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Preisträgerkonzert des 13. Jugend-Kammermusikförderpreises NRW 2026

Sechs junge Kammermusik-Ensembles wurden am Sonntag mit dem diesjährigen Jugend-Kammer-musikförderpreis NRW ausgezeichnet. Sie präsentierten sich beim Preisträgerkonzert im Fürstensaal des Barockschlosses Ahaus.

Als Schirmherrin des Wettbewerbs gratulierte Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Jugendlichen persönlich: „Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger des Jugend-Kammermusikförderpreises NRW! Die musikalischen Darbietungen waren wirklich beeindruckend. In den Auftritten steckten viel Übung, großes Können und vor allem Freude an der Musik. Genau diese Freude möchten wir bei möglichst vielen Kindern und Jugendlichen wecken. Deshalb liegt die kulturelle Bildung, insbesondere die musikalische, der Landesregierung und mir persönlich sehr am Herzen.” Brandes betonte außerdem die starke Unterstützung der musikalischen Landschaft in Nordrhein-Westfalen durch die Landesmusikakademie NRW. Höhepunkt des Preisträgerkonzerts war die Überreichung der Urkunden an alle Preisträgerinnen und Preisträger durch Ministerin Brandes.

Neben Ina Brandes gratulierten Klaus Pontius (Förderkreis Kultur und Schlösser), Armin Eichenmüller (Landesmusikrat NRW), Jürgen. Büngeler (Vorstand Sparkasse Westmünsterland) sowie Stefan Vörding (Direktor Landesmusikakademie NRW) den Siegerinnen und Siegern. „Die Ensembles, die beim Abschlusskonzert zu hören waren, haben bereits beim Landeswettbewerb Jugend Musiziert NRW den ersten Preis gewonnen und somit herausragende Ergebnisse erzielt. Dieses Können haben sie beim Abschlusskonzert nochmals unter Beweis gestellt. Eine herausragende Leistung und eine super Veranstaltung, die wir gerne finanziell unterstützt haben“, betonte Jürgen Büngeler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, nach dem Konzert. Die Sparkasse Westmünsterland unterstütze die Veranstaltung mit einer Spende in Höhe von 6.000 Euro. Auch Stefan Vörding, Direktor Landesmusikakademie NRW, zeigte sich begeistert und betonte die Bedeutung des Wettbewerbs: „Junge Talente zu fördern gehört zu unseren wichtigsten und schönsten Aufgaben“, so Vörding.  „Ich freue mich sehr, dass wir durch diesen Wettbewerb junge Menschen unterstützen und ermutigen können,ihrer Leidenschaft nachzugehen.” 

Der Wettbewerb um den 13. Jugend-Kammermusikförderpreis NRW 2026 wurdeveranstaltet von der Landesmusikakademie NRW und maßgeblich unterstützt durch den Förderkreis Kultur&Schlösser, die Sparkasse Westmünsterland und die Ernsting Kunst- & Kulturstiftung. Dank dieser großzügigen Förderung war es möglich, die herausragenden Leistungen der Ensembles angemessen und in diesem Jahr mit erhöhten Summen zu prämieren.

Den Jugend-Kammermusikförderpreis NRW mit Auszeichnung vergab die Jury in diesem Jahr gleich zweimal: an das Geigenduo Antonia Hermine Hellwig und Caroline Anna Hellwig aus Düsseldorf sowie an das Panelu-Quartett mit Elisabeth Graf, Violine (Düsseldorf) Antonia Hermine Hellwig, Violine (Düsseldorf), Oskar Batzdorf, Viola (Erkrath) und Isabelle Clara Weinsheimer, Violoncello (Oberhausen). Antonia Hermine und Caroline Anna Hellwig zeigten direkt nach der Preisverleihung die Vielseitigkeit ihres Könnens bei Louis Spohrs Duo Concertante op. 67, 2 und beim „Konsert over Norske Melodier“ des norwegischen Komponisten Johan Halvorsen. Das Panelu-Quartett setzte mit Beethovens Streich-quartett op. 18 Nr. 4 den glänzenden Schlusspunktdes Konzerts.

Nach der Begrüßung durch Stefan Vörding, Direktor der veranstaltenden Landesmusikakademie NRW, hatte das Celloduo Audrey und Olivia Zheng aus Düsseldorf das Konzert schwungvoll mit Niccolò Paganinis „Variationen auf einer Saite über ein Thema aus G. Rossinisʹ Moses in Ägyptenʹ“ eröffnet. Catharina Volbers (Havixbeck)und Anna Katharina Diekamp (Münster) bewiesen mit Werken von Johann Vierdanck, Georg Philipp Telemann und Michel Keustermanns, dass sich mit der Blockflöte in kundigen Händen hervorragend Musik vom Frühbarock bis zur Gegenwart gestalten lässt. Das Aachener Oboenduo Helene Kreuser und Yumiko Maria Bartz verbreitete mit „Shepherds of Provence“ von Eugène Bozza beschwingt französisches Flair, bevor das Tuba- und Posaunenduo Emil Hansol Sülberg und Mattis Jo Koling aus Münster einen Bogen von Georg Friedrich Händels Suite a due hin zum „Devil’s Waltz“ des zeitgenössischen Komponisten Steven Verhelst spannte.


Fotos: Julia Schwietering


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