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Dozent:innenliste

Prof. Sarah Semke
- AME, MFE, EMP -
studierte Allgemeine Musikerziehung (AME) an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Sie erweiterte ihre Ausbildung auf den Gebieten Stimmbildung, Gesang, Modern Dance und Pop-Chorleitung und absolvierte eine berufs-begleitende Fortbildung für 'Musiktheater und Musical mit Kindern' an der Akademie Remscheid.
Seit 1986 ist sie als Lehrkraft an der Bergischen Musikschule Wuppertal tätig, zunächst mit Musikalischer Früherziehung (MFE) und Klavier mit den Schwerpunkten Frühinstrumental- und Gruppenunterricht. Seit 1997 leitet sie das Musicalensemble der Bergischen Musikschule, 2000 übernahm sie der Fachbetreuung Grundstufe an der Bergischen Musikschule, welche Koordinations-aufgaben und eigene Unterrichtstätigkeit in Eltern-Kind-Musikgruppen, Musikalischer Früherziehung (MFE) und Grundausbildung (MGA), Kooperationsprojekten mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen sowie die Organisation und Moderation von Kinderkonzerten und Musikschulveranstaltungen beinhaltet.
Ebenfalls seit 2000 ist sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal tätig: zunächst im Lehrauftrag für MFE, seit 2008 als Professorin für Allgemeine Musikerziehung / Elementare Musikpädagogik (EMP).

Danijel Sesar
- Tanzvermittlung -
arbeitete 26 Jahre lang als Verwaltungsfachangestellter in einer kommunalen Verwaltung. Schon während seines Dienstes in der Verwaltung fing er an, in verschiedenen Gruppen und Formationen zu tanzen, zu performen und zu schauspielern. Nach dem Verlassen seiner Verwaltungstätigkeit machte er seine Kunst, insbesondere den Tanz, zu seinem Hauptberuf. Hierbei liegt sein besonderes Augenmerk auf der Diversität von Körpern. Da er selbst seit Geburt eine spastische Lähmung hat, ist es ihm ein sehr großes Anliegen, Menschen mit normativen Körpern, die keine Erfahrung mit den Bewegungsabläufen eines nicht normativen Körpers haben, solche näher zu bringen. Genau das war auch der wichtigste Grund für ihn am MADE-Programm von DIN A 13 teilzunehmen, da dies dort eines der Hauptziele dieser dreijährigen Weiterbildung ist.

Madona Shaqiri
- Tanz -
ist Tänzerin aus Leidenschaft. Ihre Tanz-Workshops leben von einer Begeisterung für Bewegung; Hauptberuflich ist sie Erzieherin; Tanzpädagogin für verschiedene lateinamerikanische Tänze wie Salsa, Bachata und Merenge; sowie die spielerische Mischung aus Zumba, Modern Dance und Improvisations-Tanz;

Azad Shawaysi
- Santur -

ist ein kurdischstämmiger Iraner, der aus politischen Gründen seine Heimat verlassen musste. Seit seiner Kindheit spielt er auf dem traditionellen orientalischen Hackbrett "Santur".

Angelika Sheridan
- Flöte, Improvisation -

arbeitet als freischaffende Flötistin in den Bereichen Improvisation, experimenteller und neuer Musik. Sie tritt international in verschiedenen Ensembles und Orchestern der improvisierten und neuen Musik auf. Als Lehrbeauftragte der Hochschule für Musik und Tanz Köln lehrt sie an den Standorten Köln und Aachen Flöte, Improvisation, Allgemeine Didaktik und Fachdidaktik. Zudem ist sie Lehrkraft an der Musikschule der Stadt Monheim am Rhein.

Omid Shirazy
- Trompete, Komposition, Electronics -

kam 1986 mit 14 Jahren aus Teheran nach Bochum. Dort machte er Abitur, studierte dann an der HKA Arnhem/Niederlande und anschließend an der Folkwang Universität der Künste in Essen mit dem Studienschwerpunkt Jazz und Elektronische Komposition. 
Omid Shirazy spielt Trompete, Klavier, Geige und singt – ist aber im tiefsten Herzen ein Soundtüftler. So hat er ein eigenes Instrument mit dem Namen „Freeak“ entwickelt. Es sieht aus wie eine spacige Bass-Gitarre aus dem 23. Jahrhundert, ist aber eine Art portables Tonstudio. Damit kann er live auf der Bühne komponieren, aufnehmen, mischen, dies dann abspielen und dazu noch visuelle Effekte einsetzen. Das „Freeak“ ist sozusagen sein kleines musikalisches Raumschiff für die improvisierten musikalischen Space-Klänge.
Mittlerweile lebt er im Rheinland und ist der Kopf des Om Shira & Exile Orchestra, eines Künstlerkollektivs, das sich aus allen Ecken der Welt in Köln zusammengefunden hat. Gemeinsam bringen sie 'Hi-Tekk-Global-Funk' auf die Bühne. Shows, die Livemusik, Electro und Performances zu einem furiosen Feuerwerk verbinden. 2019 erschien ihr Album 'The One'. Ein weiteres Album, aufgenommen in Iran während der Pandemie, ist in Arbeit.

www.omshira.com

Ramesh Shotham
- südindische Percussion -

ist einer der vielseitigsten und außergewöhnlichsten Musiker der Kölner Szene. Der Percussionist und Schlagzeuger versteht sich als Brückenbauer zwischen Ost und West. Er stammt aus Madras, heute Chennai (Südindien), und ist im Rock, Jazz, Fusion, inac der improvisierten Musik und vielen anderen Musikrichtungen zu Hause. Unvergessen sind seine Konzerte mit Charlie Mariano, dem Karnataka College of Percussion oder der WDR Big Band. Seine eigene Band Madras Special setzt Maßstäbe in Sachen Musik von Weltformat.

Prof. Dr. Ilka Siedenburg
- Musikpädagogik -

nach dem Lehramtsstudium an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Fächer: Musik und Deutsch) Instrumentalpädagogisches Aufbaustudium „Jazz und Popularmusik“ (Hauptfach: Saxofon) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Anschließend freiberufliche Musikpädagogin und Musikerin im Rhein-Main-Gebiet; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sophie Drinker Institut für musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung in Bremen und Lehraufträge an den Universitäten in Oldenburg und Osnabrück. 2005 erhielt sie den Forschungspreis des Arbeitskreises musikpädagogische Forschung (AMPF), ab 2006  Übernahme einerTeilzeit-Vertretungsprofessur an der Musikhochschule Hamburg, parallel dazu Referendariat für das Lehramt an den Sekundarstufen I und II in Bremen. 2008 bis 2010 Lehrerin in Bremen (Oberstufe der Gesamtschulen, Integrierte Stadtteilschule am Leibnizplatz); in dieser Zeit Promotion an der Universität Oldenburg mit der Arbeit „Geschlechtstypisches Musiklernen. Eine empirische Untersuchung zur musikalischen Sozialisation von Studierenden des Lehramts Musik“. Von 2010 bis 2014 Professorin für Didaktik der Populären Musik an der Hochschule Osnabrück; seit 2014 Professorin für Musikpädagogik an der WWU Münster. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Populäre Musik und ihre Didaktik, Improvisation, Musik und Gender, Musikalische Sozialisation.

Clara Siegmund
Elementare Musikpädagogik - Gesangspädagogik

Clara Siegmund studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Elementare Musikpädagogik, Gesangspädagogik sowie Lehramt für die Fächer Musik und Französisch. 

Neben ihren künstlerischen Tätigkeiten als Sängerin und Violinistin ist sie in verschiedenen musikpädagogischen Projekten in Deutschland undFrankreich aktiv. Die Ermöglichung von kultureller Teilhabe steht dabei im Fokus ihrer Arbeit. Sie ist Kursleiterin für Musikalische Früherziehung und Eltern-Kind-Angebote an der Musikschule Saltarello (Köln) und seit 2024 Gesangsdozentin im Projekt „Singen mit Klasse!“ der Kölner Philharmonie. Sie engagiert sich zudem im Bereich der Geflüchtetenarbeit und konzipiert Kinderkonzerte sowie musikalische Workshops für Kinder im ländlichen Raum.

Mit ihrer Arbeit möchte sie Menschen jeden Alters dazu ermutigen, Musik in all ihren Facetten experimentierfreudig und ohne Angst vor falschen Tönen für sich zu entdecken.

Als Sängerin schlägt ihr Herz insbesondere für den Ensemblegesang, so sang sie bereits in namhaften Ensembles wie u.A. dem Kölner Kammerchor (P. Neumann), dem Kammerchor der HfMT Köln (M. Creed, P. Dijkstra, F. Helgath) dem Vokalensemble Caleidon (J. Honecker) und Cantus Novus Köln (M. Bartsch).

Nina-Sophie Siekmann
- Elementare Musikpädagogik -

Kindheitspädagogin (B.A.) mit dem Schwerpunkt musikalische Bildung, Musikschullehrerin, Kursleiterin und Dozentin im Bereich musikalische Bildung, Kinderchorleiterin, MIKA-Multiplikatorin und Beraterin im Projekt „Kita und Musikschule“; langjährige Tätigkeit als Diakonin und Heilerziehungspflegerin in der Behindertenhilfe; erste freiberufliche Erfahrungen im Bereich elementare Musik; Studium der Kindheitspädagogik mit dem Schwerpunkt musikalische Bildung an der FH Bielefeld; Teilnahme an der MIKA- (Musik im Kita-Alltag) Multiplikatorenschulung der Bertelsmann Stiftung; Arbeit an der Musikschule Herford und freiberufliche Tätigkeit im Bereich elementare musikalische Bildung mit den Schwerpunktthemen Singen und Tanzen; partizipative Singleitung und Musik als Erfahrungsfeld im Kita-Alltag; stellvertretende Leitung der Kinderchöre Bethel; Inszenierung von Kindermusicals und Singspielen; Lehrbeauftragte der FH Bielefeld.

Simone Silberzahn
- Schauspiel, Theaterpädagogik, Sozialpädagogik -

ist Schauspielerin, Theaterpädagogin und Dipl. Sozialpädagogin. Studium der Sozialpädagogik in Köln. Ausbildung zur Theaterpädagogin in Köln. Schauspielausbildung an der Berufsfachschule für Schauspiel in Köln. Clownsspiel und Bewegungstheater in Karlsruhe. Puppenspiel und Puppenbau. Chansontheater, Rezitationen, Jugendtheater, Kindermusiktheater, Puppentheater, verschiedene Kurzfilme sowie Fernsehbeiträge. Zahlreiche theaterpädagogische Produktionen in den Bereichen Schule, Hochschule, Freizeit, Erwachsenenbildung, Psychiatrie und Altenheim.

 

Kathrin Simons
- Trompete -

erhielt schon in frühen Jahren eine weitgefächerte musikalische Ausbildung. Ihre Studien der Schulmusik und im künstlerischen Fach Trompete nahm sie im Jahre 2009 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln auf. Den Bachelor mit Hauptfach Trompete schloss sie 2014 ab und den anschließenden Master-Studiengang Trompete Solo im Jahr 2017 ebenfalls bei Professor Urban Agnas in Köln. Weitere Studien und Meisterkurse erhielt sie unter anderem von Frits Damrow, Michael Sachs und Simon Wills.Ihr künstlerisches Tätigkeitsfeld erstreckt sich von zahlreichen Aushilfen und Auftritten im kleinen kammermusikalischen Rahmen auch im Bereich Alte Musik, bis hin zu großen Orchestern, wie u.a. dem Gürzenich Orchester Köln. Auch als Solistin trat sie schon mit einigen Orchestern auf. Im Jahr 2008 erhielt Kathrin Simons den 1. Preis im ACCORDATE Jugend Wettbewerb. 2015 und 2017 war Kathrin Simons Akademistin im Cuban European Youth Orchestra (kurz: CuE) unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und spielte einige Konzerte im Rahmen des Rheingau Musik Festivals. Neben ihren künstlerischen Tätigkeiten tritt Kathrin Simons auch als Dirigentin verschiedener Orchester auf. Blasorchester und Brass Band sind dort ihre Passion, welche sie bis zu Auftritten in die Kölner Philharmonie als auch zu gewonnenen Wettbewerben geführt hat. Seit September 2017 ist sie Fachbereichsleitung für Blasinstrumente an der Städtischen Musikschule Mülheim an der Ruhr.

Jarry Singla
- Klavier, Komposition -

Eine große Offenheit für die unterschiedlichsten Musikkulturen steht seit langem im Mittelpunkt der Arbeit des in Köln lebenden Pianisten und Komponisten Jarry Singla. Mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska gewann er den Creole Preis für Weltmusik und in Gruppen wie "Confluencia" mit dem argentinischen Gitarristen Demián Ornstein oder "Zerua" mit dem bolivianischen Charangospieler Alfredo Paredes verfolgte Jarry seine Vision einer weltoffenen europäischen Musik zwischen Jazz und ethnischer Inspiration.

In seinen aktuellen Ensembles Eastern Flowers und The Mumbai Project ist der Einfluss indischer Musik besonders deutlich ausgeprägt. Das durch die Ensembleförderung des Landes NRW ausgezeichnete Trio Eastern Flowers mit dem Perkussionisten Ramesh Shotham präsentierte sich in den vergangenen Jahren bei renommierten Festivals und Reihen wie "Jazz Utsav New Delhi", „Buenos Aires Jazz“, „Festijazz Bolivia“, „Acht Brücken – Musik für Köln“ und "Musik in Donaueschingen".

Zu Jarry Singlas Arbeiten im weiten Feld des europäischen Jazz gehören Kompositionen für das deutsch-polnisch-französische Trio WEI3 mit dem Kontrabassisten Maciej Garbowski und dem Schlagzeuger und Elektroniker Peter Orins.

2017 arbeitete Jarry mit der Bigband des Hessischen Rundfunks und in einem international besetzten Ensemble des Trompeters Markus Stockhausen. Seit 2018 verfolgt er als Gründungsmitglied des Musikerkollektivs SONIQ das visionäre Ziel, Elemente aus den unterschiedlichsten Kulturen so innovativ zusammenzuführen, dass eine hochaktuelle, authentische Musik entsteht. SONIQ initiierte bislang Begegnungen mit lateinamerikanischen MusikerInnen, orientalischen Saiteninstrumentalisten sowie Tänzerinnen und Sängerinnen unterschiedlicher Kulturen. Renommierte Künstler wie Majid Bekkas, Rhani Krija und Ali Keita zählen zu den Gästen der Projekte.

 

 

 

Njamy Sitson
- Gesang -
Der aus Kamerun stammende Sänger, Multiinstrumentalist, Komponist und Geschichtenerzähler Njamy Sitson lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Er spielt Kalimba (Daumenpiano), Ngoni (Afrikanische Harfe), Conga, Ngombi (kleine Harfe) und Zaa Kouah (Harfenzither). Gleichzeitig ist er Musiktherapeut und Schamane der Bamiléké-Tradition. 
In ganz Europa unterrichtet er afrikanische Vokalpolyphonie und Perkussion aus Zentralafrika an verschiedenen Lehrinstituten, leitet Gesangs-Workshops & Seminare für Chöre und klassische Orchester und außerdem gibt er Seminare mit dem Schwerpunkt Healing Sounds.
Njamy Sitson unterrichtete an der Universität Augsburg, der Universität Zürich, der Universität Dresden, der MSH Medical School Hamburg sowie dem Freien Musikzentrum in München. Seine pädagogischen Unterrichtsmethoden konzentrieren sich auf den Einsatz der Stimme als vokales Instrument für Polyphonie und Polyrhythmik, sowie auf die Entwicklung und Förderung der individuellen Ausdrucksfähigkeit, Artikulation und Performance.
Als Musiker arbeitete er u. a. mit dem Classical Afrobeat Orchestra, dem Modern String Quartett, dem Leopold Mozart Quartett, dem World Percussion Ensemble, Konstantin Wecker, Peter Hamel, Kishor Ghosh (Meisterschüler von Ravi Shankar). Er hat zwei Alben veröffentlich, 'African Angel' und 'Kulu'. Darauf zu hören ist Afro Contemporary Music, inspiriert von afrikanischen Traditionen, die auf die europäische Klassik treffen. Sein Lebensmotto ist die Völkerverständigung durch die Musik!  

Rafael Slors
- Junior Teacher, Drums -

ist Jazzstudent an der Codarts Musikhochschule Rotterdam, spielt Schlagzeug und hat sich schon immer für verschiedene Arten von Musik interessiert. Seit vielen Jahren nimmt er wöchentlich privaten Schlagzeugunterricht. Mit 15 entschloss er sich, nach dem Abitur Jazz am Konservatorium zu studieren, also begann besuchte er drei Jahre lang einen externen Vorbereitungskurs bei Artez in Arnheim.

Am Codarts Unterricht bei Joost Patocka und Hans van Oosterhout. Heute spielt er in mehreren Projekten mit verschiedenen Stilen wie Bebop, Hardbop, Modern Jazz, aber auch Pop und R&B. Er ist immer noch auf Entdeckungsreise und möchte jeden Musikstil ausprobieren, der ihm gefällt, aber sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Jazz. Er komponiert auch seine eigene Musik, inspiriert von Musikern wie Avishai Cohen, Phronesis und Chick Corea, Stevan Liverstro und Mark van Roon. Aber auch das Hören von viel Musik und die Anwendung seines theoretischen Wissens waren eine große Hilfe.

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My name is Rafael Slors. I am a third year jazz student at Codarts Rotterdam. I play the drums since I was 8 years old and I’ve always been interested in various kinds of music. I have had weekly private drum lessons for many years and at the age of 15 I knew I wanted to study jazz at the conservatory after graduating high school, so I started to follow a external preparatory course at Artez in Arnhem for three years.

When I came to Codarts I wasn’t experienced with the traditional way of playing jazz at all. In the lessons with Joost Patocka en Hans van Oosterhout we worked on it and I have learned a lot from it. Nowadays I play in several projects with different styles including bebop, hardbop, modern jazz but also pop and R&B. I’m still exploring, and I want to try every musical style I like, but my main focus is on jazz. For last year on I also compose my own music. I am particularly inspired by musicians such as Avishai Cohen, Phronesis and Chick Corea. Stevan Liverstro and Mark van Roon have a big influence on how I write my music. But listening to lots of music and using my theoretical knowledge have been a big help tool. I will perform this year for the first time with my trio.

Ruddi Sodemann
- Violine, Musikpädagogik -

Geiger, Komponist, Musikpädagoge. Gründer und Konzertmeister der Modern Strings von 1992 bis 2007, ein Ensemble mit dem Schwerpunkt außereuropäische neue Musik; Rundfunkmitschnitte und CDs mit Musik aus der Türkei, Palästina, Israel und Argentinien/Uruguay;Tourneen u.a. auf Einladung durch das Goethe-Institut in Griechenland, Dänemark, der Türkei und Südamerika. Komponist u.a. für das Orchestercampus Türkei beim Beethovenfestival 2013, im Jahr 2018 Projekt “Winterreise – Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh´ ich wieder aus”, eine musikalische Begegnung von zu uns geflüchteten und hier lebenden MusikerInnen. Als Musikpädagoge seit 1983 als Violinlehrer und Orchesterleiter, tätig von  2007 bis 2018 Leiter der Josef Metternich Musikschule der Stadt Hürth, Projektleiter zahlreicher interkultureller und partizipativer, kreativer musikalischer Projekte und Kompositionsworkshops mit Kindern und Jugendlichen; u.a. “KommUnity” und “MÜZIKNRW”; Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Bereich Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt interkulturelle Arbeit und Berufsfeld Musikschulen; Stellv. Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen Nordrhein-Westfalen; Mitherausgeber und Autor des Buches  “Spektrum Inklusion – Wir sind dabei” - Wege zur Entwicklung inklusiver Musikschulen im VdM.

Lena Sokoll
- Singen mit Kindern -
Studium Operngesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Diplom und Konzertexamen); Musiktherapeutin (M.A.); Dozentin für Gesang und musikalische Grundstufe (Folkwang Musikschule und „Musikmacher“, Essen); Fortbildungen zum Singen mit Kindern im KiTa-Alter, u.a. bundesweite Kursleitung für das Projekt „Singende Kindergärten“; Autorin („Stimm-Spiel-Klang“ (2016), „Kinder-Klang-Kiste“ (2018), beide Helbling-Verlag; „Chorissimo! Singen mit Kita-Kindern“ (2021) Carus-Verlag/Verlag an der Ruhr); Freischaffende Sopranistin.

Anja Speh
- Klavier, Korrepetition -
Klavierstudium an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Till Engel, Abschlüsse mit Klavierlehrerdiplom und und künstlerischer Reifeprüfung. Während des Studiums regelmäßige Konzerttätigkeit im Bereich Kammermusik und Liedbegleitung, darunter auch Uraufführungen Neuer Musik, außerdem Korrepetition bei Oratorienchören.
Sie besuchte Meisterkurse für Kammermusik bei Prof. Wolfgang Wagenhäuser, Klavier, und Ramon Jaffè, Cello, sowie für Liedgestaltung bei dem renommierten Liedbegleiter Axel Bauni. 1995 nahm sie mit dem niederländischen Tenor Frank Fritschy eine CD mit Liedern von Ludwig van Beethoven auf. 1999 und 2004 erfolgten Aufnahmen für den Deutschlandfunk mit der Sopranistin Gesine van der Grinten.
An der Musikhochschule Münster war sie von 2002 bis 2007 als Lehrbeauftragte für Liedbegleitung tätig. Seit 1997 ist sie als Korrepetitiorin für den Euregio Vokalwettbewerb tätig, seit 2003 arbeitet sie regelmäßig als Gesangskorrepetitorin an der Landesmusikakademie NRW.

Katherine Spencer
- Musikpädagogik, Querflöte -

Die Querflötistin unterrichtet an der Musikschule Bochum im Kernbereich, im Jekits-Programm und ist Co-Leiterin des "Sinfonietta"-Orchesters. Seit dem Wintersemester 20/21 ist sie Lehrbeauftrage für Fachdidaktik für Querflöte und Holzbläser an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Standort Wuppertal). Aus Neuseeland stammend, studierte sie zunächst in ihrer Heimatstadt Auckland, anschließend in Melbourne (Australien), Mannheim und zuletzt in Frankfurt am Main. Dort schloss sie ihr Diplom in Instrumentalpädagogik sowie einen Master Historische Interpretationspraxis mit dem Hauptfach Traversflöte ab. Seit dem Wintersemester 19/20 belegt sie den Masterstudiengang Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Mit Experimentierfreudigkeit erforscht sie hier, inwiefern etablierte musikpädagogische Strukturen sowie neuere Ansätze die (musikalische) Selbstwirksamkeit, das Interesse und der Handlungswille von Lernenden unterstützen und fördern können.

Prof. Reinhild Spiekermann
- Klavier -
Professorin für Allgemeine Instrumentalpädagogik sowie Fachdidaktik/-methodik Klavier an der Hochschule für Musik Detmold, Studiengangsleiterin für instrumentalpädagogische Studiengänge.
Ausbildung als Klavierpädagogin und Pianistin; Projekte und Forschungen zu Liszt und Rachmaninoff; Tätigkeiten als Klavierpädagogin und Musikschulleiterin in NRW und Niedersachsen; Autorin von "Erwachsene im Instrumentalunterricht. Didaktische Impulse für ein Lernen in der Lebensspanne" (Schott), das auf einer 2007 bis 2009 an der Hochschule für Musik Detmold durchgeführten qualitativen Studie basiert. Rege Vortrags- und Weiterbildungstätigkeit vor allem zum instrumentalen Lernen älterer Erwachsener.

Celia Spielmann
- Gitarre -
Studium Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal bei Prof. Alfred Eickholt; 2006 Abschluss des künstlerischen Studiums an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Dale Kavanagh, 2008 Konzertexamen an der Hochschule für Musik & Theater Hamburg bei Klaus Hempel und Olaf Van Gonnissen.
Vor Studienbeginn Bundespreisträgerin 'Jugend musiziert ' mit Höchstpunktzahl in der Solowertung[SEMIKOLON] von 2006 bis 2008 Stipendiatin der Yehudi Menuhin Organisation 'Live music now '. Als Solistin und Kammermusikerin Auftritte für das Goethe Institut Japan, Kreta, Zypern, Madeira, Sizilien, Portugal, die Niederlande und Angola im Südwesten Afrikas
Einspielung von CD-Produktionen in unterschiedlichen Besetzungen. 2005 gewann sie mit dem 2004 mit Corinna Schäfer gegründetem 'CeCoria Guitar Duo ' den 1. Preis des renommierten Wettbewerbs 'Concours Internationaux d` instruments U.F.A.M. ' in Paris. Seit 2011 ist sie Mitglied des deutsch-niederländischen Gitarrenquartetts 'Euregio Kwartet '.

Benjamin Stadler
- Trompete, Junior Teacher -

Der aus München stammende Trompeter und Komponist begann im Alter von sechs Jahren Trompete zu spielen. Nach frühen Kindheitserinnerungen an das Haydn-Trompetenkonzert und Aufnahmen von Dizzy Gillespie entdeckte er in der Jazzband am Gymnasium die Liebe zur Musik.
2016 begann er sein Jazztrompetenstudium an der MUK in Wien und wechselte einige Jahre später, zunächst mit einem Erasmus+ Stipendium, an die Codarts University in Rotterdam, wo er 2021 sein Bachelorstudium abschloss. Seit 2022 absolviert er den Master in Jazz-Komposition und Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik und Theater München.
Benjamin war 2021 Teil des niederländischen Jong Metropole Orchestra, von 2015 bis 2019 Mitglied im Bayerischen Landesjugendjazzorchester, sowie Bandmitglied in diversen anderen Bigbands und Formationen in Wien und Rotterdam. 2022 erhielt er das Stipendium des Deutschen Musikrats und das „Junge Kunst und neue Wege“-Stipendium des Freistaats Bayern.
Als Solokünstler und in seiner Band Peroana erkundet Benjamin nun neue Territorien, auch als Sänger, Pianist und Komponist. Seine Stücke erzählen Geschichten über Heimweh, Familie, Liebe, über melancholische Gedanken an die Vergangenheit und das Finden eines Platzes in der Gegenwart. Beeinflusst von Musikern wie Esbjörn Svensson, Mathias Eick und Wolfgang Muthspiel lädt Benjamins Musik dazu ein, sich in seinen eigenen Gedanken zu verlieren - mal mit starken rhythmischen Figuren und Akkordfolgen, mal mit einfachen, schönen Klängen, aber immer geführt von seinem ausgeprägten Vibrato auf der Trompete und ab und zu begleitet von seiner Stimme und dem Klavier.

Klaus Staffa
- Percussion -
ist freischaffender Komponist und Perkussionist in Berlin. Er hat das jährlich in der Landesmusikakademie Berlin stattfindende Samba-Syndrom, die "Elefanten", "Ramba Samba", "Percussion Performance Project" und andere Gruppen gegründet, in vielen Bands, Tanz- und Theatergruppen gearbeitet. Er ist Leiter des "groove", Zentrum für Perkussion in Berlin-Neukölln.
www.klausstaffa.de

Prof. André Stärk
- Musiktheorie -
ist seit 2004 Prorektor für Lehre an der Hochschule für Musik Detmold und verantwortet unter anderem die Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor- und Masterstruktur. Er studierte Schulmusik mit dem Hauptfach Klavier und Philosophie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie Germanistik an der Universität Hannover. Weiter absolvierte er ein Aufbaustudium im Fach Musiktheorie/Gehörbildung bei Prof. Marliese Zeiner und Prof. Christoph Hempel. Bevor er 2001 dem Ruf an die Hochschule für Musik und Tanz Detmold im Fach Künstlerischer Tonsatz folgte, war er unter anderem Lehrbeauftragter im Bereich Elektroakustische Medien/Apparative Musikpraxis in Hannover, für Musiktheorie und Gehörbildung, Musiktheorie/Technische Medien an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und hatte eine Vertretungsprofessur an der Universität Lüneburg inne.
Weiterführende Informationen unter: http://www.hfm-detmold.de

Prof. Marianne Steffen-Wittek
- Elementare Musikpädagogik, Rhythmik -
war Professorin für Elementare Musikpädagogik und Rhythmik an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Vorher war sie Dozentin und stellvertretende Leiterin der Offenen Jazz Haus Schule Köln. Zahlreiche Veröffentlichungen und Komposition von Kinderliedern.

Christian Steffens

Paula Steimer
- Saxofon -

ist Saxofonistin und studiert seit 2021 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Claudius Valk, Robert Landfermann und Niels Klein. Sie ist in zahlreichen Projekten aktiv, u. a. im Frederik Hesse Quintett, dem Lilith Walkenhorst Quintett und dem Shared Planet 9 Project, das 2025 für den Deutschen Jazzpreis nominiert wurde. Von 2022 bis 2025 war sie Mitglied des JJO NRW, mit dem sie international tourte.

2023 gründete sie ihr eigenes Ensemble, das Paula Steimer Quintett, mit dem sie im Jahr 2024 das Carl Richard-Dörken Auftrittsstipendium erhielt, den Open Sky Wettbewerb gewann und Teil von Young Jazz Ahead wurde. Im Oktober 2024 erschien ihr Debütalbum Thinkin’, mit dem sie seit 2025 auf Tour ist.

Foto: Fabian Blum

Justine Stemmelin
- Teamer -

wohnt derzeit in Köln. Justine studiert Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kulturwissenschaften im Master an der Folkwang Universität der Künste. Sie hat einen deutsch-französischen Bachelor in Musikwissenschaft sowie einen Master in deutscher Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Kulturvermittlung. 2023 hat sie in der Notenbibliothek des Gürzenich Orchesters in Köln gearbeitet. Nach einer abgeschlossenen Juleica-Ausbildung ist sie gerne in verschiedenen pädagogischen Projekte involviert. In ihrer freien Zeit spielt sie Cello und Klavier.

Sebastian Sternal
- Klavier -
Preisträger ECHO Jazz 2013; Concours piano jazz Martial Solal 2010 (Paris); WDR Jazzpreis 2007 (Köln); Studium Jazzklavier und -Komposition in Köln und Paris, u.a. bei Hubert Nuss, Joachim Ullrich, Hervé Sellin und John Taylor; langjähriges Mitglied und Dozent im Bundesjazzorchester (Peter Herbolzheimer). Sebastian Sternal hat mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney oder John Riley zusammengearbeitet; Konzertreisen führten ihn bereits in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Bulgarien und Albanien.
Mit seinem Trio hat er zwei Alben veröffentlicht, 'Eins' (2009) und 'Paris' (2010), und spielt u.a. im Quartett 'Die Verwandlung' mit dem Trompeter Frederik Köster und im Duo mit den Saxophonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sein Projekt 'Sternal Symphonic Society' (Traumton Records 2012) vereint herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer 11-köpfigen 'symphonischen Combo'.
Sternal lehrt Jazz-Theorie und -Klavier an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Markus Stollenwerk
- Klavier, Komposition -
ist Pianist, Dirigent und Komponist. Führt verschiedenste Crossover-Projekte durch, in denen er über den Tellerrand der klassischen Musik hinausgeblickt. Mit dem Festival Improvisionen und dem Orkestra Crosscultura schafft er Begegnungen der Musikkulturen. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Komponist und Chorleiter der "CrissCross Kids" entwickelte er genreübergreifende Projekte.

Sabine Stolpe-Bonk
- Gesang -

Studium Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Dr. Helga Fischer an der Hochschule für Musik 'Carl-Maria-von-Weber ', Dresden von 1965 bis 1971. Bis 1975 Mitglied des Studios und des Ensembles der Staatsoper Dresden (Semperoper), 1975 bis 2007 des Ensembles des Opernhauses Magdeburg (106 Partien im Koloratur- und lyrischen Fach).
Eine rege Konzertätigkeit, Liederabende, Gastspiele im In- (Staatsoper Berlin) und Ausland (Tokio) bei Rundfunk und Fernsehen ergänzen ihren künstlerischen Werdegang. 1997 Ernennung zur Kammersängerin. Seit 1980 zahlreiche Gesangsschüler, von denen viele erfolgreich im Sängerberuf und als Pädagogen tätig sind.

Elias Störr
- Jazzklavier, Komposition, Junior Teacher -

Der im Vogtland aufgewachsene Pianist Elias Störr fand schon früh den Weg zur Musik. Zunächst klassisch am Klavier ausgebildet, entwickelte er schon bald eine Affinität für Jazz und Improvisation, die ein zentraler Teil seiner musikalischen Sprache wurden. Seinen Bachelor im Fach Jazzklavier absolvierte er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Derzeit studiert er den Master im Fach Komposition/Arrangement an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 

Elias Störr ist Mitglied verschiedener Bandprojekte, mit denen er in Deutschland und darüberhinaus konzertiert. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Gewinn des Sparda Jazz Awards 2024 sowie eine Nominierung für den Deutschen Jazzpreis 2026 in der Kategorie „Bestes Debütalbum des Jahres“.

Foto: Markus Köpke

Maximilian Stössel
- Ensembleleitung, Theorie -
Musikpädagoge, Chorleiter, Gesangslehrer, Sänger, Sprecher, Moderator, Autor, Journalist und Kulturmanager. Nach einem Abschluss mit Auszeichnung zum staatlich geprüften Chor- und Ensembleleiter folgte ein Studium der Schulmusik, Gesangspädagogik und Bildungswissenschaften als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von Uwe Münch, Prof. Reiner Schuhenn, Prof. Robert Göstl, Prof. Eberhard Metternich und Prof. Harald Jers erhielt er Unterricht in klassischem Dirigieren und chorischer Stimmbildung, Pop-Jazz-Chorleitung und Chorimprovisation/Live Arrangement erlernte er bei Prof. Erik Sohn und Prof. Dr. Jürgen Terhag. Neben dem Kammerchor NyKlang in Essen leitet er den WDR Mitarbeiterchor in Köln. Seit 2016 ist er stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Chorjugend, seit 2018 ebendort als Projektmanager tätig. Als Sänger liegen ihm Kunstlieder, Oratorien und Chormusik besonders am Herzen. Mit Dirigenten wie Robert Göstl, Martin Steidler, Florian Helgath, Marcus Creed, Peter Dijkstra, Helmuth Rilling oder Kent Nagano und Ensembles wie dem Deutschen Jugendkammerchor, der Audi Jugendchorakademie, dem Kammerchor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Vocal Journey (Jazz-Pop-Chor der Hochschule für Musik und Tanz Köln), der Internationalen Bachakademie Stuttgart, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Bayerischen Staatsorchester oder dem London Symphony Orchestra sang er als Chorist in zahlreichen großen Konzerthäusern. 2018/2019 singt er u.a. Kunstliedkonzerte in Berlin, Köln und Cambridge (England) und als Bass-Solist mit dem RKCO Köln unter der Leitung von Arndt Henzelmann im Weihnachtsoratorium von J.S. Bach. 
Texte, Rezensionen, Interviews, Video- und Audio-Beiträge von/mit ihm erschienen u.a. über Sender und in Musikzeitschriften wie CRESCENDO, CHORZEIT, SINGEN, Deutschlandfunk Kultur, BR Klassik oder WDR. Beim WDR von 2013 bis 2017 als Musikvermittlungs-Redakteur tätig und u.a. verantwortlich für die Konzeption, Aufführung und mediale Verbreitung von Kinder-, Jugend- und Familienkonzerten der WDR Orchester und des Rundfunkchores sowie für Education-Workshops.
Als Musikpädagoge arbeitet er wissenschaftlich und praktisch im Bereich der chormusikalischen Sozialarbeit mit einem besonderen Interesse an Bildungsgerechtigkeit, Peer-to-Peer-Learning / Mentoren-Ausbildung, Selbstwirksamkeits- und Selbstvertrauens-Förderung (zur Zeit u.a. in dem Forschungs- und Praxis-Projekt „EMSA - Eine Musikschule für Alle“ und 2015/2016 in dem ARD-Education-Projekt „das Vivaldi-Experiment“). 2018 wirkte er als Gast-Dozent für Musikvermittlung u.a. an der Universität zu Köln, 2019 gibt er auf Fachveranstaltungen wie der chor@berlin und der chor.com Workshops zu chorpädagogischen Methoden.    

Dorothee Streich
- Elementare Musikpädagogik -

studierte Gesang, Gesangspädagogik und elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie stand in zahlreichen Konzerten unterschiedlicher Genres sowie in diversen Opern-, Musical- und Schauspielproduktionen auf der Bühne.
Sie arbeitet künstlerisch-pädagogisch mit Menschen jeden Alters und gibt so ihre Liebe zu Musik und Theater weiter. Einem Lehrauftrag an der HfMT Köln von 2011 bis 2017 folgten Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Mainz und der Universität Koblenz Landau. Seit 2020 ist sie Vertretungsprofessorin der Elementaren Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Mainz und zusätzlich seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Darüber hinaus ist sie Anti-Bias-Trainerin und forscht aktuell zu Musik und Theater im Kontext von Anti-Diskriminierungsarbeit.

Barbara Streil
- Violine, Kammermusik -
Ab dem 6. Lebensjahr besuchte sie die Musikakademie Basel für Violinunterricht, Chor und Orchester. 1988 sang Barbara Kuster in der Hauptrolle des 'Pollicino' der gleichnamigen Oper von Hans Werner Henze am Stadttheater Basel.
1992/93 folgte die Fortsetzung ihrer musikalischen Ausbildung an der 'Interlochen Arts Academy' in Michigan, USA. Nach Abschluss der Matura nahm Barbara Kuster an der Musikhochschule Basel das Violinstudium bei Adelina Oprean auf. Dieses schloss sie 2000 mit dem Lehrdiplom mit Kammermusikalischem Schwerpunkt ab. Während des Studiums folgten zwei Jahre als Konzertmeisterin eines Jugendorchesters in Freiburg und als Assistentin im British Youth Summer Music Course in England. Zu dieser Zeit trat sie auch solistisch in England, Deutschland und der Schweiz auf.
Als Kammermusikerin besuchte Barbara Kuster Kurse bei Walter Levin und Hatto Beyerle und erarbeitete an der Musikhochschule Basel zusammen mit Gidon Kremer das Streichoktett von George Enescu. Wichtige Impulse erhielt die Musikerin insbesondere von Dominik Stark, Gèrard Wyss, Jürg Wyttenbach und Hansheinz Schneeberger. Nach dem Diplom wurde Barbara Kuster als Stipendiatin der Novartis International AG ein freies Studienjahr an der Citè Internationale des Arts in Paris ermöglicht.
2002 Preisträgerin des 'Förderpreis Orpheus Konzerte 2003' mit ihrem Quartettpartner Rostislav Kojevnikov. Das Violinduo Kuster Kojevnikov erspielt 2003 den 1. Preis am 7. Internationalen Kammermusik-Wettbewerb für Neue Musik in Krakau und einen 3. Preis am erstmalig durchgeführten Kammermusikwettbewerb 'Erst-Klassik' in Berlin. Das Duo bringt neben klassisch-romantischem Repertoire auch eigene Kompositionen und Arrangements zur Aufführung.
Mit dem Asasello Quartett nahm Barbara Kuster im März 2003 am Kammermusikwettbewerb des Migros Kulturprozentes teil. Der 1. Preis an diesem Wettbewerb ermöglichte dem Quartett in der Folge zahlreiche Konzerte in der Schweiz und im Ausland. Gleichzeitig begann das Quartett seine Studien an der Hochschule für Musik Köln, wo es mit dem Alban Berg Quartett (klassisch-romantisches Repertoire) und Prof. David Smeyers (Neue Musik) arbeitete. 2007 hat das Asasello Quartett seine Ausbildung abgeschlossen und hat seinen Sitz nun in Köln.

Annette Strootmann
- Klavier, Dispokinesis -

schloss ihr Klavierstudium mit der Staatlichen Musiklehrerprüfung und der Künstlerischen Reifeprüfung an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Münster ab. Meisterkurse bei international anerkannten Pianisten und Kammermusikern erweiterten ihre pianistische Ausbildung. Konzerte im In-und europäischen Ausland als Solistin und Kammermusikpartnerin (Klaviertrio, Klavierquartett, 2 Klaviere, im Duo mit Cello und Violine) und als Liedbegleiterin folgten.

Neben ihrer künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit machte sie 1990 eine Ausbildung bei G.O. van der Klashorst - dem Begründer der Dispokinesis - in den Niederlanden. Seit 1992 arbeitet sie freiberuflich im Studio für Klavier und Dispokinesis in Münster. Annette Strootmann unterrichtet Schüler aller Altersgruppen und Leistungsstufen und bereitet Klavierschüler auf Wettbewerbe und Aufnahmeprüfungen vor. Die Bewegungsarbeit der Dispokinesis vermittelt sie an Pianisten, Klavierlehrer und Musikstudierende.

Neben der Einzelarbeit hat sie immer wieder Seminare und Workshops mit den Themen Dispokinesis und Klavier, Dispokinesis für Klavierlehrer, Dispokinesis und Lampenfieber sowie Dispokinesis - ein Weg zum künstlerischen Klavierspiel durchgeführt.

Christoph Studer
- Rhythmik, Instrumentenbau -
Instrumentenbauer, Musiker und Rhythmiker; zweijährige Rhythmik-Ausbildung; Studienaufenthalte in Lateinamerika und Afrika (Trommeln, Tanz, Instrumentenbau); Leiter des Schulprojektes "Musik und Tanz in Afrika"; Buch- und CD-Autor; Projektarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen; Referententätigkeit für Fortbildungsträger im In- und Ausland

Tor-Song Tan
- Violine, Orchesterleitung -

studierte von 1981 bis 1989 Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Oscar Yatco und Attila Aydintan und nahm an Meisterkursen u. a. bei Yfrah Neaman und Andre Gertler teil. Nach dem Abschluss der Studiengänge Orchester, instrumentale Erziehung und Solistenklasse wirkte er in verschiedenen Opern- und Konzertorchestern mit und konzertierte als Solist u. a. mit dem National Orchester Malaysia.

Seit 1989 ist Tor-Song Tan Lehrer für Violine und Orchester an der Westfälischen Schule für Musik. Aus seiner Klasse sind zahlreiche Preisträger Jugend musiziert von Regional- bis Bundesebene hervorgegangen. Er unterrichtet außerdem seit 2010 Fachdidaktik für Violine an der Musikhochschule Münster.

Tor-Song Tan leitet den Fachbereich Streichinstrumente an der Westfälischen Schule für Musik in Münster. Er ist Dirigent des Jungen Streichorchesters, des Westfälischen Jugendsinfonieorchesters und des Jugendkammerorchesters. Das von ihm gegründete Junge Streichorchester und das Westfälische Jugendkammerorchester haben seit 1995 zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei Orchesterwettbewerben in NRW und auf Bundesebene gewonnen, zuletzt den ersten Preis beim 9. Orchesterwettbewerb NRW. Mit dem Westfälischen Jugendsinfonieorchester unternahm er viele Konzertreisen u. a. nach Griechenland, Norwegen, Malaysia, Ecuador, Tunesien und in die USA.

Achim Tang
- Kontrabass -
Erste musikalische Erfahrungen Blockflöte, Trompete, Gitarre, Bassgitarre, Kontrabass seit 1984. Klassische Ausbildung in Basel (bei Walter Imholz) und Berlin (bei Randall Nordstrom). 1987 Studium an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (bei Wayne Darling), Konzertdiplom mit Auszeichnung. Von 1993 bis 2004 als freischaffender Musiker in Wien, stilübergreifende Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Musiker*innen der aktuellen Musikszene, Teilnahme an internationalen Festivals (unter anderem in Deutschland, Frankreich, USA, Korea, China, Skandinavien, Tschechien, Polen), zahlreiche CD Veröffentlichungen, eigene Projekte, Kompositionen für Tanz-, Theater- und Filmmusik. 1098 bis 2001 Mitarbeit bei den 'Klangnetzen ', erste Kontakte zu künstlerisch inspirierter musikpädagogischer Arbeit. Seit 2004 in Köln: Intensivierung der musikpädagogischen Tätigkeit, verschiedene Projekte mit Kindern und Jugendlichen nach eigenen Konzepten, schwerpunktmäßig in sozialen Brennpunkten. Preise der Sparda-Stiftung und des Landes NRW, Mitarbeit im Kuratorium der „JeKi“ Stiftung, weiterhin als freischaffender Musiker tätig (Mitarbeit im Netzwerk Neue Musik Köln, Gründungsmitglied der Musikerkooperative ZAM e.V. interdisziplinäre Projekte mit KünstlerInnen im In- und Ausland). Seit 2008 Mitarbeit an den Education-Projekten des internationalen „moers festival“, ab 2013 künstlerisch-pädagogische Leitung des „Barrierefreien Stadtteilorchester“ in Köln Buchheim für die Kölner Jazzhausschule, zunehmende Beschäftigung mit den Ansätzen der „Community Music“, Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Tanz Kölnund der Universität zu Köln, Abt. Schulmusik. Lebt und arbeitet seit 2019 als „Artist in Residence“ der Monheim Triennale in Monheim am Rhein.

Manaka Taniguchi
- Klarinette -

absolvierte ihr Bachelorstudium an der Internationalen Universität Kagoshima in Japan und setzte ihre Studien an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Prof. Thomas Lindhorst fort, wo sie sowohl ihr Masterstudium als auch das Konzertexamen erfolgreich abschloss. Während ihres Studiums sammelte sie umfangreiche künstlerische Erfahrung als Solistin und Kammermusikerin und wirkte in zahlreichen Konzerten mit. Zudem wurde ihr im Hochschulorchester die verantwortungsvolle Position der Soloklarinettistin anvertraut.

Als Mitglied eines Klarinettenquartetts wurde sie beim GFF-Wettbewerb 2021 und 2024 jeweils mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Im Oktober 2022 trat sie im Rahmen des WDR 3 Campus-Konzerts auf.

Als Aushilfe spielte sie in verschiedenen renommierten Orchestern, darunter das Detmolder Kammerorchester, das Landestheater Detmold, die Französische Kammerphilharmonie, das Kammerorchester Wernigerode sowie die Nürnberger Symphoniker. In ihrer Heimatstadt Kagoshima konzertierte sie zudem mehrfach als Soloklarinettistin mit Blasorchestern. Darüber hinaus gab sie erfolgreiche Solorezitals in Deutschland, Japan und Südkorea. Nach einem erfolgreichen Probespiel war sie als Praktikantin beim Philharmonischen Orchester des Stadttheaters Gießen tätig.

Im Juli 2023 wurde sie beim Silverstein Clarinet Contest in den USA mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Ihren Masterabschluss schloss sie im Juli 2022 mit Bestnote ab; das Konzertexamen absolvierte sie im Juli 2025 mit Auszeichnung. Gemeinsam mit dem Pianisten SungWon Lee bildet sie das Duo „AnReaL“, mit dem sie regelmäßig konzertiert. Seit November 2024 ist sie als Lehrkraft an der Musikschule der Stadt Ahaus tätig.

Ada Tanir
- Cembalo -
Nach ihren Studien in den Fächern Klavier, Musikwissenschaft und Musiktheorie hat Ada Tanir das Cembalo sowie die historische Aufführungspraxis für sich entdeckt und studierte in den Klassen von Mitzi Meyerson (Berlin) und Christian Rieger (Essen).
Neben ihrer Tätigkeit als Kammermusikpartnerin und Solistin wird Ada Tanir auch als Continuo-Spielerin geschätzt. Sie ist zurzeit als Mitglied des Ensembles l’arte del mondo zu hören und  gastierte mit diesem und eigenen Ensembles in Westeuropa, in der Türkei, Israel und Südamerika.
Als langjährige und leidenschaftliche Musikpädagogin unterrichtet Ada Tanir Cembalo, Generalbass und Klavier (z. B. an der Barockakademie der Musikschule Dortmund). Aktuell absolviert sie ein Studium Maestro al Cembalo - bei Leonardo García Alarcón an der Haute école de musique Genève.

Martin te Laak
- Chorleitung -

studierte an der Hochschule für Musik in Düsseldorf Kirchenmusik. Nach dem A-Examen erhielt er ein Stipendium des Deutschen Musikrates, in dessen Rahmen er an der Kölner Musikhochschule Chorleitung studierte. Er besuchte diverse Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Eric Ericson (Stockholm). Schon während seiner Studienzeit gründete Martin te Laak die Overbacher Singschule, mit deren Chören er vielfach an Chorwettbewerben teilnahm und mehrfach als Preisträger ausgezeichnet wurde.
2012 wechselte er zur städtischen Vokalwerkstatt Jülich, die er bis zum Projektende 2015 leitete. Seit 1996 obliegt Martin te Laak die künstlerische Leitung des Aachener Kammerchores. Er ist Mitglied der künstlerischen Leitung der internationalen Chorbiennale Aachen. Im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit ist er seit 2015 Teil des Chorleitungsteams im Leverkusener Kinder- und Jugendchor.
Als Landeschorleiter der Chorjugend im Chorverband NRW kümmert er sich seit 2010 um die musikalischen Belange der Kinder- und Jugendchöre in NRW. Diese Tätigkeit beinhaltet vor allem die Entwicklung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen sowie des Landeswettbewerbes Jugend Singt.
Seine Dozententätigkeit umfasst vor allem die Aus- und Weiterbildung  von Chorleiter*innen und Musikpädagogen. In diesem Rahmen ist er derzeit für die ev. Kirche im Rheinland, die Landesmusikakademie NRW und die Chorjugend NRW tätig.
Seit vielen Jahren bereitet es ihm viel Freude und Erfüllung zu Komponieren und zu Arrangieren.

Veronika te Reh
- Kindermusical / Stimmbildung -

Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Studium der Sonderpädagogik an der Universität Köln. Seit 1976 Lehrerin für Quer- und Blockflöte an der Musikschule Beckum-Warendorf, seit 1980 Spezialisierung auf Chor- und Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit 1986 Librettistin von Musiktheaterstücken in Zusammenarbeit mit Wolfgang König; bis 2016 Fachleiterin für die Bereiche Chor und Musiktheater mit Kindern und Jugendlichen an der Musikschule Beckum-Warendorf. Leiterin des “Cross Over-Chores” an der Schule für Musik im Kreis Warendorf.www.kindermusical.de YouTube-Kanal: MombotzMusicProduction

Endrit Teco
- Tanz -
ist Tänzer aus Leidenschaft. Seine Tanz-Workshops leben von einer Begeisterung für Bewegung. Hauptberuflich ist er Erzieher; außerdem Tanzpädagoge für verschiedene lateinamerikanische Tänze wie Salsa, Bachata und Merenge sowie die spielerische Mischung aus Zumba, Modern Dance und Improvisations-Tanz.

Indra Tedjasukmana
- Vocal Performance -

ist Chorleiter, Gesangspädagoge und Beatboxer. Er war unter anderem mit Grammy-Legende Bobby McFerrin auf Tour und schrieb gemeinsam mit Andreas Kuch das Lehrwerk "Beatbox Complete" (Helbling Verlag), welches mit dem Deutschen Musikeditionspreis ausgezeichnet wurde. Indra unterrichtet an der Musikhochschule Münster Pop/Rock/Jazz-Gesang, Stimmbildung und Popchor sowie an der Musikschule Dortmund Gesang, Chor und Beatboxing. Er lebt in Dortmund und leitet dort den Popchor „Sounding People“, welcher national und international mit Preisen ausgezeichnet wurde.

Anna Teigelack
- Violine, Kammermusik -

begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel, ihre ersten Lehrer waren Maria Gerassimez und Tatjana Babushkina. Darüber hinaus nahm Anna weitere Unterrichtsstunden bei Nicolai und Mintcho Mintchev an der Folkwang Universität der Künste in Essen und belegte einige Meisterkurse. Nach ihrem Abitur im Jahr 2017 begann sie ihr Bachelorstudium in der Klasse von Prof. Ulrike-Anima Mathé in den Studiengängen Orchestermusiker und Instrumentalpädagogik mit Wahlfach Dirigieren unter der Aufsicht von György Meszaros. Darüber hinaus bekam sie wichtige Eindrücke von ihrem Lehrer im Fach Orchesterstudien, Kjell Arne Jørgensen und im Gesangs- und Darstellungsunterricht bei Dorothea Geipel.

2021 schloss sie ihr Bachelorstudium ab und setzt nun ihre Ausbildung im Masterstudiengang Kammermusik in der Klasse von Prof. Mathé mit ergänzendem Unterricht vom Auryn-Quartett fort. Während ihres Studiums nahm Anna an zahlreichen Projekten teil, die sowohl alte als auch neue Musik beinhalteten. In 2019 kam ihr die Ehre zuteil, den Violinpart von „Orchester Finalisten“ von Karlheinz Stockhausen mit Kathinka Pasveer einzustudieren und im Folgenden das Stück als Mitglied des „Ensemble Earquake“, einem Ensemble für Experimentalmusik and der Detmolder Hochschule, aufzuführen. Darüber hinaus nahm sie Unterricht bei den Barockviolinistinnen Liv Heym und Veronika Skuplik, der zu einer Einladung zum ersten „Atelier“-Projekt des Musikfest Bremen 2021 führte.

Im gleichen Jahr war Anna Teil eines Kinderkonzerts ihrer Mentorin für neue Musik, Merve Kazokoglu, in dem sie als Schauspielerin und Geigerin auftrat und versuchte, das Feld der neuen Musik einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen. Zusammen mit ihren Freunden spielt sie sehr gerne Kammermusik. Ihre regelmäßigen Duo-Partner sind die Violinistinnen Sofya Vardanyan und Aleksandra Popova, zusammen mit Aleksandra und der Cellistin Christina Bensi gründete sie außerdem ein Klaviertrio. Sie tritt regelmäßig in Konzerten innerhalb und außerhalb der Hochschule
auf, darunter dem „Wege durch das Land“-Festival in Bad Driburg.

2022 wurde Anna ausgewählt, am „Sorrell Women Conductors Programme“ unter der Leitung von Sian Edwards an der Royal Academy of Music in London teilzunehmen, wo sie in zahlreichen Unterrichtsstunden, Orchesterproben und Seminaren die Möglichkeit bekam, ihre Fähigkeiten als Dirigentin weiter auszubilden.

Marcel Teppich
- Community Music, Inklusive Musikpädagogik -

studierte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt den Bachelor Angewandte Musikwissenschaften und den Master Inklusive Musikpädagogik / Community Music. Neben dem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Chorleiter und zum Gruppenleiter (Assistant of Community, TZI). Als freiberuflicher Community Musician hat er sich auf die Arbeit mit besonders heterogenen Gruppen spezialisiert und führt regelmäßig Projekte und Fortbildungen durch.

Prof. Dr. Jürgen Terhag
- Live-Arrangement, Pädagogik -
Studium Lehramt Sek. I an der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abt. Köln;  Lehrer an der Gesamtschule Leverkusen; Promotion in Musik, Psychologie und Pädagogik; Dozent an der Universität Lüneburg für Musikpädagogik, Methodik/Didaktik, Ensemble-Leitung, Gründung der Uni-Bigband, Leitung des Hochschulchors; Lehraufträge an der FH Nordostniedersachsen, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main, der Universität Köln und der Popakademie Baden-Württemberg. Von 1991 bis 1996 Leiter des Fachbereichs Musik der Akademie Remscheid, seit 1996 Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Von 2000 bis 2012 Bundesvorsitzender im Arbeitskreis für Schulmusik (AfS); von 2001 bis 2007 Dekan des FB Musikpädagogik/Musikwissenschaft der HfMT Köln. Seit 2001: Vorsitzender im Regionalausschuss Köln des Wettbewerbs 'Jugend musiziert'; 2003 bis 2005 Präsident der Föderation Musikpädagogischer Verbände Deutschlands, von 2002 bis 2015 Mitglied im Bundesfachausschuss Populäre Musik des Deutschen Musikrats.
2003 bis 2012 wissenschaftlicher Beirat im Arbeitskreis Studium Populärer Musik (ASPM); 2010 bis 2015 Mitglied im Bundesfachausschuss Musikalische Bildung des Deutschen Musikrats. 2010: Gründung und Leitung des Schwullesbischen Chors Köln; seit 2012: Ehrenvorsitzender im Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) seit 2015: Ehrenvorsitzender im Bundesverband Musikunterricht (BMU).

Olaf Tetampel
- Gesang, Viola da gamba -

Erste Gesangsausbildung bei Alastair Thompson (King's Singers) nach dem Studium der Physik; private Studien über Alte Musik, historische Aufführungspraxis und intensive Beschäftigung mit der Viola da gamba schlossen sich an.
Danach begann er seine musikalischen Studien an der Akademie für Alte Musik Bremen; dort Studium Viola da gamba bei Sarah Cunningham und Gesang bei Harry van der Kamp. Sein Repertoire reicht von der Renaissance über Solo- und Ensembleprojekte des Frühbarock und die bekannten wie auch wiederentdeckten Barock-Oratorien über die konzertante und inszenierte Barockoper (Händel, Purcell, Schürmann, Keiser) bis zu romantischen Soloprogrammen. Konzerttätigkeit und Rundfunk-/ CD-Aufnahmen in ganz Europa; Mitbegründer des Verlags "edition baroque" und Herausgeber von Noten für die verschiedensten Besetzungen im Bereich Alte Musik.


www.edition-baroque.de

Juri Tetzlaff
- Moderation -

Parallel zu seinem Studium der „Gesellschaft- und Wirtschaftskommunikation“ an der Universität der Künste Berlin startete Juri Tetzlaff 1994 seine Fernsehkarriere als Moderator der Jugendsendung „X-Base – Der Computer Future Club“ im ZDF und übernahm kurz darauf die Präsentation des Ferienprogramms von ARD und ZDF. 1997 wurde er Gründungsmoderator des Kinderkanals KI.KA und ist seither ein festes Gesicht des Senders. Er moderiert live Sendungen, Shows, Info-Formate, Reporterstücke, Comedy und bewies bei den Beutolomäus-Geschichten sein schauspielerisches Talent. Zur Zeit bringt Juri Tetzlaff als Moderator im „KI.KA Baumhaus“ mit dem Sandmann jeden Abend eine Millionen Kinder ins Bett, führt durch die Bastell-Sendung „Mit-Mach-Mühle“ und ist als Reporter für das Medien- und Kinomagazin „TRICKBOXX“ unterwegs. Neben seiner Tätigkeit als Moderator produziert er mit seiner Firma „dreamteam.media“ eigene Fernsehbeiträge und schreibt als Drehbuchautor für den „Tigerenten Club“ (ARD) und die Quizsendung „1, 2 oder 3“ (ZDF).

Dilek Thalmann
- Gesang -

ist Musikerin und Sängerin. Sie ist in der Türkei geboren und ihre Wurzeln liegen an der Küste des Schwarzen Meeres. Als Kind liebte sie es zu singen und bereits mit fünfzehn Jahren sang sie regelmäßig vor Publikum. Gleichzeitig besuchte sie das städtische Konservatorium. Dort lernte sie die Feinheiten der türkischen Kunstmusik kennen und begann im Chor zu singen. Bevor Sie nach Deutschland kam, absolvierte sie die klassische Gitarre als Hauptfach an der Kocaeli Universität. Gleichzeitig besuchte Sie die Musikschule Pera in Istanbul und studierte dort Latingitarre. Während ihrer instrumentalen Ausbildung sang sie weiter auf Konzerten, Festivals und präsentierte sich live mit ihrer Gitarre. Nebenbei besuchte sie verschiedene Workshops und Weiterbildungen zur türkischen Kunstmusik, zu Makamat und Gesang.
Im September 2003 zog sie nach Köln. Nach Ihrer Sprachausbildung absolvierte sie das Studium an der Hochschule für Musik in Köln als Musikpädagogin mit dem Hauptfach Gitarre. Sie arbeitet heute als freiberufliche Sängerin (Konzerttätigkeit im Pop, türkische Kunstmusik, türkische Volksmusik, Jazz, Latin u.a. mit eigenen Liedern) und sammelte auch in Deutschland reichlich Bühnenerfahrung als Sängerin für verschiedene Ensembles (u.a. Kavpersaz Quartett -Preisträger Creole NRW, bundesweit und WDR Jazzpreis 2019 in der Kategorie „Musikkulturen“). Dilek Alkan arbeitet heute als Musikpädagogin, Instrumentallehrerin, Vocalcoach und Sängerin. Im Jahr 2017 hat sie ihre erste Single veröffentlicht. Sie arbeitet aktuell an zwei Liedern für eine DoubleSingle sowie an ihrem „SongsAcoustic“- Album. Sie singt zudem gerne in vielen verschiedene Sprachen wie englisch, spanisch, arabisch oder kurdisch. 

Saad Thamir
- Musikwissenschaft -

wuchs in einer Künstlerfamilie auf und studierte an der Universität Bagdad zunächst Philosophie. Auf der Suche nach weiteren Ausdrucksmitteln wechselte er zum Kompositions-Studium sowie zum Studium der arabischen und westlichen Musikwissenschaften. Ein Schwerpunkt seines Interesses liegt dabei auf der Integration einer „Dramaturgie“ nach westlichem Vorbild in die arabische Musik. Diese Fragestellung führte ihn tief in den ästhetischen Vergleich der arabischen und westlichen Musiken.

In der arabischen Maqam-Musik stieß er auf zauberhafte, unentdeckte Gewebe, die diese Musik gestalten und der Grund dafür sind, dass diese Musik ästhetisch anspricht. Mit diesem Hintergrund erreicht er die Verbindung des westlichen und arabischen Musiksystems, indem er keines der beiden theoretischen musikalischen Systeme als Einzelsystem behandelt. Vielmehr gehen die Systeme in einem symbiotischen System auf, in dem nicht ein einzelnes System gesondert erscheint, sondern beide zusammenlaufen und somit etwas Neues schaffen. Saad Thamir versteht Musik als ein humanes ästhetisches Bedürfnis und nicht die Musik selbst als das Ziel.

Andreas Theobald
- Klavier -
Als Sohn einer Geigerin und eines Orgelbauers kam Andreas Theobald früh in Berührung mit Musik. Mit dem Akkordeon angefangen führte ihn seine musikalische Laufbahn über einen Umweg jahrelangen Chorsingens zum Klavier. Neben seiner Mitgliedschaft im Jugend Jazz Orchester NRW studierte er Jazzklavier an der Kölner Musikhochschule bei Hendrik Soll, Florian Ross und Hubert Nuss. Weiterhin begleiten ihn das Akkordeon und die Orgel und er ist in verschiedenen Besetzungen im Köln-Bonner-Raum zu hören. Er ist außerdem Stipendiat des Cusanuswerkes und arbeitet an der Kölner KHG projektweise zu zeitgenössischer Sakralmusik. Nebenbei ist er als Klavier-Dozent an der Kölner Jazzhausschule tätig und unterrichtet an der „Integrierten Gesamtschule Innenstadt“ Köln.

Nora Thiele
- Perkussion -

ist eine Meisterin auf den Rahmentrommeln und eine der vielseitigsten Perkussionistinnen Europas. Sie steht für einen hochsensiblen einzigartigen Sound und kreative Virtuosität im Bereich Worldpercussion. In unterschiedlichen Formationen zwischen Alter Musik, aussereuropäischer Musik, Jazz, Improvisation und zeitgenössischer Musik schlägt sie Brücken zwischen Kulturen, Genres und Epochen. Mit mehr als 1000 Konzerten tourte sie als Solistin, Gastmusikerin und mit ihren eigenen Bands durch Europa, den Nahen Osten und China.
Nora Thiele studierte ethnische Perkussion, Drumset und Klavier in Leipzig und wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Sie komponiert Musik für eigene Projekte und ist zudem seit 2013 künstlerische Leiterin des Playgroundfestival Weimar.
International wird Nora Thiele für ihre präzise und einfühlsame Pädagogik sehr geschätzt und unterrichtet regelmäßig Kurse auf Festivals und an Musikhochschulen. Mit ihrer 20-jährigen Lehrerfahrung hat sie ein eigenes Lehrkonzept entwickelt – GLOBAL GROOVE.
Nora Thiele ist begeistert von Kooperationen mit anderen Kunstformen wie Theater, Tanz, Kunst, Film und Literatur. Sie ist überzeugt, dass Grenzen imaginär sind und es nichts Besseres als die Musik gibt, um erlebbar zu machen wie sehr Alles in Verbindung steht – Menschen, Religionen, Identitäten, Kontinente, Kulturen, Epochen.

www.norathiele.de

Kristin Thielemann
- Musikpädagogik, Trompete -

gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Musikpädagogikszene. Einst Trompeterin im Orchester der Deutschen Oper Berlin, hat sie beim Verlag Schott Music zahlreiche Top-Seller der praktischen Musikpädagogik sowie Lehrwerke für den Trompetenunterricht veröffentlicht. Viele dieser Werke wurden ins Englische und Chinesische übersetzt.

Als renommierte Expertin ist sie an Universitäten und Hochschulen zu Gast und hält zudem zahlreiche Fortbildungen an Musikschulen. Ihr Podcast "Voll motiviert" läuft in Zusammenarbeit mit Schott Music und dem Verband Deutscher Musikschulen.

Juliane Thöne
- Musikpädagogik, Blockflöte, Bratsche -
studierte Instrumentalpädagogik in den Fächern Blockflöte und Bratsche sowie künstlerisches Hauptfach Blockflöte an der Musikhochschule Detmold. Zudem absolvierte sie eine Zusatzausbildung im Elementarbereich. Sie hat die private Musikschule „Das Klingende Haus“ in Warstein mitbegründet und ist seit 2000 als hauptamtliche Instrumentallehrkraft an der Musikschule Dortmund tätig. Als Lehrbeauftragte war sie an der Musikhochschule Dortmund und an der Hochschule für Waldorf-Pädagogik Witten tätig. Neben ihren pädagogischen Tätigkeiten ist Juliane Thöne als aktive Musikerin Mitglied des Blockflötenquartetts Springflut(e) und des Renan Demirkan Ensembles gewesen. Außerdem war sie Komponistin für das Kinder- und Jugendtheater Dortmund. Im Rahmen der Jekits-Stiftung ist sie am Qualifizierungslehrgang für Jekits  -1 -Lehrkräfte in Dortmund als Dozentin beteiligt gewesen. Des Weiteren ist sie seit 2016 Mitglied der JeKits Akademie. 

Nina Tichman
- Klavier -

Die amerikanische Pianistin ist Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande). Mit der großen Bandbreite ihres Repertoires begeistert sie ihre Zuhörer immer wieder aufs Neue. Nach ihrem Debut als Siebzehnjährige mit Beethovens 5. Klavierkonzert ist die renommierte Künstlerin in den musikalischen Zentren der Welt wie Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Salzburger Festspielhaus aufgetreten. Sie hat u.a. mit Dirigenten wie Moshe Atzmon, Leon Barzin, Aaron Copland, Dmitri Kitaenko und Louis Langrée und mit Orchestern wie den Bamberger Sinfonikern, den Sinfonieorchestern der Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunkanstalten, dem Orchester in Baltimore und dem St. Louis Sinfonieorchester musiziert. Fernsehen und Rundfunk auf fünf Kontinenten widmeten ihr ausführliche Porträts.

Nina Tichmans Diskografie umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Corigliano, Debussy (Gesamtklavierwerk), Fauré, V.D. Kirchner, Mendelssohn, Penderecki und Reger.  Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin gastiert sie bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar in Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival u.v.a.  Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach China, Japan, Südostasien, Griechenland, Israel, Mexiko, Neuseeland, Nordamerika, in die Türkei sowie in fast alle europäische Länder.

2016 übernahm Nina Tichman die künstlerische Leitung der Andernacher Musiktage auf Burg Namedy.  Das exklusive dreitägige Festival zeichnet sich durch innovative Programme mit abwechslungsreichen kammermusikalischen Besetzungen aus. Themen der letzten Jahre waren z.B. „Serenade am Rhein“, „Slavisch-ungarische Rhapsodie“, „Hot Music“.

Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen „herausragender musikalischer Leistungen“ den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, IKIF in New York, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano, am Mozarteum in Salzburg und bei den Holland Music Sessions gehalten. Sie ist Jurorin bei namhaften internationalen Wettbewerben wie European International Piano Competition (Bremen), Rachmaninov Competition (Bonn), Aschenbrenner Wettbewerb (Köln) und Busoni Wettbewerb (Bozen).

Prof. Ulrike Tiedemann
- Elementare Musikpädagogik, Violoncello -
Seit 2011 Professorin für Elementare Musik-pädagogik an der Hochschule für Musik Saar. Studium an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ingrid Frohmüller-Seidel, Kammermusikunterricht beim Amadeus Quartett, Prof. Primož NovÅ¡ak (Basel), Prof. Siegfried Palm (Köln) und Prof. Uzi Wiesel (Tel Aviv).
Als Solistin und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen tätig, z.B. im Duo mit der Pianistin Beatrix Ebersberg und im Duo Cellcanto mit Gunther Tiedemann. Workshops und Fortbildungen unter anderem für Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), Verband deutscher Musikschulen (VdM), Arbeitskreis Elementare Musikpädagogik (AEMP), Hellmuth Behn Stiftung.
Musikpädagogische Veröffentlichungen zum Thema Elementare Musikpraxis in Streicherklassen und -gruppen sowie elementare Musikpraxis in der Grundschule. Dozentin an der Rheinischen Musikschule. Von 2004 bis 2011 Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Gunther Tiedemann
- Violoncello, Instrumentalpädagogik -

ist Dozent an der Rheinischen Musikschule Köln und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Streicher Bigband, Pop Kammermusik, Ensemble Coaching, Liedbegleitung für Streicher u.a.). Als Solist und Komponist Konzerttätigkeit in Europa, USA, West-Afrika und Pakistan u.a. mit der Jenaer Philharmonie, dem Jazzstreichquartett STRING THING und dem Chamber Orchestra of Groove sowie mit seinen Duos mit David Plate und Michael Villmow („Kreuzüber Bach“). Konzerte mit Markus Stockhausen, Ernst Reijseger, José Feliciano, Nelly Furtado u.a.

Hye-sin Tjo
- Alexandertechnik -

absolvierte ihre Ausbildung zur Alexandertechniklehrerin in Deutschland und vertiefte diese in London und New York, wo sie unter anderem an der Juilliard School hospitierte. Als zertifiziertes Mitglied von Berufsvereinigungen für Alexandertechnik und Musikphysiologie unterrichtet und leitet sie regelmäßig Workshops in Europa und Asien. In ihrer Arbeit kombiniert sie ihre Erfahrungen als studierte Geigerin und Pädagogin mit musikphysiologischen Erkenntnissen, um musikspezifische Herausforderungen ganzheitlich zu adressieren. Sie ist seit mehr als 10 Jahren Dozentin an der Universität Münster für Alexandertechnik und Bühnenpräsenz.

Gabriel Tobar Gaete
- Percussion -
Freier Musiker in verschiedenen Musikprojekten und als Dozent, unter anderem Percussion-Dozent an der Offenen Jazz Haus Schule e.V. Köln
Seit 2018 BA, Soziale Arbeit in Teilzeit, TH Köln; Juni 2018 - Juli 2019 Zertifikatslehrgang Musikpädagogik, Hochschule für Musik und Tanz Köln und Landesmusikakademie NRW
Jugendzentrum OT-Vita, Müngersdorf, SKM Köln: Übungsleiter (2020) Musikpädagoge und Ehrenamtlicher Mitarbeiter (2015) Offener Bereich; seit 2022 Malteser-Hilfsdienst: Schulbegleitdienst Köln, Integrationshelfer

Sophia Tobis
- Kulturwissenschaft -

hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Sound Studies an der Leuphana Universität Lüneburg studiert und zum Sound von Mental-Health-Bewegungen gearbeitet. Außerdem ist sie als DJ tätig und bespielt regelmäßig Clubs und Festivals in Deutschland. Seit August 2023 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DiDiPro-Teilprojekt »Breaks & Samples« an der Universität Münster. (Workshop Digital DJing als Wissenspraxis)

Hanno Tomassen
- Community Music -

wurde während seines E-Bass Studiums an der Utrecht School of the Arts von alternativen Ansätzen im Musikunterricht inspiriert. Er entwickelte eine Unterrichtsphilosopy die auf der Stimulation kreativer Impulse und Improvisation beruht, gleichermaßen geeignet für Gruppen von Kindern, Jugendlichen und Musikstudenten. Von 1999 - 20007 unterrichtete Hanno Tomassen Musikstudenten und wurde Co-Autor des Prozessberichts "Musik ohne Noten". Heute arbeitet er regulär als Workshopleiter und bildet Musiker und Musiklehrer in einer weiten Spannbreite von Kontexten aus. Zudem ist er Musikdezerntet des Utrecht Centre of the Arts und Direktor der Stiftung Culture 19. Er ist derzeit aktiv als Komponist und Bassist in verschiedenen Bands und musikalischen Projekten.

Hanno Tomassen was first inspired by alternative approaches to music education during his training as a bass guitarist at the Utrecht School of the Arts. He developed a teaching philosophy centered on the stimulation of creative impulse and improvisation, equally suitable for groups of children, youths and higher-education music students. From 1999 to 2007, Hanno taught music students in Utrecht and was co-author of the process report, ‘Music without Notes’. Today, Hanno is regularly invited to lead workshops and train musicians and music teachers in a broad range of contexts. He is also the head of music for the Utrecht Centre of the Arts and the director of the Culture19 Foundation. He remains active as a composer and performing bassist in various bands and music projects.

Fevronia Topalidou
- Gesang -

wurde in Thessaloniki geboren und ist in Katerini aufgewachsen, wo sie bis zu ihrem 18. Lebensjahr lebte. Sie hat Geschichte und Archäologie an der Aristotelesuniversität in Thessaloniki-Griechenland, klassischer Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien-Österreich und Business Administration in Köln-Deutschland studiert.
Ihre Liebe zur Musik und ihr Gesangstalent zeigte sich schon in jungen Jahren, sodass sie im Alter von 11 Jahren mit dem Spielen der klassischen Sie hat einen Abschluss in Musiktheorie, in Kontrapunkt und in Harmonielehre. Während ihres Studiums interpretierte sie Musikwerke von Mozart, Haydn, Schumann, Schubert, Verdi, Puccini, Delibes, Händel, Bizet, Bellini und Bach.
Zu Beginn ihrer Karriere als klassische Sängerin spielte sie die Rolle der Filia aus dem Oratorium von dem Giacomo Carissimi unter der Leitung von Efthymios Mavridis. Gleichzeitig sang sie Kompositionen des griechischen Komponisten Navrozidis Charalambos. Sie nahm an Konzerten des Olympus Festivals teil und interpretierte Werke großer griechischer Komponisten wie der Theodorakis, Hatzidakis, Chatzinassios, Xarchakos, Leontis, Loizos, Markopoulos, Moutsis, Mikroutsikos, Plesas, Kraunakis u.a.
Ihr unruhiger musikalischer Geist brachten sie jedoch dazu, sich mit anderen Musikrichtungen wie Jazz, Roma-Musik, Latin und anderen auszudrücken. In den letzten Jahren lebt sie in Köln- Deutschland. Fern von ihrer Heimat lebend, entdeckte sie ihre große Liebe und ihr Interesse an der Rebetiko Musik -und der griechischen Musiktradition. Seitdem ist sie als Leadsängerin in der Band "Rebetikon" mit dabei. Gleichzeitig nimmt sie als Solist an Konzerten verschiedener Festivals teil und singt griechisches und internationales Repertoire (Fado, französische Chansons, italienische Canzonetten, Tango u.a). 

Zeynep Toprak
- Saz, Bağlama -

türkische Staatsbürgerin mit kurdischen Wurzeln, hat in İstanbul das Musik-Konservatorium besucht und kam vor mehr als zehn Jahren nach Deutschland, um ihr Musikstudium zu erweitern. Sie arbeitet freiberuflich als Lehrerin für Saz und Bağlama in Düsseldorf.

Poolad Torkamanrad
- Santoor -

wurde in Teheran geboren, studierte nach dem Abitur an der Art University of Iran das Fach Iranische Musik mit dem Schwerpunkt Santoor. In Deutschland setzte er sein Studium der Musikwissenschaft (Schwerpunkt Ethnomusikologie) und Musikpädagogik fort. Ihn interessiert vor allem die Verbindung der traditionellen iranischen Musik mit anderen Musikrichtungen – sei es die europäische klassische Musik, seien es Skalen anderer Musikkulturen oder aber Einflüsse aus dem Jazz-Rock-Bereich.

Heike Trimpert
- Violine, Solmisation -

Studium der Instrumentalpädagogik und künstlerisches Hauptfach Violine an der HfMuT Hamburg.  Seit über 25 Jahren Anwendung der relativen Solmisation zunächst im Instrumentalunterricht, später auch in Ensemblearbeit und Chorleitung an der Rendsburger Musikschule. Seit 2004 Aufbau von Musikklassen mit erweitertem Musikunterricht an der Wilhelm-Ophüls-Grundschule in Velbert. 2010 zweite Staatsprüfung in Musik für Sek I/Sek II (Staatsarbeit über Anwendung der relativen Solmisation in der Schule).

Sie ist Lehrbeauftragte für Solmisation an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, freiberufliche Musikerin, Musikpädagogin und Songwriterin. Nach Tätigkeiten als Orchestermusikerin, Musikpädagogin und dem Seiteneinstieg in die Schule ist sie derzeit bundesweit als Fortbildnerin für Bodypercussion und Solmisation tätig, unter anderem an den Bundesakademien Trossingen und Remscheid, für den VdM und den deutschen Chorverband. Gemeinsam mit Uli Moritz publizierte sie die „Rhythm Songs“ (Helbling 2018) und die „Boomy Songs“ (Helbling 2021).

 

 

 

Dudu Tucci
- brasilianische Percussion -

ist brasilianischer Musiker und Komponist, der seit 1982 in Berlin lebt. Er studierte klassische Percussion, Flöte und Musikwissenschaften in Sao Paulo. Dudu ist ein Pionier der Afrobrasilianischen Rhythmen in Deutschland und Europa. Gefeiert als außergewöhnlicher Percussionist und Solo-Künstler tourt er um die ganze Welt und veröffentlichte bis heute 10 Solo-CDs. Dudu, Mitbegründer der Bloco Afoxé Loni und Brazil Power Drums, ist der Leiter des PercussionArtCenter (PAC) und gilt als einer der erfolgreichsten Percussion-Lehrer in Europa.
www.dudu-tucci.de

Tuba Tuncak
- Kommunikation im Kulturbereich -

besuchte die Oboenabteilung des Izmirer Konservatoriums und studierte anschließend Kommunikationswissenschaften und BWL (M.A.) in der Türkei. Während ihrer Tätigkeit als Redakteurin beim WDR hat sie bei mehreren Kulturprojekten mitgewirkt. 2014 hat sie für das crossmediale Projekt "Kelebek im Konzert“ - in Zusammenarbeit mit dem Funkhaus-Orchester - den Deutschen Radiopreis für die beste Innovation erhalten. Sie ist aktuell in mehreren Hörfunk-Redaktionen des WDR als Moderatorin und Producerin tätig. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit leitet sie seit 2015 ihre Projekt- und Beratungsagentur Tubito Events und seit 2018 die gemeinnützige ToL-Akademie in Köln. Sie gibt Workshops im interkulturellen und Social Media-Bereich, produziert Musikvermittlungsfilme u.a. für die Kölner Philharmonie, kreiert interdisziplinäre Bühnenprogramme wie "Physik der Musik“, organisiert seit 2018 das transkulturelle Kulturfestival "Mittelmeer am Rhein“ und bietet Netzwerkarbeit im interkulturellen Bereich an, u.a. für die Landesmusikakademie NRW.

Prof. Dr. Rosemarie Tüpker
- Musiktherapie -

leitete bis 2017 die Musiktherapiestudiengänge an der Universität Münster und wirkt mit in der Weiterbildung zur Musikgeragogik. Für ihre Forschungsarbeit „Musik im Märchen“ erhielt sie 2019 den „Wildweibchenpreis“ der Märchen- und Sagentage Reichelsheim. 2020 erschien ihr Buch: „Märchen von nah und fern – einfach erzählt für die Arbeit in sozialen Kontexten.“

Tugrul Türken
- Bağlama -
geboren in Bochum, erlernte die Bağlama in Köln bei Ercan Sahin (Mozaik Musikschule). Nach seinem erfolgreichen Abschluss unterrichtet er nun seit mehr als 14 Jahren an verschiedenen Standorten in NRW, bei kommunalen wie privaten Musikschulen, Vereinen, etc.
Seine Erfahrungen brachte er insbesondere beim Projekt "Bağlama für alle", initiiert vom NRW Kultursekretariat, ein. Ziel war es damals, die Bağlama an den kommunalen Musikschulen als Instrumentalfach zu etablieren. Dies gelang, als auch die Bağlama in den Instrumentenkanon des Landesprojekts NRW Jedem Kind ein Instrument aufgenommen wurde.
Am Runden Tisch der Bağlama-Lehrkräfte aus NRW, unterstützt vom NRW Kultursekretariat und der JeKi-Stiftung, bei dem Tugrul Türken auch mitwirkte, wurde über einem Zeitraum von einem Jahr Standards für den Bağlama-Unterricht erarbeitet. Am Runden Tisch wurde unter anderem der seit 2012 veröffentlichte VDM-Lehrplan für Bağlama entwickelt. Seit 2007 unterrichtet Türken an der Bochumer Musikschule als Bağlama-Lehrer erfolgreich im Rahmen von JeKits als auch im Kernbereich der Musikschule.

Eri Uchino
- Kontrabass -

Dr. Lisa Unterberg
- Digitalität in der kulturellen Bildung -

promovierte im Anschluss an das Studium der Musikpädagogik und Musikwissenschaft am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung an der Friedich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Zwischen 2017 und 2020 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Digitalisierung in der Kulturellen Bildung. Ein Metaforschungsprojekt“ am gleichen Lehrstuhl. Seit Oktober 2020 ist sie Professorin für Soziale Arbeit an der IUBH – Internationalen Hochschule. Aktuell beschäftigt sie sich im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis in der Kulturellen Bildung. Sie leitete die Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker (2009-2011) sowie das Zukunftslabor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (2011-2013) und gehörte zu den Machern des PODIUM Festivals Esslingen (2009-2015).

Felipe Pedraza Valencia
- Bass -

Felipe Pedraza stammt ursprünglich aus Chile und ist ein vielseitiger Bassist, der seit 2020 Jazz an der Hochschule für Künste Bremen studiert. Bereits von 2013 bis 2017 absolvierte er ein Studium der E-Gitarre in Chile. Als Musiker widmet er sich mit großer Neugier der stilistischen Vielfalt und erforscht unterschiedliche Musikrichtungen aus der Perspektive des Basses. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt dabei vor allem in den Bereichen Funk, Soul, R&B und Jazz.

Arthur Van der Hoeft
- Kornett -
Trompetenstudium in Hasselt, Brüssel, Antwerpen und Kalifornien, graduierte als Master of Fine Arts. Schon während seines Studiums spielte er das Principal Cornet in der Flemish National Youth Brass Band und Trompete im Jeunesses Musicales World Orchestera. Nach seinem Studium unterrichtete er und trat mit verschiedenen Orchestern auf. Weiterführende Studien auf dem corno da caccia folgten. Mit 18 Jahren übernahm er erstmals die Leitung einer Brass Band und dirigierte weltweit verschiedene Ensembles, mit denen er auch belgische Brass-Band-Musik aufführte. 2012 erhielt der die Auszeichnung zum Teacher of the Year durch das Lehrermagazin „Klasse“.

Martin Verdonk
- Percussion - Congas -

wurde in Curacao geboren. Er studierte Percussion am Rotterdamer Konservatorium sowie an der Conjunto Folklorico Nacional de Cuba und wird als einer der besten Allround-Perkussionisten der Welt angesehen, der in Pop, Rock, Funk, Soul, Jazz, Fusion, Latin und Weltmusik zuhause ist.
Er spielte mit Künstlern wie Steve Winwood, Lionel Richie, Donna Summer, der WDR- und der NDR-Big Band, Santana, Prince und vielen anderen. Er ist auch als Dozent erfolgreich und wurde von den Lesern des holländischen Magazins »Slagwerkkrant « zwölf mal zum besten Perkussionisten gewählt.

Prof. Dr. Corinna Vogel
- Tanzpädagogik -

ist an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Bereich der Elementaren Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt Bewegungs- und Tanzpädagogik sowie in der Tanzvermittlung tätig. Sie ist diplomierte Musik- und Tanzpädagogin, Grundschullehrerin und Mitglied im Bundesverband Tanz in Schulen. Corinna Vogel verfügt über langjährige Erfahrung im schulischen und außerschulischen Kindertanz, in unterschiedlichen Formen von Musikunterricht sowie in der Lehrer:innen-Aus- und Weiterbildung. Die Gestaltung von Improvisationen und Choreographien unter Partizipation der Kinder und Jugendlichen vorzugsweise zu zeitgenössischer Musik bildet den Kern ihrer unterrichtlichen Tätigkeit, u.a. bei Schultanzprojekten, welche beim Musikfestival "8 Brücken - Musik für Köln" in der Philharmonie aufgeführt werden.

 

Almut Voigt
- Musikpädagogik -

ist freischaffende Musikerin und Musikpädagogin. Sie studierte „Musikpädagogik in Sozialer Arbeit“ an der Clara-Hoffbauer-Fachhochschule in Potsdam. Seit 2016 arbeitet sie in außerschulischen Projekten kultureller Bildung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. 
Seit 2018 unterrichtet sie an der freien Musikschule „La Musika“ Leipzig Violoncello. Zurzeit vertieft sie ihre Kompetenzen im Bereich der elementaren musikalischen Arbeit im Masterstudiengang „Elementare Musik- und Tanzpädagogik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Leipzig. 

Prof. Dr. Johannes Voit
- Musikvermittlung -
studierte Musik und Englisch für das Lehramt an Gymnasien und Komposition in Dresden und Norwich (England). Anschließend promovierte er in Musikwissenschaft. Nach dem Studium war er zunächst als freischaffender Komponist, Opernchorsänger und Musikvermittler tätig. Namhafte Konzerthäuser, Festivals und Ensembles beauftragten ihn mit der Konzeption und Durchführung von Musikvermittlungsprojekten für alle Altersgruppen. Sein Konzept für ein interaktives Konzert für Kinder im Vor- und Grundschulalter „Plingpolyplü Fantastiko“ wurde mit dem „Junge Ohren Preis“ ausgezeichnet. Von 2012 bis 2015 war er in Festanstellung als Referent für Musikvermittlung an der Kölner Philharmonie tätig, ehe er als Juniorprofessor für Musikvermittlung an die Pädagogische Hochschule Karlsruhe und das Max-Reger-Institut wechselte. Zum Sommersemester 2018 wurde er auf die Professur für Musikpädagogik an der Universität Bielefeld berufen. 

 

Andrea von Grafenstein
- Elementare Musikpädagogik, Stimmbildung -
ist erfahrene Lehrkraft für Elementare Musikpädagogik, Singklassen und Kinderchor sowie Sängerin für verschiedene Stilrichtungen. Durch die Verbindung Elementarer Musikpädagogik und Gesangstudium ergibt sich ihr Schwerpunkt in der Kinderchorleitung. Sie leitet die Chorklassen an der Grundschule Pfälzer Straße in Köln mit Schwerpunkt Musik sowie JeKits-Klassen im Bereich Singen. Außerdem ist sie Chorleiterin diverser Erwachsenenchöre im Rock/Pop/Jazzbereich. Davor war sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Würzburg für Elementare Musikpädagogik und Stimmbildung, Lehrerin an der Rheinischen Musikschule Köln und Stimmbildnerin der Dommusikschule Köln. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit singt sie Konzerte und leitet Seminare mit Schwerpunkt Kinderchor und Gesang. Bewegung und der Einsatz elementarer Instrumente gehören zu ihrem pädagogischen Repertoire. Für die Landesmusikakademie arbeitet sie sehr erfolgreich seit 2013 als Dozentin für Singen im Grundschulbereich.

Gabriela von Salis
- Rhythmik -
Rhythmikstudium in München bei Prof. Amélie Hoellering und bei Prof. Robert Abramson an der Manhattan School of Music, New York. Zahlreiche Weiterbildungen (Körpermusik, Dalcroze-Rhythmik mit Senioren, Stimmbildung u.a.).

Tray Minh Voong
- Musiktechnologie -

Tray Minh Voong hat die Fächer Biologie und Musik auf Lehramt studiert und wirkt momentan als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Universität Osnabrück an unzähligen Projekten im Bereich Musiktechnologie mit. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die virtuelle Akustik in Virtual Reality – Anwendungen und psychoakustische Wahrnehmungen im virtuellen Raum.

Renate Vornhusen
- Musikkinesiologie -

Studium an der Musikhochschule mit dem Schwerpunkt Instrumentalpädagogik in den künstlerischen Hauptfächern Klavier, Violoncello und Cembalo. Langjährige Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Musikschulen. Lehraufträge für Klavier, Violoncello und Cembalo an der Musikhochschule Münster. Später Studiendekanin an der Musikhochschule Münster, Fachbereich 15 der Westfälischen Wilhelms-Universität. Mitbegründerin des Arbeitskreises Klavierpädagogik. Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ausbildung als Kinesiologin am Institut für Kinesiologische Lehre in Damme. Praxistätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kinesiologin in Ibbenbüren.

Julian Vorst
- Schlagzeug, Musikproduktion, Musikpädagogik -

hat Schlagzeug und Music Production sowie Musikpädagogik und Sozialwissenschaften in Enschede und Münster studiert. Er arbeitet als Instrumentalpädagoge sowie als Musiker und Producer in diversen Projekten. Seit August 2023 ist er wissenschaftlicherMitarbeiter im DiDiPro-Teilprojekt »Impro-Loop« an der Universität Münster. (Workshop ImproLoop).

Karen Alexandra Voss
- Musikpädagogik und Gesang -

Freiberufliche Musikpädagogin und Sängerin mit langjähriger Erfahrung in Gesangsunterricht, musikalischer Früherziehung und Stimmentfaltungsbegleitung; Absolventin der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal im Lehramt für die Primarstufe und der Musikhochschule Köln als Diplom Gesang-/Musikpädagogin; Zusätzlich Weiterbildungen im Bereich Musiktherapie und Stimme, darunter Complete Vocal Technique und Integratives Stimmtraining. Lehraufträge an diversen Musikschulen in Wuppertal; u.a. der Bergischen Musikschule; Musikpädagogische Angebote, u.a. für pädagogische Fachkräfte in Kitas; Seit 2004 auch freiberuflich aktiv im Bereich tiergestützte Interventionen und naturpädagogische Angebote; Leitung eines Lebens- und Begegnungshofs seit 2013.

Arne Wachtmann
- Tontechnik/Medienwissenschaft -

ist Tontechniker und Medienkulturwissenschaftler. Seit seinem Bachelor-Studium in Recording Arts ist er als Tontechniker, Musikproduzent und vielen anderen Bereichen der Medienproduktion tätig. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DiDiPro-Teilprojekt »Tutorials« an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. (Workshop Lernvideos im Musikunterricht produzieren)

Carolin Waikum
- Gesangspädagogik, Elementare Musikpädagogik -
Die Sopranistin studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal die Studiengänge Gesangspädagogik und Elementare Musikpädagogik. Nach dem Bachelor-Abschluss zog es sie längerfristig nach Vancouver (Kanada), wo sie prägende Erfahrungen als Sängerin und Gesangspädagogin sammelte. Zurück in Deutschland führt sie ihr Studium mit dem Master an der Hochschule für Musik in Detmold fort. Sie konzertiert und unterrichtet aktuell in Detmold und Umgebung, wo sie einige Gesangsklassen, Chöre und Elementarkurse leitet. Darüber hinaus ist sie in der Mitarbeiterschulung an Grundschulen und Kindertagesstätten tätig.

David Waldeyer
- Dirigieren -

ist Dirigent im Militärmusikdienst der Bundeswehr. Als Absolvent der C-Lehrgänge an der Landesmusikakademie NRW studierte er anschließend Blasorchesterleitung, Musiktheorie/Gehörbildung und Schulmusik in Mannheim, Detmold und Düsseldorf. In diesem Rahmen dirigierte er Orchester wie die sächsische Bläserphilharmonie, das Landespolizeiorchester Baden Württemberg, die Bläserphilharmonie Baden Württemberg und viele weitere. 2021 gewann er den hochschulinternen Dirgierwettbewerb „Dirigieren im Fokus“.

Nach beruflichen Stationen bei Schott Music und dem Theater Krefeld / Mönchengladbach bringt er sein Wissen nun im Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden ein. Er leitet den Musikverein Kürten und arbeitet als Gast regelmäßig mit anderen regionalen und überregionalen Orchestern.

Steven Walter
- Violoncello, Kulturmanagement -

ist ein europaweit aktiver Musiker, Kurator und Musik-Entrepreneur. Er erhielt seit seinem achten Lebensjahr Cellounterricht bei Ekkehard Hessenbruch an der Freien Musikschule Engelberg und studierte anschließend Cello bei Prof. Björn Solum an der Barratt-Due Institute of Music in Oslo und Prof. Xenia Jankovic an der Hochschule für Musik Detmold. Er ist als Kammermusiker regelmäßig zu Gast auf Festivals im In- und Ausland.

Steven Walter ist Initiator, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von PODIUM Esslingen, das für zahlreiche Innovationen im Bereich Konzertdesign, Vermittlung und Kommunikation u.a. mit dem ECHO Klassik, red dot award und Kulturmarken Award ausgezeichnet wurde. Überdies publizierte Steven Walter zu künstlerischen und managerialen Themen und hält Vorträge bei führenden Fachtagungen und ist Dozent an mehreren Universitäten. Er war aufgrund seines Musikschaffens nominiert zum „Kulturmanager des Jahres 2011“ und Preisträger „Newcomer des Jahres“ beim Funkenflug Award 2015 des Landes Baden-Württemberg.

Steven war 2013 bis 2015 Stipendiat der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung, Kurator bei der classical:NEXT und künstlerischer Kopf des digitalen Musikkurators Henry, der unter dem Dach von PODIUM Esslingen ein transmediales Streaming-Angebot schafft. 2017 bis 2020 war er zudem Kurator des von PODIUM Esslingen getragenen Fellowship-Programms #bebeethoven, offizieller Beitrag der Kulturstiftung des Bundes zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020.

Franziska Walter
- Elementare Musikpädagogik -

studierte Musikpädagogik und klassischen Gesang sowie das Wahlpflichtfach Sprechwissenschaft und schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Musikpädagogin und Stimmbildnerin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Außerdem war sie über zehn Jahre hauptberuflich Sängerin und festes Ensemblemitglied der Oper Halle und der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg.

2016 gründete sie die Kindermusikschule Rohrspatz® in Düsseldorf mit Schwerpunkt elementarer Musikpädagogik, vor allem im U3-Bereich. Ihre Musikschule ist u.a. Kooperationspartner der Düsseldorfer Musikkindergärten. Franziska ist Autorin zahlreicher Kinderlieder und Musikbücher und publiziert regelmäßig in Fachzeitschriften (u.a. Musik, Spiel und Tanz, Schott-Verlag, Musik in der Kita, Lugert-Verlag).

www.rohrspatz-duesseldorf.de

Steffen Wardemann
- Ensembleleitung -

(Bachelor of Arts und Master of Education an der WWU Münster) ist im dienstlichen (Studienrat für Musik und Informatik) wie freischaffenden Bereich leidenschaftlicher Potenzialentfalter. Als Dirigent, Coach, Dozent und Juror möchte er die Potenziale von Orchestern, Instrumentalist:innen, Dirigent:innen sowie von Vorständen der Musikvereine und der Musikverbände entfalten.
Seine Leidenschaft zur Musik teilt Steffen Wardemann gerne mit unterschiedlichen Orchestern. Als Dirigent hat er verschiedene Musikvereine (Blasorchester, Sinfonieorchester, Spielmannszüge und Fanfarenzüge) erfolgreich auf Konzerte und Auftritte vorbereitet und begleitet. Als Dirigent möchte Wardemann die Musizierenden zu einem spielfreudigen und qualitativen Musikerlebnis führen. Hierbei verstehe er sich als Prozessbeleiter und möchte mit den Orchestern gemeinsam eine Interpretation entwickeln. Dazu wendet er u.a. das entwickelte Rahmenwerk „MOVE! Agile Probenarbeit mit SCRUM“ an, welches er 2021 in Form eines flexiblen Kartensets veröffentlicht hat. Um das Instrument im Kopf (innere Tonhöhenvorstellung) der Musiker:innen nachhalting zu trainieren, nutzt Wardemann Relative Somisation speziell auch in der Probenarbeit mit Instrumentalisten.
Ein Großteil seiner Tätigkeiten konzentriert sich auf die Arbeit als Dozent, u.a. in den Themengebieten „agile Probenarbeit“,  „Relative Solmisation im Ensemble“, „Klang und Intonation“, „Probenpädagogik“, Dirigentenworkshops, Registerproben und Probenwochenenden. Seine Seminare, Vorträge, Lehrgänge und Workshops für Musiker:innen, Dirigent:innen, Verbände und Musikvereine sind immer auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden zugeschnitten, sodass ein Maximum an Kompetenzerweiterung möglich ist. 

Winfried Waschk
- Trompete -
studierte an der Hochschule für Musik in Münster Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Trompete. Dieses schloss er mit Diplom ab. Seine große musikalische Vielseitigkeit macht ihn für viele Ensembles interessant. Sein Repertoire reicht von der Renaissance über Barock und Klassik bis hin zu Jazz, Rock und Pop. So war er u.a. erster Trompeter im Landesjugendsinfonieorchester NRW, in der Jungen Internationalen Orchesterakademie, Gründungsmitglied des Ensembles “Trompetissimo”, Lead-Trompeter in der Big Band Dorsten, aber auch im Duo mit Trompete und Orgel oder Klaviers gab er schon viele Konzerte, die ihn auch ins benachbarte Ausland führten. Als Dirigent leitet er Blasorchester und ist häufig auch als Dozent für den VMB NRW tätig. Seit 1997 ist Winfried James Waschk Lehrer für Blasinstrumente, war bis 2016 Fachbereichsleiter für Bläser und Schlagwerk an der Musikschule Bocholt. Seit 2002 unterrichtet er an der St.-Anna-Realschule in Stadtlohn, an der er heute hauptamtlich tätig ist.

Prof. Florian Weber
- Klavier -

New York Times: „eine Ästhetik des aerodynamischen Fließens" - Something Else!: "ein wahrhaft wegweisender Pianist" - La Gazette Bleue D´Action: „Magnifique“ - All about Jazz: „Impressive“ - Süddeutsche Zeitung: „ein Ausnahmepianist mit frischem, unverbrauchtem Ton“ - Stern: „so much tenderness and affection…the listener is intensely moved“ - Jazzthetik: "ein Wunder an Balance“

Das Lob der Kritiker ist Ausdruck einer Erfolgskarriere, in deren Verlauf sich Weber als feste Größe in der globalen Szene etablierte. Auf der Bühne bzw. im Studioraum arbeitete Weber unter anderem mit Tomasz Stańko, Pat Metheny, Albert Mangelsdorff und Michael Brecker zusammen. Weitere Belege für die hohe Reputation finden sich in den Ehrungen, die der Tausendsassa bis dato eingeheimst hat. Stellvertretend seien nur der Steinway-Preis beim Solopiano-Wettbewerb auf dem Montreux Jazz Festival, 1. Prize beim Monaco Jazzwettbewerb, der ECHO Jazz in der Sparte "Bester Pianist national" und der WDR-Jazzpreis für Improvisation erwähnt. Schon sein erstes Album „Minsarah“ wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt.

Bei einer Begegnung in Köln wurde Lee Konitz auf ihn aufmerksam. 2007 nahmen sie gemeinsam "Deep Lee" auf, 2012 folgte der Mitschnitt "Live at the Village Vanguard", den das französische Magazin Jazzman mit einem "Choc de l'Année" bedachte. Das war übrigens das erste Mal, dass ein deutscher Jazzpianist in dem sagenumwobenen Club in New York an einer Live-Einspielung mitwirkte. Dasselbe gilt für Webers Auftritte mit eigenen Projekten im Rahmen vom legendären New York Winterjazz, dem Angel City Jazz Festival in L.A. sowie dem Tokyo Jazz Festival. In all diesen Veranstaltungsreihen gastierte er ebenfalls als erster und bislang einziger Pianist aus der Bundesrepublik. Damit repräsentiert er wie überhaupt momentan kein anderer Pianist unser Land weltweit auf den Bühnen renommierter Festivals.

2011 bildete Weber mit Lionel Loueke („Hausgitarrist“ von Herbie Hancock), Thomas Morgan und Dan Weiss die Gruppe Biosphere. Das Debüt "Biosphere" pendelt reizvoll zwischen komplexen Rhythmen und Jazzcovers von Jamiroquai- und Coldplay-Stücken; und kurze Zeit später das Trio „CrissCross“ feat. Donny McCaslin (Saxophonist und Produzent des Albums „Blackstar“ von David Bowie) und Dan Weiss als eine Verbeugung vor den beiden Jazzpianisten Bill Evans und Thelonious Monk. Mit seinem Landsmann Markus Stockhausen gab Weber 2015 auf dem legendären ECM-Label das von der Presse hochgelobte Duowerk "Inside Out" heraus.

Ein weiteres ECM-Album hat er kürzlich mit Ralph Alessi, Linda Oh und Nasheet Waits realisiert. Neben Jazzprojekten fand der Pianist in seiner Laufbahn auch immer wieder mal die Zeit für Klassikausflüge, mit Philharmonischen Orchestern spielte er als Solist Klavierkonzerte von Mozart, Ravel oder Gershwin. In diesem Zusammenhang bekam er im letzten Jahr den „Ehrenpreis des internationalen Mozartwettbewerbs Berlin“ oder den Grotrian-Steinweg-Preis von Weimar. Heute lebt der umtriebige Künstler abwechselnd in New York und Deutschland. In Meisterkursen und als Professor an Hochschulen im In- und Ausland (z.B. CalArts (USA), Royal Northern College of Music (GB), Hochschule Osnabrück, DePaul University Chicago) gibt er sein Wissen jetzt an Studenten der nächsten Generation weiter.

Tilo Weber
- Schlagzeug, Komposition -
ist Schlagzeuger/Komponist und lebt in Berlin. Er komponiert und trommelt für seine eigenen Bands Animate Repose und Four Fauns und ist Sideman im David Friedman Trio/Quartett, Clara Haberkamp Trio (JazzBaltica Preis 2011), And the Golden Choir, Laura Winklers Wabi-Sabi Orchestra und Otis Sandsjös Otis+Wedding. Tilo Weber studiert von 2009 bis 2014 Schlagzeug am Jazz Institut Berlin bei Prof. John Hollenbeckund von 2015 bis 2017 Komposition bei Prof. Ruta Paidere an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In dieser Zeit war er Stipendiat der Dr. E. A. Langner Stiftung. 2017 nahm er Unterricht in „klassischem Schlagwerk“ bei Prof. Dr. H.C. Bernhard Wulff in Freiburg. Als aktiver Bestandteil der Jazzszene Berlin eint er Improvisation mit Komposition und bewegt sich damit in der Freien Musik ebenso wie in der Indie Pop Szene. Zusammenarbeiten mit Greg Cohen, Peter Brötzmann, Rudi Mahall, Chris Dahlgren, Tobias Siebert und der NDR Bigband führen ihn zu nationalen (u.a. JazzBaltica Festival) und internationalen Festivals zahlreicher Genres. Das Debut Animate Repose erschien bei shoebill music exklusiv auf 12″ Vinyl. www.tiloweber.de 

 

Raik Weidemann
- Saxofon -

studierte von 2008-2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln klassisches Saxofon (Instrumentalpädagogik) bei Sebastian Pottmeier. Er nahm an Meisterkursen mit Christian Wirth, Claude Delangle, Jean-Marie Londeix, Josè Miguel Cantero, Nobuya Sugawa, Barry Cockcroft, Lars Mlekusch, Marcus Weiss und dem ClairObscur Saxophonquartett teil. Er ist Mitglied im Ensemble electronicID, im Gramo Saxophonquartett und im sinfonischen Blasorchester Westfalen Winds. Konzertreisen führten ihn nach Italien, Spanien, Polen, Niederlande, Dänemark und Japan.

Von 2011-2015 studiere er Tonsatz bei Prof. Friedrich Jaecker. Im Rahmen seines Lehramtstudiums von 2015 bis 2018 erhielt er Hauptfachunterricht in Komposition von Prof. Joachim Herbold, Brigitta Muntendorf und Prof. Johannes Schöllhorn.

Raik Weidemann unterrichtet seit 2009 an der Musikschule Kreuzau Schüler aller Altersgruppen im Einzel- und Gruppenunterricht. Die Früchte seiner langjährigen Arbeit zeigen sich in regelmäßigen Erfolgen seiner Schüler beim Wettbewerb Jugend Musiziert, genauso wie in Ensembleprojekten, CD-Aufnahmen und Videoproduktionen. Er hat den Saxofonunterricht im Rahmen der Bläserklassenprogramme des Ursulinen-Gymnasiums Köln, Humboldt-Gymnasiums Düsseldorf und der Peter-Ustinov-Gesamtschule Monheim geleitet. Seit Anfang 2019 ist er mit einer halben Stelle an der Musikschule der Stadt Mülheim fest angestellt.

Es bereitet ihm große Freude, sein Wissen und Können zu weiterzugeben und die Schüler mit seiner Begeisterung für Musik anzustecken.

Cajus Weinitschke
- Querflöte -
studierte Querflöte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und arbeitete als Berufsmusiker zunächst im Wehrbereichsmusikkorps I Neubrandenburg und ist heute im Luftwaffenmusikkorps Münster als Flötist tätig.
Er pflegt eine intensive Verbindung zur Laienmusik als Dirigent von Blasorchestern, Workshop-Leiter und Dozent im D-Bereich. Dabei kommt ihm vor allem auch sein Interesse an beruflicher und pädagogischer Weiterbildung zugute. So besuchte er seit 2000 sämtliche Qualifizierungsmaßnahmen für Laienmusiker und Musikpädagogen an der Landesmusikakademie NRW vom C1– bis zum B-Lehrgang, den er im Frühjahr 2018 sehr erfolgreich abschloss.

Ruven Weithöner
- Teamer, Trompete -

wohnt derzeit in Köln und ist als Trompeter und Instrumentalpädagoge tätig. Ruven nahm als Jugendlicher erfolgreich an Jugend jazzt (Solo und Combo-Wertung) teil und reiste 2015 mit seinem damaligen Jazz-Quartett „Rahat“ zur Bundesbegegnung. Anschließend war er langjähriges Mitglied des LandesJugendJazzOrchesters Nordrhein-Westfalen (JJO NRW) und studierte Jazz-Trompete an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Ryan Carniaux.
Mittlerweile ist er ein gefragter Bandleader & Sideman und tritt in verschiedenen Formationen regelmäßig auf. Unter anderem mit dem "Ruven Weithöner Quintett", „Kozma Orkestra"und „Lathyrus". Er fühlt sich gleichermaßen in kleinen, intimen Besetzungen wie auch in Big Bands zu Hause.

www.ruvenweithoener.de

Edgar Wendt
- Beatboxing, Obertongesang -

Edgar Wendt (geb. 1988 in Somalia) studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit dem Schwerpunkt Musik und Theater an der Universität Hildesheim. Er bietet eigene Workshop-Formate in den Bereichen „Beatboxing – Stimme als Instrument“ und Obertongesang an. Seit 2007 ist er als Organisator transkultureller Projekte tätig und hat sich in dieser Zeit zu einem vielseitigen Entrepreneur, Netzwerker und Partner zahlreicher Institutionen entwickelt.

Mit seiner BandMakatumbe, die 2017 den Creole-Preis in zwei Kategorien gewann, geht er regelmäßig auf Tour und veröffentlichte kürzlich das zweite Album mit verschiedenen Gastkünstlern. Darüber hinaus begleitet er spontan DJs musikalisch und engagiert sich aktiv auf dem ökologischen Biobauernhof seiner Familie.

2018 schloss er das Masterstudium „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ an der Universität Hildesheim ab. Seitdem ist er dort Modulbeauftragter und übernimmt einen Lehrauftrag für das Modul „Musik und Körper“ im Studiengang „musik.welt“. Seit jüngster Zeit liegt sein Fokus auf der Integration von Musik in Theaterproduktionen und der Förderung des harmonischen Miteinanders von Menschen durch Musik.

Foto: Sara Abdelaal Kufa

Wiebke Wengel
- Elementare Musik- und Bewegungs-Pädagogik -

ist seit ihrer Jugend als Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aktiv, studierte an der global Jazz Academy Berlin im Bereich Rock und Pop und fand 2009 nach ersten Berufserfahrungen in dersozialen Arbeit zur Musikpädagogik und zur Kindermusik. Es folgte eine Ausbildung in elementarer Musikpädagogik an der Akademie für kulturelle Bildung in Remscheid, die sie als Musik- und Bewegungspädagogin (ARS) 2021 abschloss. Sie unterrichtet an verschiedenenFörder-, Grund- und Musikschulen (seit 2018 an der „KinderMusikzentrale“ in Düsseldorf, seit 2019 - 2022 an der Musikschule der Stadt Hilden, seit 2021 an der Musikschule der Stadt Heiligenhaus), und leitet musik- und bewegungspädagogische Projekte in Kindergärten undEinrichtungen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen in Düsseldorf. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen und pädagogischen Arbeit liegt in der Verbindung von Musik, Bewegung, Stimme, Instrument und Material.

Prof. Peter Weniger
- Saxofon -

gehört zu den spektakulärsten Saxofon-Acts der internationalen Jazzszene. Er absolvierte sein Studium an den Musikhochschulen Hamburg und Köln 'summa cum laude'.
Weniger wurde mit zahlreichen Auszeichnungen versehen. 1988 gewann er beim Tonger-Musikwettbewerb in Köln, um gleich ein Jahr später beim Karlovy-Vary Jazz Festival in der früheren Tschechoslowakei als 'Bester Saxofonspieler' geehrt zu werden. Es folgten mehrere andere Preise wie zum Beispiel der Jazzpreis des Südwestfunks 1996. Im selben Jahr erhielt seine CD 'Tip Tap' den deutschen Kritikerpreis.
Bis heute hat Peter Weniger neun CDs veröffentlicht. Zudem begleitete er zahlreiche Aufnahmen, unter anderem von Jasper van't Hofs 'Pili Pili', Billy Cobham, Eddie Palmieri, Lionel Richie, Django Bates, Mike Stern, Leni Stern, Peter Herbolzheimers RC&B, estra sowie der Big Bands der Allgemeinen Deutschen Rundfunkanstalten. Seit 1999 ist Peter Weniger an der Berliner Kunsthochschule als Professor tätig.

Siehe auch: Homepage Peter Weniger

Foto: Lena Semmelroggen

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