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Michael Bradke
- Mobiles Musik-Museum -

macht seit seiner Kindheit Musik, studierte Musik-Wissenschaft, -Ethnologie und -Pädagogik, Percussion, Kontrabass und Gesang in Köln und Duisburg. Neben vielen Auftritten als Musiker arbeitete er mehrere Jahre im Schnittfeld zwischen musikalischer Kulturpädagogik und Klangkunst in sozialen Brennpunkten, Suchtprophylaxe, Jugendkunstschulen und im Kunstmuseum Düsseldorf. Ein Praktikum im Cleveland Childrens' Museum ermutigte ihn 1987 zum Aufbau seines Mobilen Musik Museums, mit dem er - mit der Mission Mut zum Musikmachen zu vermitteln - seit 1992 weltweit unterwegs ist.
Das MMM sammelt und bewahrt klingende Fundstücke, Körpermusik, musikalische Spielregeln, Geräuschwerkzeuge sowie Musikinstrumente aus der ganzen Welt. Immaterielle Sammlungen wie „Klatschkultur“ und „Mundmusik“ werden mit publikumsaktiven Science Shows vermittelt. Eine Sammlung von über hundert selbst entwickelten großen interaktiven Klangskulpturen verführt in Mitmach-Ausstellungen von bis zu 2000 qm Kinder und Familien zum Spiel mit Klängen und musikalischen Mustern, Entdecken von Klangphysik und Verständnis der Grundlagen des Instrumentenbaus oder zu klingender Kommunikation. Die Sammlungen und Exponate werden bundesweit und international ausgestellt in Kooperation mit Science Centern und Museen, kulturpädagogischen Einrichtungen, Schulen, Kindertheatern und bei Großveranstaltungen an der frischen Luft.
Eine kleine Auswahl von Austellungs- und Auftrittsorten: Garage Center for Contemporary Art, Gorki Park, Moskau; Palais de la Decouverte, Paris; Bloomfield Science Museum, Jerusalem; Kopernikus Science Center, Warschau; Museumsbienale Krasnojarsk; exploratorium, San Francisco; phaeno, Wolfsburg; experimenta, Heilbronn … Eine besondere Ehre war ihm ein Auftritt beim Kinderfest des Bundespräsidenten und der Erhalt des Deutschen Kinderkulturpreises im Jahr 2000.

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