Klavier -

Daniel Pottgüter ist leidenschaftlicher Musiker, studierter Pianist, Live-Keyboarder, Arrangeur, Komponist, Liedermacher, Entertainer – die Liste ist vielseitig, genau wie seine Interessen. Denn er fühlt sich in vielen Genres zuhause, egal ob Klassik, Rock, Pop oder Jazz, in Orchester, Band, Chor oder solo nur am Klavier – Daniels Profession ist die Vielseitigkeit.

2011 Beginn Lehramtsstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Hauptfach Klavier klassisch; 2013 Fachwechsel zu Liedbegleitung, Improvisation und Partiturspiel mit künstlerischem Abschluss Anfang 2016. 

Seit 2016 ist Pottgüter als Dozent mit Förderlehrauftrag und seit 2020 mit Lehrauftrag für Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig. Dank der ausgewogenen Mischung aus Auftrittspraxis und Pädagogik ist es Pottgüter möglich, eine große Bandbreite verschiedener Stile anzubieten und dabei stets praxisrelevante Aspekte mit unterrichtstheoretischen Inhalten zu kombinieren. 

Seit 2022 ist Daniel Pottgüter festes Mitglied der Kölner Band Miljö.

Susanne Pritz
- Chorleitung -
arbeitet seit 2008 an der Musikschule Dortmund als Musikpädagogin und Chorleiterin im elementaren Bereich. Seit 2010 ist sie im Bereich Jeki, seit 2016 JeKits, unterwegs mit JeKi 1-Gruppen, später dann JeKits 1 und 2 Gruppen im Bereich Instrumente/Ensemble und Singen. Eine Elementarausbildung, private Gesangsausbildung sowie qualifizierende Fortbildungen bilden die Grundlage ihrer Kenntnisse, die durch jahrelange Praxis im JeKits Unterricht abgerundet werden.

Moriah Prochotta
- Klarinette -

Moriah Prochotta, geboren in Münster, erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht an der Musikschule Münster-Albachten. Während ihrer Zeit dort erzielte sie Bundespreise beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" und spielte in Ensembles wie der "Jungen Bläserphilharmonie NRW" und dem "Kammermusikzentrum NRW". Im Jahr 2023 schloss sie ihr künstlerisch-pädagogisches Bachelorstudium an der Musikhochschule Münster bei Prof. Werner Raabe erfolgreich ab und absolvierte anschließend ein Zertifikatsstudium an der gleichen Hochschule in der Klasse von Simon Degenkolbe. Seit dem Wintersemester 2024/25 studiert sie dort den künstlerischen und den künstlerisch-pädagogischen Masterstudiengang. Moriah Prochotta ist Stipendiatin bei Live Music Now Münsterland e.V. und unterrichtet neben ihrer künstlerischen Tätigkeit an verschiedenen Musikschulen in Münster und Umgebung.

Claudia Quakernack
- Akkordeon -

begann nach langjähriger Ausbildung bei Helmut Quakernack 1998 ihr Musikstudium bei Prof. Elsbeth Moser an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Dort absolvierte sie erfolgreich ihr Musikpädagogikstudium, die künstlerische Reifeprüfung bis hin zur Solistenklasse. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler wie internationaler Wettbewerbe (1. Preis des „Deutschen Akkordeon Musikpreises 2006“) und konzertiert als Solistin und in Kammermusik-Ensembles, u.a. dem „trio con abbanono“ und dem „Ensemble Vinorosso“.
Zahlreiche Konzertreisen führten sie bereits nach Skandinavien, Litauen, Brasilien, Kanada, in die USA und nach China. Seit 2013 ist sie die Akkordeonistin im „Ensemble Tangophil“, in welchem sie sich intensiv mit argentinischem Tango auseinandersetzt. Ferner  ist sie seit über 25 Jahren  eine leidenschaftliche Musikpädagogin an der Musik- und Kunstschule Senne (Bielefeld), deren Leitung sie im Jahre 2022 übernommen hat. Sie unterrichtet die Fächer Akkordeon, Klavier, Blockföte, EMP und Klassenmusizieren in verschiedenen Schulen. Ferner ist sie seit vielen Jahren Bezirksjugendleiterin im DHV Bezirk OWL.

Foto: Mirjam Steinsiek

Ricarda Raabe
- Percussion -
Diplom Sozialpädagogin, Altenpflegerin (staatl. Anerkennung) , freie Drum Circle + HEALTHRHYTHMS® Moderatorin, VivaRhythm® Facilitatorin und begeisterte Percussionistin aus Berlin. Sie organisiert national und international Drum Circles für alle Altersstufen und spezielle Zielgruppen (z.B. Menschen mit Demenz, Menschen mit Ängsten + Depressionen, generationsübergreifende Gruppen, ältere Menschen) ist Referentin u.a. an der Landesmusikakademie Berlin, Musikakademie Münsingen und beim Bundesverband Musikunterricht Berlin. Gründerin des Drum Circle 50+ Projekts, des Drum Circle Projekts für Menschen mit und ohne Demenz - als Lokales Allianzen-Projekt, BMJSF und Hauptinitiatorin des Open Community Drum Circle Berlin auf dem Tempelhofer Feld. Das Motto ihrer Drum Circles: Rhythmus pur! Wir bringen Menschen zusammen - für mehr Lebensfreude!

Beate Rademacher
- Klarinette -
studierte Klarinette an der Musikhochschule Köln bei Adolf Münten und Prof. Franz Klein und legte nach weiteren Studien und Abschlussdiplomen in Allgemeiner Musikerziehung und Elementarerziehung die Künstlerische Reifeprüfung bei Prof. Ernst Kindermann an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf ab. Die Teilnahme an zahlreichen Meister- und Kammermusikkursen u.a. bei Prof. Karl Leister(Berlin) und Kjell Fageus (Stockholm) rundete ihre künstlerische Entwicklung ab. Seit 1989 ist sie tätig an der Moerser Musikschule als Dozentin für Klarinette, Elementarpädagogik und JeKi/ Jekits. Sie betreut dort verschiedene Kammermusikensembles und Blasorchesterprojekte. Seit 2010 unterrichtet sie als Singleiterin mehrere Grundschulklassen im Projekt „Singpause“ beim Städtischen Musikverein und wirkt als Dozentin beim Workshop „Klarinette Pur“ an der Clara-Schumann-Musikschule jeweils in Düsseldorf mit. Sie ist regelmäßig als Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles und seit mehr als 15 Jahren als Soloklarinettistin bei den Bayer-Symphonikern in Krefeld engagiert

Florian Raepke
- Trompete, Bigbandleitung -

Florian Raepke, seines Zeichens Lead-Trompeter, Arrangeur und Bandleader, versteht sich als Bigband-Enthusiast und allgemein als Liebhaber des orchestralen Jazz und gilt als einer der vielversprechendsten jungen Jazz- Arrangeure. 2016-2022 studierte er Jazz-Trompete bei Professor Ryan Carniaux an der Folkwang Universität der Künste in Essen Jazz-Trompete und schulte außerhalb dieses Studiums das Handwerk des Arrangieren bei seinem Mentor Ansgar Striepens. Er war Mitglied der Jugendjazzorchester Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, außerdem drei Jahre lang Lead-Trompeter des Bundesjazzorchester. 2021 nahm er mit seiner eigenen Big Band sein erstes Album mit dem Titel „The Very Thought Of You“ auf. Im Februar 2025 erschien das zweite Album „Young And Foolish“, auf dem die Jazz-Sängerin Charlotte Illinger zu hören ist und welches im zweiten Quartal 2025 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.

Seit 2024 leitet Florian Raepke das Folkwang Jazz Orchestra. Seit 2025 ist er außerdem als Dirigent des Klangfabrik Scoring Orchestra im Bereich Filmmusik tätig. Als Trompeter spielte er u.a. mit folgenden Besetzungen: Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Monika Roscher Big Band, Essen Jazz Orchestra, Restle Wögler Big Band, Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld… Als Arrangeur/Komponist arbeitete er u.a. zusammen mit: Ansgar Striepens, BuJazzO, Deutsche Philharmonie Merck, Helge Schneider, Jochen Neuffer, JugendJazzOrchester NRW, JugendJazzOrchester Sachsen-Anhalt, Oper Dortmund, Rhine Phillis Chamber Jazz Ensemble, Rhine Phillis Orchestra, SWR Big Band, Tom Gaebel, Volksoper Wien, Zirkus Roncalli

Nidhi Udupa Raghava
- Gesang -

Die in Indien geborene Sängerin ist hauptsächlich im nordindischen klassischen Gesang trainiert, beherrscht viele indische Musikarten wie Bhajan, Aarti (spirituelle indische Musikarten), einige indische Film-und Volksmusikarten und Ghazal (eine Gedichtform des Qawwali, einer Musikform, die sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt. Neben ihrem Studium hat sie angefangen, ehrenamtlich in einem Waisenhaus und in Einrichtungen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, Senioren und Waisenkinder zu arbeiten. Seit über einem Jahrzehnt lebt sie in Deutschland.

Durch Unterricht im europäischen klassischen Gesang und Jazz-Pop-Gesang und durch das Singen im Rock, Pop, Jazz und Gospel Chor hat sie angefangen, eine Brücke zwischen indischer und westlicher Musik zu bauen. Nach ihrer Ausbildung bei Kindermusik International leitete sie Eltern- Kind-Gruppen für das Projekt Griffbereit in Leverkusen. Seit 2016 arbeitet sie ehrenamtlich für die Stadt Leverkusen als Sprachvermittlerin und unterstützt neu zugewanderte Menschen (insbesondere mit kleinen Kindern) dabei, sich im deutschen System zurechtzufinden. Seit 2020 leitet sie eine internationale Eltern-Kind-Gruppe beim Ev. Kita-Verband Leverkusen und ist als Musikpädagogin in einer Leverkusener Kita tätig. Durch die Kurse 'Brains=Behaviours' und 'Magic and Medicine of Music' mit der australischen Musiktherapeutin Allison Davies konnte sie ihr Verständnis von Neurodivergenz und die therapeutische Anwendung der Musik vertiefen. Sie hat den Zertifikatslehrgang Musikpädagogik für Musiker:innen verschiedener Kulturen an der Landesmusikakademie NRW abgeschlossen und nimmt zurzeit am Zertifikatslehrgang für Elementare Musikpädagogik teil.

Syavash Rastani
- Percussion -

ist ein junger Perkussionist mit iranischen Wurzeln, der in Köln lebt. Seine traditionellen persischen Trommeln, wie die kelchförmige 'Tonbak' und die Rahmentrommel 'Daf' setzt er in diversen Formationen ein. Zusammen mit seinem 'Armaos/Rastani Duo' gewann er 2017 den Weltmusikwettbewerb Creole auf Bundesebene. Er ist Mitglied des 'Ensemble Barbad', der iranischen Sängerin Maryam Akhondy und dem Ensemble für Alte Musik 'Cembaless'.
Seit dem Jahr 2014 veranstaltet Syavash einmal jährlich seine Konzertreihe 'Sya Live', bei dem er bislang zusammen mit 53 Künstlern aus 19 verschiedenen Nationen zusammengearbeitet hat. Sein Anliegen hierbei ist die Begegnung der Menschen und ihre Kulturen. Das, was ihn antreibt, ist die Gewissheit, kulturübergreifenden Musikstilen durch seine neuartige Spielweise auf seinen traditionellen Trommeln weitere Klangfacetten hinzufügen zu können.

 

Uta Rathmer-Schumacher
- Musikpädagogik, Querflöte, Gesang -

studierte Querflöte mit dem Abschluss der staatlichen Musiklehrerprüfung, anschließend nahm sie ein Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf auf, welches sie mit der Künstlerischen Reifeprüfung abschloss. Als Musikschullehrerin war sie lange an der Musikschule Bochum tätig, seit vielen Jahren unterrichtet sie an der Schule für Musik im Kreis Warendorf.
Sie ist Leiterin von Kinder- und Jugendchören mit dem Schwerpunkt Musiktheater, Gesangspädagogin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und JeKits-Lehrkraft im Schwerpunkt Singen. Als Instrumentalpädagogin unterrichtet sie Schüler:innen im Fach Querflöte, erteilt als JeKits-Lehrkraft Instrumentalgruppenunterricht und leitet JeKits-Instrumentalensembles.
Als Dozentin war Uta Rathmer-Schumacher u.a. für „Kita macht Musik“ aktiv und ist Mitglied der Fach-AG „Jekits-Singen“ beim Landesverband der Musikschulen in NRW. In diesem Rahmen war sie an der Konzeption der JeKits-Bildungsdimensionen beteiligt. Durch ihre vielfältige Tätigkeit und jahrelange Erfahrung in den Bereichen Gesangs- und Instrumentalpädagogik liegt ihre besondere Stärke darin, den Transfer zwischen vokalem und instrumentalem Musizieren herzustellen und beide Schwerpunkte kreativ miteinander zu verbinden.

Prof. Walter Ratzek
- Dirigieren, Blasorchesterleitung -
war bis 2014 im Militärmusikdienst der Bundeswehr tätig. Hier leitete er mehr als 10 Jahre das Musikkorps der Bundeswehr mit Sitz in Siegburg sowie zuletzt das Stabsmusikkorps in Berlin. An der Landesmusikakademie NRW ist er als Dozent in den Bläserlehrgängen der Qualifikationsstufe B tätig und unterrichtet hier die Fächer Orchesterleitung, Methodik und Arrangement. Seit 2016 ist er Professor für Orchesterleitung/Blasorchester am Konservatorium Bozen/Italien.

KMD Brigitte Rauscher
- Chorleitung, Kirchenmusik -

geboren in Curitiba, Brasilien; Studium der Psychologie (Diplom) an der Bundesuniversität Paraná und der Musik an der Musik- und Kunsthochschule ihrer Heimatstadt (Gerardo Gorosito, Orgel und Henriqueta Garcez Duarte, Klavier). Aufbaustudium im Fach Orgel bei Prof. Michael Schneider an der Musikhochschule Köln (Künstlerische Reifeprüfung). Studium der Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (A-Examen, Chorleitung bei Prof. Volker Hempfling). Meisterkurse u.a. bei Michael Radulescu, Luigi Ferdinando Tagliavini, Guy Bovet und Jon Laukvik im Bereich der Orgelinterpretation und bei Anders Eby, Frieder Bernius, Uwe Gronostay und Eric Ericson in Chorleitung
Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf; Kreiskantorin des Kirchenkreises An Sieg und Rhein; Vorsitzende des Chorverbandes in der Evangelischen Kirche im Rheinland e.V.; Vize-Präsidentin des Chorverbands in der Evangelischen Kirche in Deutschland; Berufenes Mitglied des Ständigen Ausschusses für Kirchenmusik des Deutschen Evangelischen Kirchentages; Konzerttätigkeit und Dozentin im Rahmen von Fortbildungen (Orgel, Stimmbildung, Singen mit Kindern, Singen mit Senioren, experimentelle Chormusik). 2017 wurde sie von der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland zur Kirchenmusikdirektorin ernannt.

Nicole Reckmann
- Musik- und Kulturgeragogik -
ist Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie und ausgebildete Hörakustikerin. Sie ist seit 2001 freie Dozentin am Uniklinikum in Münster und deutschlandweit als Dozentin in den Weiterbildungen der Musik- und Kulturgeragogik aktiv. Seit 2010 ist sie freiberuflich tätig und berät Teams und Führungskräfte in Struktur- und Entwicklungsprozessen. Sie ist ausgebildeter Coach/Kommunikationsberaterin bei Prof. Friedemann Schulz von Thun.

Albrecht Reese
- Musikpädagogik / Trompete / JeKits -

ist Instrumentalpädagoge im Fach Trompete und JeKits-Fachbereichsleiter an der Musikschule der Stadt Hilden. Er studierte Trompete mit künstlerischem Abschluss sowie Instrumentalpädagogik in Köln, Düsseldorf und Essen. Seit 2017 ist Albrecht Reese JeKits-Akademist, seit 2019 Moderator der JeKits-Akademie und bei zahlreichen JeKits-Fortbildungen als Dozent tätig.

Eckart Rehberg
- Deutsch als Fremdsprache, Moderation, DJ -

Eckart Rehberg hat 2012 während seines Masterstudiums der Interkulturellen Kommunikation in Frankfurt/Oder und Słubice (Polen) begonnen, Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten. Meistens ist er dabei an der Volkshochschule Berlin-Pankow tätig, allerdings hat es ihn auch schon an das Goethe-Institut in Accra (Ghana) verschlagen. Dabei bringt er auch immer wieder gerne deutschsprachige Musik ins Spiel, denn Musik öffnet bekanntlich nochmal andere Türen.

Zudem ist er als "DJ Eggs Delicious" aktiv in Clubs und Kneipen von Berlin bis Warschau mit einem Schwerpunkt auf angloamerikanische Musik von 1965 - 1975. Seit 2021 ist er damit auch auf radioeins vom rbb zu hören, jede Freitagnacht von 1 bis 4 Uhr. Rehberg ist außerdem Sänger der Berliner Rockband "Operators", mit denen er bereits über 200 Auftritte absolviert hat.

 

 

Lenny Rehm
- Jazzdrums, Junior Teacher -

ist ein deutscher Jazz-Schlagzeuger und Komponist. Er erhielt den „Bayerischer Jazzförderpreis“, den "Sparda Jazz Award“ und den "CS under 30" und stand mit renommierten Jazzmusikern wie Doug Weiss, Jonas Westergaard, Jan Roder, Rudi Mahall, Walter Gauchel, Fabian Willmann, Julius Gawlik, Andreas Schmidt, Thomas Heberer und anderen auf der Bühne. Im Jahr 2020 zog er nach Berlin, um am Jazz-Institut Berlin bei Heinrich Köbberling zu studieren. Heute gilt er als "eines der heißesten neuen Talente in der Berliner Jazzszene" (Peter Köcke). Er arbeitet regelmäßig mit dem Trio "Rehm/Roder/Mahall", KOOB, dem Milosz Pieconka Trio und dem CvdG Trio sowie mit dem Pianisten Reggie Moore und dem Bassisten Thorbjörn Stefansson zusammen. Darüber hinaus leitet er sein eigenes Ensemble, das "Lenny Rehm Quartet", für das er auch komponiert. In Berlin ist er als außergewöhnlicher Improvisator sowohl im traditionellen Jazz als auch im avantgardistischen Kontext bekannt. Tourneen führten ihn durch ganz Deutschland und nach Polen, Österreich, Schweiz, Slowenien, Italien, Estland und Finnland. Seine Arbeit ist auf mehreren Alben, Radio- und Fernsehproduktionen dokumentiert.

Prof. Claus Reichstaller
- Trompete -
ist einer der profiliertesten Jazz-und Studiomusiker Europas. Sein melodischer Erfindungsreichtum kennt keine Grenzen, seine Technik genügt allerhöchsten Ansprüchen und seine Fantasie entspricht exakt dem, was der charakteristischen Freiheit des Jazz alle Türen öffnet. Claus Reichstaller zählt in der Tat zu den großen deutschen Trompetentalenten. Ein Rohdiamant, dessen Wert schon der große amerikanische Tenorsaxofonist Nathan Davis erkannte, als er ihn 1989 in die Paris Reunion Band holte. Reichstaller, der sich seit dem neunten Lebensjahr mit der Trompete beschäftigt, sammelte vor allem Erfahrungen in den Orchestern Harald Rüschenbaums, Peter Herbolzheimers, Al Porcinos, der Salsa Band Conexion Latina und als Solist der SWR Big Band. Hier hatte er seine erste Begegnung mit Paul Kuhn, der ihn in seine Formation The Best´ holte, bekannt durch die erfolgreiche Geburtstags-Tournee "As time goes by" zusammen mit dem legendären Filmorchester Babelsberg. Der Träger des bayerischen Förderpreises für junge Künstler tourt regelmäßig mit seinem außergewöhnlichen Jazzquartett, besetzt mit internationalen Jazzgrößen und Special Guests, wie Kirk Lightsey, Benny Golson, Randy Brecker, Ack van Rooyen ... Ein besonderer musikalischer Höhepunkt war eine CD-Aufnahme, zusammen mit dem Streichquartett der Münchner Philharmoniker, die im Herbst 2009 bei dem Label Conception Records erschienen ist. Als Komponist der Musik zu dem Theaterstück „Leichtes Spiel" von Botho Strauss, Uraufführung im April 2009 am Residenztheater München mit dem Regisseur und Staatsintendanten Dieter Dorn, hat Claus Reichstaller einen neuen Meilenstein in seinem künstlerischen Schaffen gesetzt. Zum 1.10.2009 wurde Claus Reichstaller von Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch als Professor für Jazz an der Hochschule für Musik und Theater München berufen.

Ryuko Reid
- Violine, Community Music -
ist eine britisch-japanische Barockviolinistin, die im Bereich Community Music tätig ist. Ihr Studium absolvierte sie am Royal Northern College of Music (UK) und am Koninklijk Konservatorium (NL). Sie tritt als Barockviolinistin in ganz Europa auf und ist künstlerische Leiterin und des Barockensembles Amsterdam Corelli Collective. In den Niederlanden arbeitet sie als Geigenlehrerin an der Musikschule Amstelveen und ist bei der Stiftung Vrolijkheid als Workshop Leiterin in einem Asylheim tätig. Zudem volontiert sie jährlich für Sounds of Palestine, ein Community Music Projekt für Geflüchtete in Palästina in Zusammenarbeit mit den Musicians Without Borders.

Iman Reimann
- Früherziehung -
Pädagogische Leitung und Vorstand des muslimischen Kindergartens „Regenbogen-Kidz“ in Berlin-Charlottenburg. Vorsitzende des Deutschen Muslimischen Zentrum Berlin. Mitbegründerin des Projektes „Drei-Religionen-Kita“ in Berlin. Autorin des Ramadan-Ratgebers „Ramadan für Dich“, Aufsatz im Buch „Religiöse Früherziehung in Judentum, Islam und Christentum“ in der Reihe für Osnabrücker Islamstudien, Beitrag in der Publikation Frühkindliche Kulturelle Bildung „Ein Funke springt über – Grundlagen der Frühkindlichen Kulturellen Bildung mit Best Practice-Beispielen für Expertinnen und Praktiker“. Sie ist in interreligiösen Initiativen wie dem Gedenken im KZ Ravensbrück sowie in den Berliner Bürgerplattformen engagiert.

Birgit Reithofer
- Musikpädagogik & Musikvermittlung -

Birgit Reithofer arbeitet hauptsächlich in Wien – bis 2019 auch regelmäßig in Hongkong – für bzw. mit Institutionen wie etwa Das MuTh – Konzertsaal, Bühne & Programm, Teach For Austria oder Vienna Boys Choir Music Academy Hongkong

Aus- und Weiterbildung:

  • Musikvermittlung – Musik im Kontext, Universitätslehrgang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz;  MA
  • Studium Elementare Musikpädagogik an der Konservatorium Wien Privatuniversität, BA;
  • Studium Instrumentalpädagogik Querflöte mit Schwerpunkt Musikalische Früherziehung am Konservatorium der Stadt Wien;
  • regelmäßige Weiterbildungen, u. a. Fellowship – Internationale Akademie zum partizipativen Musiktheater – Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Aus- und Weiterbildung:
Musikvermittlung – Musik im Kontext, Universitätslehrgang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz;  MA
Studium Elementare Musikpädagogik an der Konservatorium Wien Privatuniversität, BA;
Studium Instrumentalpädagogik Querflöte mit Schwerpunkt Musikalische Früherziehung am Konservatorium der Stadt Wien;
regelmäßige Weiterbildungen, u. a. Fellowship – Internationale Akademie zum partizipativen Musiktheater – Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Mizgina Rengin
- interkultureller Gesang, Stimmbildung -

ist freiberufliche Sängerin, Vocal-Artistin und Gesangscoach. Sie kam 1977 in der Türkei zur Welt und hat kurdische Wurzeln. 1996 emigrierte sie nach Deutschland und abslovierte nach dem Abitur 2008 eine Ausbildung zur Erzieherin. Im Jahr 2017 beendete sie erfolgreich den praxisorientierten Zertifikats-Studiengang „Musik.Welt“ an der Universität Hildesheim.
Mizgina Rengin ist Autodidaktin. Durch ihre experimentierfreudige Offenheit zur improvisierten Musik und durch ihre interaktive Arbeitsweise entwickelte sie ihre eigene ganzheitliche Lehrmethode. In Ihren Gesangsworkshops fügt sie spielerisch die natürlichen Ressourcen der Teilnehmenden mit ihren facettenreichen Gesangstechniken zusammen.
Sie wirkte 2011 im  Improvisationsprojekt „Orkestra Crosscultura mit. Neben ihren Solo-Auftritten initiierte und leitete sie Musikprojekte mit geflüchteten Jugendlichen wie „Sing mit mir“ (2017 in Verbindung mit dem Landesmusikrat NRW) sowie Chorprojekte mit geflüchteten Frauen und Mädchen (2018) in Essen.
Vom März 2019 bis März 2020 reiste sie durch Latinamerika und gab Konzerte und Gesangsworkshops in neun Ländern. Sie singt Lieder aus aller Welt und spielt überdies Rahmentrommel.

Christoph Renner
- Percussion -
ist freiberuflicher Musiker und war 20 Jahre Leiter vom groove-Zentrum für Percussion sowie Dozent an der Landesmusikakademie Berlin. Seine Entdeckungsfreude und Kreativität haben ihn auf seiner Reise zu verschiedenen Musikkulturen gebracht. Elemente davon fließen immer wieder in seine Arbeit mit ein. Ihm ist es ein großes Anliegen, die Menschen von der Vielfalt und Lebendigkeit der Musik zu begeistern. Einen Schwerpunkt seiner musikpädagogischen Arbeit bildet die Vermittlung von Bodypercussion im pädagogischen Bereich. Er arbeitete langjährig als Musikdozent in der Erzieher:innenausbildung in Berlin und war auch bereits erfolgreich als Jekits-Dozent für die Landesmusikakademie NRW im Einsatz. Aus zahlreichen Workshops für Kinder sowohl im Groove als auch an der Landesmusikakademie Berlin kennt er die Zielgruppe.

Matthias Reuter
- Percussion -
offiziell durch VMC™ zertifizierter Drum Circle Facilitator und Mentor Trainer. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen und Lehramt in Kassel war er viele Jahre als freier Perkussionist für Live-, Studio-, Theater- und Musicalproduktionen tätig. Die Drum Circle Facilitator- und Drum Circle Mentor Trainerausbildung erhielt er maßgeblich bei Arthur Hull und Jim Boneau. Seit über 13 Jahren ist Mathias Reuter als Facilitator bei unzähligen Drum Circles mit z.T. über 1000 Personen pro Event aktiv. Mathias Reuter bietet in Zusammenarbeit mit Village Music Circle TM und zahlreichen Bildungsträgern in Deutschland eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung für Drum Circle Leiter/innen an und ist Mitautor des Buches „Drum Circle – Groove für alle“.

Birte Reuver
- Musikpädagogik -

Dipl. Rhythmikpädagogin; Musiklehrerin für angehende SPA und ErzieherInnen; Herausgeberin des Lehr- und Liederbuchs "Kleine Ukulele Schule" (2015, Verlag Stephen Janetzko); Kursleiterin für Ukulele; Kinderliedautorin (hoppla-kindermusik.de); Co-Autorin des Buchs "Musizieren mit Kindern in der Sozielpädagogik" (2. Aufl. 2017, Verlag Handwerk und Technik); Autorin verschiedener Fachartikel (Schott-Musik)

Carlotta Ribbe
- Vibrafon -

Die Vibrafonistin Carlotta Ribbe studiert derzeit Jazz-Vibrafon im Masterstudiengang an der Folkwang Universität der Künste. Ihren Bachelor of Music im Fach Musikpädagogik schloss sie 2024 mit Auszeichnung ab.

Als vielfach ausgezeichnete Musikerin wurde Carlotta zuletzt mit dem Folkwang Preis 2025 geehrt und gewann mit dem Ribbe/Barthel-Duo den Wettbewerb „Women in Jazz – Next Generation 2025“.

Von 2019 bis 2023 war Carlotta Vibrafonistin im Landes Jugend Jazz Orchester NRW und wurde im Jahr 2020 vom BundesJugendJazzOrchester gefeatured. Neben ihrer umfassenden Bigband-Erfahrung ist sie in zahlreichen Jazz-Ensembles aktiv, aus denen bereits einige CD- und Radioproduktionen hervorgegangen sind.

Carlotta bringt ihre Musik in vielfältige künstlerische Kontexte ein. So war sie im Winter 2024/25 solistische Musikerin in der Theaterproduktion „Pioncchio“ am Hessischen Staatstheater und wirkt seit 2020 regelmäßig bei Urban-Art-Projekten wie „Tabula Rasa feat. Urbanatix“ oder „Urbanatix Essence“ mit.

Seit 2018 ist sie an verschiedenen Musikschulen in NRW als Musikpädagogin in den Bereichen Vibrafon, Klavier und Bandcoaching tätig. Auch in der Elementaren Musikpädagogik und im JeKits-Programm bringt sie Unterrichtserfahrung mit.

Foto: Gerhard Richter

Annette Ricke
- Elementare Musikpädagogik, Ergotherapie, Gitarre -

absolvierte ihre Ausbildung als Ergotherapeutin, bevor sie in Düsseldorf Elementare Musikpädagogik und Gitarre studierte.

Mit berufsbegleitenden Weiterbildungen im Bereich Psychomotorik, Motopädagogik und Instrumentalspiel mit Behinderten an Musikschulen schaffte sie weitere Grundlagen, ihren musikpädagogischen Berufsalltag auf ein breites Fundament zu stellen.

Neben Referententätigkeiten in pädagogischen und therapeutischen Berufen zum Thema der sensorischen Integration und Psychomotorik sowie Autorentätigkeiten für einen Schulbuchverlag unterrichtet sie Gitarre, Ukulele und elementare Musikpädagogik für drei- bis sechsjährige Kinder an der Musikschule Hilden und mit Lehrauftrag an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf im EMP-Bereich.

Ihr neuestes musikpädagogisches Tätigkeitsfeld verfolgt sie mit Begeisterung in der Gerontopsychiatrie, insbesondere in der Biografiearbeit mit Menschen mit demenziellen Veränderungen über das Medium der Musik.

Felix Riedel
- Trompete, Junior Teacher -

Felix Riedel, wohnhaft in Köln, ist in der Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie groß geworden. Dort traf er den Trompeter Benny Brown, der ihn eine Zeit lang an die Hand nahm und ihm schlussendlich Ryan Carniaux vorstellte, bei dem Felix ab 2017 an der Folkwang Universität der Künste studierte. Seitdem durfte er Erfahrung als Teil vieler verschiedener Projekte sein. Dazu gehören u.a. das East West European Jazz Orchestra, Fuchsthone Orchestra, Rundfunktanzorchester Ehrenfeld, sowie kleinere Besetzungen, von Jazz-Combos hin zu Erfahrungen in Pop mit u.a. OPEK und Kasalla. Seit 2020 ist Felix Dozent an der Glen Buschmann Jazzakademie und beim Summer Jazz Workshop in Novi Sad / Serbien. 

Alexander Riedmüller
- Rhythmik, Musik und Bewegung -
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Projekt International Music Education. Er studierte Rhythmik/ Musik- und Bewegungspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. In seiner darauf folgenden Arbeit in Buenos Aires (Argentinien) und Berlin spezialisierte er sich auf die Bereich der Interkulturellen Arbeit und der Sprachförderung von Deutsch als Zweitsprache durch die Arbeitsweise der Rhythmik. Fortbildungsreisen führen ihn regelmäßig an verschiedene Orte im In- und Ausland. Künstlerisch ist er in Projekten im Bereich Rhythmik, Body Music und Improvisationstheater tätig.  

Stephanie Riemenschneider
- Musikvermittlung/Konzertpädagogik -
studierte Musikvermittlung / Konzertpädagogik an der Musikhochschule in Detmold. Sie gestaltet das Kinder- und Jugendprogramm der Tonhalle Düsseldorf mit und arbeitet als freiberufliche Konzertpädagogin.
Seit 2010 Lehrauftrag für Musikvermittlung / Konzertpädagogik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf

Yvonne Ringsdorf
- Sounddesign, Komposition, Musikproduktion -
studierte Keyboards- and Music Production in Münster. Derzeit arbeitet sie freiberuflich als Komponistin, Sounddesignerin und Musikproduzentin in Witten und bietet darüber hinaus Workshops zu diesen Themen an. Als Musikerin steht sie unter eigenem Namen mit ihrem deutschsprachigem Indie-Pop auf der Bühne und hat 2016 ihr erstes Album „sowas von authentisch“ produziert und veröffentlicht. www.yvonneringsdorf.de

Johanna Risse
- Musikpädagogik, Gesang -

studierte Elementare Musikpädagogik, Gesangspädagogik und Gesang sowie Lehramt Musik und Deutsch an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie arbeitet freischaffend als Sängerin, Musikpädagogin und Musikvermittlerin und lehrt seit 2024 als Dozentin für Konzertpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Als Musikpädagogin leitet sie Eltern-Kind- und Früherziehungskurse, Singprojekte in Grundschulen sowie Stimmbildungsangebote für Kinder- und Erwachsenengruppen und gibt Workshops zum Musizieren mit Kindern. Darüber hinaus verbindet sie gemeinsam mit Feder und Vieh Bauernhofpädagogik mit Musikpädagogik und schafft Angebote, die Kindern einen spielerischen Zugang zu Musik und Natur eröffnen.

Als Mitgründerin des Ensembles #kreuzvier konzipiert Johanna Risse seit 2017 Konzertformate für Babys, Kinder und Familien. Die Programme des Ensembles zeichnen sich durch interaktive Elemente, stilistische Vielfalt und den Verzicht auf Moderationen aus. Engagements führten das Ensemble #kreuzvier unter anderem an die Kölner Philharmonie, die Düsseldorfer Tonhalle, zu den Bochumer Symphonikern und zum Beethovenfest Bonn. Zusätzlich ist Johanna Risse regelmäßig für die Kölner Philharmonie tätig, wo sie Konzerteinführungen und Workshops gestaltet und didaktische Begleitmaterialien erstellt. Johanna Risse singt neben ihrer freischaffenden Tätigkeit in Teilzeit im Chor der Oper Köln. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Kwartett Latäng, das kölsche Musik in eigenen Streichquartettversionen spielt.

www.johanna-risse.de

Prof. Werner Rizzi
- Allgemeine Musikerziehung -

kam über die Lehrtätigkeit am Gymnasium, an der Musikschule, als Kursleiter und in freier Praxis als Chor- und Ensembleleiter an die Akademie Remscheid und leitete dort den Fachbereich Musik.
1991 erfolgte die Berufung an die Folkwang Hochschule in Essen als Professor für Allgemeine Musikerziehung und Didaktik der Musik, wo zu seinen zentralen Lehraufgaben die Leitung und Betreuung der Klasse AMP/ EMP gehört. Er ist seit vielen Jahren bei Kursen und Tagungen international zu breit gefächerten musikpädagogischen Themen als Referent tätig.

Boyana Robillard
- Gitarre -

Boyana Robillard wurde in Plovdiv, Bulgarien geboren. Sie begann im Alter von 10 Jahren mit dem Gitarrenspiel. Im Jahr 1994 wurde sie an der Musikgymnasium "Dobrin Petkov" in Plovdiv aufgenommen, die sie 1998 mit Auszeichnung verließ. Von 1998 bis 2007 studierte Boyana Klassische Gitarre und Elementare Musikpädagogik in Bremen an der "Hochschule für Künste". Ihre Studien wurden ergänzt durch Meisterkurse bei Prof. Carlos Bonell, John W. Duarte, Roland Dyens, Margarita Escarpa, Prof. Oscar Gighlia, Antigoni Goni, Celso Machado, Carlo Marchione, Sonja Prunnbauer, Pepe Romero, Monika und Jürgen Rost, Pavel Steidl, Finn Svit, David Tanenbaum, Michael Tröster u.a.

Während dieser Zeit hat sie zusammen mit ihre Zwillingschwester Keti Bluhm das Gitarrenduo Duo Stoyanova gegründet, mit dem sie Preisträgerin mehreren Wettbewerbe wurde. Das Duo Stoyanova ist regelmäßig zu Konzerten, als Jury-Mitglieder bei Wettbewerben und als Dozentinnen von Meisterkursen bei den renommiertesten Gitarrenfestivals weltweit eingeladen. Ihr erstes, von der Presse hoch gelobtes Album "New York Fantasy" erschien im Oktober 2004 bei Acoustic Music Records. Das neue CD mit der Uraufführung der „Sternenhimmel Suite“ von Erich A. Radcke ist in Produktion.

Eine Spezialität des Duos ist die Bearbeitung von bulgarische Volkstänze, die durch eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedliche Formen, Rhythmen, Klangcharakteren und Stimmungen geprägt sind. Das Duo versucht in ihre Fassungen das Volksmusikorchester nachzuahmen und zeigt darin alle Facetten der Gitarre.

Boyana Robillard war seit 2003 an verschiedenen Musikschulen tätig. Seit Juli 2021 ist sie die stellvertretende Leiterin der Musik- und Kunstschule der Stadt Garbsen.

Matthew Robinson
- Community Music -

ist ein international tätiger Community Musician sowie CEO und Artistic Director von Paper Lantern Collective, einer wegweisenden Community-Music-Organisation, die er mitgegründet hat. Er lebt in Chemnitz und arbeitet weltweit. Seit fast zwei Jahrzehnten macht er Community und partizipative Musik mit professionellen Orchestern, jungen Menschen in Armut, aufstrebenden Künstler:innen, Geflüchteten, Kulturinstitutionen und vielen anderen, oft gleichzeitig.

Matt ist spezialisiert auf die Entwicklung von Community-Music-Programmen und Projekten, die Communities über Unterschiede hinweg zusammenbringen – individuelle Ausdrucksfähigkeit und Selbstvertrauen stärken, wirklich großartige Musik machen und echten, nachhaltigen Wandel schaffen. Er arbeitet in großem Maßstab und leitet Programme, die jährlich Tausende von Teilnehmenden erreichen. Seine Arbeit erstreckt sich über Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Hongkong, Japan und das Vereinigte Königreich, einschließlich eines Aufenthalts beim Goethe-Institut in Kyoto. Er gründete das Community-Music-Programm am Konzerthaus Dortmund — das erste seiner Art in einem klassischen Konzerthaus in Deutschland – und arbeitete intensiv mit More Music Morecambe zusammen, einer der führenden Community-Music-Organisationen im Vereinigten Königreich.

Ausgebildet wurde er am Leeds Conservatoire mit einem Hintergrund in Jazz und Improvisation. Matts Praxis wurzelt in der Überzeugung: Jede:r ist Künstler:in.

Laura Robles
- Perkussion -

(Cajón, Batás, Congas, E-Bass) wurde 1981 in Swaziland, Afrika, geboren und wuchs in Lima / Peru auf. Bereits mit vier Jahren eröffnete sich ihr durch den Unterricht bei Meister Amador "Chebo" Ballumbrosio der Zugang zur reichen afro-peruanischen Musiktradition bevor sie der durch seine Arbeit mit Susana Baca international bekannte Juan Medrano "Cotito" unter seine Fittiche nehmen sollte. Seit zehn Jahren gilt Laura in Peru nun selbst als eine der wichtigsten Spieler der Cajón, des zentralen Instruments der unter Einfluss von Westafrika-stämmigen Sklaven entstandenen Folklore. Mit 13 Jahren wurde sie an Susana Bacas "Instituto Negro Continuo" angenommen, studierte intensiv kubanische Folklore und Popularmusik sowie die komplexe Musik der Yoruba-Kultur. 

Sie gründete die erfolgreichen Bands "Astrocombo" und "Stretch it to The Limit", daneben die sozialpädagogische Initiative "Parió Paula", spielte mit Theater- und Tanz-Kompanien und einigen der renommiertesten Folklore-, Jazz- und Rock-Musikern Perus – in Peru und auf internationalen Festivals u.a. in Mittel- und Südamerika, USA und Spanien.

Auf der stetigen Suche nach Horizonterweiterungen zog sie 2012 nach Berlin, wo sie seitdem unter anderem zusammenarbeitete mit Johannes Lauer, Joscha Oetz, Almut Kühne, Ahmed Soura, Uli Kempendorff, Greg Cohen, Simon Nabatov, Niels Klein, Pablo Held Trio, WDR Big Band, Christian Weidner, Bodek Janke, MORF, East Affair, Moritz und das große alte Problem, Berlin Art Orchestra und Lauer Large. Im Sommer 2012 gründete sie die Berliner Version ihrer "Astrocombo", welche 2014 den Studio-Preis der Stadt Berlin gewann.

Laura Robles ist zudem gefragte Pädagogin, sie gab unzählige Stunden Einzelunterricht und Workshops, u.a. an Kindergärten, Schulen und Hochschulen (Universidad Peruana de Ciencias, Hochschule für Musik Dresden und Leipzig, Hochschule für Musik und Tanz Köln ).

»Sie schlägt den Beat in die ungeschminkte, die wilde Sinnlichkeit. Laura Robles schlägt mit der Kraft der Erde« (Wolfram Frommlet, SZ)

Steffi Rocker
- Musik- und Videoproduktion, Musik-Apps, Schlagzeug -

hat Musiklehramt, Hispanistik, Musikwissenschaft und Integrated Media in Oldenburg, Bremen und Buenos Aires studiert. Sie ist als Instrumentallehrkraft, Museologin und Ausstellungsassistentin tätig. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DiDiPro-Teilprojekt »Musikvideos« an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. (Workshop Literal Videos produzieren)

Maike Röhr
-Musikpädagogik/Violine/JeKits-

studierte Violine mit dem Abschluss als Instrumentalpädagogin an der Folkwang Hochschule für Musik sowie an der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit künstlerischem Abschluss. Sie ist seit 1993 hauptamtliche Lehrkraft für Violine und Viola sowie Orchesterleiterin an der Städtischen Musikschule Hamm und absolvierte den berufsbegleitenden Lehrgang „Instrumentalspiel mit Behinderten an Musikschulen“.   Als Geigerin spielt Maike Röhr im Ensemble „Pninin“ für zeitgenössische Musik um den Komponisten Andreas Seemer-Koeper. Maike Röhr ist seit 2016 Mitglied der Jekits-Akademie und als Fortbildungsdozentin tätig.

Prof. Florian Ross
- Klavier, Komposition, Arrangement -

gehört zu den vielseitigsten Künstlern unter den renommierten deutschen Jazzmusikern. Er studierte Jazz-Komposition und Klavier in Köln, London und New York.
Seit 1992 lebt und arbeitet er in Köln als Komponist/Arrangeur und Dirigent für große Jazz und Crossoverensembles. Als Pianist, Keyboarder und Hammond-Organist spielt er regelmäßig internationale Tourneen und veröffentlichte bislang 22 CDs unter eigenem Namen. Er unterrichtet außerdem Klavier und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Als Komponist und Arrangeur hat er über 300 Auftragswerke für deutsche und internationale Ensembles geschrieben und wird zudem regelmäßig als Gastdirigent bei deutschen Radio Big Bands verpflichtet. 2015 erschien die erste CD auf seinem eigenen Label "Toy Piano Records“.

Jonah Roth
- Jazzgitarre -

Jonah Roth studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und erhielt im Rahmen seines künstlerischen Werdegangs wertvolle Impulse durch Unterricht und Masterclasses bei namhaften Musikerinnen wie Werner Neumann, Lionel Loueke (Herbie Hancock), Darryl Jones (Rolling Stones, Miles Davis, Sting), Oz Noy, Jonathan Kreisberg, Alex Goodman, Reinier Baas und vielen weiteren. Mit seiner Band Steaming Animals tourte er durch Deutschland und konnte sich als kreativer Kopf einer jungen Jazzszene positionieren. Seit 2024 vertieft er seine musikalische und pädagogische Ausbildung im Masterstudium für Jazzgitarre und Musikpädagogik. Aktuell ist er in mehreren Projekten aktiv – neben Steaming Animals auch mit dem Jonah Roth Trio. Darüber hinaus ist er als Session-Gitarrist tätig und arbeitet mit zahlreichen Künstlerinnen und Produzent*innen wie 01099, Julie, Pablo Rochat und weiteren zusammen.


Tobias Rotsch
- Kreativität, Digitalität & Musikpädagogik -

ist diplomierter Musikpädagoge und arbeitet derzeit als Projektmitarbeiter an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen im Projekt LEVIKO-XR (Lehrkräftebildung in virtuellen Kontexten). Er war Lehrbeauftragter am Institut für Musikpädagogik an der Universität Münster im Hauptfach „Producing & digitale Musikpraxis“, und gab dort von 2007 bis 2022 Seminare zum Thema „Kreative Klassenprojekte mit Medien im Musikunterricht“ und „Songwriting“ (Musikhochschule Münster). Seit 2007 konzipiert er Weiterbildungsangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz, u.a. die Online Weiterbildungsreihe „Unterrichtspraxis Digital“ für die Bundesakademie Trossingen und den Verband deutscher Musikschulen (2021). Er ist Autor des Unterrichtsmaterials zum Song Contest „Dein Song für eine Welt“ (www.eineweltsong.de), steht als Keyboarder und Singer-Songwriter auf der Bühne und gestaltet medienpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche im Ruhrgebiet.

Claudia Rübben-Laux
- Gesang, Chorleitung -
Studium an der Musikhochschule Köln (Gesang, Gesangspädagogik) und an der Universität zu Köln (Musikwissenschaft, Pädagogik, Romanistik); Gesangspädagogin, Sopranistin, Stimmbildnerin und Dirigentin; Landeschorleiterin des Chorverbandes NRW; Musikdirektorin (des Fachverbandes deutscher Berufschorleiter); regelmäßige Tätigkeit als Jurorin und Dozentin

Nicole Rudi-Körner

Prof. Dr. Wolfgang Rüdiger
- Musikpädagogik, Fagott -

ist seit 2001 Professor für künstlerische Instrumental-/Vokalpädagogik an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Nach dem Studium der Schulmusik (Klavier und Fagott), Philosophie und Pädagogik in Essen absolvierte er ein künstlerisches Aufbaustudium Fagott und ein Promotionsstudium Musikwissenschaft in Freiburg. Von 1977 bis 1998 war er an den Musikschulen Mönchengladbach und Freiburg als Klavier- und Fagottlehrer tätig. 1986-1998 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Freiburg und von 1998-2001 eine Professur an der Hochschule für Künste Bremen inne. Von 1986 bis 2022 leitete er das von ihm mitgegründete Ensemble Aventure, mit dem er international konzertiert und ca. 30 CDs eingespielt hat und als dessen Fagottist er weiterhin tätig ist. Zudem ist er Autor zahlreicher Publikationen zu musikwissenschaftlichen und musikpädagogischen Themen wie Musik und Körper, Ensemble und Improvisation, Interpretation, neue Musik und Musikvermittlung.

 

 

Prof. Céline Rudolph
- Gesang -
Professorin für Jazzgesang in Dresden, Meisterin der Stimmungen: Sie versteht es, mit der Poesie des Augenblicks zu spielen und mit Klängen umzugehen wie ein Maler mit Farben. Dabei singt sie in verschiedenen (auch erfundenen) Sprachen und improvisiert auch über Grooves und Gefühle. "Diese Stimme scheint ganz und gar körperlos existieren zu können.
Sie schwebt über den Holzfarben und -klängen, und manchmal lässt sie sich darauf nieder. Dann ähnelt sie einem kostbaren Service auf dem zum Liebesmahl gedeckten Tisch." Und Actualité Culturelle aus Madagaskar weiß: "Céline Rudolph singt, wie wenn man liebt oder traurig ist. Bei vollkommener Genauigkeit haucht sie allem den Atem der Leidenschaft, des Humors, des Lebens ein." 
Angeregt von Gilberto Gils Album "Oslodum", wandte sich Céline Rudolph vor einigen Jahren an den legendären Rodolfo Stroeter, der nicht nur Gilberto Gil, Joyce, Caetano Veloso, Nana Vasconcelos oder Milton Nascimento produziert hat, sondern auch für Improvisation und Jazz ein waches Ohr besitzt. Stroeter gefielen Célines Sound und Energie auf Anhieb, und sie begannen zusammen an einem brasilianisch inspirierten Album zu arbeiten, das einfach "simple and beautiful" sein sollte. Das Ergebnis ist das in Sao Paulo aufgenommene und 2007 erschienene Album "Brazaventure". Trompetenstar Till Brönner nannte es „ein sensationell schönes Album, poetisch und voller satter Grooves. Herausragend produziert! Céline Rudolphs Stimme hat die Kraft zu verzaubern und zu verführen. Vorsicht: Macht süchtig!“ 


Seit dem Erscheinen von „Brazaventure“ ist Céline u. a. mit Pau Brasil in Sao Paulo aufgetreten und hat ihr Projekt „Lisboa-Maputo-Berlin“ vorgestellt – mit Konzerten in Portugal, Mozambique und Deutschland. „In meiner Musik stecken verschiedene Kulturen“, sagt Céline, „französisches Chanson, amerikanischer und europäischer Jazz, brasilianische Musik, west- und südafrikanische Musik, Kammermusik und Pop.“ 

Diesen universalen Stil unterstreicht auch das Album „Metamorflores“ – ein Kunstwort aus „metamorphosis“, „amor“ und „flores“. Neben fünf eigenen Liedern präsentiert Céline hier auch Melodien bekannter brasilianischer Künstler (Gilberto Gil, Baden Powell, Lenine) sowie zwei Beatles-Songs – und sie lässt sie alle nach ihren sanften Rhythmen und Klängen tanzen. Céline sagt: „Metamorflores steht für die Leichtigkeit des Lebens“ – und offenbar auch für die Leichtigkeit in Célines Musik. Ihre Songs schweben schwerelos zwischen den Kontinenten – und haben mit Toninho Ferraguttis wundervollem Akkordeon und Nano Vasconcelos’ Perkussionskunst auch einiges an instrumentalen Freuden zu bieten. „You are really fun!“ Dem Urteil von Bobby McFerrin schließt man sich gerne an. Im neuen Projekt „Obsession“ spielt sie im Duo mit Lionel Loueke, nicht allein Herbie Hancocks Lieblingsgitarrist. Gemeinsam veröffentlichten sie 2018 ein Album und tourten in Europa, Asien und Afrika. Für „Obsession“ wurde Céline Rudolph mit dem Echo Jazz ausgezeichnet und landete auf der Jahrespreisliste des Deutschen Schallplattenpreises neben Coltrane und den Berliner Philharmonikern. 2019 steht im Zeichen von „Pearls“ - kompositorische Perlen, die sie mit New Yorker Musikern Lionel Loueke, Leo Genovese, Burniss Travis und Jamire Williams in Brooklyn aufgenommen hat.

Sanel Sabitovic
- Gitarre -

(geb. 1972 in Mostar, Bosnien-Herzegowina) begann im Alter von 7 Jahren mit dem Gitarrenunterricht und setzte seine Ausbildung an der Musikgrundschule in Konjic fort. Später studierte er bei Prof. Mila Rakanovic in Sarajevo. Bis zum Beginn des Krieges in Bosnien lebte er in der kleinen zentralbosnischen Stadt Prozor. 1992 verließ er Bosnien und zog nach Berlin. Dort setzte er sein klassisches Gitarrenstudium bei Erich Heuer und Laurie Randolph fort, gefolgt von einem Abschluss an der Universität der Künste in Berlin unter der Leitung von Prof. Mariangeles Sanchez Benimeli. Anschließend spezialisierte er sich unter der Leitung des renommierten Gitarrenpädagogen Carlo Marchione weiter.

Sabitovic gibt häufig Konzerte. Sein Repertoire umfasst traditionelle klassische Musik sowie zeitgenössische Gitarrenmusik. Er spielt und komponiert Musik weit über die Grenzen der geradlinigen klassischen Sprache hinaus, wie sein Duett „Bordun“ mit dem bekannten türkischen Saz-Spieler Kemal Dinc und seine Komposition „Bosnian Fantasy“ (herausgegeben von der Bergmann Edition) belegen.

 

Mariana Sadovska
- Gesang, Komposition, Klavier -

In Lviv / Lemberg (Ukraine) geboren, lebt Mariana Sadovska seit 2002 in Köln. Als Künstlerin ist sie seit 1991 in ganz Europa und den USA tätig, u.a. als Komponistin dramatischer Werke und Lieder, mit eigenen Konzerten als Sängerin und Multi- Instrumentalistin, mit multi-medialen Performances und Workshops sowie als Schauspielerin und musikalische Leiterin von Schauspielprojekten. Wesentliche Inspirationen findet sie in den traditionellen Musiken Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens, die sie systematisch klanglich erforscht, in neuen Arrangements und Eigenkompositionen zu ungewöhnlichen Klangbildern verwebt. In ihren Arbeiten wird das Vergangene zeitgenössisch und das Regionale universal.
Nach Ihrem Studium an der Musikhochschule in Lemberg (Piano, Komposition,Pädagogik) beginnt Mariana Sadovska 1991 ihre Theaterausbildung am Les Kurbas Theater in Lemberg. Es folgen zehn Jahre am polnischen Theater Gardzienice als musikalische Leiterin und Sängerin, die sie auf viele Festivals und Expeditionen u.a. nach Japan, Brasilien, Ägypten, Grossbritannien und in die USA führen.
Ein Stipendium der Earth Foundation bringt sie 2001 nach New York. Dort entstehen erste Konzerte experimenteller und improvisierter Musik mit den Musikern Anthony Coleman, Michael Alpert, Frank London und Victoria Hanna. 2002 nimmt sie ihre erste CD „Songs I learned in Ukraine“ (Global Village Records) auf. Seither gibt sie regelmässige Konzerte und Workshops in den USA u.a. im Public Theater, Brooklyn Academy of Music, Princeton/ Harvard / NY University, Symphony Space / NYC. Weitere Stipendien in den USA ermöglichen musiktheoretische Studien und die Arbeit an dramatischen Kompositionen.
In Deutschland hat sie mit ihrer Kölner Band „Borderland“ (Jarry Singla/ Piano, Sebastian Gramss/ Kontrabass, Peter Kahlenborn/ Perkussion) einen weiteren Nährboden für ihre furiosen Interpretationen traditioneller Lieder und Gesänge aus der Ukraine gefunden. Mit dieser Formation tritt sie u.a. auf im WDR Sendesaal, beim Festival tff Rudolstadt, im Programm der Philharmonie Köln im Alten Wartesaal, für den SWR in Mainz, in der Reihe Klangkosmos NRW sowie bei Auslandsauftritten in der Brooklyn Academy of Music und in Kiew/ Ukraine.Mariana Sadovska wurde 2006 in Tschechien den „Alfréda Radoka Award“ für dramatische Musik für ihre Komposition „Sklavy“ nominiert. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem „creole – Preis für Weltmusik aus NRW“ für ihre Performance mit ihrem Ensemble „Borderland“ ausgezeichnet. 2007 wurde sie ebenfalls mit „Borderland“ für den „creole Bundeswettbewerb“ nominiert.2013 wurde sie mit dem Deutschen Weltmusikpreis RUTH ausgezeichnet: „Mit Mariana Sadovska wird eine außergewöhnliche Künstlerin mit dem Hauptpreis der RUTH 2013 ausgezeichnet. Schier rastlos sucht sie nach neuen Ausdrucksformen für Lieder, die ihren Ursprung in der Ukraine haben: Mariana Sadovska, die wie wenige das Zeug hat, das (von ihr selbst akribisch) Erforschte künstlerisch umzusetzen, ist auch international eine anerkannte Komponistin und (Bühnen-)Künstlerin.“ (Jury- Begründung)

Ingo Samp
- Trompete, Dirigieren -

studierte Trompete und Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule Detmold. Er arbeitet als Dozent für Trompete und Blechbläserensembles an den Musikschulen in Olpe und Wenden und ist als freischaffender Trompeter und Dirigent aktiv. Seit 1993 leitet er das sinfonische Blasorchester des Musikzugs Ennest, mit dem er zahlreiche Wertungsspiele und Wettbewerbe erfolgreich absolvierte, außerdem das Kreisjugendblasorchester Olpe (1999-2016) und die Bläserphilharmonie Oberberg seit 2018. 

Er konzertiert häufig als Solist mit Orgel oder Orchester, im selbst gegründeten Blechbläserquintett „Trombe e Tromboni“ oder als Gasttrompeter in verschiedenen Orchestern und Ensembles. Bei diversen Konzertprojekten arbeitete er mit internationalen renommierten Dirigenten und Solisten zusammen (u.a. Prof. Thomas Clamor, Johan de Meij, Prof. Reinhold Friedrich, Prof. Friedemann Immer, Prof. Gerhard Vielhaber, Philippe Wendling, Fabian Bloch). CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche Workshops für Trompete und Dirigieren runden sein Schaffen ab.

Koray Berat Sari
- Baglama, Gitarre, Komposition, Arrangement -

geboren in Düsseldorf, fing mit musikalischer Früherziehung in Monheim am Rhein an. An der Städtischen Musikschule Monheim begann er mit Baglamaunterricht bei seinem Vater Ismet Sari und besuchte in den Folgejahren verschiedene Baglamaschulen in NRW, wie Mozaik und A.S.M. Mit dem Wunsch, später Musik zu studieren, fing er an, mit 14 Jahren an Gitarrenunterricht zu bekommen. Mit seinen erworbenen Kenntnissen befasste er sich autodidaktisch mit anatolischen Blas- und Schlaginstrumenten. Zwischen 2005 und 2009 war er mehrfacher Preisträger bei "Jugend musiziert" in den Wertungen Baglama und Gitarre auf Landes- und Bundesebene. Ab dem Jahr 2007 wurde er Mitglied im Landesjugendzupforchester NRW, nahm an den Konzertreisen nach u.a. China, Russland, USA teil und bereicherte das Repertoire des Orchesters mit Arrangements anatolischer Volksweisen für Baglama und Zupforchester. Nach seinem Abitur bestand er 2009 die Aufnahmeprüfung an der "Hochschule für Musik und Tanz Köln", Standort Aachen mit dem Hauptfach Gitarre. (Abschluss: 2013 Bachelor, 2015 Master) Schon mit jungen Jahren gab er viele Konzerte und arbeitete mit vielen Bands und Ensembles.
Seit 2010 ist er regelmäßig als Jurymitglied bei "Jugend musiziert" tätig. Sari arbeitet mit verschiedenen Künstlern mit verschiedenen Instrumenten, ist Mitglied in verschiedenen Musik- und Theater-Projekten (Solo, Denge Destan, Duo SariGaik, Trio SinCo-Pa, Schauspielhaus Bochum), unterrichtet und konzertiert weiterhin und leitet Seminare in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat NRW, als auch in den Landesmusikakademien NRW und Berlin.

Seit 2015 ist er als Dozent bei den Zertifikatslehrgängen Musikpädagogik für Musiker*innen verschiedener Kulturen an der Landesmusikakademie NRW tätig.

Überdies arbeitet er als Komponist und schrieb 2016 sein erstes Konzert „Okyanus Concerto“ für Bağlama, zwei Gitarren und Sinfonieorchester.

Veröffentlichungen:
2016 Trio SinCo-Pa/ Asia Minor EP
2017 mit Suresh Vaidyanathan/ Baglama & Ghatam EP
2018 "Anatolische Suite Nr. 2" PAN Verlag 
2019 Okyanus SINGLE
2020 Denge Destan EP

Nimalan Sathiakumar
- Bharathanatyam - Tanz -


Benedict Saurbier
- Musiktechnologie -

Benedict Saurbier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im music technology and digital musicology lab (mtdml) an der Universität Osnabrück. Nach seinem Lehramtsstudium in den Fächern Musik und Mathematik beendete er 2023 sein Referendariat mit dem 2. Staatsexamen.

Neben LEVIKO XR arbeitete Benedict Saurbier an weiteren Forschungs- und Lehrprojekten mit, darunter der Virtual Organology, Musical Interfaces und NOSTRESS. Darüber hinaus beschäftigte er sich in seinen Abschlussarbeiten mit den Themenbereichen Schallquellen in der virtuellen und erweiterten Realität sowie zu Mixed-Audio-Reality.

Dr. Kai Marius Schabram
Info

Kurs- und Lehrgangskonzeption / -organisation


- Musikwissenschaft, Musikpädagogik -

2005–2008 Gründungs- und Vorstandsmitglied (2006–08) des Forums für zeitgenössische Musik e.V

2008 Magister Artium (Musikwissenschaft, Philosophie, Soziologie) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2009–2010 Wissenschaftliche Hilfskraft und Dozent am Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster

2010–2011 Schuldienst (Musik und Philosophie für Sekundarstufe I + II)

2009–2012 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

2013 Promotion mit einer Arbeit zur symphonischen Zyklik im 18. und 19. Jahrhundert

2014 Fakultätspreis der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für die Dissertation

2012–2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und Friedrich-Schiller-Universität Jena

seit 2017 Bildungsreferent der Landesmusikakademie NRW

Silke Schade
JeKits-Tandem und Classroom-Management

ist seit 2006 Lehrkraft an der Kardinal-von-Galen Grundschule Drensteinfurt. Sie setzt sich dort verstärkt für die Gestaltung des JeKits-Programms ein, ist seit Beginn des Programms an ihrer Grundschule im Jahre 2016 Tandem-Lehrkraft, leitet JeKits-Ensembles und das Orchester Kunterbunt und organisiert regelmäßig JeKits-Konzerte. Silke Schade studierte Musik, Deutsch und Sport an der WWU Münster und absolvierte die Zusatzausbildung zur Rhythmikpädagogin im Bildungswerk Rhythmik im Jahre 2012. Seit 2021 ist sie Konrektorin der Kardinal-von-Galen Grundschule Drensteinfurt.

Martin Schädlich
- Orchesterleitung -
Studium Trompete bei Malte Burba und Jazztrompete bei Axel Schlosser; 2012 Abschluss eines zweijährigen Aufbaustudiums 'Historische Interpretationspraxis' mit Hauptfach Barocktrompete bei Hannes Rux an der Hochschule für darstellende Kunst und Musik Frankfurt.
Meisterkurse bei Fritz Damrow, James Morrison, Maurice Hamers, Allan Withington und Mark Heron; 2006 Abschluss des B-Lehrgangs Leitung von Blasorchestern als Lehrgangsbester an der Landesmusikakademie NRW.
Ende 2009 erschien im Schott-Verlag seine Anfängertrompetenschule für Erwachsene und Jugendliche: 'Trompete spielen - mein schönstes Hobby', zudem Autor der Schott Trumpet Jazz Lounge. Mitwirkung bei Produktionen und Bühnenmusiken am Staatstheater Mainz, am Theater der Stadt Aachen, Mitschnitte für den WDR, für den MDR, für den NDR und für den Bayerischen Rundfunk. Derzeit lebt er als freiberuflicher Trompeter und Dirigent in Köln und leitet u.a. die Brass Band Düren sowie als Gründungsdirigent die Youth Brass Band NRW. Er ist ein deutschlandweit gefragter Dozent für Blechbläser und Dirigenten und lehrt u.a. beim Friesland-Brass Seminar in Zetel und an der Landesmusikakademie NRW. www.martinschaedlich.de

Christian Schatka
- Saxofon -

ist studierter Diplom-Instrumentalpädagoge (Hauptfach Saxofon) und seit vielen Jahren immer wieder für diverse Musikschulverbände als Dozent tätig. Als Musiker steht er mit unterschiedlichen Formationen auf der Bühne. Neben dem Saxofon spielt er Querflöte, (Bass)-Klarinette, Gitarre, Ukulele, E-Bass, Klavier, Schlagzeug und Cajón und ist seit fast 20 Jahren intensiv im Bereich Band- und Ensembleleitung tätig (Leitung von Big Bands, Bandklassen, Bläserklassen, Kindergarten- und Schülerbands, Jazzcombos für Erwachsene).
Als Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim erfüllt er einen Lehrauftrag im Bereich Banddidaktik. Zudem leitet Christian Schatka seine eigene Unterrichtsstätte mit ca. 90 Schülern und hat langjährige Lehrerfahrung an Grundschulen, Förderschulen und verschiedenen weiterführenden Schultypen. Als Lehrbuchautor ist er für diverse Musikverlage tätig (u.a. Doblinger Wien, Zimmermann Frankfurt).
Christian Schatka ist künstlerischer Leiter der Internationalen Jazztage Frankenthal.

 

Katja Schauland
- Musikgeragogik -

lebt derzeit in Schleswig-Holstein und arbeitet als Kulturreferentin und Musikgeragogin in der DANA Ostsee-Seniorenresidenz in Neustadt. Sie ist Diplom-Kulturwissenschaftlerin, Master Palliative Care, Musikgeragogin und Tanzpädagogin. Seit 2014 ist sie im stationären, sowie im ambulanten Sektor als Musikgeragogin mit dem Schwerpunkt Musik und Tanz sowie Kultur tätig.

Monika Schelske-Flöter
- Elementare Musikpädagogik -

Lehrauftrag „Rhythmik für Studierende der Elementaren Musikpädagogik“ (EMP); Modellklasse „Rhythmik für Vorschulkinder“  für die Lehrpraxis der EMP-Studierenden an der Hochschule für Musik Würzburg; Mitinitiatorin der Modellklasse „Elementares Musizieren für Senioren im Heim“ an der Hochschule für Musik Würzburg; seit 1997: Tätigkeit in der Fortbildung für Erzieher*innen und Lehrer*innen; Mitautorin von Rhythmus-Lehrwerken in Zusammenarbeit mit Barbara Metzger, Elke Häublein und Andi Pöppel.

Prof. Werner Schepp
- Kinderchorleitung -
studierte Katholische Kirchenmusik in Düsseldorf, wo er auch das Konzertexamen im Fach Orgel ablegte. Seit 1991 ist er Kantor an der ehemaligen Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim an der Ruhr -Saarn. Dort leitet er die 'Chor Singschule Himmelfahrt ' mit ca. 100 Kindern und Jugendlichen und betreut die Reihe 'Musik im Kloster Saarn '.
Für das Bistum Essen war Werner Schepp viele Jahre als Regionalkantor und Bischöflicher Orgelsachverständiger des Bistums Essens tätig. Zum Wintersemester 1999/2000 wurde er Lehrbeauftragter an der Folkwang Hochschule für die Bereiche Kinderchorleitung, Orgelbau, Orgelkunde, seit 2007 ist er als nebenberuflicher, seit 2011 als hauptberuflicher Professor für Chorleitung/Singen mit Kindern und Jugendlichen an der Folkwang Universität der Künste tätig.

Felicia Schick
- Musik- und Kunstpädagogik -

Diplom-Instrumentalpädagogin und Diplom-Bühnen- und Kostümbildnerin; studierte an der HfMT Köln/Wuppertal sowie der Hochschule für Bildende Künste Dresden; tätig als Dozentin, Musik- und Kunstpädagogin sowie als Bühnen- und Kostümbildnerin; Umsetzung fächerübergreifender/performativer Projekte, u.a. in Zusammenarbeit mit dem theater monteure.

Jan Schick
Percussion / Schlagzeug

Jan Schick, geboren 1981 in Dortmund, ist Percussionist, Schlagzeuger und Multi-Instrumentalist. Jan hat bei Nippy Noya am ArtEZ Conservatorium (Enschede, NL) Percussion studiert. Als Facilitator für Trommel-Events und Leiter von Percussion-Ensembles ist er seit vielen Jahren deutschlandweit unterwegs. Mit seinem Lebensmittelpunkt im Münsterland unterrichtet Jan an Musikschulen in der Region, leitet Trommelgruppen und Drumcircles, produziert Musik & Sounds für Indie-Games und spielt in Bands oder als Solo-Künstler. Außerdem baut Jan manchmal Tonstudios und Instrumente, beschäftigt sich intensiv mit (Schlag-)Instrumenten aus aller Welt und macht Tonaufnahmen und Fieldrecordings.

Prof. Markus Schieferdecker
- Kontrabass, E-Bass -

Zwei Platten – “Duke Ellington / Live In Paris” und “Albert Mangelsdorff / Trilogue” – geschenkt von seinem Musiklehrer, haben beim damals siebenjährigen Markus die Begeisterung für Jazz geweckt und begleiten den in Köln lebenden Musiker heute noch.
Schieferdecker nimmt Klarinettenunterricht, gefolgt von Saxofon und Gitarre. Der E-Bass kommt im Alter von 15 Jahren hinzu, ein Jahr später der Kontrabass.
In Nürnberg beginnt Schieferdecker als Jungstudent ein Studium am Meistersinger-Konservatorium. An den Musikhochschulen Würzburg und Köln setzt er seine Ausbildung fort und sammelt im Hauptfach Kontrabass bei Dieter Manderscheid und John Goldsby, wichtige Eindrücke. Weitere Erfahrungen sammelt er im Bujazzo unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.
Er schließt sein Studium mit summa cum laude ab. Anschließend erhält Schieferdecker das Privileg zum Aufbaustudium in der Meisterklasse, das er im Jahr 2004 in Köln mit dem Konzertexamen abschließt. Während seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln erreicht ihn durch Albert Mangelsdorff der Ruf ins Deutsch-Französische Jazzensemble. Er ist bis zum Tod des Posaunisten fester Bestandteil der Gruppe. Auch in sein Quintett holt sich Mangelsdorff den umfassend ausgebildeten und ausgezeichneten Bassisten. Das letzte Konzert spielt Markus mit Mangelsdorff im September 2004, welches von 3-Sat und Arte europaweit übertragen wird.
Während seiner Zeit in der New Yorker Jazz-Szene besucht Schieferdecker regelmässig Clubs und hört Jazz Legenden wie Ron Carter, Dennis Irwin, Steve Swallow sowie junge Bassisten wie Larry Grenadier, Matt Penman oder Christian McBride. Seinen Bass Sound perfektioniert er im Unterricht bei Dieter Manderscheid, John Goldsby, Ron McClure, Mark Dresser und Ray Brown.
Im Laufe seiner musikalischen Karriere arbeitet der Kontra- und E-Bassist mit Musikern wie Albert Mangelsdorff, Bill Stewart, Kevin Hays, Danny Grissett, Vincent Herring, Dusko Goykovich, Christof Lauer, Fritz Pauer, Maria Schneider, Bob Degen, Michel Pilz, Peter Perfido, Jonas Burgwinkel, Valentin Garvie, Heinz Sauer, Jochen Rückert, Thomas Rückert, Martin Sasse, Julian Wasserfuhr, Albrecht Maurer, Mat Manerie, Antonio Farao, Christian Lillinger, Thilo Wolf, Bert Joris, Jesse Milliner, Reiner Witzel, Karolina Strassmayer, Johann Hörlen, Rudi Mahall, Bob Malach, Clark Terry, Lee Konitz und vielen anderen großartigen Musikern und Künstlern zusammen.
Der spirituelle Dialog ist die hauptsächliche und wichtigste Inspiration für den Bassisten. Komponieren ist eine unersetzliche und wichtige Komponente in der musikalischen Welt von Schieferdecker. Ein starker melodischer Sinn gepaart mit rythmischen Elementen und das Verschmelzen von Bassfunktion und Kontrapunkt sind offenkundig. Sein Debüt Album mit dem Titel „Stereo Society“ ist nicht durch Zufall so betitelt und feat. Kevin Hays am Klavier und Bill Stewart am Schlagzeug. Das Album erhielt viel Beifall von Kritikern und Musikern.
Markus spielt regelmässig Konzerte u.a. in Frankfurt, Nürnberg München, Berlin, Luxemburg, New York und Köln. Sein neuestes Projekt „Asteroid 7881“ ist die Weiterführung seiner musikalischen Karriere. Eine spannend unterhaltsame Weltraum-Abenteuerreise zwischen zeitgenössischem Jazz und dem Klangkosmos klassischer Musik.
Markus Schieferdecker ist seit 2020 Professor für Jazz-Kontrabass und E-Bass an der Hochschule für Künste Bremen.

Sue Schlotte
- Violincello -
tritt in den unterschiedlichsten Formationen und solistisch auf, gibt Konzerte in Europa und den USA. Sie wirkt an spartenübergreifenden Projekten wie Film- und Hörspielvertonungen mit und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Tanz, Malerei, Performance und Literatur.
Sie studierte Philosophie, Psychologie und Musikpädagogik in Frankfurt und Violoncello in Mainz. 1996 schloß sie ihr Musikstudium mit dem Diplom ab. Meisterkurse bei den Cellisten Hans Erik Deckert und Heidi Litschauer ergänzten ihr Studium. Klangstudien, die Entwicklung moderner Spieltechniken, Fortbildungen u.a. bei Lauren Newton / Stimmimprovisation und Gunther Tiedemann /Jazzcello ließen Sue Schlotte zu einem ganz eigenen Stil finden. Sie benutzt neben dem traditionellen Bogen den BACH-Bogen, einen Rundbogen, von Michael Bach Bachtischa.
2005 lebte Sue Schlotte mehrere Monate in Berkeley / USA, gab dort zahlreiche Konzerte. Gründung des Duos Goodheart / Schlotte mit dem Pianisten und Komponisten Matthew Goodheart. 2007 - 10 wirkte sie als Bühnenmusikerin in den Stücken „Die Nibelungen“ und „Das Goldene VIies“ unter der Regie von Karin Beier am Schauspiel Köln mit.  2009 schloss sie ihre Ausbildung zur TaKeTiNa-Rhythmuspädagogin bei Reinhard Flatischler ab. Seit 2011 gibt sie Konzerte mit Nils Kercher & Ensemble. Überdies arbeitet sie seit 2017 als Advanced TaKeTiNa Rhythm Teacher. 2020 war sie Leiterin der Modautaler Musik Momente und Stipendiatin der Hessischen Kulturstiftung für ihre Komposition SUIT(E)S ME No.7 - diversity. Sue Schlotte gibt Kurse für Cello, Cello-Ensemble, TaKeTiNa und freie Improvisation. Sie ist Mitglied der GEDOK Bonn und Kuratorin der SOUNDTRIPS NRW. In Bonn hat sie die Initiative Imprompt - zeitgenössische Kunst und Musik / Bonn ins Leben gerufen und leitet die Konzertreihe Stille & Fülle.

Prof. Sabine Anni Schmid
- Elementare Musik- und Bewegungspädagogik -

ist seit Oktober 2024 Professorin für Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik (EMP) an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 

Ihrem Diplomstudium der Elementaren Musikpädagogik mit Hauptfach Querflöte an der HfM Nürnberg–Augsburg folgte ein mit Auszeichnung abgeschlossener Master of Arts in Elementarer Musik- und Bewegungspädagogik am Orff-Institut/ Universität Mozarteum Salzburg. 

Nach umfangreichen Lehrerfahrungen in verschiedenen Kontexten, darunter beispielsweise das mehrfach ausgezeichnete Spiel- und Lernprojekt "ReSonanz & AkzepTanz" und die Rheinische Musikschule Köln, war sie an den Musikhochschulen Freiburg, Mainz und Köln tätig und konnte dort innovative Lehrformate im Bereich der EMP initiieren und begleiten. 

Ihre künstlerisch-pädagogischen Arbeitsschwerpunkte liegen aktuell in den Bereichen der diversitätssensiblen, vorurteilsbewussten und machtkritischen Musikpädagogik, wobei sie einen besonderen Fokus auf zeitgemäße und zukunftsfähige Beteiligungs- und Befähigungsformate innerhalb der EMP legt. Ihre künstlerische Formsprache ist vor allem geprägt durch interdisziplinäre Performanceformate und voraussetzungsoffene Musiziersituationen, die kollaborativ und partizipativ angelegt sind und so Begegnungs- und Wirkungsräume schaffen. 

Sie promoviert an der HfMT Köln im Bereich der Partizipation in der frühen musikalischen Bildung und ist neben ihrer Forschungstätigkeit auch in der Fort- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften und Musikpädagog:innen tätig. 

Darüber hinaus ist Sabine Anni Schmid Autorin von praxisorientierter Fachliteratur im Bereich der Elementaren Musikpädagogik und als Mitglied im Arbeitskreis Elementare Musikpädagogik Deutschland (AEMP) intensiv an der Weiterentwicklung des Fachgebiets beteiligt. 

Claudia Schmidt
- Sonderpädagogik, Inklusion -

hat Sonderpädagogik mit dem Fach Musik studiert. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Musikschullehrerin an der Musikschule Bochum und leitet seit 1998 die inklusive 35 köpfige Band ' just fun ', die heute bundesweit bei Festivals auftritt und bereits nach Berlin zum Bundespräsidenten eingeladen war.
Sie hat Erfahrung als Sängerin in unterschiedlichen Folk- und Jazzformationen und arrangiert das Repertoire für 'just fun ' und weitere inklusive Bands. Von 2010-2014 arbeitete sie in der TU Dortmund im Rahmen des Modellversuchs 'Dortmunder Modell: Musik ', der Breitenbildung, Talentförderung und Semiprofessionalisierung von Musikerinnen und Musikern mit Behinderung zum Ziel hatte. Zudem ist sie im Leitungsteam des VdM-Lehrgangs 'Instrumentalspiel für Menschen mit Behinderung an Musikschulen '. Mitinitiatorin des Dortmunder Inklusiven Soundfestivals DIS.

Prof. Ursula Schmidt-Laukamp
- Coaching, Gruppenleitung -

ist Koordinatorin im Netzwerk Musikhochschulen im Bereich „Lehr- und Personalentwicklung“ und arbeitet seit 2015 im Schulentwicklungsprojekt „Eine (Musik)Schule für alle“ (EMSA) mit. Zuvor war sie Professorin für Blockflöte und Fachdidaktik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und wirkte u. a. beim Forschungsprojekt „Gemeinsam unterwegs – Lernen im instrumentalen Gruppenunterricht“ mit. Sie hat Abschlüsse als Master of Arts Musikpädagogik sowie Systemische Ausbildungen in Therapie und Beratung, Organisationsentwicklung, Stressbewältigung und Supervision.

Nils Schmidtpeter
- Schlagzeug, Schlagwerk -
Im Alter von drei Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Musik und Rhythmus im Fanfarenzug seines Heimatortes. Anschließend folgte eine musikalische Ausbildung an der Musikschule der Alten Hansestadt Lemgo, mehreren Orchestern, Ensembles, sowie Band- und Soloauftritte.
Seinen Wehrdienst absolvierte Nils beim Heeresmusikkorps Kassel, mit diversen Musikshows und Tourneen im In- und Ausland. Es folgte ein Studium zum staatlichen Instrumentalpädagogen mit dem Hauptfach Schlagwerk an der Musikakademie der Stadt Kassel Louis Spohr.
Zurzeit unterrichtet Nils Schmidtpeter Schlagwerker in allen Altersstufen, spielt in verschiedenen Bands, ist Dirigent eines symphonischen Blasorchesters und gibt sein genreübergreifendes Wissen als Dozent in Workshops und Lehrgängen weiter.

Tim Schmiedner
- Klavier, Komposition -

Tim Schmiedner ist Pianist und Komponist an der Schnittstelle von Jazz, Klassik und Filmmusik. Er schreibt moderne Musik für unterschiedliche Besetzungen - von Streichquartett und Jazzcombo, bis hin zum Sinfonieorchester. Neben seiner Arbeit als Sideman in verschiedenen Projekten ist er fester Bestandteil der Improtheater-Szene, unter anderem als Bühnenmusiker bei Impro Köln. Er hat Musikproduktion an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie Jazz-Klavier und Komposition an der HfMT Köln studiert. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtet er regelmäßig und gibt Workshops zu Improvisation und Komposition.

Sebastian Schmitt-Rosenblatt
- Klavier, Gesang -

arbeitet freiberuflich als Pianist und Sänger und unterrichtet Klavier und Gesang. Er leitet seit dem Jahr 2018 im Auftrag der Musikschule Dortmund JeKits-Klaviergruppen an der Peter-Vischer-Schule.

Sebastian Schmitz
- Spielmannsflöte, Querflöte, Ensembleleitung -
studierte Schulmusik und katholische Religionslehre für das Lehramt an Gymnasium und Gesamtschule an der TU Dortmund. In der Spielleutemusik beheimatet kam er früh mit sinfonischer Blasmusik in Berührung und ist in diesem Bereich sehr aktiv. Sebastian Schmitz engagiert sich vor allem im Bereich der musikalischen Jugendförderung, arrangiert und komponiert zunehmend für den Spielleutebereich. Im schulischen Bereich ist er federführend mit dem Entwicklungsprozess eines Musikprofiles betraut. Sowohl die Leitung von Bläser- und Musiklklassen in den Jahrgangsstufen 5-6 als auch die Einrichtung von Vororchester- und Orchesterkursen in den Jahrgangsstufen 7-10 gehören hierbei zu seinem Aufgabenbereich.
Seinen musikalischen Wurzeln treu, ist er als Dozent für Spielmanns- und Böhmflöte für den Volksmusikerbund NRW, beim Landesspielleutekorps und beim Niedersächsischen Musikverband tätig.

Jennifer Schmitz
- Musikpädagogik -

ab 2011 Musikstudium an der Musikhochschule in Wuppertal, 2016 Bachelor of Music in Instrumentalpädagogik und Elementarer Musikpädagogik. Seit zehn Jahren an verschiedenen Musikschulen im Fachbereich Schlagwerk und in der Grundstufe tätig. Kooperationsangebote mit Schulen (Jekits, Bläserklassen), Musikalische Grundausbildung, Eltern-Kind-Kurse und Musikalische Früherziehung zählten ebenso zu den Aufgabengebieten wie Einzel-und Gruppenunterricht Schlagwerk, die Betreuung von Percussionensembles, Orchesterproben und Workshop-Angebote.

Prof. Michael Schmoll
- Musiktheorie -
studierte Klavier, Musiktheorie und Gehörbildung an der Musikhochschule Detmold. Von 1991 bis 2001 war er Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule in Mannheim. Seit 2001 ist er Professor für Musiktheorie am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück und dessen Leiter.

Daneben ist Michael Schmoll Landeschorleiter des Chorverbandes NRW, leitet eine Vielzahl von Chören und ist spiritus rector des Projekts »Toni singt... « des Chorverbands NRW. Als Komponist, Chorleiter und Dozent sammelte Michael Schmoll viel Erfahrung mit computergestütztem Songwriting und widmet sich vor allem der Chormusik sowie Musicals für Kinder, Jugendliche und Kirchengemeinden, die er auf seiner Homepage www.schmoll-musik.de zum Download anbietet. 1993 gründete er die Musikakademie Dümmer See. Im AMA Verlag ist seine fünfbändige Schule der Gehörbildung erschienen.

Dr. Nikolaus Schneider

Uli Schneider
- Kontrabass -
studierte Musikwissenschaften, Germanistik und Pädagogik an der Universität zu Köln. Nach erfolgreichem Magisterexamen entschied er sich für das Studium der Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal bei Prof. Gottfried Engels, das er 2012 mit Auszeichnung abschloss.
Vor und während seines Studiums nahm er an Meisterkursen bei Ulrich Lau, Veit-Peter Schüssler, Gottfried Engels, Thierry Barbè und Francois Rabbath teil. Neben pädagogisch motivierten Hospitanzen bei den oben genannten Professoren und mehreren Kursen als Assistent von Gottfried Engels besuchte er europaweit Fortbildungen und absolvierte Unterrichtspraktika bei international renommierten Kontrabasspädagogen, wie Caroline Emery (Yehudi Menuhin School London), Jan Alm (Musikhochschule Göteborg), Stefan Schäfer (Hamburger Philharmoniker), Christian Mortensen (Oper Oslo), Gareth Wood (London Philharmonic Orchestra) und Cathy Elliot (Academy of St.-Martin-in-the-Fields). Außerdem wird er regelmäßig als Dozent des europäischen Kinder- und Jugendbasscamps eingeladen. Dort arbeitete er zuletzt mit Stephan Petzold, Szymon Marciniak und Giorgi Makoshvili.
Mit mehreren in NRW tätigen Kontrabasspädagogen gründete er 2010 die Pädagogische Arbeitsgemeinschaft Kontrabass (PAK) NRW. Seit 2014 ist er deren erster Vorsitzender. Des Weiteren ist er Dozent an der Wuppertaler Musikakademie und unterrichtet in den Musikschulen Langenfeld, Wuppertal und Solingen. Seit 2015 ist er zudem Lehrbeauftragter für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal.

Jürgen Scholl
- Blockflöten, Gesang -
studierte zunächst Schulmusik und später an der Duisburger Abteilung der Folkwanghochschule Essen Blockflöte. Nach dem Examen betrieb er zusätzlich intensive Gesangsstudien mit dem Schwerpunkt historische Vokaltechniken. Er bildete sich auf Kursen und Meisterklassen weiter. Sowohl mit den Alte-Musik-Ensembles „Pleasant Consort“ und „Trio Vinci“ als auch solistisch konzertiert er. Im Rahmen seiner musikpädagogischen Tätigkeit unterrichtet er an der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen in den Fächern Blockflöte und Gesang.
Jürgen Scholl legte die Examensprüfung des qualifizierenden Chorleiter-Aufbaukurses der Stufe B an der Landesmusikakademie NRW ab. Er ist Dirigent des „Jungen Kammerchores Siegen-Süd“ und als Kreisjugendchorleiter für den Chorverband Siegerland tätig. Im Rahmen des ersten Siegener Rubensfestes leitete er die Oper „Rappresentazione di Anima e di Corpo“.

Mara Scholl
- Barockcello -

begann schon früh, sich mit Barockmusik zu beschäftigen und gewann im Jahr 2006 den Fritz-Busch Förderpreis mit ihrem ersten Barock-Ensemble „BaRock-Band“. 2011 begann sie ihr Cello-Studium an der Musikhochschule Utrecht (NL) bei Ran Varon und Viola de Hoog, das sie mit Auszeichnung abschloss. Im September 2015 folgte ein Studium der Musikwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, während dessen sie mitarbeiten durfte bei der Organisation der Schwetzinger Festspiele. 2017 organisierte sie den Workshop "Musica Sine Terminis - Musikalische Reisen im alten Europa", der mit dem Förderpreis der Sparda-Bank ausgezeichnet wurde. Sie studierte Historische Interpretation mit Hauptfach Barockcello bei Rainer Zipperling und einen zweiten Master mit Hauptfach Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. An der Landesmusikakademie NRW unterrichtet sie seit 2018 als Dozentin für Barockcello und Basso continuo. Im Winter 2020 gründete sie zusammen mit 10 Mitstreiter:innen den gemeinnützigen Verein Audite Musicam e.V., der seit 2021 Ensembleworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisiert und veranstaltet. Sie ist als Lehrkraft für Violoncello an der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule der Stadt Bonn tätig.

Dr. Oliver Schöndube
- Musiktherapie -

Dipl.-Musiktherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie (HPG) und Beratungslehrer. Derzeit ist er freiberuflich tätig als Musiktherapeut im Netzwerk „Musik auf Rädern“, sowohl ambulant im Raum Osnabrück, als auch in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Tätigkeitsschwerpunkte liegen vor allem in den Arbeitsfeldern mit Menschen mit Behinderung, bei kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen, mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie in der präventiven Arbeit. Lehrbeauftragungen an den Universitäten Osnabrück und Münster sowie konzeptuelle und intensive fortbildnerische Tätigkeit im Projekt "Musik Sprache Teilhabe" an der Bertelsmannstiftung ergänzen seine Tätigkeit ebenso wie das Wirken als Musiker und Musikpädagoge, insbesondere als Gesangspädagoge.

Miriam Schönewolf
- Elementare Musikpädagogik, Instrumental-Pädagogik Violine -
Studium der Elementaren Musikpädagogik (EMP) und Instrumentalpädagogik (IP) mit Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal. 2015 verbrachte sie einen siebenmonatigen Freiwilligendienst in einem sozialen musikpädagogischen Projekt in Trujillo (Peru), in dem sie in den Bereichen Instrumentalunterricht, Ensemble-, Chor- und Orchesterleitung sowie Musikalische Früherziehung unterrichtete und bei der Vorbereitung und Durchführung von Musiktheaterprojekten und Konzerten mitwirkte.
Seit 2014 unterrichtet sie als Lehrkraft an der Bergischen Musikschule Wuppertal in den Bereichen Musikalische Früherziehung, Violine (Einzel- und Gruppenunterricht), Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen (JeKits) und Musikschule&KiTa. Seit 2019 ist sie außerdem als Lehrkraft für Violine und EMP an der Bernd-Alois-Zimmermann-Musikschule in Erftstadt tätig.
Berufsbegleitend studiert sie zurzeit den Master of Music Musikvermittlung/Musikmanagement an der Hochschule für Musik Detmold.

Hanna Schörken
- Gesang, Gesangspädagogik -

ist Sängerin, Improvisatorin und Gesangspädagogin und bewegt sich zwischen frei improvisierter Musik, Jazz und elektronischer Musik. In Duisburg  geboren und aufgewachsen, studierte sie zunächst englische und französische Literatur an der Universität Bonn. Von 2008 bis 2011 studierte sie Jazzgesang am ArtEZ Conservatorium in Enschede und setzte ihr Studium am Institut für Musik in Osnabrück sowie am Conservatoire de Lyon fort (Abschluss BA). Ihre Studien führten sie weiterhin an die Hochschule für Musik und Tanz Köln (Abschluss MA). 2016 erschien ihr Debütalbum Filán. Weitere CD-Veröffentlichungen bei Leo Records, Umland Records, Relative Pitch Records, Creative Sources Recordings, Unit Records u.a. Konzerte, mit Unterstützung des Goethe Instituts im Libanon, in Marokko, Griechenland, Frankreich etc. Mit der Band Ampair:e, ein Trio mit dem Pianisten Constantin Krahmer und dem Schlagzeuger Bernd Oezsevim, nahm sie im April 2021 ein Album im Maschinenhaus Essen auf, erschienen im November 2021 auf dem Label Yew Records. Das Album wurde Anfang 2022 für die Longlist, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, nominiert. 2022 wurde Hanna Schörken für den Kathrin Preis vom Jazzinstitut Darmstadt nominiert.

Prof. Steffen Schorn
- Saxofon -
Professor for jazz composition and saxophone since 2001 at Hochschule für Musik Nürnberg; Musical director of the BundesJazzOrchester for the specific projects „Women in Jazz“ and „Auf den Spuren des Nordens“ 2009/2010; Guest Professor:
– Norwegian State Academy of Music, Oslo
– Royal Academy of Music, Århus (Denmark)
– Conservatorium van Amsterdam
– Lucerne University of Applied Science and Arts
– Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
– New Music Association of Mongolia, Ulan Bator
weitere Infos unter: www.steffenschorn.de

Bianca Schröder
- Elementare Musikpädagogik, Trommeln -

Diplom-Pädagogin und Musiktherapeutin, Musikkursleiterin für Kinder im Bereich "musikalische Früherziehung“, im Bereich „Kultur und Schule" und für Kinder und Erwachsene im Bereich „Trommeln und Rhythmus“. 

Autorin des Buchs „Trommel- und Rhythmusspiele für Kinder und alle, die Spaß am Spielen mit Trommeln und Rhythmen haben“ und Bloggerin auf ideenwerkstatt-musikpaedagogik.de begeisterte Trommlerin auf Schlagzeug, Cajon, Conga, Djembé und co. 

Prof. Stefan Schuck

Stefen Schuck schloß 1987 sein Studium der katholischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt/M. ab. Anschließend studierte er in Frankfurt Chor- und Orchesterleitung bei Uwe Gronostay und Jiri Starek. Von 1989 bis 1997 war er an der UdK Berklin als künstlerischer Mitarbeiter von Uwe Gronostay im Fach Chorleitung tätig. Während dieser Zeit kam es zu einem intensiven Austausch mit Eric Ericson in Stockholm.

Seit Sommer 1992 ist Schuck Dirigent des Hugo-Distler-Chores Berlin, der seither eine Vielzahl positiv beachteter Konzerte im In- und Ausland gab. 1998 wurde Schuck zum Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg-Stuttgart berufen. Seit 2013 arbeitet er als freiberuflicher Dirigent. Schuck hat mit zahlreichen professionellen Chören zusammengearbeitet, unter anderem mit dem Niederländischen Kammerchor Amsterdam, dem Kölner Rundfunkchor, dem Berliner Rundfunkchor und dem SWR-Vokalensemble Stuttgart.

Seit 2008 lädt Stefan Schuck jeden Samstag um 12:00 Uhr mit dem professionellen Vokalensemble sirventes berlin zum NoonSong in der Kirche am Hohenzollernplatz ein. Außerdem ist er Mitbegründer des Projektes KinderStimmen der Lernwerkstatt Berlin, Eigenbetrieb von Kindergärten City, mit dem Ziel der stimmpädagogischen Arbeit mit Vorschulkindern in Wedding/Kreuzberg.

Seine Chor- und Orgelkonzerte wurden unter anderem im Deutschlandradio und im Südwestfunk übertragen. 1998 erhielt Schuck den Hans-Joachim-Erhard-Gedächtnispreis der Stadt Aschaffenburg, 2012 wurde er für seine kulturelle Arbeit mit der Bürgermedallie des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet.

2019 erhielt er das Bundesverdienstkreuz für sein vielseitiges Wirken als innovativer Chordirigent.

Gregor Schulenburg
- Flöte / Community Music -

ist konzertierender Musiker und Community Musician. Er spielt in verschiedenen Ensembles und solistisch mit Flöte und anderen Ethnic Woodwinds (klassische, neue, Folk- und improvisierte Musik).
Studium am Koninklijk Conservatorium Den Haag; Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie und seit einigen/vielen Jahren Schüler des armenischen Dudukmeisters Harutyun Cholkyan (davor bei Gevorg Dabhagyan) und des Kyotaku Meisters Tilo Burdach.
Er ist Gründungsmitglied des Musikerkollektivs MAM. manufaktur für aktuelle musik, des Ensembles Extrakte, des Ensemblenetzwerkes Śabdagatitāra und Gastmusiker bei u.a. Ensemble Modern. 
Neben seiner Arbeit als Interpret/ Performer arbeitet er im Bereich Community Music und ist ausgebildeter Trainer der Friedensorganisation „Musicians without Borders". Außerdem ist er seit 2015 Artistic Mentor für Ethnocamps von Jeunesses Musicales (Ethno Germany, Ethno India) und zwischen 2017 und 2019 war er Projektleiter und seitdem Dozent für die daran orientierte Fortbildung ETHNOLeader.

Foto: Tatjana Dachsel

Julia Schulenburg
- Rhythmik/Musik und Bewegung -

Durch die einzigartige Fächerkombination aus Dipl. Rhythmik/Musik und Bewegung und B. A. Gebärdensprachen hat Julia Schulenburg sich auf künstlerische und pädagogische Musikangebote für Menschen mit Hörschädigung und gemischte Gruppen spezialisiert. Außerdem gibt sie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte verschiedener Berufsgruppen. Sie choreografiert klassische Musik mit Elementen der Gebärdensprache und des Tanzes (www.schulenburg-gebaerdenmusik.de). Als Stipendiatin der Aktion Mensch e.V. promoviert sie an der Musikhochschule Trossingen im Bereich inklusiver Musikpädagogik.

Regine Schultz-Greiner
- Viola -

Regine Schultz-Greiner gehört zur ersten Generation von Streicherklassen-Lehrerinnen und -Lehrern in Deutschland. Als Dozentin für Streicherklassen-Methodik war sie in der Musikuniversität Wien und Fortbildungsakademien in Österreich, Deutschland sowie für die ESTA tätig. Für die Landesmusikakademie NRW leitete sie gemeinsam mit Edith Langgartner zwei berufsbegleitende Lehrgänge zum Streicherklassenunterricht.

Sie unterrichtet an der Universität der Künste Berlin Streichermethodik und arbeitet mit Amateur-Orchestern und -Kammermusikgruppen.

Stephan Schulze
- Leitung von Bigbands -
Stephan Jochen Schulze hat an den Musikhochschulen Detmold und Münster Posaune und Tuba studiert, ebenso erhielt er Unterricht bei so namhaften Lehrern wie Jiggs Whigham oder Eric van Lier.cVon 1989 bis 1992 war er Mitglied im Jugendjazzorchester NRW und im Bundesjazzorchester unter Peter Herbolzheimer.
Seit vielen Jahren arbeitet Stephan Schulze erfolgreich als Big Band-Dozent: Neben seinem Lehrauftrag für Jazz-Ensembleleitung an der Musikhochschule Osnabrück leitet er auch die Big Band der Musik- und Kunstschule Bielefeld, mit der er 2009 den renommierten WDR-Jazzpreis gewann. Seit 2008 ist Stephan Schulze einer der künstlerischen Leiter des Jugendjazzorchesters NRW.

Alfred Schulze-Aulenkamp
- Chorleitung -
studierte Schulmusik, Dirigieren/Chorleitung, Germanistik und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und den Universitäten Köln und Bonn. Ab 1990 Leiter des Fachbereichs Gesang an der Städtischen Musikschule Gelsenkirchen , heute Leitung dieser Musikschule.
Hauptaufgaben: Leitung und stimmliche Schulung des Kinder- und Jugendchores sowie des Frauenchores »TonArt«, mit denen er bis heute in regelmäßigen Abständen Konzerte veranstaltet und erfolgreich an Wettbewerben teilnimmt.
Anfang 1998 Berufung zum stellvertretenden Bundeschorleiter der Chorjugend im Deutschen Sängerbund; außerdem ehrenamtliche Tätigkeit als Landeschorleiter der Sängerjugend im Sängerbund NRW e.V.; seit vielen Jahren als Dozent für Chorleitung an der Landesmusikakademie NRW tätig.

Monika Schumacher
- Fagott, Instrumentalpädagogik -
unterrichtet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Allgemeine Instrumental- und Gesangsdidaktik, Fachdidaktik Holzbläser, Oboe/Fagott und leitet Praxisgruppen. Sie ist Instrumentalpädagogin an der Bernd-Alois-Zimmermann Musikschule in Erftstadt, zuvor war sie viele Jahre Orchestermusikerin in der Schweiz. Sie hat in Detmold Instrumentalpädagogik und Orchestermusik, in Heidelberg/Mannheim künstlerische Ausbildung und in Bern Musikwissenschaft studiert. Organisatorin des jährlich stattfindenden bundesweiten Fagottworkshops „Die Fagotte sind los!“, seit 2019 intensiv in der inklusiven Musikpädagogik tätig, regelmäßige Fachvorträge und Kurse für diverse Institutionen.

Henner Schumann
- Querflöte -

Studium an der Musikhochschule Köln mit Hauptfach Querflöte; mehrjährige Musikschultätigkeit in Gummersbach-Bergneustadt und Havixbeck; 1983 bis 2013 Soloflötist im Luftwaffenmusikkorps Münster, Leiter verschiedener Besetzungen; seit 1999 Dozent an der Landesmusikakademie NRW in Heek; seit 2010 Leiter des Landesspielleutekorps NRW; seit 2015 Juror der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände (BDMV) für Blasorchester und Spielleute; seit 2016 stellv. Landesmusikdirektor Spielleute des Volksmusikerbundes NRW

 

Cornelia Schütte
- Musikpädagogik, Querflöte -
Studium Lehramt mit den Fächern Mathematik und Musik an der Folkwang Hochschule Essen und der Universität Duisburg-Essen; Aufbaustudium Diplom-Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt allgemeine Musikerziehung (Hauptinstrument Querflöte) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal.
Tätigkeit an der Folkwang Musikschule Essen und Mitwirkung bei Kooperationsprojekten zwischen Musik- und allgemeinbildenden Schulen; langjährige Erfahrung als Querflötenlehrerin für Kinder und Erwachsene. Nach dem Referendariat zwei Jahre lang an einer Grundschule im Essener Norden tätig; heute an der St.-Georg-Grundschule in Saerbeck; dort wird sie berufsbegleitend zur Sonderpädagogin weitergebildet.

Tobias Schütte
- Dirigieren, Blasorchesterleitung -

Der gelernte Kunstschmied studierte klassische und Jazz-Posaune sowie Komposition/Arrangement und Blasorchesterdirigat an der Hochschule für Musik ”Franz Liszt” in Weimar, an der Folkwang-Universität in Essen, am ”ArtEZ”-Conservatorium in Enschede, am Leopold Mozart-Zentrum in Augsburg bei Maurice Hamers und am Conservatorio „Guiseppe Tartini“ in Trieste, Italien.

Als Posaunist und Komponist folgten zahlreiche Aufträge für Bühnenmusiken, zahlreiche Kompositionen Für Blas – und Sinfonieorchester und Engagements u.a. am Grillo- und Aalto-Theater in Essen sowie zahlreiche Konzerte in Deutschland und Europa. Neben seinem Mitwirken in diversen Ensembles und Bandformationen arbeitet Tobias Schütte als Dirigent und musikalischer Leiter sowohl bei Theaterproduktionen als auch für Blasorchester und Big Bands. Er war von 2014-2018 Lehrbeauftragter an der Universität Dortmund, Fachbereich Musik. Er leitet die "Junge Bläserphilharmonie NRW", das "Bayer Blasorchester" und das "Essen Jazz Orchestra“ und arbeitet phasenweise als Gast bei verschiedenen professionellen Blasorchestern deutschlandweit. Zudem arbeitet er als Komponist und Arrangeur für verschiedenste Ensembles.

Ben Schütz
- Body Percussion -

Ben Schütz gründete 2015 das Body Rhythm Festival in Hamburg, das erste internationale Festival für Bodypercussion in Deutschland Er ist Dozent für Body Percussion bei namhaften Trägern und Einrichtungen, darunter Landesmusikakademien, Goethe-Institute, Jugend jazzt und Musiker ohne Grenzen. Er studierte Schlagzeug und Percussion in Jazz, Rock, Pop und Musikpädagogik am Music College Hannover. Darüber hinaus steht er bei Events und Musiktheaterstücken auf der Bühne. Aufträge führten ihn bereits nach Italien, Frankreich, Österreich, Griechenland, Argentinien und China.

Johannes Schwarting
- Saxofon -

Johannes Schwarting entdeckte im Alter von neun Jahren das Saxophon für sich und entwickelt jeher seinen eigene Stil, der von Jazz, Funk, Neo Soul und Pop geprägt wird. Seine Flexibilität machen den gebürtigen Mainzer zu einem gefragten Sideman, weshalb er schon in frühen Jahren mit verschiedensten Künstlern auf der Bühne stand wie z.B. Luana, Shacke one, A Song for you,  Joshua Milo, Funky times, Wolfgang Haffner sowie Denice Brooks (ehemals Backgroundvocals für Aretha Franklin). Zurzeit studiert Johannes am renommierten Jazz Institut Berlin bei Peter Weniger und besuchte Meisterkurse bei Dick Oatts, Bob Reynolds, Chris Potter und weiteren Jazzgrößen.

André Sebald
- Querflöte -
Prof. André Sebald, in Bremen geboren, schloss sein Flötenstudium bei Prof. Karlheinz und Prof. Gertrud Zöller mit dem Konzertexamen ab. Schon früh ist er in die Dirigierklasse von Prof. Hans Drewanz in Darmstadt aufgenommen worden.
Neben der Stelle als Soloflötist des Gürzenich-Orchesters der Stadt Köln ist er Professor an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Juror bei Wettbewerben, Leiter verschiedener Kurse für Flöte und Kammermusik (u.a. in Malaysia, Moskau, China, Irak, Korea), Dozent und Beiratssprecher von vier Landesjugendensembles NRW sowie Vizepräsident des Landesmusikrates NRW und Mitglied des Landesausschusses 'Jugend musiziert '. Häufig ist er als Bläserdozent von vielen Orchestern wie z.B. der Jungen Deutschen Philharmonie, des Bundesjugendorchesters, der Kölner Orchester Gesellschaft eingeladen worden. Mehrere Jahre spielte Andrè Sebald im Orchester der Bayreuther Festspiele.
Er ist berufenes Mitglied im Beirat der GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten). Fast 20 Jahre leitete er die 'Sinfonia Königswinter ' mit anspruchsvollen Programmen aller Stilrichtungen. Konzerte mit dem BDL-Orchester NRW in Heek und andere Gastspiele ergänzen seine dirigentischen Tätigkeiten.

Prof. Marc Secara
- Gesang -
Gesangsstudium an der Hochschule "Hanns Eisler" Berlin, Stipendium am Berklee College of Music in Boston; Mitglied des Bundesjugendjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer; Tourneen mit wechselnden Besetzungen auf der ganzen Welt, u.a. mit dem Berlin Jazz Orchestra unter Leitung von Jiggs Whigham.
2008 Release seines Albums "You're Everything" in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). Er hatte und hat Lehraufträge Gesang an folgenden Institutionen inne: Hochschule für Musik Hamburg, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Landesjugend Jazz & Pop Chor Brandenburg/Berlin (künstlerische Leitung). Professor für Gesang/Ensemble an der Hochschule der Populären Künste Berlin. Als Vocal Coach arbeitet er mit dem Bundesjugendjazzorchester BuJazzO, dem Landesjugendjazzorchester Brandenburg und dem Landesjugendjazzorchester Berlin. http://marcsecara.de

Victoria Semel
- Gesang, Stimmbildung -

ist Singer-Songwriterin und erhielt bereits mit sechzehn Jahren den Kulturförderpreis ihrer Heimatstadt Schweinfurt. 2017 schloss sie ihr Bachelorstudium in Musikerziehung am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück ab, währenddem sie für ihre Band "RIA" mit dem "StudyUp-Award", einem Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fachbereich Pop ausgezeichnet wurde. Daraufhin setze sie ihr Studium am Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste in Bochum fort, sowie im Anschluss an der Musikhochschule Münster in der Westfälischen Wilhelms-Universität mit dem Schwerpunkt "Musik und Vermittlung". Als Masterprojekt rief sie "Grow Up Loud" ins Leben, ein Bandcamp für Jugendliche in Niedersachsen. Als Gesangspädagogin orientiert sich Victoria weitestgehend an der Complete Vocal Technique, kombiniert deren Systematik aber u.a. auch mit dem Estill Voice Training, der Lax Vox Methode oder der funktionalen Stimmbildung nach Rabine. Neben ihrer Tätigkeit als Vocal Coach steht sie u.a. mit der Formation "Jail Job Eve" auf der Bühne, deren zweite CD "The Mission" von der Fachpresse als "Hoffnungsträger der nationalen Bluesrock-Szene" gelobt wurde.

Foto: Marcel Gollin

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