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Dozent:innenliste

Carla Linné
- Barockvioline, Historischer Tanz -

begann ihr Studium bei Maria Egelhof und Yfrah Neaman in Mainz und Lübeck im Fach Violine/Orchestermusik. Von dort wechselte sie nach Bremen an die Hochschule für Künste, um Barockvioline zu studieren. Entscheidende Impulse erhielt sie dort von Sirkka-Liisa Kaakinen. Sie schloss  dieses Studium mit dem Künstlerischen Diplom ab und arbeitet als freischaffende Musikerin in Ensembles unterschiedlicher Besetzung im In- und Ausland.
Während des Studiums in Bremen begann sie sich für Historischen Tanz, besonders Barocktanz, zu interessieren. Dieser wurde allmählich weit über den Unterricht im Rahmen des Studiums der Alten Musik  hinaus zu ihrem größten Interesse neben der Geige und sie erhielt ihre Ausbildung in Bremen bei Jürgen Schrape. Auftritte z.B. in der Kölner Philharmonie, bei den Musikfestspielen Schwetzingen, in der großen Oper Kairo.
Ihr drittes großes Interesse gilt dem Geigenbau, besonders dem historischen Geigen- und Bogenbau. Auch dies machte sie zum Beruf und baute schon historische Bögen aller Art für alle historischen Streichinstrumente, eine Geige und eine Gambe.
Durch die Verknüpfung der musikalischen mit der tänzerischen und der handwerklichen Ausbildung ergeben sich neue spannende Aspekte der Aufführungspraxis, z.B. auf der Bühne zwischen Tanz und Musik zu wechseln, Tänze musikalisch aus dem Tanzen heraus zu begreifen und für musikalische Interpretationen instrumentaltechnische Gegebenheiten mit einzubeziehen.

Ilona Liss
- Musikpädagogik -
Studium Musikpädagogik an der Chopin-Akademie in Warschau sowie in den Fächern Musikerziehung und Rhythmik an der Folkwang Universität der Künste Essen. Zurzeit arbeitet sie an der Städtischen Musikschule Gelsenkirchen in den Bereichen musikalische Grundstufe, Jugendmusiktheater und JeKi.
Weitreichende pädagogische Erfahrung sammelte Ilona Liß seit 1986 an verschiedenen Musikschulen des Ruhrgebietes. An der Musikhochschule Detmold hatte sie von 1998 bis 2004 einen Lehrauftrag für Rhythmik und Klavierinterpretation inne.Seit 2017 Musiklehrerin an der Grunschule Heiden.

Amirhossein Liyaghat
- Percussion -

geboren in Teheran, Iran, begann seine musikalische Reise im Jahr 2004 und entwickelte 2006 eine tiefe Leidenschaft für Perkussionsinstrumente. Seitdem widmet er sich der Beherrschung verschiedener traditioneller und zeitgenössischer Perkussionsstile. Im Jahr 2016 wurde er bei einem nationalen Musikfestival im Iran zum besten Solo-Percussionistengewählt. Er ist er als Lehrer, Aufnahmekünstler und Live-Performer tätig und arbeitet mit verschiedenen Musikgruppen und Ensembles zusammen.

Peter Lohmar
- Akkordeon -

studierte Akkordeon am Hohner-Konservatorium in Trossingen sowie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Anschließend studierte er dort noch weiter Musikwissenschaft. Mit seinem Ensemble „Con Sprituoso“ konnte er unter anderem 2011 beim internationalen Friedrich Lips Pokal in Tscheljabinsk den 2. Platz und 2012 den 1. Platz beim DeutschenAkkordeonMusikpreis gewinnen. Er wirkte als Akkordeonist bei vielen Uraufführungen mit unter anderem mit dem Bundesjugendorchester. 2018 war er als Keyboarder/Akkordeonist an der Oper Bonn in der Musicalproduktion „Evita“ zu sehen. Ein großer Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Unterricht des Akkordeons in jeder Altersstufe sowie die Leitung von Orchestern. Er arbeitet als Lehrer für Akkordeon und Klavier an der Musikschule der Stadt Düren, leitet darüber hinaus verschiedene Orchester und Ensembles und ist als Dozent und Dirigent für das LandesJugendAkkordeonOrchester NRW tätig. Dort liegt ein Schwerpunkt auf der Durchführung von Projekten mit allgemeinbildenden Schulen. 

Cris López
- Gitarre, Cajón -

studierte am Rotterdamer Konservatorium für Weltmusik (Codarts) das Fach Gitarre mit dem Schwerpunkt Flamenco. Er konzertiert solistisch und mit unterschiedlichsten internationalen Formationen und ist überdies gefragter Flamenco-Gitarrist für Lied- und Tanzbegleitung. In seinem expressiven Solospiel und seinen charakterstarken Kompositionen lässt er vielfältige zeitgenössische musikalische Elemente einfließen. 2018 erschien seine erste Solo-CD El Niño de Los Caños mit einer Reihe von namhaften internationalen Gastmusikern. Das Album vereint Wurzeln des andalusischen Flamencos mit Jazz, Weltmusik und südamerikanischen Einflüssen.
Cris López agiert seit 25 Jahren als erfahrener und beliebter Dozent für Flamencogitarre und Cajón. Hier entwickelte er u.a. eigene methodische Ansätze, um alle Interessierten spielerisch und zugleich profund in die komplexe Welt der Flamencomusik einzuführen.

Rahel Löwentraut
- Elementare Musikpädagogik, Instrumentalpädagogik -

studierte Elementare Musikpädagogik und Instrumentalpädagogik an der Folkwang Universität der Künste Essen mit dem Hauptfach Cello. Seit 2012 ist sie als Lehrerin an der Musikschule Bochum tätig und seit 2021 leitet sie zusammen mit Murat Çakmaz die transkulturelle Musikgruppe „Aramic Ensemble“. Bereits während des Studiums arbeitete Rahel Löwentraut im AstA-Referat Gesellschaftspolitische Themen und engagierte sich ehrenamtlich in einer Unterkunft für Geflüchtete. Zuletzt arbeitete sie an einem Leitfaden mit, der sich mit „Rassismuskritischer Musikpädagogik“ auseinandersetzt. Gesellschaftliche Ungleichheiten und Diskriminierungen beschäftigen sie schon lange und dabei sucht sie immer den Bezug zur eigenen Praxis.

Prof. Gareth Lubbe
- Viola, Obertongesang -

Der in Südafrika geborene Bratscher und Obertonsänger Gareth Lubbe konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Amerika, Afrika und Asien. Seine erste musikalische Ausbildung am Klavier und der Violine erhielt er im Alter von vier Jahren. Als Neunjähriger spielte er erstmals als Solist mit Orchester und gewann danach zahlreiche nationale Wettbewerbe.

Nach seinen Studien in Südafrika setzte er seine Ausbildung in Deutschland unter anderem bei Barbara Westphal und dem Alban Berg Quartett fort.

Im Jahr 2005 begann seine Karriere als Solobratscher. Zuerst an der "Königlich Flämischen Philharmonie" in Antwerpen unter Philippe Herreweghe und zwei Jahre später im Gewandhaus Orchester Leipzig unter Riccardo Chailly. Er blieb diesem Orchester sieben Jahre lang erhalten.

Bereits während seiner Tätigkeit als Orchestermusiker hatte Lubbe einen Lehrauftrag für Viola an der "Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig und folgte 2013 dem Ruf zum Professor an die "Folkwang Universität der Künste" Essen.

Lubbe ist festes Fakultätsmitglied des Kammermusik-Festivals in Stellenbosch, Südafrika, bei dem jährlich bis zu 400 junge Musiker aus Afrika und anderen Teilen der Welt zusammen kommen. Auch gastiert er regelmäßig bei internationalen Festivals in Finnland, Schweden, England, Südkorea, Japan, Brasilien u.a. Mehrstimmiges Singen und Bratsche spielen gehen bei Gareth Hand in Hand. Als Obertonsänger konzertiert er und gibt Workshops auf der ganzen Welt. Seine Stimme ist in Film, Fernsehen, Radio und sogar Computerspiele zu erleben.

Gareth Lubbe ist in der Welt der improvisierten Musik zu Hause. Zu seinen Höhepunkten auf seiner jährlichen Reise durch die verschiedensten musikalischen Welten zählt das Musizieren auf

einer Gülleorgel bei den ”Stelzenfestspiele bei Reuth” im Vogtland. Zusammen mit dem Künstler, Direktor und Multiinstrumentalisten Henry Schneider und dem Klangkünstler Erwin Stache nutzt er die Stelzenfestspiele als Podium, um alle Gattungen und Ausdrucksweisen der Kunst zusammen zu bringen und Musik mit landwirtschaftlichen Objekten vom Spaten bis zur Melkanlagen erklingen zu lassen.

Gareth Lubbe ist Vorstandsmitglied von "Community H.E.A.R.T” (Health, Education and Reconstruction Training), eine Initiative des südafrikanischen Freiheitskämpfers Denis Goldberg. Im Jahre 2019 wurde Gareth Lubbe zum internationalen Botschafter seines sozialen Projektes “Denis Goldberg House of Hope” in Kapstadt berufen.

Julia Lückhof
- Musiktechnologie -

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei MIREVI (Mixed Reality and Visualization) an der Hochschule Düsseldorf und studiert an selbiger im Masterstudiengang Medieninformatik. Neben LEVIKO-XR arbeitet sie bei MIREVI an weiteren Forschungsprojekten mit Bezug auf VR und medialen Inszenierungen wie Rokit, Akzente und diversen Studienprojekten. Außerdem gestaltet sie Workshops zu VR und anderen Themen. In ihrem Forschungsfokus erarbeitet sie das Thema Projection Mapping und geht dabei sowohl auf technische, als auch auf gestalterische Herausforderungen ein.

Maren Lueg
- Saxofon / Querflöte / Arabische Nay / Flöte / orientalische Musik -

hat ihr Diplom in Saxofon und Jazz an der University of Islands and Highlands in Schottland mit Auszeichnung abgeschlossen. Danach absolvierte sie ein Masterstudium der arabischen und türkischen Ney-Flöte mit dem Schwerpunkt Naher und Mittlerer Osten an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London. Sie spielt überdies Querflöten, Kawal-Flöten sowie Mizmar. Ihre musikalische Tätigkeit umfasst einen weiten Bereich, angefangen von Konzertauftritten in unterschiedlichsten Formationen (u.a. im Rahmen des Bergen Festivals in Norwegen oder der Konzertreihe Klangkosmos in Deutschland), Theatermusikproduktionen und Aufnahmen für Filmmusik, bis hin zur Lehrtätigkeit für orientalische und interkulturelle Musik. Sie ist in Hagen zu Hause. Seit zwei Jahren arbeitet sie im Ruhrgebiet in diversen musikalischen Projekten mit verschiedenen Musikern mit Flüchtlings- und Migrations-Hintergrund. 

 https://marenlueg.org

https://youtu.be/BDPuHLyCkVo?list=PL-WD3H0W6c_AXUsqGvGp0SiCNSPZTKdWN

Linda Lühn
- Musikpädagogik -
ist neben ihrer Unterrichtstätigkeit am Kardinal-von-Galen Gymnasium in Münster als Fortbildnerin und Autorin von Unterrichtsmaterialien für die Fächer Deutsch und Musik tätig. Schwerpunkte ihrer (musik-)pädagogischen Arbeit sind u.a. die Einbindung von digitalen Medien wie iPads im Unterricht. Hier entwickelte sie bereits Konzepte neuer digitaler Musikschulbuchformate, leitete die Implementation von iPads am Freiherr-vom-Stein Gymnasium Münster und greift auf eine langjährige Erfahrung im Bereich des Unterrichtens mit iPads zurück. Im Vorstand des Bundesverbandes für Musikunterricht, LV NRW, ist sie für die Bereiche Digitalisierung und Newsletter verantwortlich. 
Weiterführende Informationen unter: https://nrw.bmu-musik.de

Christian Lunscken
- Cajon, Bodypercussion -
ist vielgefragter Referent für Fortbildungen. Er verfügt über ein abgeschlossenes Studium der Jazz-und Popularmusik und ein Zusatzstudium an der IBA (International Brain Academy, Tübingen - Networked Thinking in Mathematics, Arts, Languages and Music). Neben seiner Referententätigkeit kann er auf langjährige Erfahrungen als Musiker und Musiklehrer in der Schule mit Lehrtätigkeiten im Bereich Klavier, Schlagzeug und Bodypercussion verweisen. Als Autor veröffentlichte er Publikationen im Musikpädagogik-Journal mip, Helbling Verlag.

Suzan Lutke
- Community Music -

ist eine in den Niederlanden ansässige Workshopleiterin für Musik und Kreativität. Sie ist ausgebildete Instrumental- und Generalmusiklehrerin mit Abschlüssen in klassischem Saxophon und allgemeiner Musikpädagogik sowie einem Master in Erziehungswissenschaften an der Universität Utrecht. Derzeit berät sie Schulen und Organisationen bei der Anpassung von Kunst- und Musikvermittlungsprogrammen an die aktuellen Bedürfnisse von Schülern und Lehrern. Ihr persönliches Ziel ist es, die Bildung für alle zu verbessern, indem sie die Lehrer in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt.
www.lutkelinkt.nl

Prof. Dr. Julia Lutz
- Musikpädagogik, Musikdidaktik -

ist seit 2018 Professorin für Musikpädagogik und Musikdidaktik mit Schwerpunkt Grundschule an der Folkwang Universität der Künste Essen. Nach dem Abschluss ihres Studiums für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen mit Hauptfach Musik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd folgten ein Studium der Musikpädagogik und eine Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie Unterrichtstätigkeiten an allgemeinbildenden Schulen und an Musikschulen. 2008 bis 2015 wirkte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikpädagogik der LMU München, anschließend als Juniorprofessorin für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Fama M'Boup
- Jazzgesang -

wurde in Berlin geboren und ist gleichzeitig Teil einer senegalesischen Familie von Musiker:innen und Geschichtenerzähler:innen. Sie studierte an der Hochschule für Musik in Dresden im künstlerischen Bachelor Gesangs- und Insturmentalpädagogik bis 2018 und absolvierte ihren Master am Rytmisk Musikkonservatorium Kopenhagen sowie als Einzige ihres Jahrgangs am Jazz Institut Berlin im Jahr 2021. Fama M’Boup ist Musikerin, Komponistin, arbeitet als Live- und Studiomusikerin und unterrichtet am Jazz Institut Berlin. So arbeitete sie bereits mit Künstler:innen wie Kat Frankie, Sophie Hunger, Dota Kehr oder Avishai Cohen zusammen.

2022 waren ihre beiden Hauptprojekte jeweils für den Deutschen Jazzpreis nominiert. Eines davon ihr Ensemble „in June“, mit dem sie im August 2022 ihr Debütalbum mit begleitendem Buch herausbrachte. Gemeinsam mit Anna-Lucia Rupp spielt sie in der Artpop-Band Olicía und hat das Label o-cetera gegründet. Zusätzlich spielt sie Solo z.B. im Theaterkontext, schreibt für ihr Duo Cocotá und ist als Teil anderer Bands und Projekte auf der Bühne zu erleben. 

Seit 2021 ist sie Dozentin am Jazz Institut Berlin.

Rob Maas
- Keyboards -
ist seit 1998 Professor für Elektronische Tasteninstrumente (Keyboards & Music Production) an der Musikhochschule Münster. In den Jahren davor hat er mit Peter Leutscher in Pionierarbeit den Studiengang 'Keyboards ' (jetzt MediaMusic) in Enschede entwickelt und ihn stetig weiter ausgebaut. Dazu gehörte auch die Hinwendung zu neuartigen Vermittlungsmethoden, weil die altbewährte Unterrichtsmethodik nicht geeignet war, die intuitiven Arbeitsweisen des modernen Musikers zu vermitteln bzw. mit den Entwicklungen in Workflow, Technologie und Stilistik Schritt zu halten. "Eins der wichtigsten Ziele ist es, die Studierenden als kreative und innovativ denkende Menschen auf die Berufspraxis vorzubereiten. Dazu gilt es, den Studierenden ständig Herausforderungen zu geben, welche ihre Talente bestmöglich fördern." Als Vorstandsmitglied der Stiftung für Innovative Musikerziehung ist er bei der Entwicklung und Implementation neuartiger Unterrichtskonzeptionen in der musikalischen Bildung aktiv.

Daniel Maestre Gonazalez

Daniel Maestre Gonzalez

B. C. Manjunath
- Konnakol, Mridangam -
ist der kompetente internationale Künstler im Bereich des Konnakol. Er genießt herausragenden Referenzen und beschäftigt sich intensiv mit der Weiterentwicklung der südindischen Rhythmussprache. Er wurde ausgezeichnet mit mehreren renommierten Preisen und verzeichnet eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz von Auftritten auf renommierten Plattformen in Indien und im Ausland mit weltbekannten Künstlern verschiedener Genres. B. C. Manjunath gilt als sensibler Musiker, der sich mit indischer Klassik, Weltmusik, modernem Jazz, zeitgenössischem Tanz, zeitgenössischer klassischer Musik, Indifusion und vielen anderen Stilen auskennt. Er beherrscht das Lesen, Transkribieren und Spielen von westlicher Notation und hat mit vielen Komponisten zusammengearbeitet. Als Lehrer leitet er weltweit Kurse und Workshops rund um das Konnakol. Er ist zudem Autor von einigen Lehrwerken. 

Marlis Marchand
- Musiktherapie, Musikgeragogik -

ist Dipl.-Sozialpädagogin und Musiktherapeutin und arbeitet freiberuflich in Münster. Neben ihrer Praxistätigkeit hat sie langjährige Erfahrung in dermusikgeragogischen und musiktherapeutischen Begleitung pflegebedürftiger und demenziell veränderter Menschen in Institutionen der Altenhilfe. Sie ist auch Dozentin im Weiterbildungsbereich Musikgeragogik der FH Münster und Autorin desPraxisbuches: Gib mir mal die große Pauke… Musikalische Gruppenarbeit im Altenwohn- und Pflegheim.

Prof. Szymon Marciniak
- Kontrabass -

gehört zu den führenden Kontrabass-Virtuosen seiner Generation. 1983 geboren in Polen, hat er seine Studien an den Hochschulen in Düsseldorf und Maastricht mit Auszeichnung abgeschlossen. Er tritt als Solist und Kammermusiker mit namhaften Musikern und Orchestern weltweit auf, seine solistische Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere Länder Europas wie auch in die Emirate, nach Kanada, USA und Hong Kong. Er gewann den 1. Preis beim Internationalen J.M.Sperger Wettbewerb in Ludwigslust (2004) wie auch zuletzt (2017) den 2. Preis beim 2. International Bradetich Solo Competition in Texas (USA) und war 2009 Semifinalist beim ARD Musikwettbewerb in München.

2012 erschien seine Debüt-CD mit den gesamten Sonaten und Miniaturen von Adolf Mišek (1875-1955) und erhielt Lob von Kritikern der namhaftesten Musikzeitschriften wie The Strad oder Fanfare. 2016 erschien eine DVD und CD-Aufnahme mit den Premiere-Aufnahmen von Werken für Kontrabass und Klavier von Frank Proto, Richard Dubugnon, Shang Lu und Chiel Meijering, davon sind zwei Werke Szymon persönlich gewidmet.

2007 bis 2013 war Szymon Marciniak Solo-Kontrabassist des Residentie Orkest in Den Haag. In der Spielzeit 2017/18 war Szymon als Solo-Kontrabassist (Zeitvertrag) bei den Dortmunder Philharmoniker tätig. Weiterhin hat er mit den renommiertesten Orchestern und Ensembles wie Rundfunksinfonieorchester Berlin, Concertgebouworchester Amsterdam, Philharmonia Orchestra, BBC Orchestra of Wales, BBC Philharmonic Manchester, Amsterdam Sinfonietta, Ensemble Modern, Münchener Kammerorchester, Spira Mirabillis, Mahler Chamber Orchestra und New European Ensemble aufgetreten. Neben seiner solistischen und kammemusikalischen Tätigkeit ist Szymon Marciniak auch aktiv als Lehrer. Er unterrichtete als Lehrbeauftragter an den Hochschulen in Groningen (NL), Rostock und Berlin und gibt regelmäßig Meisterkurse in verschiedenen europäischen Ländern, sowie in Amerika und Asien. Seit dem Wintersemester 2020/21 ist er Professor an der HfM Saar.

www.szymon-marciniak.com

 

Ekaterina Margolin
- Gesang, Chorleitung, Klavier -

wurde in Moskau geboren. Dort hat sie an der Musikakademie „Gnessiny“ Dirigieren, Gesang und Klavier studiert und als Chorleiterin und Musiklehrerin mit Kindern und Erwachsenen gearbeitet. Seit 1997 wohnt Ekaterina Margolin in Köln, wo sie erfolgreich ihre pädagogischen und künstlerischen Tätigkeiten fortsetzt und als Sängerin in Konzerten mitwirkt. Im Jahr 2000 hat sie in der Synagogengemeinde Köln einen Erwachsenenchor "Schalom" und einige Zeit später auch Kinder- und Jugendchöre gegründet. Außerdem ist sie im Kölner Raum als Chorleiterin, Gesang- und Klavierlehrerin beschäftigt und leitet zahlreiche Musikprojekte.

Desislava Markova
- Gesang -

ist Sängerin und Komponistin, geboren und aufgewachsen im südlichen Teil Bulgariens. Bereits im frühen Kindesalter kommt sie mit der Folklore ihrer Heimat in Berührung. Jahrelang singt sie traditionelles Repertoire aus ihrer Region in verschiedenen Formationen und Chöre und tanzt in Ensembles. Ihre Mutter und Schwester sind auch Musikerinnen und Tänzerinnen.
2014 zieht sie nach Hannover, wo sie als erstes Musikwissenschaften und Medien studiert und als freiberufliche Musikerin, Musikvermittlerin und Gesangspädagogin arbeitet. Nach ihrem Abschluss am Center for World Music in Hildesheim 2017 arbeitet sie als musikalische Leiterin für zahlreiche Projekte mit Kindern und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten.
Seid 2019 studiert sie Jazzgesang am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Als Musikerin und Komponistin ist sie immer auf der Suche nach der Fusion verschiedener Stile und Musiktraditionen, vor allem der Folklore des Balkans und des Jazz sowie der improvisierten Musik. Eine Verbindung zwischen den Elementen stellt ihr neuestes Projekt “Reka” dar.

Dr. Ana-Marija Markovina
- Klavier, Instrumentalpädagogik -

studierte in Berlin, Wien und Weimar und lebt heute in Köln. Als Solistin spielte sie mit zahlreichen deutschen und internationalen Orchestern zusammen, wie etwa dem Philharmonischen Orchester Kiel und dem New Japan Philharmonic Orchestra Tokyo. Als häufiger Gast auf Klavierfestivals spielte sie unter anderem im Wiener Musikverein und in der Berliner Philharmonie. Ihre Diskographie zählt über 40 Aufnahmen, darunter Welt-Ersteinspielungen der Werke von Hugo Wolf, Luise Adolpha Le Beau und Wagner / Humperdinck. Für ihre Aufnahme des Klavier solo Gesamtwerks von Carl Philipp Emanuel Bach erhielt sie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie eine Grammy-Nominierung.

Seit über 25 Jahren ist sie zudem als leidenschaftliche Pädagogin tätig. So war sie häufig Jurymitglied bei Nachwuchswettbewerben, Veranstalterin von Klaviermeisterkursen und Workshops sowie Referentin bei Vortragsreihen zum Thema Musik und Psychologie. 2019 erschien ihre erste Publikation GLÜCKS-Spiel. Darin beschreibt sie anhand von Fakten aus Musikwissenschaft und Philosophie, sowie Psychologie und Neuropsychologie den Zusammenhang zwischen persönlichem Glücksempfinden und dem Musizieren. Sie ist sich sicher: Glück ist nicht purer Zufall, sondern das Ergebnis klugen Gestaltens. Dr. sci.mus. Ana-Marija Markovinas künstlerisches und pädagogisches Fachwissen bildet die Basis ihrer Workshops an der Landesmusikakademie NRW.

 

Guiomar Marques-Ranke
- Musikpädagogik -

Kirchenmusikerin B.A.; Musiklehrerin B.A. und Musikpädagogik "Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung" M.A.; Musiktherapeutin (Ausbildung); Lehrauftrag bei der Katho - Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Aachen, Ästhetik und Kommunikation in der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt Musik (Musikdiversität, Musikpostkolonial, Musik in der Coronazeiten und Chorsonant - Inklusiver Chor für/von/mit/ Studenten und Jugendlichen Vinzenzheim); Lehrauftrag bei der Universität Hildesheim als Dozentin für Brasilianische Musik; Leiterin von dem Interkulturelle Zentrum in der Nadelfabrik - Werkstatt der Kulturen - Diakonie Aachen; Geboren in Brasilien, seit 25 Jahre in Deutschland als Musikerin unterwegs...

Prof. Claudio Martínez Mehner
- Klavier -

wurde in Bremen geboren. Seit frühem Alter studierte er in Madrid am Königlichen Konservatorium bei Amparo Fuster, Pedro Lerma und Joaquín Soriano. Er führte sein Studium am Tchaikovsky-Konservatoium in Moskau und an der “Escuela Superior de Música Reina Sofía” in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov fort. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der “Fondazione per il Pianoforte” in Como (Italien) und am “Peabody Conservatory” in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher. Auch erhielt er mehrere Jahre lang Unterricht bei Prof. Ferenc Rados.
Claudio Martínez Mehner wurde mehrfach mit ersten Preisen beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” ausgezeichnet; 1990 wurde er Finalist beim internationalen Klavierwettbewerb “Paloma O’Shea” in Santander und einige Jahre später erhielt er Erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben “Pilar Bayona” in Zaragoza, “Fondation Chimay” in Belgien und “Dino Ciani” in Mailand
Als Solist trat er in ganz Europa, der USA, Kanada, Russland, Mittelamerika, Japan und Korea auf, unter anderen mit den Münchner Philharmonikern, der Moskauer Philharmonie, der Filarmonica del Teatro Alla Scala, dem Scottish Chamber Orchestra, der Prager Philharmonie, der Orchestre de la Suisse Romande, dem Norddeutschen Rundfunk, der Filarmonia Hungarica und den meisten spanischen Orchestern.
Zurzeit ist Claudio Martínez Mehner Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Basel und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Nikola Materne
- Gesang -
Sängerin und Songwriterin ihrer eigenen Bands „Sphere“ und „Bossanoire“. Außerdem arbeitet sie als Studio- und Gastsängerin bei verschiedenen Formationen, zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Songs zu Kinofilmen. Lehramtsstudium Musik mit Hauptfach Gesang an der Wilhelms-Universität Münster, Kontaktstudium Popularmusik Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg, Ausbildung zur funktionalen Stimmpädagogien (CRT) im Rabine Institut, diverse Weiterbildungen zu Belting u.a. Aktuell Gesangslehrerin im Bereich Jazz, Pop (Soul, Rock etc.) und Musical, Lehrauftrag an der Wilhelms Universität Münster. Themen im Unterricht sind u.a. Atmung, Stimmtechnik, Intonation, Timing, Phrasierung, Improvisation, stimmlicher Ausdruck, Stilsicherheit und Songinterpretation, Bühnen-Performance, Mikrotechnik im Studio und auf der Bühne.

Catrin Mawick
- Kulturpädagogik, Theaterpädagogik -

Kulturpädagogin mit den Schwerpunkten Musik- und Theaterpädagogik; Regisseurin und Autorin zahlreicher Kindermusicals und Opern sowie Orchester- und Gesangsinszenierungen; Lehrkraft in der Ausbildung von Erzieher:innen. Schwerpunkte: Theaterpädagogik, Chor-Inszenierungen, Autorin und Regisseurin, individuelle Festaktgestaltung theaterpädagogische Fortbildung für Erzieher:innen und Lehrer:innen, Seminare für Auszubildende aller Fachrichtungen

Annette Maye
- Klarinette, Ensembleleitung, Komposition -

arbeitet als Klarinettistin, Komponistin und Bandleaderin in internationalen Besetzungen zwischen Jazz, traditioneller und experimenteller Musik. Ihre Bands sind u.a. das „Ensemble FisFüz“, das Modern Klezmer-Duo „Doyna“ und das transkulturelle „Beyond the Roots LARGE ENSEMBLE“. 2016 erhielt Maye den Künstlerinnenpreis NRW des Landes NRW. 1995 war sie mit dem Ensemble FisFüz Gewinnerin des SWR-Weltmusikpreises. Konzertreisen führten sie durch Europa, Afrika, in die Türkei, nach Jordanien, Kurdistan-Irak, Iran, Japan, China, Südkorea, Taiwan und in die USA. Sie produzierte zahlreiche CDs und wirkt aktuell bei Theaterproduktionen am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Wiener Burgtheater mit. Maye ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Musikfestivals „Multiphonics“ in NRW. Als Dozentin für Weltmusik ist sie seit 2018 an der HfMT Köln am Standort Wuppertal tätig.

Foto: Ellen Schmauss

Monika Mayr
- Rhythmik -

Studium Rhythmik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien; dort inzwischen Senior Lecturer; Leitung von Fortbildungsseminaren im In- und Ausland; Publikationen. 

Praxisfelder: Kindergarten, Schule, Erwachsenenbildung und Seniorenarbeit (Musikgeragogin); langjährige 1. Vorsitzende des Bildungswerks Rhythmik www.bw-rhythmik.de

Igor Mazritsky
- Violine -
begann im fünften Lebensjahr mit dem Erlernen der Geige in Odessa. Nach dem Abschluss der Musikschule studierte er zunächst an einer Musikfachschule, später am Gnessin Institut für Musik in Moskau. Sein Studium setzte er an der Musikakademie in Jerusalem fort. Von 2001 bis 2005 arbeitete er als Konzertmeister und Sologeiger im Kammer- und Symphonieorchester der Jungen Philharmonie Köln. Außerdem spielte er in den Ensembles „Tango Fuego“ sowie in den Ensembles jüdischer Musik „Yontev“ und „Ashira“. Seit 2013 konzertiert er mit dem Trio „The Klezmer Tunes“.

Prof. Tamara McCall
- Tanz, Choreografie, Rhythmik, EMP -

Diplom-Rhythmikerin, seit 2007 Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule Osnabrück. Langjährige Unterrichtserfahrung im Spannungsfeld „Musik und Bewegung“ mit Kindern und Erwachsenen u. a. Kreativer Tanz, Rhythmik, Perkussion und Rhythmustraining, Inklusives Tanztheater an verschiedenen Musikschulen, Fachschulen für Sozialpädagogik und Hochschulen für Musik. Ein besonderes Anliegen von Prof. McCall ist die Weiterentwicklung der Elentaren Musik- und Bewegungspraxis in Zeiten inklusiver Bildung. Freie Projekte und Eigenproduktionen im Bereich Rahmentrommel, Performance, Tanz und mixedabled dance.

Raissa Mehner
- Jazzgitarre -

E-Gitarristin und Komponistin aus Köln, absolvierte 2011 ihr Diplom der Klassischen Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem sie 2016 einen Bachelor in Jazzkomposition/Arrangement an derselben Hochschule anschloss. Die Brücke zur Improvisierten Musik festigte sie mit einem Studium der Jazzgitarre/E-Gitarre an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Raissa Mehner begibt sich mithilfe diverser Effektgeräte und Präparationen auf die ständige Suche nach den klanglichen Grenzen ihres Instruments. So spielte sie unter anderem bereits beim 'Moers Festival', bei den 'Dortmunder Jazztagen', beim 'Soundtrope Festival Athen'‚ im 'Cafe Oto' in London, im Rahmen der 'Kulturhauptstadt Europas‘ auf Zypern sowie in vielen renommierten Jazzclubs in und um NRW.
Als Bandleaderin und Komponistin konzentriert sie sich auf die Arbeit mit ihrem Quintett 'Raissa Mehner Deviation' und zelebriert in ihren Duos 'wehnermehner' (Git/Posaune), 'Double Exposure' (Git/Vibrafon) und 'Bloch/Mehner' (Git/Kirchenorgel) die verspielte und kommunikative Improvisation. Sie ist außerdem Teil des NRW-geförderten, übergroßen Krautrock-Impro-Orchesters 'The Dorf' und des experimentellen Jazz-Pop-Quintetts 'LARIZA', das 2020 das Dr.-Carl-Dörken-Stipendium beim Jazz-Wettbewerb "Jazz Undesigned" gewann. 'LARIZA's Album 'Weave' erhielt 2022 den Newcomer-Preis der Zeitschrift 'Jazzthing'.

Michael Meier-Etienne
- Kontrabass -
Kontrabasslehrer an der Bergischen Musikschule Wuppertal sowie an der Musikschule Meerbusch

Renata Meister
- Alltagsintegrierte Sprachbildung mit Musik -
Abgeschlossenes Musikstudium; Erzieherin; Künstlerin; zertifizierte Multiplikatorin für alltagsintegrierte Sprachbildung auf Basis der fachlichen Grundlagen „Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen“; Fortbildungen und Team-Coachings; Begleitung von Kindertageseinrichtungen

Suzana Mendes
- Cembalo -
Suzana Mendes studierte Cembalo in Lissabon, Amsterdam, Oslo und Köln. Sie nahm an zahlreichen internationalen Kursen für Alte Musik unter der Leitung renommierter Lehrer in diesem Bereich teil. Suzana Mendes tritt europaweit sowohl solistisch (auf Cembalo und Clavichord) als auch mit verschiedenen Ensembles auf. Neben CD-Produktionen wirkte sie bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen des WDR und NDR mit. 
Sie ist eine begeisterte Pädagogin und verfügt über langjährige Erfahrung im Unterricht mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Von 2004 bis 2012 unterrichtete sie an der Musikschule in Siegen, seit 2012 ist sie an der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn tätig. Ferner lehrt sie seit 2008 als Dozentin für Cembalo am Institut für Kirchenmusik der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf. 

Ulrich Menke
- Violine / Ensembleleitung -

hat nach einem Schulmusik- und Geigenstudium an der Kölner Musikhochschule eine über 35-jährige Erfahrung in der Arbeit mit großen Orchestern und Chören an weiterführenden Schulen.

Dort baute er auch einen Musikzweig mit Klassenorchestern auf und erlebt die Ensemblearbeit auch geigerisch im nationalen und internationalen Konzertleben in zahlreichen Orchestern mit historisch informierter Aufführungspraxis.

Seit rund 20 Jahren ist er Dozent für u.a. für Ensembleleitung an der Musikhochschule Köln und setzt sich aktuell in einem Buchprojekt intensiv auseinander mit der Entwicklung eines achtsamen Methodentrainings für den Instrumental- und Ensembleunterrichtunterricht.

Bernd Mertens
- Ensembleleitung -

Studium Musikwissenschaft, Trompete, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen Detmold, Abt. Münster, und Tilburg (NL); seit 1991 als Pädagoge und Dirigent an der Musikschule in Coesfeld, Billerbeck, Rosendahl tätig; 2012 Übernahme der Leitung der Musikschule;
als ständiger Dozent bei Instrumental- und Dirigentenkursen sowie Workshops im gesamten Bundesgebiet, in der Landesmusikakademie NRW in Heek und im europäischen Ausland für die Fortbildung von Musikpädagogen und Laienmusikern tätig und als Gastdozent und Dirigent gefragt. Seit 2005 Übernahme eines Lehrauftrags für Didaktik, Methodik und Pädagogik an der Universität Münster, Abt. Musikhochschule.

Sarah Mesenbrock
- Jazzgesang / Teamerin -

ist Jazz-Sängerin und Gesangspädagogin und lebt in Essen, wo sie ihr Bachelorstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen abschloss. Ihrer Liebe zur Jazzmusik verleiht sie in verschiedenen Besetzungen Ausdruck. So ist sie auf der Bühne unter anderem mit ihrem Jazz-Quartett, in Duo Besetzungen mit Vibraphon, Gitarre, oder Klavier, aber auch in Bigbands sowie projektbasiert zu erleben. Eine besondere Verbindung zur irischen Musik durch ihre Wurzeln und ein Auslandssemester in Galway sowie die Arbeit mit Musiker*innen aus dem arabischen und persischen Raum prägen ihren klaren Stimmklang sowie die mystische Farbe ihrer Kompositionen. Als studierte Pädagogin ist sie darüber hinaus eine gefragte Gesangsdozentin. Sie unterrichtet Stimmbegeisterte jeden Alters, sowohl privat als auch an Essener Schulen sowie in Workshops. 

Prof. Barbara Metzger
- Elementare Musikpädagogik -

Diplompädagogin, Grund-Hauptschullehrerin und Flötistin, baute den Studiengang ‚Elementare Musikpädagogik’ an der Hochschule für Musik in Würzburg auf und leitete ihn als Professorin bis 2018. Ihr besonderes Interesse gilt der ReferentInnen-, Lehrer- und ErzieherInnen-Fortbildung, dem Elementaren Musizieren mit SeniorInnen und mit intergenerativen Gruppen sowie der Verbindung von Elementarer Musikpädagogik mit dem (Gruppen-) Instrumentalunterricht. Neben diversen Fachartikeln veröffentlichte sie mit verschiedenen Ko-AutorInnen umfangreiche Lehrwerke zum Anfangsunterricht Querflöte und zum Rhythmuslernen. Sie ist im In- und Ausland als Dozentin in der Fortbildung sowie als Gutachterin tätig.

Johannes Meures
- Posaune -
Studium Posaune und Blasorchesterleitung in Hannover und Augsburg. Seine Arbeit verteilt sich auf verschiedene Bereiche: Spezialist für Bläserensembles als Dirigent und Arrangeur[SEMIKOLON] Posaunen- und Dirigierunterricht[SEMIKOLON] gefragter Workshop- und Registerprobenleiter.
Er spielt Kammermusik und Tanzmusik und arbeitet als Kirchenmusiker. Neben der Leitung einiger Musikvereine trat Johannes Meures als Dirigent mit Ensembles wie Westfalen Winds oder der Rheinischen Bläserphilharmonie auf. Als Posaunist sammelte er Erfahrung in Sinfonieorchester, Big Band, Brass Band, Blasorchester und nicht zuletzt in seinem Schwerpunkt, der Blechbläserkammermusik. Seine Arrangements und Kompositionen schreibt er für Ensembles wie das Heeresmusikkorps, Brasscination, JBP NRW, YBB NRW, Polizeiorchester, 3BA, Panta Rhei.

Maria Meures
- Instrumental-Pädagogik -

beendete ihr Studium zur Dipl.-Instrumentalpädagogin 2013 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Jutta Rübenacker sehr erfolgreich.Während ihres anschließenden Masterstudiums Künstlerisch-pädagogische Ausbildung (Meike Bertram) sammelte sie insbesondere Erfahrungen im Bereich der Jazzmusik (Stephan Braun) und begann ihre Tätigkeit im Kooperationsprojekt ImproKultur, im Zuge dessen sie bis heute wöchentlich mit Sprachlernklassen improvisierend musiziert. Seit Oktober 2017 beschäftigt sie sich im Rahmen ihres Dorothea-Erxleben-Stipendiums intensiv mit dem Thema Improvisation im deutschen Musikschulalltag. Neben ihrem aktiven Konzertleben nimmt sie regelmäßig bundesweit an Fortbildungen teil und widmet sich eingehend der Erforschung methodischer Möglichkeiten zur Einbindung von Improvisation in den Instrumentalunterricht, die sie vor allem in der eigenen Unterrichtspraxis an der Musikschule Ostkreis Hannover e.V. überprüft.

Prof. Dr. Claudia Meyer
- Gitarre, Elementare Musikpädagogik -
studierte an der Hochschule für Gestaltende Kunst und Musik Bremen das Hauptfach Gitarre und die Zusatzfächer Dirigieren / Ensembleleitung und Musikalische Früherziehung / Grundausbildung sowie an der Universität Oldenburg die Fächer Musik, Psychologie und Pädagogik als Magisterstudium.
Dort promovierte sie zu dem Thema "Musikdidaktik bei Maria Montessori und Rudolf Steiner". Sie arbeitete über 10 Jahre an Musikschulen in Bremen und Bremerhaven als Lehrerin für Gitarre, Ensemble- und Orchesterarbeit, Musikalische Früherziehung und Grundausbildung. Seit 1989 lehrt sie an verschiedenen Musikhochschulen und Universitäten und arbeitet seit 2000 hauptamtlich an der Hochschule für Musik Köln.
2003 erhielt Dr. Claudia Meyer von der Universität Bremen aufgrund ihrer Habilitationsschrift "Inszenierung ästhetischer Erfahrungsräume" und ihres Vortrags "Response - Zusammenspiel von kreativer Eigenleistung und der Rezeption bestehender Kompositionen" die Venia Legendi für das Fach Ästhetische Bildung und Erziehung. Prof. Dr. Claudia Meyer leitet die Studienrichtung Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Jürgen Michel
- Kontrabass -

Sabine Miermeister
- Musikpädagogik -
studierte Pädagogik, Musik und Publizistik an der Universität Göttingen. Sie unterrichtet seit 1985 Gruppen- und Einzelschüler aller Altersgruppen in Gesang, Klavier, Songwriting, Improvisation und Musiktheorie bei verschiedenen Bildungsträgern von Musikschule bis Universität. An der Jugendkunstschule Unna wirkt sie außerdem als Fachleiterin Musik und arbeitet als Musikerin, Komponistin und Arrangeurin im Pop- und Jazzbereich. Als Pädagogin beschäftigt sie sich mit signifikantem Lernen als Voraussetzung für nachhaltige Bildungsprozesse. Durch ihre Zusatzausbildung zur Gestalttherapeutin und -supervisorin setzt sie sich zudem mit Lernblockaden und ressourcenorientiertem Lernen auseinander.
Veröffentlichungen:
Colours in the dark, Solo-CD mit Eigenkompositionen, Dortmund, 1997
Dream a little dream, Chorarrangements, Bosse-Verlag, Kassel, 1997
Home again, CD zum Multimediaprojekt 'Sehnsucht ', Unna, 2003
My favourite Songs, CD mit eigenem Jazzquartett, Unna, 2009
Kreative Musiktheorie & Songwriting, Wissner-Verlag, Augsburg, 2014

Michael Mikolaschek
- Klavier -
ist Pianist, Organist, Keyboarder, Chorleiter und Musikpädagoge. Er studierte Schulmusik und Instrumentalpädagogik an der Folkwanghochschule in Essen und der Musikhochschule Dortmund. Seine Schwerpunkte hier waren Klavier, Komposition und Kontrabass. Er widmete sich schon früh dem Studium der Improvisation und beschäftigte sich mit verschiedenen Stilistiken und Techniken. Als Bassist trat er Jahre lang mit der Philharmonia Hungarica auf. Unter der Leitung von Yehudi Menuhin unternahm er 1993 eine weithin Beachtung findende Osteuropa-Tournee. Er arbeitete außerdem als musikalischer Leiter bei den Domfestspielen Bad Gandersheim, am Wolfgang-Borchert-Theater in Münster und trat mit der Theater-Produktion „G. Beine – Bestattungen aller Art“ beim Fringe-Festival der Ruhrfestspiele Recklinghausen auf. Michael Mikolaschek arbeitete an den Musikschulen in Herten, Recklinghausen, Langenfeld, Leichlingen und Gelsenkirchen und der bergischen Universität Wuppertal. Er wirkte als Dozent bei Jazz-Workshops in Henley on Thames (GB) mit und geht seit den 1980ern einer regen Konzerttätigkeit nach. Als Pianist, Organist und Kontrabassist konzertierte er unter anderem in der Sydney Opera Hall und in Theatern und Konzerthäusern vieler europäischer Länder. Sein besonderes Augenmerk gilt seit einigen Jahren verstärkt der Kirchenorgel, für die er zahlreiche eigene Werke schrieb und außerdem bekannte Pop- und Jazzsongs arrangierte. Michael Mikolaschek ist Spezialist für Improvisation von Barock bis hin zu freier Improvisation und veröffentlichte bislang 7 CDs. Seit 2016 lebt er in Wagenfeld (Niedersachsen). Weitere Infos unter: WWW.MIKOMUSIC.DE

Nataša Mirković
- Gesang -

Die aus Bosnien-Herzegowina stammende Sängerin und Schauspielerin Nataša Mirković studierte zunächst Musikwissenschaft in Sarajevo, gefolgt von klassischem Gesang, Lied und Oratorium in Graz.

Sie lebt seit vielen Jahren in Wien und genießt eine vielseitige Solokarriere mit Engagements von der Grazer Oper bis zur Volksoper in Wien, wo sie in vielen Theater-, Opern- und Musicalproduktionen mitwirkte. Nataša interessiert sich für das klassisches Lied, für Barockmusik sowie traditionelle Volksmusik. Durch ihre zahlreichen Auftritte an renommierten Theatern und bei internationalen Festivals ist sie zu einer gefragten Künstlerin in ganz Europa geworden. Im Jahr 2010 nahm Nataša Mirković zusammen mit Matthias Loibner Franz Schuberts Winterreise auf der Drehleier auf, ein CD-Projekt, das von Presse und Publikum viel Lob erhielt und mit dem O1-Pasticcio-Preis ausgezeichnet wurde.

Die große Vielseitigkeit von Nataša Mirković, die sich in einer Vielzahl von Genres zeigt, wurde auch in Hollywood vom Komponisten Gabriel Yared anerkannt, der sie einlud, den Titelsong des Films Im Land des Blutes und des Honigs zu singen, der Angelina Jolies Debüt als Filmregisseurin markierte.  Ihr musikalisches Talent konnte sie darüberhinaus im Terry-George-Film The Promise einbringen. Die CD erscheint 2017 beim Carpe Diem Label und wurde  mit dem renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik als bestes Border-Crossing-Projekt  für 2017 ausgezeichnet.

Ihre Liebe zur Folklore hat die Sängerin immer wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt, zu den Musiktraditionen des Balkans. In diesem Sinne entstand ihr jüngstes Projekt En El Amor. Zusätzlich zu ihrer regen Konzerttätigkeit gibt Nataša Mirković seit 15 Jahren weltweit Unterricht, lehrt ihre eigene Methode der universellen Stimmführung und gibt ihr Wissen und ihre Erfahrung an professionelle Sängerinnen und Sänger, Gesangslehrer und andere Musikbegeisterte weiter.

 

Felicia Mischke
- Musikpädagogik -

ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Kontexten als Musikpädagogin tätig. Unter anderem leitete sie in Berlin Musikgruppen mit Kindern in Geflücheteten-Unterkünften an. Ihre Forschungsschwerpunkte sind musikpädagogische Praxis in gesellschaftlichen Kontexten mit einem Fokus auf (freie) Gruppenimprovisation sowie musikpädagogische Forschung mit qualitativ-empirischen Methoden, insbesondere Ethnographie.
Sie studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim (BA) und Elementare Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin (MA).

Andreas Mohr
- Kinderstimmbildung -
beschäftigt sich seit fast vier Jahrzehnten beruflich mit der Kinderstimme. Nach dem Studium der Germanistik und Musikwissenschaft in Tübingen und Freiburg sowie dem Gesangstudium in Freiburg war er Stimmbildner an der Domsingschule Rottenburg/Neckar und Dozent für Gesang,
Chorische Stimmbildung und Sprecherziehung an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg sowie Lehrbeauftragter für Gesang und Methodik der Kinderstimmbildung an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2006 ist Andreas Mohr Professor für Kinderstimmbildung an der Fachhochschule Osnabrück. Als Autor von Fachbüchern zur Kinderstimmbildung wurde Andreas Mohr im ganzen deutschsprachigen Raum bekannt.
Seine Internetseite www.kinderstimmbildung.de ist ein Forum für Fragen und Ansichten über die stimmerzieherische Arbeit mit Kindern, gibt Auskunft über Fortbildungsangebote und Workshops und informiert über pädagogische Literatur für das Singen mit Kindern sowie über Neuerscheinungen.

Elsa Johanna Mohr
- Gesang -

schreibt schon als Jugendliche eigene Songs auf Deutsch und Englisch und singt in eigenen Bands. Sie verbringt ein Austauschjahr in Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná/Brasilien und macht nach dem Abitur ein Praktikum beim Goethe-Institut in Salvador-Bahia. Ihr Bachelor-Studium in München und Montpellier mit dem Schwerpunkt portugiesische und brasilianische Literaturwissenschaft schließt sie mit einer Arbeit über den brasilianischen Komponisten Dorival Caymmi (1914 – 2008) und die Rolle der Frau in seinen Liedern, ab. Anschließend studiert sie Jazzgesang am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, unter anderem bei Simin Tander, Tobias Christl und Efrat Alony. Außerdem nimmt sie teil an Workshops mit u.a. Becca Stevens und Dan Weiss, als Background-Sängerin steht sie 2015 gemeinsam mit dem afrobrasilianischen Jazz- und Soulsänger Ed Motta auf der Bühne.

Sie ist Mitglied im Quartett ANTIGUA, für das sie mit lateinamerikanischen Rhythmen und Gypsy-Jazz komponiert und Texte auf Portugiesisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch schreibt. Seit 2018 lebt Mohr in Köln, zu ihrem Solo-Projekt lädt sie gelegentlich Gastmusiker*innen ein, so beispielsweise den brasilianischen Gitarristen Flávio Nunes, mit dem sie im Januar 2023 das Album „Passadinha“ im Rahmen der „Jazz Thing Next Generation“ Reihe veröffentlicht hat (Double Moon Records). Mit ihrem Vocal Trio LUAH gewinnt sie 2019 das Publikumsvoting beim JazzTube-Festival und 2023 den Deutschen Jazzpreis in der Sparte „Album Vokal des Jahres“. 2020 war sie zudem Stipendiatin der Norbert Janssen Stiftung, die „junge Menschen mit Talenten und Leidenschaften“ fördert. Als freischaffende Sängerin lehrt sie Gesang und ist Mitglied im KUS-Kollektiv, das deutschlandweit Workshops zum Thema Körper und Stimme anbietet.

​(Fotograf: Ferry Mohr)​

Charlotte Mohrs
- Kontrabass -

Benny Mokross
- Schlagzeug, Percussion -

absolvierte zwei Meisterkurse für Schlagzeug bei Pierre Favre und ein Jazzstudium an der Folkwanghochschule in Essen (1988 – 1992). Seit 1998 ist Benny Mokross auch als Dozent an der Glen-Buschmann-Jazzakademie (WDR Jazzpreis 2017) für den Bereich Drumset verantwortlich und hat einen Lehrauftrag für Drumset an der Technischen Universität in Dortmund. Konzertreisen mit verschiedenen Bands führten ihn nach England, Schottland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Schweiz, Italien, Israel, Belarus und die GUS. Er war an Rundfunk- und Fernsehproduktionen beteiligt, u.a. mit WDR, BR, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, TRT International, BBC, RTL, RMK, NBC-Giga u.a. Benny Mokross hat als Drummer/Percussionist bei Konzerten/CD-Produktionen mit vielen namhaften Künstlern und Interpreten zusammengearbeitet wie z.B. Bescay, Transorient-Orchestra, Jasper van´t Hof, Nippy Noya, Gerd Dudek, Cecyl „Mc Kenzie“ Payne, Toots Tielemanns, Richard Ross, Roy Williams, Gene „Mighty Flea“ Connors, Valery Scott, Laureen Newton, Beverly Daly, Avo Uvezian, Gunnar Plümer, Ramesh Shotham, Paramashivam Pilai, Embryo, Selim Sesler, Peter Materna, Patricia Kelly, Marla Glen, Silvia Droste u.a.
Sein Spiel ist auf mittlerweile über 60 internationalen CD-Produktionen zu hören. Als Toningenieuer hat er bei etlichen weiteren Produktionen mitgewirkt, u.a. mit Hannes Wader, Marty Grosz. Sein Hauptbetätigungsfeld ist der Jazz und Weltmusik in allen  Erscheinungsformen. Durch seine kontinuierliche Arbeit mit verschiedenen Ensembles (z.B. Peter Materna Quartet seit 1989 oder Bescay seit 1985) hat sich Benny Mokroß einen guten Namen erspielt, vor allem im Umgang mit Balkanrhythmen und ungeraden Taktarten. Mit dem Transorient-Orchestra wurde er 2017 mit dem WDR-Jazzpreis ausgezeichnet. Dass er auch rockig-straight spielen und „nageln“ kann, beweisen CDs und Konzerte z.B. mit den Kelly Geschwistern, Banango, Bates´House Project oder Kellerats. Daneben war er 1984 Geschäftsführer des mittlerweile ältesten Jazzclubs Deutschlands „Henkelmann“ in Iserlohn und leitete  und moderierte 1990 bis 1995 das Musikmagazin „SZENE MK“ bei Radio MK.

www.benny-mokross.de

Peter Mönkediek
- Trompete -

geboren im westfälischen Ahaus, absolvierte sein Studium zunächst an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Danach setzte er neben einem Schulmusikstudium seine künstlerischen Studien an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Max Sommerhalder fort. 1992 schloss er sie mit der "Künstlerischen Reifeprüfung" ab.
Nach Engagements als Solotrompeter im Westfälischen Sinfonieorchester  Recklinghausen (später Neue Philharmonie Westfalen) von 1991 - 2002 und im Sinfonieorchester Münster (2001 - 2002) ist er seit 2002 Solotrompeter beim WDR Sinfonieorchester Köln. Seit 2004 ist er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. 2007 wurde Peter Mönkediek als Professor für Trompete an die Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf berufen.
Neben Gastverpflichtungen bei Ensembles wie "German Brass" oder "bach, blech & blues" ist Peter Mönkediek festes Mitglied im Blechbläserensemble "EMBRASSY" und im  "Brass Consort Köln", dem Blechbläserquintett des WDR Sinfonieorchesters Köln.
Als Solist präsentierte Peter Mönkediek sich bisher mit zahlreichen deutschen Orchestern, wie z. B. mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, der Philharmonia Hungarica, dem Sinfonieorchester der Stadt Lübeck, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Sinfonieorchester Münster.



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Born in Ahaus, Westphalia, Peter Mönkediek studied trumpet at the Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf before changing on to the Musikhochschule in Detmold, where he followed a course in teaching and studied trumpet with Professor Max Sommerhalder, achieving his Performer's Degree in Trumpet (Künstlerische Reifeprüfung) in 1992.
He was appointed Solo Trumpet in the Westfälisches Sinfonieorchester Recklinghausen (later to become the Neue Philharmonie Westfalen) in 1991, and later held the same post in the Sinfonieorchester Münster. Since 2002 Peter Mönkediek has held the position of Solo Trumpet with the prestigious WDR Sinfonieorchester Köln, the West German Broadcasting Corporation's symphony orchestra. In addition, Mönkediek joined the Bayreuth (Wagner) Festival Orchestra in 2004.
In 2007, Peter Mönkediek returned to the Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf, this time as Professor of Trumpet. Mönkediek's solo career has involved appearances with numerous German orchestras, including the WDR Sinfonieorchester Köln, Philharmonia Hungarica, the Sinfonieorchester der Stadt Lübeck, the Gürzenich-Orchester Köln, the Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, the Neue Philharmonie Westfalen and the Sinfonieorchester Münster.
Peter Mönkediek is an experienced ensemble musician and has appeared with ensembles such as "German Brass" and "bach, blech & blues". He is a member of "Brass Consort Köln" (the Brass Quintett of the WDR Sinfonieorchester) and "Embrassy", with whom he has regularly since 1992 been involved in the Casa de los tres mundos project in Granada, Nicaragua. The UNESCO Commission Germany has recognised this project and nominated it as an official contribution to the International Year of the United Nations 2001, under the title "Dialogue between Cultures".  


José Montaña
- Cajon, Percussion -
www.cajondg.com/artistas/ 

Ulrich Moritz
- Percussion -

Schlagzeuger, Perkussionist, Rhythmuslehrer, Autor. Seit ca. 40 Jahren kontinuierliche Unterrichts- und Konzerttätigkeit – von Estland bis New York, von Ulan Bator bis Tunesien, von Peking bis Istanbul. Auf über 100 CDs zu hören. Lehrer für Schlagzeug, Perkussion, Bodypercussion an der Musikschule Neukölln. Dozent an vielen Landesmusikakademien und Musikhochschulen (für Jazzdrummer, Musiklehrer, Musiktherapeuten, Musikschullehrer). Workshops zu den Themen: Rhythmen der Welt, Rhythmus-Pädagogik, Bodypercussion, Improvisation, Kommunikation, Kreativität. Spezielle Workshop-Themen: Cajon, Conga, Djembe, Stick-Trommeln, Musik mit Alltagsmaterial, Stimme und Rhythmus. Autor mehrerer rhythmuspädagogischer Bücher und DVDs im Helbling-Verlag und von Beiträgen in Fachzeitschriften.

Nina Mühlmann
- Kulturmanagement -

studierte Pädagogik, Germanistik und Sozialpsychologie, im Ergänzungsstudium Kulturmanagement. Während der Studienzeit wurde ihr klar, dass sie sowohl ein Händchen für Prozesse hinter den Vorhängen des Kulturapparats und -betriebs hat, ebenso wie eins dafür, selber auf die Bühne zu gehen. Als „Fräulein Nina“ tritt sie singend mit einem 50er- Jahre-Repertoire in Bandbesetzung auf, unter dem Titel „die frontale Filosofie“ veranstaltet sie Soloshows, die im Mix aus Text, Gesang, Musik und freier Improvisation bestehen. Sie konzipiert künstlerisch-interdisziplinäre Workshops und Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sie in Kollaboration mit vielen Kolleg*innen aus dem Kulturbereich, hauptsächlich in NRW und in Hamburg durchführt und anbietet. www.lichtspielhaus-fraeulein-nina.de

Edin Mujkanović
Info
Kurs- und Lehrgangskonzeption / -organisation
- Gitarre, Musikpädagogik -

Edin Mujkanović studierte Musik/Musikwissenschaft in Bremen und Osnabrück und ist seit 2000 als freiberuflicher Gitarrist und Musiker, Musikpädagoge, Musikvermittler, Recording Engineer und Komponist in verschiedenen musikalischen Ensembles tätig, konzertiert bundesweit und veröffentlichte mehrere Tonträger. Seit 2002 ist er außerdem als Dozent zu musik- und kulturhistorischen Themen für Bildungseinrichtungen und Kultur- und Kunstvereine tätig. 

Von 2012 bis 2019 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück; Hier etablierte er ein eigenständiges Profil im Bereich der transkulturellen und populären Musik, bei der es stets um die fachübergreifende Verknüpfung von Musikpädagogik, Musikpraxis und Musikforschung im Sinne einer ganzheitlichen Zugangsweise zu verschiedenen Themenkomplexen rund um die Musik ging und geht.

2013 gewann er als musikalischer Leiter mit dem Ensemble Cicinatela die CREOLE-Nord. Mit dem Gewinn wurde die besonders innovative und überzeugende künstlerische Umsetzung transkultureller musikalischer Ausdrucksformen honoriert.  2018 wurde er als stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand der Gesellschaft der Freunde Morgenland Festival Osnabrück e.V. gewählt. Seit dem Spätsommer 2019 arbeitet er als Bildungsreferent an der Landesmusikakademie NRW und konzeptioniert und organisiert Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Amateurmusik. Seit 2020 kuratiert er an der Landesmusikakademie NRW auch die transkulturellen Brückenklang-Fortbildungen und Workshops. 

Andreas Müller
- Violoncello -

studierte Violoncello bei Reinhard Latzko an der Musikhochschule Basel und bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg. Er besuchte Meisterkurse für Cello und Kammermusik, u.a. bei Arto Noras, Gabor Takács, Ferenc Rados und Anner Bjilsma und wurde mehrfach vom Festival „Open Chamber Music“ in Prussia Cove, Cornwall, eingeladen. Von 2003 bis 2009 war er Cellist des Asasello Quartetts. Das Quartett studierte bis 2006 in Köln beim Alban Berg Quartett (Kammermusik) und David Smeyers (Neue Musik). Außerdem wurde die Arbeit stark geprägt von Christophe Desjardins (Ensemble Intercontemporain, Paris) und Chaim Taub (Tel Aviv). Es folgten eine rege Konzerttätigkeit, verschiedene Wettbewerbsauszeichnungen, CD-Produktionen sowie zahlreiche Rundfunkaufzeichnungen. Seit 2010 ist Andreas Müller als Solist und freischaffender Cellist tätig und spielt regelmäßig als Gast in verschiedenen Orchestern und Ensembles (WDR-Sinfonieorchester Köln, Ensemble Resonanz Hamburg, musikFabrik Köln, Kammerorchester Köln u.a.). Andreas Müller beschäftigt sich außerdem mit historischer Aufführungspraxis und musiziert regelmäßig in Ensembles der Alten Musik. Als Dozent ist er seit vielen Jahren in zahlreichen Kursen für Kammermusik, Cello-Ensembles und für Orchester tätig. 

Ilmara Miranda Müller
- Musikpädagogik -
Geb. in Dionisio, Minas Gerais, Brasilien Studium der Pädagogik in Brasilien; seit 2002 als Erzieherin/Musikpädagogin in Münster tätig; 2014 Bachelor-Abschluss "Musik in der Kindheit" an der Leuphana Universität Lüneburg; diverse Projekte zu Rhythmus und Bewegung in Kindergärten; aktive Mitwirkung in der Sambagruppe "Canarinhos" in Münster; mit Lars Börge Eduardt verantwortlich für die Mobile Musikwerkstatt Münsterland (in Trägerschaft der Westfälischen AG Musik).

Paolo Rossetti Murittu
- Mediterrane Percussion -
kombiniert in seinem Spiel Elemente aus Tradition und Moderne und entwickelt diese weiter. Sein breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in der Auswahl seiner Instrumente wider. Dies sind vor allem die traditionellen italienischen Schlaginstrumente wie Tamburello, Tammorra, Kastagnetten sowie die Stimme, die in vielen traditionellen Liedern eine bedeutende Rolle spielt. Zu seinen wichtigsten Instrumenten zählen die Rahmentrommeln wie Bendir, Riqq und Daf sowie die Udu Trommel und Hang. Paolo Rossetti Murittu ist Vorsitzender der Frame Drum Association Italia, die seit 2009 Rahmentrommel-Festivals in Italia organisiert.
Neben seinem künstlerischen Wirken ist Paolo auch als Musiktherapeut tätig. Dabei bezieht er sich auf das Benenzon Model (Musiktherapieschule in Argentinien), das Menschen aller Altersstufen bei Kommunikationsproblemen hilft. Er gilt als Experte für Patienten mit autistischem Syndrom. Daneben ist er Mitglied des OSI (Italian Orff-Schulwerk). In seinem Tätigkeitsfeld als Pädagoge und Therapeut arbeitet er mit MUSICABILE ONLUS (Rom), der Università degli studi Roma 3, der Syntonia Music School in Rom und dem Conservatorium von L'Aquila zusammen.

Kioomars Musayyebi
- Santur -

wurde in Teheran geboren. Beim bedeutenden Santurmeister Faramarz Payevar lernte er das Santurspielen. Vom Filmkomponisten Farhad Fakhredini wurde er in Musiktheorie und Komposition unterrichtet. 2010 erlangte er den Bachelorgrad im Fach Instrumentalmusik an der Teheran University of Art. Viele Jahre lang war er als Santurspieler und Komponist in mehreren iranischen Musikgruppen tätig, mit diversen Konzertauftritten im Iran und im Ausland, unter anderem beim Fadjr Festival in Teheran in den Jahren 1992, 1994 und 1995. Von 2001 bis 2008 begleitete er zudem zwei Theatergruppen live in der Vahdat- Halle in Teheran. Er produzierte die Musik für zwei Filme, einen Werbefilm sowie für eine Reihe multimedialer Kindergeschichten auf DVD. Gleichzeitig arbeitete er sowohl in seinem eigenen Tonstudio als auch in drei anderen Studios als Tontechniker und Produzent. Mit 18 Jahren hatte er bereits angefangen, Santur an diversen Musikschulen in Teheran zu unterrichten. Im Jahr 2007 wurden sechs CDs von ihm für den Santurunterricht produziert. Im Jahr 2008 gründete er eine eigene Musikschule in Teheran, die „Avay-e- Shahrzad“. 
Seit 2011 unterrichtet, komponiert und spielt er in Deutschland – mit Musikern aus Europa, Indien, Afrika und Ostasien sowie mit verschiedenen internationalen Gruppen. In den vergangen Jahren wurde er zu mehreren Festivals eingeladen unter anderem: Fusion, Folk’n’Fusion, Hildesheimer Wallungen, Musica Sacra International, Essen. Original Ruhr International Festival und Dastgah Festival und mit seiner Band beim Wettbewerb Creole 2017, 2019 NRW. Seit 2013 ist er festes Ensemblemitglied beim Transorient Orchestra, der aktuell 12- köpfigen Weltmusik-Bigband aus dem Ruhrgebiet. 
Von 2013 bis 2015 absolvierte Kioomars Musayyebi an der Universität Hildesheim sein Masterstudium im Fach „Musik.Welt – kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“. Zeitgleich arbeitete er als Dozent für Santur am Center for World Music (CWM) – Stiftung Universität Hildesheim. 2015 gründete er seine eigene Band, das Kioomars Musayyebi Quartett. Vier Musiker aus dem Iran und Deutschland spielen Impressionen von orientalischen Melodien und Rhythmen vermischt mit europäischen Arrangements, Weltmusik mit Einflüssen aus dem Jazz. Seit 2017 spielt er mit „Orchester der Kulturen“ Das Einzige Orchester mit Instrumenten aus aller Welt unter Leiter Adrian Werum. Von 2016 bis 2017 wirkte beim Projekt „ Eine Bühne für Geflüchtete“ im Ringlokschuppen (Mülheim an der Ruhr) als Moderator und Koordinator mit.
2017 und 2019 spielte er in zwei Dialogprojekten von NRW Kultursekretariat unter Titel „West- Östliche Saiten- Dialog und SONIQ - Oriental Strings mit. 2018 wirkte er beim Pilotprojekt von NRW Kultursekretariat „Qualifizierungen von und mit geflüchteten Musiker*innen als Leiter und Dozent mit. Seit 2018 spielte er mit dem „Nouruz Ensemble“. Dieses besteht aus fünf Virtuosen, die traditionelle Instrumente wie Djoze, Santur, Nay, Duduk, Qanun und verschiedene Trommeln studiert haben und heute in Deutschland leben und musizieren.
Er hält Workshops für persische Musiktheorie in verschiedenen Städten in ganzen Deutschland, z.B. an der Musikhochschule Dresden, Opernhaus Dortmund und Projekt „Verfemte Komponisten“ als Workshopleitung & Ensemble und Moderator in Musikforum Bochum und. Im Jahre 2018 und 2019 begleitete er als Santur Spieler das Theater Stück
 
 "A Letter to a Friend in Gaza" vom weltbekannten Regisseur: Amos Gitai in Paris und London.

Seit 2017 kooperiert er mit NRW Kultursekretariat Wuppertal im Rahmen des Beirats Musikkulturen. Nun er ist Mitglied und Kuratorium des Kollektivs : „Beyond the roots“.

www.kioomars-musayyebi.com

Paula-Luisa Muthig
- Klavier -

erhielt schon früh ihren ersten Klavierunterricht. Mit 13 Jahren nahm sie an der studienvorbereitenden Ausbildung der rheinischen Musikschule Köln teil, mit 17 machte sie ihr Abitur. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie zunächst Musikwissenschaften und Philosophie an den Universitäten Köln und Bonn,  seit Ende 2019 Psychologie.
Obwohl sie nicht den Weg zur Profimusikerin gewählt hat, nimmt die Musik, besonders das Klavier, eine zentrale und wichtige Stellung in ihrem Leben ein. Von 2011-2016 spielte sie für das Klavierfestival Lindlar und wurde bei verschiedenen Klavierwettbewerben (u.a. Jugend Musiziert, beim Klavierwettbewerb Van Bremen, beim Max-Bruch-Wettbewerb und beim Medenusfestival) mit Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. Konzerte spielte sie mit dem Collegium Musicum der Universität zu Köln und im Rahmen verschiedener Meisterkurse in Deutschland, Italien und Kroatien. Ihr Repertoire reicht von Bach bis zur Avantgarde.
Seit 2014 ist sie Schülerin der international renommierten Pianistin Ana-Marija Markovina und seit 2019 ihre Assistentin. Die Zusammenarbeit mit Markovina zeigt sich auf vielen Gebieten: nicht nur die bei allen Teilnehmenden beliebte Technik-Arbeit bei den Klaviermeisterkursen, sondern auch im Management (Organisation des Wettbewerbs „Klavierzimmer“) und vor allem in der Recherche der Redaktion verschiedenere Fachartikel, Vorträge, Booklets und Bücher (wie etwa bei Markovinas Buch „Glücks-Spiel“). Sie verbindet in ihrer musikalischen und wissenschaftlichen Arbeit die Ergebnisse ihrer Klavierausbildung mit den Erkenntnissen ihres Psychologiestudiums. 

Erika Mzyk
- Musikpädagogik -
freiberufliche Musik- / Rhythmikpädagogin, seit 1988 Musikdokumentarin im Bayerischen Rundfunk; Studium Musik / Musikwissenschaften / Pädagogik M.A.; Zusatzausbildungen in Rhythmik, Musikalischer Früherziehung und Latin Percussion; Berufsbegleitende Fortbildungen in Musikgeragogik, Rhythmikgeragogik, Umweltpädaogik; Lehrtätigkeit an Kindergärten, Musikschulen, Schulen, Fachhochschulen; Dozentin in zahlreichen Rhythmik- und Musikpädagogikfortbildungen mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und seit 2004 verstärkt auch mit Senioren. Seit 1999 im Vorstand des Bildungswerks Rhythmik e.V. (BWR) sowie Dozentin in den berufsbegleitenden Lehrgängen des BWR. Aktuelle Schwerpunkte: Rhythmik mit Senioren, intergenerative Rhythmik, neues Konzept im Bereich Interkulturalität und Rhythmik

Ayham Nabuti
- Gitarre / Kultursensibles Arbeiten, Diversität, Musik & Integration -

wurde in Damaskus (Syrien) geboren, er hat klassische Gitarre studiert und eine Ausbildung in musikalischer Früherziehung abgeschlossen. Er hat in seiner Stadt Gitarre für Kinder und Erwachsene unterrichtet. Seit 2016 unterrichtet er Gitarre und gibt Workshops (Musiktreff für Kinder) für migrantische Kinder in Bonn im MIGRAPolis House of Resources. Er hat den Zertifikatslehrgang Musikpädagogik - für Musiker*innen verschiedener Kulturen 2018/2019 an der Landesmusikakademie NRW abgeschlossen. Seit 2020 arbeitete er mit seinem Kollegen Matthias Witt als Projektmanager für das Projekt IN.DI.E Musik an der Landesmusikakademie NRW. Seit August 2021 arbeitet er als Musikpädagoge für das Projekt "Musik verbindet" mit der Initiative ARTPolis in Kooperation mit dem Beethoven Haus.

Johanna Nagy
- Rhythmik, EMP -
ist Dozentin in den Bereichen Rhythmik, EMP und Schlagwerk an der HfM Detmold und dem IfM Osnabrück. Sie bietet Rhythmus-Projekte und Workshops für alle Altersklassen an und ist sowohl im Bereich „Musik-und Bewegungsperformance“ als auch mit unterschiedlichen Schlagwerk-Ensembles auf der Bühne aktiv. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte ihrer Arbeit sind u.a. Improvisation, Bodypercussion, rhythmische Bewegungsperformance mit Alltagsmaterialien und Rhythmik für ältere Menschen.

Andrea Nanke
- Elementare Musikpädagogik -

studierte klassischen Gesang / Nebenfach Klavier am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz und schloss ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen erfolgreich ab.
Seit 2003 unterrichtet sie die Fächer Gesang, Stimmbildung und Klavier, war als Bildungsreferentin für die Lebenshilfe NRW tätig und hatte von 2010 bis 2013 einen Lehrauftrag für Musik und Rhythmik an der Schule für soziale Berufe Hochheim inne.
Andrea ist seit 2009 als Theaterpädagogin mit Schwerpunkt Gesang an der Stagecoachschule Mainz tätig und arbeitet dort mit Kindern zwischen 7 und 17 Jahren.2012 gründete sie ihren RAUM FÜR KLANG und unterrichtet dort verstärkt das Fach Elementare Musikpädagogik, auch in Kooperation mit Kitas in Mainz/ Rheinhessen.
Künstlerisch bewegt sich Andrea zwischen Klassik und Jazz. Ihr Kinderprogramm LET’S JAM – JAZZ FÜR KIDS wurde 2019 in das Kulturvermittlungsprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. Daraufhin folgten Kooperationen mit Grund- und Förderschulen,Kulturvereinen und Stiftungen zum Thema Jazz und Improvisation.

www.raumfuerklang.de

Julius Naana Nartey
- Tanz, Rhythmik, Percussion -

wurde in der ghanaischen Hauptstadt Accra geboren und wuchs in der für ihre exzellenten Musiker und Tänzer bekannten Familie Odametey / Addy auf. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Centre For National Culture (Arts Centre) in Accra in Tanz und Rhythmik. Als Afro-Multi-Instrumentalist hat er zwischenzeitlich autodidaktisch auch noch E-Gitarre und Bass gelernt.

Julius ist als Musiker, Sänger, Rapper und Komponist seit 25 Jahren das kongeniale kreative Herz des Ensembles Adesa und hat an allen Bühnenprogrammen und CD-Produktionen maßgeblich mitgewirkt.  Julius übernimmt im Musik-Camp 2021 die Dozentenfunktion als Percussionist und Trommler.

 

 

Mohannad Nasser
- Oud -

Der syrische Oudist und Komponist Mohannad Nasser hat sich als innovativer Musiker durch langjähriger Erfahrung im Musizieren herausgebildet. Seine Kompositionen werden vom Publikum als "zart, heiter und magisch" beschrieben. Sein tiefes Verlangen, seine Auffassung von Musik mitzuteilen, führte dazu, dass er sein Bildungsprojekt "Contemporary today, Heritage tomorrow" als sein Masters am renommierten Berklee College of Music absolvierte. 
Am Berklee College spielte Mohannad mit dem international bekannten Gitarristen Al Di Meola das Musikstück „Mediterranean Sundance“. Seine musikalische Vision basiert auf der traditionellen arabischen Musik mit einem starken Geschmack orientalischer Wurzeln. Mohannads Reise mit dem Oud stammte aus seiner reichen Studienzeit am Higher Institute of Music in Damaskus, wo er sein Wissen in der traditionellen orientalischen Musik perfektionierte und die klassische westliche Musik erforschte.
Während seiner Karriere konnte er die Oud-Fähigkeiten erweitern, indem er sie an verschiedene Musikstile anpasste, wie klassische Musik, Jazzmusik, brasilianische Musik oder Flamenco.
Im Jahr 2015 stand Mohannad - wie die meisten syrischen Künstler - aufgrund des Konflikts in Syrien einer harten und täglichen Gefahr gegenüber. Er zog daher in den Libanon, um Musikpädagoge zu werden. Er wurde von mehreren internationalen Organisationen ausgebildet, die Flüchtlingskindern Musikunterricht anbieten. Diese inspirierende Erfahrung begeisterte ihn, die nächste Generation von Musikern zu ermutigen, ihre Stimmen zu finden.Im Jahr 2017 veröffentlichte Mohannad das erste Album seines Oumi Ensembles „Imaginary Dance“ und startete sein Soloprojekt „L’Oud Whispers“. Mohannad erhielt mehrere Preise bei internationalen Oud-Wettbewerben und spielt seine Musik auf der ganzen Welt.

Foto: Anna Sur

 

Silvia Navarro Falcón
- Viola, Musikpädagogik -

unterrichtet seit 2019 in Festanstellung an der Bergischen Musikschule Wuppertal, wo sie überwiegend tätig ist. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Einzel- und Gruppenunterricht in Viola und Violine für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus leitet sie seit mehreren Jahren verschiedene JeKits-Instrumentalgruppen, zwei Kinderorchester, Kammermusikgruppen sowie Gruppen in der Grundstufe. Auch im Bereich JeKits-Ensemble und Streicherklassen verfügt sie über langjährige Erfahrung.

Sie studierte Viola (Bachelor und Master, künstlerische Ausbildung) an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie Elementare Musikpädagogik mit Vertiefung in Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Standort Wuppertal). Ergänzend absolvierte sie einen zweiten Master in Musikpädagogik an der Universidad Internacional de La Rioja (UNIR). Ein besonderes Interesse gilt der musikpädagogischen Forschung: Sie nimmt regelmäßig an einschlägigen Symposien, Kongressen und Tagungen teil und forscht derzeit zum Thema Schnittstelle EMP und Instrumentalunterricht.

Neben ihrer Musikschultätigkeit ist sie seit 2023 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Dozentin für Fachdidaktik hohe Streicher und Praxisgruppe Streicher tätig. Darüber hinaus hat sie an der Junior Uni Wuppertal kreative musikpädagogische Formate wie „Die Junior Komponisten“ und „Musikentdecker“ entwickelt und im Rahmen des Erasmus-Programms Workshops an verschiedenen spanischen Hochschulen angeboten.

Ihre pädagogische Arbeit wird durch zusätzliche Lehrerausbildungen in der Suzuki-Methode, in der Gordon’s Music Learning Theory und in der CML ergänzt. Sie ist regelmäßig als Jurorin beim Wettbewerb Jugend musiziert tätig und verfügt über langjährige Erfahrung als Bratschistin in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und Orchestern.


Bernd Nawrat
- Posaune / Lehrgangsleitung -
war von 1973 bis Ende 2006 Posaunist, Kompaniefeldwebel und Musikzugführer im Militärmusikdienst der Bundeswehr. Seit 1980 führt er im Volksmusikerbund NRW und anderen Verbänden Qualifizierungsmaßnahmen (D1 - D3) durch. Auf der Basis dieser Erfahrungen entwickelte er einen Lehrplan und Unterrichtswerke für Musiktheorie und Gehörbildung. Rund 10 Jahre seines ehrenamtlichen Engagements für den größten instrumentalen Laienmusikverband in NRW war er verantwortlicher Vertreter für den Bereich Blasmusik. Mit seiner Pensionierung wechselte er in die Funktion des ehrenamtlichen Landesgeschäftsführers.
An der Landesmusikakademie NRW ist er seit Mitte der Neunzigerjahre als organisatorischer Leiter und Dozent in den Qualifizierungsmaßnahmen C und B tätig.

Andreas Neuhaus
- Barockposaune -
studierte in Dortmund Schulmusik für Primarstufe und in Essen moderne Posaune bei Prof. Fritz Marreck (Diplom-Musikpädagogik). Seit 1998 unterrichtet er an der Musikschule Minden. Eine besondere Faszination für Alte Musik führte ihn zum Studium der historischen Posaune bei Charles Toet in Basel, später dann zum Masterstudium an der Akademie für Alte Musik Bremen bei Wim Becu. Andreas Neuhaus ist gefragter Gast bei den Spezialensembles für Alte Musik wie Ensemble Weserrenaissance Bremen, Bassano-Ensemble Berlin, Hannoversche Hofkapelle oder Rosenmüller-Ensemble Wunstorf. Mit seinem Ensemble Concerto Ludovico realisiert er eigene Konzertprojekte, besonders interessiert ihn dabei frühbarocke Musik und die Zusammenarbeit mit Sängern.

Ulrike Neukamm
- Barockoboe / Blockflöte -

begann im Alter von sechzehn Jahren am Konservatorium ihrer Heimatstadt Nürnberg mit der Ausbildung zur Diplommusiklehrerin mit den Instrumenten Oboe und Blockflöte. Schon bald faszinierte sie die historische Spielweise und die dazugehörigen Instrumente. So spezialisierte sie sich und erlangte ihr Diplom für Historische Oboeninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Am Königlichen Konservatorium in Den Haag erlangte sie ihr Certificaat, nach einem Aufbaustudium Barockoboe, bei Ku Ebbinge. In ihrer inzwischen 25 jährigen aktiven Arbeit als freischaffende Oboistin war und ist Sie mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in Köln, Deutschland und Europa tätig. In all diesen Jahren merkte sie, wie wichtig es ist, bei Kindern Interesse für klassische Musik zu wecken. Gerade als Mutter von drei Kindern war ihr dies schon immer ein besonderes Anliegen. Deshalb initiiert und organisiert sie seit zehn Jahren eine eigene Konzertreihe SOCKENKONZERTE für Kinder und Familien in Kön und unterrichtet seit Sommer 2016 das Projekt SINGPAUSE in verschiedenen Grundschulen in Grevenbroich.

Prof. Werner Neumann
- Jazzgitarre -

hat Jazzgitarre in Arnheim und Köln studiert, spielte mit Jazzgrößen wie Richie Beirach, Joo Kraus und Wolfgang Schmid aber auch Stars aus der Rock- und Popszene wie z.B. Wolf Maahn, Napoleon Murphy Brock und Max Mutzke. Er tourte u.a. mit seiner Band Drei vom Rhein oder dem Hannes Clauss Quartett (mit Claudio Puntin) durch Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Seit 16 Jahren ist er Professor für Jazzgitarre an der HMT Leipzig. Seine aktuellen Projekte sind WENET (Orgeltrio mit Steffen Greisiger), GAGATRIO (mit Gaga Ehlert) und MEAN (mit dem Berliner Trompeter Martin Auer).

"... der Kölner Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend.“ (Harald Rehmann, Deutschlandfunk)

www.wernerneumann.com

Jens Niemann
- Klavier, Chorleitung -

ist Pianist/Keyboarder und Musikpädagoge. Neben seiner Tätigkeit als Klavier- und Theoriedozent ist er Chorleiter, Bandcoach und Kirchenmusiker. Konzertant ist er u.a. mit dem Rockprojekt „Jail Job Eve“ unterwegs, wofür er 2018 von Hammond Europa zum „Official Hammond Artist“ ausgezeichnet wurde.  Er studierte Musik (Hauptfach Klavier) in Osnabrück am Institut für Musik. Seit 2021 ist er Lehrbeauftragter für Tonsatz und Gehörbildung an der Musikhochschule Münster.

Asger Uttrup Nissen
- Saxofon -

ist ein dänischer Saxofonist und Komponist. Im Alter von sechs Jahren entflammte Asgers musikalisches Interesse und er begann Geige mit der Suzuki-Methode zu spielen. Schnell entdeckte er Jazzmusik und fing an zu improvisieren. Mit zehn Jahren begann die Leidenschaft für das Jazzsaxofon. Parallel zu seinem dänischen Abitur war Asger Nissen schon ein aktiver Teil der Kopenhagener Jazzszene, unter anderem mit der preisgekrönten Band ALAWARI.
Seit 2017 wohnt Asger Nissen in Berlin und studiert im Bachelor Jazzsaxofon an dem Jazz Institut Berlin der Universität der Künste. Mit seinem starken und emotionalen Sound, sowie seinem energischen und neugierigen Ansatz hat er einen festen Namen in den deutschen Jazzkreisen für sich aufgebaut. Er hat mit mehreren einflussreichen Jazzmusikern zusammengearbeitet, darunter beispielsweise Jim Black, Wanja Slavin, Jonas Westergaard, Chris Dell, Otis Sandsjö, Petter Eldh, Uli Kempendorff, Pablo Held, Bernhard Meyer, Phil Donkin. Asger Nissen tourte bereits in Dänemark, Schweden, Deutschland, Polen, Österreich, England und Amerika. Er spielte Auftritte auf großen europäischen Jazz Festivals wie Copenhagen Jazz Festival, Jazz Baltica und North Sea Jazz Festival.
Asger wurde jüngst mit dem JIB Jazzpreis der Karl Hofer Gesellschaft ausgezeichnet.

Randall Nordstrom
- Kontrabass -
Gebürtiger Amerikaner, Solo-Bassist der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, vorher Solo-Bassist der Berliner Symphoniker und im Ensemble ORiol Berlin.
Von 1993 bis 2000 Unterricht von Streicherklassen an der Sophie-Scholl-Schule in Berlin, 2004 bis zu seinem Weggang aus Berlin Einrichtung und Leitung eines Mini-Bass-Projekts an der Rudolf-Steiner-Schule Berlin. Langjähriger Dozent für Streicherklassenunterricht.

Flavio Nunes
- Gitarre -
Schon bevor Flávio Nunes Gitarre und Musikpädagogik an der Universität Londrina in Paraná studierte, spielte er in zahlreichen Bands und Musikprojekten. Von Samba de Raiz, Choro, MPB, Forró, Bossa Nova bis hin zum Blues, Reggae und Jazz Manouche - all diese unterschiedlichen Musikstile vereint der gebürtig aus São Paulo stammende Musiker mit virtuoser Präzision und Leidenschaft. Über die Jahre hat sich Flávio auf die Cavaquinho und die traditionelle siebensaitige Gitarre (Sete Cordas) spezialisiert - eine Akustikgitarre aus Brasilien, die hauptsächlich in der Choro- (oder Chorinho-) und Samba-Musik verwendet wird. Neben dem brasilianischen Jazz gehört zu den starken musikalischen Interessen von Flávio auch der Jazz Manouche. Auf den kleinen Bühnen des renommierten SESC, Jazz nos Fundos, Bourbon Street Music Club, u.a. fühlt sich Flávio genauso zu Hause wie auf denen von internationalen Jazzfestivals, wie z.B. das Festival BB Seguros de Blues e Jazz, Bourbon Jazz Festival in Paraty und Festival de Jazz Manouche in Piracicaba.

Prof. Hubert Nuss
- Klavier -
begann mit acht Jahren eine klassische Klavierausbildung, mit 16 erhielt er zusätzlich Unterricht in Kirchenorgel und klassischer Improvisation und machte gleichzeitig erste Erfahrungen im Jazzbereich. Er war von 1982 bis 1986 Pianist im Jugendjazzorchester Baden-Württemberg sowie von 1988 bis 1989 im Bundesjazzorchester.
Er studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik Köln und schloss 1992 „mit Auszeichnung“ ab. 1993 bis 1994 war er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar tätig, anschließend bis 1998 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Seit 1998 ist er Hauptfachdozent für Jazzklavier an der Universität der Künste Berlin und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Heute ist er Professor für Klavier (Jazz) an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Stuttgart.
1997 gründete Hubert Nuss sein eigenes Trio mit John Goldsby (b) und John Riley (dr), mit dem er inzwischen vier CDs veröffentlicht hat.

 

Dorothea Ohly-Visarius
- Gesang, Gehörbildung, Musiktheorie -
studierte an der Musikhochschule Detmold. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Arthur Janzen und Maria Friesenhausen.
Sie konzertiert als Sängerin, ist als Gesangspädagogin tätig und Professorin für Gehörbildung und Tonsatz an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford.
Als Akademiedozentin unterrichtet sie die Fächer Gehörbildung, Musiktheorie und Gesang in den Qualifizierungsmaßnahmen der Laienmusik.

Anastasia Olfert
- Tanzvermittlung -

Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin und Bühnendarstellerin mit dem Schwerpunkt Tanz, arbeitet im Bereich Tanzvermittlung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In internationalen und interkulturellen Kontexten arbeitete sie als Choreografin, entwickelte Konzepte und inszenierte Tanzstücke mit Profi- und LaiendarstellerInnen weltweit. Dabei suchte sie immer nach dem eigenen, individuellen Ausdruck der Bühnendarsteller*innen.

Seit 5 Jahren arbeitet sie mit der DIN A 13 tanzcompany unter der Leitung von Gerda König, eines der wenigen mixed-abled-Tanzensembles.

Anastasia Olfert forscht im Bereich Bewegung und Ausdruck, ist in der Ausbildung bei dem „DGT der integrativen Tanztherapie“ und im Body Mind Centering Programm von „moveus“.

Charles Onyeke
- Chorleitung -

wurde in Nigeria geboren und studierte dort bis zu seinem Bachelor-Abschluss. Er nahm in diser Zeit an verschiedenen musikalischen Ausbildungen, Veranstaltungen, Wettbewerben und Konzerten teil. Seit 2008 ist er Chorleiter und hat schon viele Chöre ausgebildet und zu Wettbewerben geführt. Er lebt derzeit in Essen und studiert an der Universität Duisburg-Essen. Aktuell ist er Chorleiter der St. Gertrude African Community Essen. Er trainierte und führte die St. Gertrude African Voices 2019 zum WDR-Wettbewerb Der Beste Chor im Westen. Charles Onyeke ist ein afrikanisch orientierter Musiktrainer und -lehrer!

Prasanna Oommen
- Kulturelle Bildung & Diversität -

arbeitet seit 20 Jahren als Moderatorin (deutsch/englisch), Öffentlichkeitsarbeiterin und Referentin in den Bereichen Kultur, Bildung, Gesellschaft und Medien. Für den Einbezug pluraler Perspektiven leitet sie Fortbildungen, berät Institutionen & Kommunen und begleitet diese in ihren Diversitätsorientierungs-Prozessen. 

Sie war Pressesprecherin verschiedenster Unternehmen & Institutionen und ist aktives Mitglied und Mentorin bei den Neuen deutschen Medienmacher:innen, einem bundesweiten Journalist:innen-Netzwerk. Ihre Themenschwerpunkte sind: Transkulturelle Öffnung in der staatlichen und freien Kulturlandschaft, Bildungsgerechtigkeit und Digitalisierung, Kulturelle Bildung & Diversität, Stadtentwicklung und diversitätssensible Kommunikation. 

www.prasannaoommen.de

Ulla Oster
- Kontrabass, E-Bass, Komposition, Arrangement, Bandcoaching -
Abgeschlossenes Studium Musikhochschule Köln (Hauptfach Klavier) und Universität Köln (Germanistik). Danach Wechsel zum Kontrabass als Hauptinstrument. Arbeitet seit den 80er Jahren in diversen Kölner und überregionalen Bands (F, Köln Connection, Norbert Stein Pata Orchester, United Women’s Orchestra, Wollie Kaiser Timeghost, Christina Fuchs No Tango, Composer’s United Ensemble, Cologne Contemporary Jazz Orchestra u.v.a.) und ist dabei offen für Ensembles unterschiedlichster Stilistiken. Spielte u.a. mit Sam Rivers, Doug Hammond, Terry Lyne Carrington, Ingrid Jensen, Uwe Kropinski, Jaki Liebezeit, Willi Kellers, Thomas Heberer, Reiner Winterschladen, Dieter Manderscheid, Ekkehard Jost, Joe Bonica, Roberto Di Gioia, Peter Weniger, Michel Massot, Julia Hülsmann, Angelika Niescier, Christoph Hillmann, Laia Genc, Frank Wingold, Florian Weber, Matthias Schriefl u.v.m. 
 
Festivalauftritte in Moers, Leverkusen, Kölner Jazzhaus-Festival und Kölner Philharmonie, Viersen, Vilshofen, St. Ingbert, Grenoble, Antwerpen, Wien, St. Petersburg u.v.a.; Tourneen in Österreich, Schweiz, Russland, Bahrain, Ägypten, div. Nahost-Länder, USA, Australien, Marokko. CD-, Radio- und TV-Produktionen für WDR, SFB, Südwestfunk, Radio Bremen, BR, HR, SR, Deutschlandradio … Komponiert und arrangiert für Bands vom Duo bis zu Big Band und Großorchester; schreibt Theater- und Filmmusiken. Dozentin beim Bundesjazzorchester, an der HfM Saar, Leitung diverser Improvisationsworkshops mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, regelmäßiger Unterricht an der Offenen Jazzhausschule Köln.

Enver Yalçin Özdiker
- Komposition, Gitarre -

Dipl.-Komponist, Dipl.-Musiker, geboren in Ankara. Studium zunächst an der dortigen staatlichen Musikhochschule im Fach Gesang (Diplomabschluss 2003), nachher an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Fach Komposition (Diplomabschluss 2010).
Zahlreiche Veranstaltungen/Auftritte als Komponist/Dirigent wie auch als Interpret in Deutschland, der Türkei, Frankreich, Holland, Belgien. Beschäftigung mit der klassischen türkischen bzw. osmanischen Musik und deren Instrumenten. Zurzeit promoviert er im Fach Musikwissenschaft (Folkwang Universität der Künste). Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern und Ensembles, u.a. Bochumer Symphoniker, Hagener Philharmoniker, Wuppertaler Bühnen, Ensemble Linea, Ensemble Hezarfen ...
Er arbeitet als freiberuflicher Komponist und Interpret sowie an der Musikschule Bochum als Gitarrenlehrer. Seine Instrumente: Ney (Bambusflöte), Ud (Laute), Gitarre, Klavier.

Melina Paetzold
- Klarinette -

Krisztián Palágyi
- Akkordeon -

wurde 1991 in eine ungarische Familie in Serbien geboren. Als Mitglied des Ensemble87, Duo Accordarra und Junge Deutsche Philharmonie zählt er zu den vielseitigsten Akkordeonisten seiner Generation. Krisztián gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den ersten Preis beim renommierten Akkordeon Musikpreis 2015. Trotz seines jungen Alters konzertierte er bereits in weiten Teilen Europas, in weltweit bekannten Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, dem Herkulessaal München und mit Orchestern, u.a. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Ensemble Moderne, den Duisburger Philharmonikern sowie beim Tanz Theater Wuppertal Pina Bausch und mit der Compagnie Sasha Waltz & Guests.

Der Akkordeonist absolvierte seinen Bachelor und Master of Music beim Prof. Edwin A. Buchholz und David Smeyers in an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Er war Stipendiat war bei der Werner Richard - Dr. Dörken Stiftung sowie der Hartmut und Lore Schuler Stiftung.

 

Schirin Partowi
- Gesang -
Die persisch - deutsche Altistin Schirin Partowi ist in Deutschland aufgewachsen und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Folkwang Hochschule in Essen mit Auszeichnung. Neben einer klassischen Konzertlaufbahn, die sie als Solistin an viele große Spielstätten Europas und des Nahen Ostens führte, bewegt sich die Sängerin mit dem außergewöhnlichen Timbre auch erfolgreich auf anderem musikalischem Terrain und kreiert eigene Programme von Barock bis Jazz. So erwachte Schirin Partowis Interesse für die Musik ihrer persischen Vorfahren und ausgelöst durch die zunehmenden politisch motivierten Religionskrisen – folgte die Beschäftigung mit jüdischer und islamischer Musik und die Entwicklung erster interkultureller Konzert- und Performance-Programme. Hieraus folgte dann die Einladung, den Gesangspart für den Soundtrack des Kinofilms DER MEDICUS zu schreiben und einzuspielen. In der künstlerischen Leitung entwickelt Schirin Partowi das musikalische und inhaltliche Konzept des 2011 aus der Kulturhauptstadt RUHR.2010 hervorgegangenen interkulturellen AVRAM Ensembles www.avram-ensemble.de

Prof. Joost Patocka
- Schlagzeug -

Joost Patocka gehört zu einer kleinen Gruppe von Musikern, die sich sowohl auf die Vergangenheit als auch auf die Zukunft konzentrieren können. Am Königlichen Konservatorium in Den Haag arbeitete er mit den Schlagzeugern Eric Ineke und Clarence Becton an einem klassischen Idiom, das bis heute die Grundlage für seinen ansonsten zeitlosen Stil bildet. Joost studierte auch bei bedeutenden amerikanischen Schlagzeugern wie Joe Morello, Marvin 'Smitty' Smith und Carl Allen. Dabei entwickelte er eine ebenso solide wie abenteuerliche Spielweise, die ihn zu einem der gefragtesten Jazz-Schlagzeuger der Niederlande werden ließ. 

In den letzten 30 Jahren war Joost auf Tournee in Japan, Russland, den Vereinigten Staaten, Korea und in ganz Europa. Er hat unter anderem mit Künstlern wie Kurt Rosenwinkel, Rita Reys, Branford Marsalis, Nat Adderley, Teddy Edwards, Benjamin Herman, Candy Dulfer, Gary Bartz und fast allen Vertretern der europäischen Jazz-Szene gespielt. Er ist auf über 40 Alben und CDs zu hören.  

Joost ist auch ein engagierter Jazzpädagoge und hat derzeit eine Professur für Jazzstudien an der Codarts University of the Arts in Rotterdam inne.

www.joostpatocka.nl

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Joost Patocka is one of a small group of musicians able to focus on both the past and the future. At the Royal Conservatory in The Hague he worked on a classical idiom with drummers Eric Ineke and Clarence Becton, which to this day has been the foundation of his otherwise timeless style. Joost also studied with major American drummers such as Joe Morello, Marvin ‘Smitty’ Smith, and Carl Allen. In doing so, he developed a way of playing as solid as it is adventurous, helping him become one of the most sought-after jazz drummers in the Netherlands.

Over the last 30 years Joost has toured in Japan, Russia, the United States, Korea and around Europe. Amongst others, he has performed with artists such as Kurt Rosenwinkel, Rita Reys, Branford Marsalis, Nat Adderley, Teddy Edwards, Benjamin Herman, Candy Dulfer, Gary Bartz and almost everybody in the European Jazz Scene. He can be heard on over 40 albums and cd’s.

Joost is also a dedicated jazz educator and currently holds a professorship in jazz studies at the Codarts University of the Arts in Rotterdam

Susanne Paul
- Violoncello -

wuchs in einer deutsch-mexikanischen Familie in Kalifornien auf und spielt seit ihrer frühen Kindheit Cello. In der Pubertät warf sie es in die Ecke zugunsten von Punk-E-Bass und Flamencogitarre, studierte dann aber doch noch Klassik und wurde schließlich ernsthaft abhängig vom Jazzcello. Ihre Musik verbindet Jazz mit verschiedenen Einflüssen wie Flamenco, brasilianische Musik oder Rock. Sie spielt und komponiert in zahlreichen Bands und Projekten, u.a. mit Etta Scollo und Uwe Kropinski und ihrem eigenen Streichquartett, dem MOVE String Quartet. Seit 1997 unterrichtet sie Kurse und Fortbildungen zum Thema Jazz, Improvisation & Tango für Streicher, seit 2012 regelmäßig an der Bruckner-Uni Linz. Sie hat Noten und Lehrmaterial veröffentlicht, u.a. ist sie Ko-Autorin des Hefts „Groovy Strings“ (Breitkopf & Härtel). Sie lebt in Berlin. www.groovecello.de

 

Bilgen Pehlivan
- Kulturmanagement -

Beruftätigkeit seit 1992: Kliniken Köln, Fachkrankenschwester für Intensivpflege; seit 2011: Hygienefachkraft
Bildungsweg 1989 bis 1992: Ausbildungsstätte, Köln Holweide, Abschluss: Krankenschwester; 1994 bis 1996: Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege; 2012 bis 2014: Weiterbildung Hygienefachkraft; 2021 bis heute: Vorstandsmitglied im Kulturbunker Köln-Mülheim
Berufsbegleitende Weiterbildungen 2021: Projektmanagement; 2023: Kulturmanagement; Ehrenamtliche Tätigkeit seit 2021: Weltkulturbühne e.V., Programm-Projektleitung

Nevena Pejcic
- Jazzklavier / Komposition -

lernte als Jugendliche klassisches Klavier und Jazzklavier an der Musikschule in Subotica/Serbien. Am Ende des Musikgymnasiums wurde sie als herausragende Schülerin der Generation nominiert. Im Juli 2015 wurde sie an der Fakultät für Musik und Kunst in Belgrad - Fachbereich Jazzklavier – aufgenommen und schloss im Juli 2019 ihr Studium mit einem ersten Abschluss erfolgreich ab. Das darauffolgende Masterstudium an der gleichen Fakultät schloss sie 2020 ab. Derzeit studiert sie Jazzkomposition/ Arrangement an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Florian Ross.
Während ihrer Musikausbildung nahm sie bisher an vielen Musikwettbewerben teil, sowohl national als auch international, die in Belgrad, Zrenjanin, Cuprija, Sabac, Budapest, Graz, Gorizia, Cluj (Rumänien) stattfanden. Letztes Jahr kam sie unter zehn Komponist:innen in die engere Auswahl für das Projekt "Balkan Youth Orchestra", für das sie zwei Originalkompositionen eingereicht hat, die Ende April 2021 in Montenegro aufgeführt wurden. Dieses Jahr kam eine ihrer Kompositionen in die engere Auswahl für das Projekt "Auf der Suche nach unseren musikalischen Wurzeln" in Montenegro und wurde in Podgorica, Tirana und Banja Luka aufgeführt.
Mit ihrer Band Vocal Quartet MING spielte sie viele Konzerte und Auftritte auf Festivals, darunter auf dem Nishville Jazz Festival, Belgrade Stories, Subotica City Day, Karusel (Cacak), Jazz in the Park (Rumänien), Jazz Festival (Kosovska Mitrovica), Banski dvor (Banja Luka), Pancevo Jazz Festival, Novosadski Jazz Festival, Nacht der Museen in Subotica, und viele andere. Im Jahr 2020 erhielt sie von der Vereinigung Serbia Creates einen Preis für eines der 30 besten artworks in Serbien.

Prof. Dr. Malte Pelleter
- Sound-Kulturwissenschaften -

ist Soundkulturwissenschaftler und Juniorprofessor für Musikpädagogik und Cultural Studies an der Universität Münster. Er arbeitet zu Beatmaking- und Sampling-Musikpraxen und ist Teil des KollektivARK, das Soundformate für wissenschaftlich/künstlerisches Arbeiten entwickelt. In Münster leitet er das DiDiPro-Teilprojekt »Breaks & Samples«. (Workshop Digital DJing als Wissenspraxis)

Gabriel Pérez
- Holzblasinstrumente -

Studium Jazz-Saxofon, Komposition und Arrangement an der Musikhochschule Köln;1984–1988 Banda Sinfónica de la Provincia de Córdoba, Argentinien; 1986–1989 Lehrauftrag für Jazz-Saxofon an der Musikhochschule CEIM in Córdoba, Argentinien; seit 1994 Tourneen und Gastproduktionen in Schauspiel- und Theaterhäusern im In- und Ausland; seit 1997 weltweite Konzertreisen mit eigenen Projekten unter dem Namen ‘Música Argentina para Big Band‘; seit 2005 Gastdirigent, Komponist und Arrangeur für diverse Landesjugendjazzorchester, Jugendsinfonie-, Kammerorchester und Bläserphilharmonien; 2008 WDR Jazzpreis in der Kategorie Komposition und Arrangement; seit 2008 im künstlerischen Leitungsteam des Jugendjazzorchesters NRW; Konzerte und Produktionen u.a. mit der WDR Big Band, HR Big Band, Chris Potter, David Liebman, Mike Stern, Nils Wogram, Luciano Biondini, Afra Mussawisade. Arrangementaufträge u.a. von der Big Band des WDR, HR, NDR, dem ‘Zürich Jazz Orchestra‘, dem ‘Parco della Musica Jazz Orchestra Rome‘, der Universität Kyoto / Japan, dem ‘Cologne Contemporary Jazz Orchestra‘, dem ‘Córdoba Symphonic Wind Orchestra‘ / Argentinien, den Dresdner Sinfonikern, sowie der ‘Amsterdam Conservatory Big Band‘. https://www.gabriel-perez.com/about-1/

Prof. Dr. Nicolai Petrat
- Instrumentalpädagogik -

Professor für Didaktik der Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Schülermotivierung im Instrumentalunterricht, neuen Perspektiven der Unterrichtsreflexion u. Unterrichtsgestaltung sowie psychologischen Dimensionen der Musikverarbeitung.
Nach dem Abitur studierte er an der Universität Hamburg Musikwissenschaft sowie an den Musikhochschulen in Hamburg und Wien Cello, u.a. als Meisterschüler von Prof. André Navarra. Seine künstlerischen sowie pädagogischen Studien hat er mit dem Konzert-Diplom sowie dem Examen zum „Staatlich geprüften Musikerzieher“ abgeschlossen, die Musikwissenschaft mit Magister Artium und Promotion. Viele Jahre war er an mehreren Konservatorien und Musikschulen als Dozent für Cello sowie als pädagogischer Lehrbeauftragter an verschiedenen Musikhochschulen tätig. Er ist Autor einiger Bücher und Artikel zur Instrumentalpädagogik.
Seit vielen Jahren hält er Vorträge auf Symposien und wird von Landesverbänden der Musikschulen regelmäßig zur Veranstaltung von Workshops/Lehrerfortbildungen eingeladen.
Hier geht es zur Homepage von Nicolai Petrat.

Barbara Pfeffer
- Gesang -
Barbara Pfeffer (Mezzosopran) studierte in Essen Kirchenmusik, Schulmusik und Philosophie. Nach dem Staatsexamen an der Folkwang Universität der Künste setzte sie ebenfalls dort ihr Studium für Oper und Konzertgesang fort.

1989 legte sie die Künstlerische Reifeprüfung ab und erhielt einen Hochschulpreis.

Barbara Pfeffer war als Oratorien- und Liedsängerin tätig und wirkte bei nationalen und internationalen Festivals als Solistin mit.
Gleich nach dem Studium wurde sie im Lehrauftrag an die Folkwang Hochschule verpflichtet und unterrichtet dort seit 1995 hauptamtlich als Lehrkraft für besondere Aufgaben das Fach Gesang.

Barbara Pfeffer ist Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen (BDG).

Nicolai Pfeffer
- Klarinette -
Nicolai Pfeffer erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule Köln in der Meisterklasse von Ralph Manno. Wichtige künstlerische Impulse erfuhr der 1985 geborene Klarinettist zudem im Rahmen eines Gaststudiums an der Indiana University Bloomington in der Klasse von Howard Klug sowie bei internationalen Meister- und Kammermusikkursen mit Sabine Meyer, Karl Leister, Alan Hacker, Charles Neidich u. v. a. 
Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien begleiteten Nicolai Pfeffers bisherigen Werdegang. Neben seiner umfangreichen künstlerischen Tätigkeit widmet er sich mit großem Interesse der Neuedition kammermusikalischer und solistischer Kompositionen für die Klarinette, die unter anderem nebst eigenen Bearbeitungen bei so renommierten Musikverlagen wie G. Henle Verlag und Breitkopf & Härtel Veröffentlichung fanden. 
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Konzerte in den wichtigsten Sälen Deutschlands  und Europas runden seine Tätigkeit als Musiker ab. Nicolai Pfeffer ist ein gefragter Pädagoge und unterrichtet Klarinette an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, der Hochschule für Künste Bremen sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Dr. Elisabeth Philipp-Metzen
- Gerontologie -
ist Diplom-Gerontologin und lehrt an der Fachhochschule Münster.

Helmut Pieper
- Chorleitung -

ist als Dozent für Musiktheorie, Tonsatz und Gehörbildung an der Universität Dortmund tätig. Neben seiner Arbeit als Musikpädagoge ist er ein gefragter Dozent bei Seminaren für Musik- und Chorpädagogik sowie für chorische Stimmbildung. Er ist Landeschorleiter und Leiter des Musikrates im Chorverband NRW und Musikdirektor FDC. Er ist regelmäßig als Juror bei renommierten Chorwettbewerben (Beratungs- und Leistungssingen, Landeschorwettbewerb etc.) tätig. Er ist nicht nur erfahrener Komponist und Arrangeur auf dem Gebiet der Chormusik, sondern besitzt auch eine jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent und Chorleiter verschiedenster hervorragender Chöre. Dazu gehören auch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen, sowie hervorragende Erfolge bei Chorwettbewerben und die Durchführung renommierter Konzertreihen. Neben der Aufführung großer oratorischer Chorwerke mit Orchester interessiert ihn insbesondere auch die stilistisch breit gefächerte Arbeit an der A-cappella-Literatur.
Sein kompositorisches Schaffen im Bereich der Chormusik hat in das Repertoire vieler Chöre Einzug gehalten. Seine Kompositionen orientieren sich dabei stets an der chorischen Praxis. Stilistisch breit aufgestellt schreibt er Werke in allen Schwierigkeitsgraden und für verschiedenste Aufführungs-situationen. Als Buchautor schreibt er Lehrwerke zur Chorleitung. Sein zuletzt erschienenes Buch „Intonationspraxis Chor“ findet große Anerkennung in der Chorszene.
Er studierte Kirchenmusik (A-Examen), Orgel, Tonsatz, Musiktheorie und Gehörbildung an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund. Er war lange als Regionalkantor tätig und mit der Leitung der regionalen Ausbildung der Kirchenmusiker im östlichen Ruhrgebiet betraut. Außerdem hatte er Lehraufträge an verschiedenen Musikhochschulen (Dortmund, Mannheim) und Akademien.

Agnes Pieper
- Chorleitung -

ist Chorleiterin, studierte Kirchenmusik an der Musikhochschule in Detmold und arbeitet hauptberuflich als Schulmusikerin. Sie hat jahrzehntelange Erfahrung mit verschiedensten Chorgruppen und Chorgattungen, so auch als Leiterin von „Toni singt im Liedergarten“-Gruppen.

Milena Pieper
- Kreativer Kindertanz -

Dozentin für kreatives Tanzen mit Kindern; ausgebildete Tanz- & Bewegungspädagogin (stattlicher Abschluss bei Impuls e.V. Bremen und an der Lola Rogge Schule Hamburg); ausgebildete Schauspielerin (Bühnenreife, Schule für Schauspiel Hamburg); Weiterbildung zum Clown (an der Tamala Clown Akademie und Jokers-Glownschule Hamburg); Diverse Angebote für Hamburger Kitas im Bereich Kreativer Kindertanz; Workshopleiterin im Bereich Clownerie

João Luís Nogueira Pinto
- Gitarre -

„João Luís ist sowohl ein erstklassiger Gitarrist mit außergewöhnlich ergreifendem Klang und verblüffender Flexibilität, als auch ein begnadeter Komponist, der brasilianische Musik, Klassik und Jazz kunstvoll und formvollendet miteinander zu verbinden weiß.

Geboren in Minas Gerais, einem südöstlich gelegenen Bundesstaat Brasiliens, und aufgewachsen in Rio de Janeiro, begann er im Alter von 6 Jahren mit dem Gitarrenspiel.

Schon als zehnjähriger verschmolz João Luis in seinen Kompositionen musikalische Universen: Die ländliche Welt von Minas Gerais und die urbane Musik der Metropole Rio de Janeiro waren dem Nachwuchstalent neben weiteren Stilrichtungen bereits immanent vertraut.

2002 erhielt er den Preis für den besten jungen Instrumentalisten beim renommierten Musikwettbewerb BDMG Cultural (Brasilien). 

Nachdem er seinen Kurs für klassische Gitarre bei Dr. Prof. Guilherme Vincens abgeschlossen hatte, spielte und koproduzierte er das Werk "Brasiliando" der Sängerin Júlia Ribas, das von der Zeitung "O Globo" als bestes brasilianisches Album des Jahres 2005 ausgezeichnet wurde. 

2007 zog es den Musiker und Komponisten zum Studium der Jazzgitarre nach Deutschland, wo er an der Folkwang Universität in Essen sein Diplom erhielt.

Seitdem genießt João Luís eine solide Karriere in Europa, und über Europas Grenzen hinaus.

Der Ausnahmegitarrist hat bereits Auftritte an Spielstätten wie dem Manzoni (Mailand, ITA) dem Theater der Royal Northern Sinfonia (Gateshead, GBR) oder der Tschaikowsky Concert Hall (Moskau, RUS) zu verzeichnen.“

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